Hallo an alle, bin neu hier und Anfänger
Ich möchte Euch kurz mein Bäumchen (bzw das was mal eins werden will) vorstellen und hab im Anschluss daran eine Frage bezüglich einer Schnittwunde.
Die Eckdaten:
- Serissa foetida ... jaja, ich weiss inzwischen
- Anfang Mai gekauft, auf einer Messe bei einem Händler ... typischer Impulskauf
- Unmittelbar nach dem Kauf 2 Ortswechsel mit den üblichen gelben Blättern etc.
- Nach 1 Woche sichtbare Erholung, nach 1 weitere Woche Umtopfen wegen zu kleiner Schale und komplett durchwurzeltem Ballen
- Beim Auflösen des Ballens leider ungeschickt angestellt und quasi 'unfreiwilligen Wurzelschnitt' betrieben
- Zum Ausgleich dafür oben einige Äste rausgeschnitten (was ich eigentlich erstmal nicht machen wollte)
Sie steht jetzt in einer etwas zu großen Schale, dachte mir so als 'Trainigsschale' zur Erholung für die Wurzeln. Ich weiss, alles andere als ein optimaler Start, aber sie scheint sich nach ein paar Tagen mit sporadischen schlaffen Blättern (die ich dann kurzerhand rausgeschnitten habe) wieder zu stabilisieren. Es ist sogar schon einiges an neuen Trieben da, ich hoffe sie kann die halten.
Es gibt aber noch ein Problem: besagte fiese Schnittwunde.
Als ich sie gekauft habe, war sie sowas wie ein 'schiefer Besen' mit abgesägtem Stamm und einigen neuen Ästen knapp darunter. Hab vor dem Umtopfen kurz mal 'jemandem gefragt, der sich mit sowas auskennt', ob man die Schnittstelle am Stamm verschwinden lassen kann, weil mir für die Zukunft das Ziel frei aufrecht vorschwebte. Eigentlich wollte ich erstmal nur ne Auskunft, aber besagter Herr griff beherzt zur Konkavzange und säbelte den überstehenden Stammstumpf kurzerhand ab. War auch schon komplett eingetrocknet das Stück. Er meinte dann, ich soll nach dem Umtopfen selber noch ein Stück weiter runterschneiden, bis ich 'ins Grüne' komme.
Gesagt, getan, wo doch der Anfang nun schonmal gemacht war, wollte ich das dann auch zuende bringen. War sehr tricky, das halbwegs sauber zu schneiden und ich bin mir nicht sicher, ob das Resultat passt. Ich hab das ganze inzwischen mit etwas Vaseline bestrichen, weil mir speziell die Ränder doch sehr schnell wieder sehr trocken vorkamen.
Meine Fragen: Gibt es Chancen, dass diese Kernholzwunde jemals überwallt wird, oder ist die einfach zu gross / liegt zu ungünstig / ist zu schlecht ausgeführt? Muss ich mir Sorgen machen wegen weiterer Rücktrocknung? Und woran erkenne ich ggfs. beginnende Kallus-Bildung?
Ich danke für Euer Interesse und hoffe auf ein paar Meinungen / Ratschläge.
Ist nur ein Winzling ich weiss, nix besonderes, aber sie ist mir in der kurzen Zeit doch schon etwas ans Herz gewachsen ...
Gruß
Thorsten
