Ein Tisch bauen

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Bonsai*Max
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Ein Tisch bauen

Beitrag von Bonsai*Max »

Hallo,

da das Wetter jetzt seid 2 Monaten schön bzw. angemessen für Bonsai´s ist wollte ich mir einen Tisch für den Garten bauen. Ich fuhr also gestern in die Bonsaischule "Enger" um mich zu informieren aber die hatten leider sowas nicht.

Deshalb habe ich mir Blatt Papier und Stift genommen und meine Gedanken aufgezeichnet (bin nicht der beste Zeichner ;) !).

Diese Aufzeichnung wollte ich nun mit euch teilen und euch nach eurer Meinung fragen. Die Maße kann man natürlich ändern. Aber da ich 192cm groß bin, sollte der Tisch nicht zu klein sein ;)

Ich würde mich riesig über Kritik freuen bzw. wenn von euch, die evtl einen Tisch haben, mir Tips geben könnten.

MFG
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Zeichnung.JPG (23.56 KiB) 4568 mal betrachtet
Die Schale representiert den Mensch, die Pflanze die Natur. Beides kann mit einander Harmonieren ohne dass das Eine das Andere zerstört!
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Hallo Max,

meinst Du nun Tisch im Sinne von Arbeitstisch um an Deinen Bäumchen zu
arbeiten oder eher ein Regal um sie zu präsentieren?

Ich hab jetzt nicht im Kopf wo, aber soweit ich mich erinnere haben auch
schon andere BFFler hier ihre Regalbauten vorgestellt (Einfach mal die
Suchfunktion benutzen)

Du solltest darauf achten eine Holzsorte zu verwenden, die gut witterungs-
beständig ist. Soweit ich weiß (man korrigiere mich wenn ich Stuß erzähle)
ist Lärchenholz für sowas recht gut geeignet. Ich hab mangels Bezugsquelle
Douglasienholz welches häufig in Baumärkten und Gartencentern angeboten
wird benutzt. Dann am besten vor dem Zusammenbau noch mit Leinöl behandeln.
Dann sollte das Regal eine Weile durchhalten.

Viel Spaß und Erfolg beim Basteln!

Servus,
Robert
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

...hab das Thema mal ins DIY geschoben. ;)

Und Max, dein Tisch braucht etwas, das er nicht zu den Seiten hin oder vorn/hinten umfällt.

Schau dir mal einen Tisch oder Stuhl (oder irgendetwas freistehendes) an, da hast du immer Querstreben oder horizontale Bretter (die dann oben und unten verschraubt), so dass das "Ding" nicht wegklappt.
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

Diagonale Streben sind wichtig für die Stabilität :wink:
Gruß,
MarionS

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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Diagonale Streben, Querstreben, Horizontale Bretter, Kreuzverstrebungen (heisst das so?), alle wirken, richtig angebracht, gleich.
Gruß
Frank :)

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Tobias
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Beitrag von Tobias »

Hab da mal was rausgekramt, eine Präsentation eines selbstgebauten (überdachten) Podestes von Mausi, das auch mir als Vorbild für mein geplantes Podest dient: :arrow:

Ich hatte mir vorgenommen das diese Sommerferien zu machen, aber es steht noch nicht fest ob das hinhaut.. Da kommen mit Ferienjob und Führerschein in die Quere ;)

Hab mir aber zumindest schon eine Skizze angefertigt wie es werden soll (Bild).

Gruss Tobias
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Meine Skizze, Mausis' Podest ist Vorbild
Meine Skizze, Mausis' Podest ist Vorbild
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Grüsse aus Wehrheim, dem offiziellen Apfeldorf ;)
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Robert S. hat geschrieben:Ich hab jetzt nicht im Kopf wo, aber soweit ich mich erinnere haben auch schon andere BFFler hier ihre Regalbauten vorgestellt
Stimmt, hier:

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=52&t=20040

Ich habe übrigens kesseldruckimprägniertes Holz gekauft, Kiefer glaube ich. Das sollte ohne weitere Bearbeitung auch recht lange halten.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Bonsai*Max
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Beitrag von Bonsai*Max »

Robert S. hat geschrieben:Hallo Max,

meinst Du nun Tisch im Sinne von Arbeitstisch um an Deinen Bäumchen zu
arbeiten oder eher ein Regal um sie zu präsentieren?

Du solltest darauf achten eine Holzsorte zu verwenden, die gut witterungs-
beständig ist. Soweit ich weiß (man korrigiere mich wenn ich Stuß erzähle)
ist Lärchenholz für sowas recht gut geeignet. Ich hab mangels Bezugsquelle
Douglasienholz welches häufig in Baumärkten und Gartencentern angeboten
wird benutzt. Dann am besten vor dem Zusammenbau noch mit Leinöl behandeln.
Dann sollte das Regal eine Weile durchhalten.

Servus,
Robert
Danke für die vielen Antworten. Ich habe vergessen zu erwähnen um was es sich handeln soll. Ich habe da an einen Präsentiertisch gedacht.

Querstreben werden selbstverständlich angebracht. Habe diese vergessen einzuzeichen :oops: . Es wird imprägniertes Holz gekauft und verarbeitet. Soll ja auch halten. Bin mal gespannt wie das Resultat ausehen wird. Werde dann die Bilder hochladen.

P.S. Sorry das ich das "Thema" in das falsche Forum gepostet habe. Bin neu hier und kenne mich noch nicht alt so gut aus :cry: !

MFG Max
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Marco Manig
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Beitrag von Marco Manig »

@Heike_vG und alle anderen

Ich als alter Holztechniker muss euch vom kesseldruckimprägniertem Nadelholz im unbehandeltem Zustand abraten. Die Kesseldruckimprägnierung dringt nur in die äußeren Randbereiche ein und ist nur ein Schutz vor Schadinsekten (Splintkäfer, Poch+Klopfkäfer(=Holzwurm) gemeiner Holzbock usw.). Ein Schutz gegen Witterungseinflüsse bietet eine Kesseldruckimprägnierung nicht. Das Holz sollte behandelt werden, z. Bsp. mit Lasur od.Ä, damit es nicht so schnell verwittert.

Günstiger ist da das erwähnte Douglasien- oder Lärchenholz, oder Laubholz im Allgemeinen. Das beste ist Bangkirai oder anderes Tropenholz, natürlich nur mit FSE-Siegel(Plantagenanbau).

*zenzi*

So nun genug den Schlauen rausgehangen.

Gruß Marco!
Gruß, Marco

"Eines ist sicher! Nichts ist sicher! Nicht einmal das ist sicher!" Ringelnatz (bin mir aber nicht sicher)
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Marco,

danke für den Hinweis! Er verwirrt mich gerade insofern etwas, da wir uns gerade auch für einen Carport aus kdi Holz entschieden haben und dachten, das müssten wir auch nicht sofort behandeln... *kopfkratz*

Hältst Du Leinölfirnis für eine sinnvolle Behandlung?

Viele Grüße,

Heike
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Hallo Heike,

vor ca. 5 Jahren habe ich kesseldruckimprägniertes Holz für mein Bonsairegal verwendet. Aus purer Faulheit habe ich nicht mit Lasur (keinen Lack verwenden!) nachbehandelt. In diesem Fruhjahr wuchsen Gras und Vergissmeinnicht aus den verfaulten Stellen. Von Pilzen ganz zu schweigen; die waren schon vor 2 Jahren da.

Und Hände weg von Leinölfirnis. Ich habe meine neuen Eichenbretter mit Öl behandelt. Ergebnis: das schimmelt unter den Töpfen/Teichpflanzkörben. Die muss man dann jeden Tag verschieben. Bin mal gespannt, wie lange die Eiche nun hält. Allzuviel Vertrauen habe ich dazu auch nicht...

Erwin
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achim73
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Beitrag von achim73 »

Die muss man dann jeden Tag verschieben.
wo ich das gerade lese, -
es ist immer gut, eine möglichst ungestörte luftzirkulation am holz zu ermöglichen. das ist oft schon eine gute vorsorgemassnahme, was fäulnis angeht. also evtl. ein paar holzleisten oder klötzchen unterlegen.

p.s. aus dem selben grund auf jeden fall balkenschuhe für die aufständerungen vorsehen oder das ganze regal auf steine stellen. das holz sollte min. 20, besser 30 cm vom boden weg.
Gruss, Achim
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Marco Manig
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Beitrag von Marco Manig »

@Heike_vG

"kdi"-Holz ist erstmal nicht verkehrt nur es sollte unbedingt beim Einsatz im Außenbereich mit Oberflächen-schützenden Mitteln behandelt werden. Lasur eignet sich am besten dazu, da diese das Holz noch athmungsaktiv hält. Für Dachlatten und Dachstühle ist es gut geeignet, weil es dort nicht der Witterung ausgesetzt ist (außer bei freiliegenden Dachüberständen und die müssen auch behandelt werden).

Meine Empfehlung ist 2x mit Dickschichtlasur streichen (nicht unbedingt die billigste) und du hast ein paar Jahre Ruhe.
Natürlich sind die Einwände mit den Balkenschuhen und den 30 cm auch richtig. Aber die Hauptsache ist der Schutz der Oberfläche vor Witterung (Wasser, Wind, UV-Strahlung) und gute Belüftung. Das gilt für Carports genauso wie für Bonsaitische und -bänke im Freien.

*finger*

Gruß Marco!
Gruß, Marco

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Marco Manig
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Beitrag von Marco Manig »

RICHTIGSTELLUNG!!

Das Siegel für Tropenholz heisst FSC und nicht FSE wie ich vorher geschrieben hab.

Danke an Andreas Ludwig für den Hinweis.

Das Siegel ist wichtig, weil es den Regenwald schützen soll und das sollte natürlich auch mit der richtigen Bezeichnung getan werden!

Also FSC!!!

Gruß Marco !
Gruß, Marco

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Rainer Hallmann
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Beitrag von Rainer Hallmann »

Wenn ich mich auch noch einmischen darf,
persöhnlich würde ich zu Lärche tendieren, da diese nicht behandelt werden muss und im gegensatz zu Tropenholz wesentlich günstiger ist.
Dessweiteren ist Lärchenholz das wiederstandsfähigste Nichttropenholz.
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