Ausstellungsvorbereitungen
Ich meine, Walter hätte mal erwähnt, daß Moos (sollte es nicht gewachsen sein, was in den meisten Fällen so ist) von den Profis kurz vorher aufgelegt wird und wenn man das gut macht, auch wie gewachsen aussieht.
Ansonsten gebe ich Dieter recht, seht es locker, wir machen keine High End - Ausstellung, auch wenn die Profis Weltklassebäume zu Showzwecken mitbringen. Keine Angst also, die werden ausser Konkurrenz geführt.
Basalt - Splitt (schwarz) könnte auch zur Abdeckung ganz nett aussehen...
Aber schön, daß ihr euch Gedanken macht, ich bin davon überzeugt, daß die Ausstellung eine ganz tolle Sache wird!
Gruß
Holger
Ansonsten gebe ich Dieter recht, seht es locker, wir machen keine High End - Ausstellung, auch wenn die Profis Weltklassebäume zu Showzwecken mitbringen. Keine Angst also, die werden ausser Konkurrenz geführt.
Basalt - Splitt (schwarz) könnte auch zur Abdeckung ganz nett aussehen...
Aber schön, daß ihr euch Gedanken macht, ich bin davon überzeugt, daß die Ausstellung eine ganz tolle Sache wird!
Gruß
Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
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- Andreas Ludwig
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Ich ergänze um ein paar Gedanken:
Angesichts des Zeitrahmens, den unser Hobby in Anspruch nimmt, bis eigentliche «Werke» vorliegen, muss man vom westlichen Perfektionsgedanken wegkommen. Will man die ideelle, konzeptionelle Seite der Sache vorantreiben, muss man auch einmal etwas zeigen, das noch nicht ist, sondern noch wird. Bloss aufgepasst - die Idee sollte man schon sehen. Was man anschreiben muss, damit es verstanden wird, gehört in den Workshop oder vereinfacht hierher.
Um eine Idee zu zeigen, genügt ein etwas bescheidenerer Rahmen als beim Werk. Atelierbilder sind bloss einfach gerahmt, für Filme werden Storyboards gezeichnet und Werbekampagnen kriegt man zuerst mal als Skizze präsentiert. Sicher, das wird alles sorgfältig gemacht, aber schwarzer Fotokarton genügt, während es für die Première dann schon Blattgold sein muss.
Das heisst fürs Moos: Wenn ein Baum soweit ist, dass er nach einer grünen Wiese verlangt, sollte man sich bemühen, diese dahin zu kriegen. Wächst sie nicht selbst, darf man sie auflegen. Aber nur, wenn sie da sein muss. Eine Mooswiese unter einer Erstgestaltung vom letzten Jahr ist durchaus kein Muss...
Angesichts des Zeitrahmens, den unser Hobby in Anspruch nimmt, bis eigentliche «Werke» vorliegen, muss man vom westlichen Perfektionsgedanken wegkommen. Will man die ideelle, konzeptionelle Seite der Sache vorantreiben, muss man auch einmal etwas zeigen, das noch nicht ist, sondern noch wird. Bloss aufgepasst - die Idee sollte man schon sehen. Was man anschreiben muss, damit es verstanden wird, gehört in den Workshop oder vereinfacht hierher.
Um eine Idee zu zeigen, genügt ein etwas bescheidenerer Rahmen als beim Werk. Atelierbilder sind bloss einfach gerahmt, für Filme werden Storyboards gezeichnet und Werbekampagnen kriegt man zuerst mal als Skizze präsentiert. Sicher, das wird alles sorgfältig gemacht, aber schwarzer Fotokarton genügt, während es für die Première dann schon Blattgold sein muss.
Das heisst fürs Moos: Wenn ein Baum soweit ist, dass er nach einer grünen Wiese verlangt, sollte man sich bemühen, diese dahin zu kriegen. Wächst sie nicht selbst, darf man sie auflegen. Aber nur, wenn sie da sein muss. Eine Mooswiese unter einer Erstgestaltung vom letzten Jahr ist durchaus kein Muss...
- StupidDuck
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Da hat Andreas Recht! Das sind so Dinge, da sollte man sich direkt am Anfang der Planung mit auseinandersetzten.
Wird ein Infoblatt entworfen, wo jeder seinem Baum ein paar Zeilen widmet? Tischkärtchen? Da geht's ja ins unendliche weiter.
Ich hab eben mal rumprobiert. Ne Schnelle Technik um seine zukünftige Gestaltungsidee festzuhalten, wäre z.B. mit Tintenroller. Kurz skizziert dann mit Wassermalfarbe/Aquarell oder Computer coloriert und fertig. Entwickelt einen ganz eigenen Charme.
Wenn man das ganze dann noch auf eine Karte bringt ... hat man ein kleines Infoblatt (nur Text rechts) wo man bei Bäumen die noch nicht fertig gestaltet sind einen Blick in die Zukunft zeigt. (Colorierte Skizze + Infotext) Ansonsten läßt man die linke Seite halt leer.
So zieht sich ein Gestaltungselement durch die komplette Ausstellung. Vielleicht kann man diesen Teil auch hochwertiger aufmachen, dass es eine exklusive Beigabe zum Kauf ist. *shrug*
Wird ein Infoblatt entworfen, wo jeder seinem Baum ein paar Zeilen widmet? Tischkärtchen? Da geht's ja ins unendliche weiter.
Ich hab eben mal rumprobiert. Ne Schnelle Technik um seine zukünftige Gestaltungsidee festzuhalten, wäre z.B. mit Tintenroller. Kurz skizziert dann mit Wassermalfarbe/Aquarell oder Computer coloriert und fertig. Entwickelt einen ganz eigenen Charme.
Wenn man das ganze dann noch auf eine Karte bringt ... hat man ein kleines Infoblatt (nur Text rechts) wo man bei Bäumen die noch nicht fertig gestaltet sind einen Blick in die Zukunft zeigt. (Colorierte Skizze + Infotext) Ansonsten läßt man die linke Seite halt leer.
So zieht sich ein Gestaltungselement durch die komplette Ausstellung. Vielleicht kann man diesen Teil auch hochwertiger aufmachen, dass es eine exklusive Beigabe zum Kauf ist. *shrug*
- Dateianhänge
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- Skizzierung
- 01.jpg (33.14 KiB) 1720 mal betrachtet
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- Karte
- 02.jpg (28.03 KiB) 1714 mal betrachtet
Manche Leute heißen Thomas. Ich auch.
Sehr gute Idee Thomas! :D
Ich werde das für meinen Baum aufgreifen.
Zwar nicht in Form eine Skizze von der Vision ( hoffe man erkennt schon, wohin es geht) sondern ich werde ein Bild mit kurzem Text beilegen, wo und wann die Reise circa losgegangen ist.
Fehlt mir nur dieses schöne Layout deiner Karte für ein postkartengroßes Bild im Hochformat
.
Ich werde das für meinen Baum aufgreifen.
Zwar nicht in Form eine Skizze von der Vision ( hoffe man erkennt schon, wohin es geht) sondern ich werde ein Bild mit kurzem Text beilegen, wo und wann die Reise circa losgegangen ist.
Fehlt mir nur dieses schöne Layout deiner Karte für ein postkartengroßes Bild im Hochformat
Viele Grüße
monika
monika
Hallo
Im Subtext steht "EUROPAS deutschsprachiges ...."
und irgendwie sollte man irgendwann anfangen
sich daran zu orientieren das es vielleicht einen europäischen
Weg der Bonsaipräsentation gibt.
Bestes Beispiel ist die aus optischen Gesichtspunkten
oft eher unschöne Präsentation in einer Tokonama.
In Ihrem kulturellen Kontext gesehen passt Sie nach Japanund gehört dort hin,
die Imitationen in Unseren Breitengraden sind oft
durch die eher strenge Regel des vermittelten Rollbildes unschön.
Wenn ich an Monikas Kastanie denke, die Sie wohl ausstellen wird,
ist der Kontrast Schale(grün), Erde, Stamm, und Laub eigentlich
so gedacht, das sich um den Stamm herum zartes Moos gebildet hat.
Allerdings wird ein grösserer Teil sichtbare Erdfläche benötigt
um das dominierende Grün von Schale und Laub zu unterbrechen.
Mal wieder viel zu viel Text, für eine recht simple Sache,
orientiert Euch nicht pedantisch an japanischer Präsentation,
sondern präsentiert Eure Bäume so wie Sie Euch am besten gefallen.
Isch bin gespannt, was Ihr zeigt
Dieter
Im Subtext steht "EUROPAS deutschsprachiges ...."
und irgendwie sollte man irgendwann anfangen
sich daran zu orientieren das es vielleicht einen europäischen
Weg der Bonsaipräsentation gibt.
Bestes Beispiel ist die aus optischen Gesichtspunkten
oft eher unschöne Präsentation in einer Tokonama.
In Ihrem kulturellen Kontext gesehen passt Sie nach Japanund gehört dort hin,
die Imitationen in Unseren Breitengraden sind oft
durch die eher strenge Regel des vermittelten Rollbildes unschön.
Wenn ich an Monikas Kastanie denke, die Sie wohl ausstellen wird,
ist der Kontrast Schale(grün), Erde, Stamm, und Laub eigentlich
so gedacht, das sich um den Stamm herum zartes Moos gebildet hat.
Allerdings wird ein grösserer Teil sichtbare Erdfläche benötigt
um das dominierende Grün von Schale und Laub zu unterbrechen.
Mal wieder viel zu viel Text, für eine recht simple Sache,
orientiert Euch nicht pedantisch an japanischer Präsentation,
sondern präsentiert Eure Bäume so wie Sie Euch am besten gefallen.
Isch bin gespannt, was Ihr zeigt
Dieter
Zuletzt geändert von zopf am 21.05.2008, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.
- StupidDuck
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Hach Dieter, was soll ich sagen? Genauso sieht sie gerade aus. Nach ein paar wenigen Fehlversuchen bin ich tatsächlich alleine darauf gekommen.zopf hat geschrieben: Wenn ich an Monikas Kastanie denke, die Sie wohl ausstellen wird,
ist der Kontrast Schale(grün), Erde, Stamm, und Laub eigentlich
so gedacht, das sich um den Stamm herum zartes Moos gebildet hat.
Allerdings wird ein grösserer Teil sichtbare Erdfläche benötigt
um das dominierende Grün von Schale und Laub zu unterbrechen.
Allerdings fast nur aufgelegtes Moos, möglichst das silbergraue/bäuliche.
Hatte vorher, wie ich peinlicherweise gestehen muss, vor euren dezenten Hinweisen
So, das haste jetzt davon, jetzt gibt es nichts mehr worüber wir uns vor Ort unterhalten können!
Viele Grüße
monika
monika
- StupidDuck
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Ja ... bin ja erst kurz dabei.holgerb hat geschrieben:Thomas, ist die Frage ernst gemeint?StupidDuck hat geschrieben:Mal ne andere Frage ... wo findet das eigentlich statt?![]()
Im Forum steht rechts ein Banner, klick da mal drauf.....ahaaaaa
Manche Leute heißen Thomas. Ich auch.
Sowas kann ich nur empfehlen!Gary hat geschrieben: Auf Wunsch können wir vor Ort sicher auch eine Präsentationsbesprechung unter diversen Aspekten organisieren.
Tipps und Tricks von den wirklichen Profis sind durch nichts zu ersetzen.
Solche Seminare zur Präsentation von Bonsai laufen regelmäßig in den BCD -Regionalverbänden.
Einfach mal in den diversen Terminkalendern nachschauen!
- StupidDuck
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Ich hab da mal was vorbereitet. Wenn's genutzt werden soll, könnte ich's irgendwie in ne Word Datei ummodeln mit Textfeldern wo dann eingetragen werden kann.
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- So läg's in der Hand.
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- Text einfügen, Falten, Schneiden, Kleben - Fertig.
- Unbenannt-2.jpg (54.36 KiB) 1543 mal betrachtet
Manche Leute heißen Thomas. Ich auch.
