Hallo,
Ich wollte mal fragen, wie man ein Rollbild selber malt. Was für Farben? Wie soll ich es aufrollen? (Ich denke gerade an eine Konstruktion aus Klopapierrollen :D ) Was für Papier soll ich verwenden?
Rollbild selber malen?
Rollbild selber malen?
VG, Rouven
Hier gab's dazu mal einen sehr instruktiven Thread:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=14835
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Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
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- Andreas Ludwig
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- Registriert: 29.03.2005, 16:50
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Ich hab da grad schnell reingeschaut und bin über die Bemerkung gestolpert, dass die Hintergründe dort wellig werden, wo die Bilder aufgeklebt wurden.
Dazu folgendes: Papier, das aus Naturfasern hergestellt wurde, was bei 99 Prozent zutrifft, hat die Eigenschaft, zu quellen. Das heisst, es dehnt sich im nassen Zustand aus und zieht sich beim Trocknen zusammen. Klebt man jetzt ein Bild mit «nassem», also wasserhaltigem Leim auf eine Papierbahn, dehnen sich die Papiere und schrumpfen anschliessend wieder, aber unterschiedlich, so entstehen die Wellen.
Dem kann man auf zwei Arten begegnen:
1. Man zieht das Hintergrundpapier nass auf, i.e., man legt es ein paar Minuten in die Badewanne, klatscht es dann faltenlos auf ein Brett und klebt es rundum mit «Nassklebeband» (in der Papeterie erhätlich) den Kanten nach fest. Dieses Vorgehen, das «Aufziehen», das Aquarellisten bestens kennen werden, führt dazu, dass das Papier sich spannt und wie ein Trommelfell auf dem Brett liegt. Darauf kann man nun ein anderes Bild kaschieren («Nasskaschieren»), ohne dass beim späteren Ablösen Falten entstehen.
2. Man arbeitet mit «trockenem», also wasserfreiem Leim. Am einfachsten ist der Sprühkleber, der in der grafischen Industrie verbreitet ist («Spray-Mount», «Photo-Mount», beide 3M). Dieser enthält kein Wasser, darum dehnt sich der Träger auch nicht aus. Früher verbreitet war ein Produkt namens «Rubber Cement», das mit dem Pinsel aufgetragen wird wie etwa Kontaktkleber.
Zu den anderen Fragen: Klopapierrollen sind natürlich ein Witz. dazu gibt es im Do-it-yourself Holzstangen in allen Durchmessern, auch Bambusstangen könnten nett sein. Als Hintergrund geht jedes Papier, als Bildträger jedes Papier, das beim Bemalen mit Tusche oder Aquarell den gewünschten Effekt erzielt. Bei beiden ist die Auswahl schier unendlich.
Schöne Papiere findet man nicht nur in Papeterien, sondern auch in Druckereien und zwar in deren Papiermusterbüchern. Fragt man nett, wird der Drucker evtl. bereit sein, einem einen Bogen als «Muster» zu bestellen. Die Drucker können einem auch helfen, ein «lichtechtes Umschlagspapier» zu finden. Sonst ist das schöne Blau nach einem Jahr ein Grauviolett...
Dazu folgendes: Papier, das aus Naturfasern hergestellt wurde, was bei 99 Prozent zutrifft, hat die Eigenschaft, zu quellen. Das heisst, es dehnt sich im nassen Zustand aus und zieht sich beim Trocknen zusammen. Klebt man jetzt ein Bild mit «nassem», also wasserhaltigem Leim auf eine Papierbahn, dehnen sich die Papiere und schrumpfen anschliessend wieder, aber unterschiedlich, so entstehen die Wellen.
Dem kann man auf zwei Arten begegnen:
1. Man zieht das Hintergrundpapier nass auf, i.e., man legt es ein paar Minuten in die Badewanne, klatscht es dann faltenlos auf ein Brett und klebt es rundum mit «Nassklebeband» (in der Papeterie erhätlich) den Kanten nach fest. Dieses Vorgehen, das «Aufziehen», das Aquarellisten bestens kennen werden, führt dazu, dass das Papier sich spannt und wie ein Trommelfell auf dem Brett liegt. Darauf kann man nun ein anderes Bild kaschieren («Nasskaschieren»), ohne dass beim späteren Ablösen Falten entstehen.
2. Man arbeitet mit «trockenem», also wasserfreiem Leim. Am einfachsten ist der Sprühkleber, der in der grafischen Industrie verbreitet ist («Spray-Mount», «Photo-Mount», beide 3M). Dieser enthält kein Wasser, darum dehnt sich der Träger auch nicht aus. Früher verbreitet war ein Produkt namens «Rubber Cement», das mit dem Pinsel aufgetragen wird wie etwa Kontaktkleber.
Zu den anderen Fragen: Klopapierrollen sind natürlich ein Witz. dazu gibt es im Do-it-yourself Holzstangen in allen Durchmessern, auch Bambusstangen könnten nett sein. Als Hintergrund geht jedes Papier, als Bildträger jedes Papier, das beim Bemalen mit Tusche oder Aquarell den gewünschten Effekt erzielt. Bei beiden ist die Auswahl schier unendlich.
Schöne Papiere findet man nicht nur in Papeterien, sondern auch in Druckereien und zwar in deren Papiermusterbüchern. Fragt man nett, wird der Drucker evtl. bereit sein, einem einen Bogen als «Muster» zu bestellen. Die Drucker können einem auch helfen, ein «lichtechtes Umschlagspapier» zu finden. Sonst ist das schöne Blau nach einem Jahr ein Grauviolett...
