Eiben gestalten: Tips und Tricks

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nemsi
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Beitrag von nemsi »

Hallo Urikawa,
ich finde es genial, dass Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben lassen. Ich habe jetzt aber selber eine Frage und hoffe, dass Sie so freundlich sind mir eine Antwort zu geben.
In der Woche vor Ostern habe ich die Gelegenheit genutzt eine Eibe mit ca. 10 cm Stammdurchmesser und einer derzeitigen Höhe von 60 cm auszugraben. Habe die dicken Wurzeln so weit es ging zurückgeschnitten und die Eibe in ein durchlässiges Substrat in einen grossen Behälter gepflanzt. Die Nadeln bis auf einige wenige an den Astspitzen schon im März gezupft, anschliessend mit P-Dünger über die Nadeln gedüngt. Seit Mitte April haben sich die alten Knospen geöffnet. Sie wird fleissig gegossen und gut organisch gedüngt. Im Juni beginnt sie nun neue Knospen zu bilden und aus den neuen Knospen auszutreiben. Leider keine am Stamm. Soll ich den Neuaustrieb schon dieses Jahr auf 2 - 3 cm zurückschneiden, wenn ja wann oder gar nicht. Soll ich im September die Nadeln weiter zupfen oder nicht? Oder ist es besser sie dieses Jahr ungehindert treiben zu lassen und erst im September 2009 die alten Nadeln zu zupfen?
Vielen Dank für Ihre Antwort

Sonnige Grüße
Nemsi
Liebe Grüße
Robert

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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Die Eibe ist in der Lage um explosiv zu wachsen. Aber dazu sollte Sie die Chance bekommen. Wenn Sie mir zeigt das Sie in der lage ist um explosiv zu wachsen dann helfe ich Ihr dabei aber versuche nicht gegen ihren Willen zu arbeiten. Ich respectiere Sie wie Sie ist.
Also kann ich hier niemalls sagen was jetzt zu tun ist oder erst in einem Jahr. Ich darf hier nur eintragen wie ich vorgehe.
Ich versuche zu verstehen was die Eibe der vor mir steht mir sagen will. All meine arbeit versuche ich so abzustimmen das die Eibe keinen moment in Ihr Wachstum gestopt wird. Darf ich dann Nadeln zupfen direct nachdem die Eibe umgepflanzt worden ist? Nach meiner meinung, die niemals die meinung andere menschen sein sollte oder muss, ein klares NEIN. Ich zwäche die Eibe damit ab und nebenan weiss ich das Ihre Seele kränke. Für diese vorgehensweise wird Sie mich eines Tages belohnen.
Mir ist klar das ich bestimmte arbeiten mache um etwas zu erreichen. Ich bestimme ein Ziel das ich erreichen möchte.
Wenn ich eine Eibe umpflanze kann dann mein Ziel gleichzeitig Knospenbildung und verfeinerung beinhalten? Auch hier ist meine antwort ein klares NEIN. Also gönne ich die Eibe eine gewisse zeit das Sie wachsen darf. Wenn Sie mir dann zeigt das Sie wächst und kráftig ist dann mache ich den entschluss und strebe ein anders Ziel an.
Wenn ich also eine Eibe in die Woche vor Ostern gesammelt habe, bekommt Sie alle nur denkbare pflege. Den ich weiss das Sie dadrauf reagieren wird. Die gesammte wachstumsperiode des Baumes wird Sie wachsen dürfen ohne das ich nur einen Nadel zupfe. Am ende der wachstumperiode versuche ich zu beurteilen was mir die Eibe zu sagen hatt. Ist Sie kraftvoll gewachsen dann fang ich an um Nadeln zu zupfen. Aber ich nehme in acht das ich den wachstum der Eibe nicht schade oder stoppe.
Dann kommen zwei bis drei monate von absolute ruhe.
Wenn ich mit meiner Eibe halbwegs den Winter angelangt bin beurteile ich erneut den Baum.
Jetzt kommt für mich die Zeit nachzudenken wie der Baum vielleicht aussehen könnte. Meine arbeiten gehen nur dem Ziel des gestaltens nach. Da ich weiss das der Baum nur so drauf wartet um wieder Wachsen zu können, reduziere ich Ihm während der gestaltung bis in den Alten Nadeln zurück.
Der Baum ist also ganz durchlässig gestaltet worden und hat durch meinem schnitt nur noch ganz kürtze Äste mit seht wenig Nadeln.
Da der Baum kraft für zehn hat wird Sie mir in den Fühling fast explodieren. Sie bildet eine unmenge an knospen aus. Denn Sie hat nur eins im Sinne, Sie möchte und will überleben.
Ende April begin Mai fängt Sie dann an die Knospen zu öffnen. Um dies zu können, dürfen dann meine Gedanke beim umtopfen in eine schöne Schale sein? Ich bin mir sicher das Sie wissen was meine Antwort auf diese Frage sein würde.
Ich werde mich also nur beschäftigen mit das reichlich verabreichen von Wasser und Dünger. Und wieder sehe ich das der Baum mich dazu belohnt. Noch vor dem Langsten Tag des jahres kürtze ich jetzt den neuzuwachs ein. Dort wo ich ein wenig mehr länge in den neuauszubilden Ast haben möchte schneide ich den Neuaustrieb bis 3 cm zurück. In der Krone lass ich nur 1 cm von dem Neuzuwachs stehen. Ich versuche also die kraft jedes Ästes zu beurteilen und stimme dort meine arbeiten drauf ab.
Wenn diese arbeit gemacht worden ist Dünge ich erneut den Baum kräftig, oder?
Wenn ich dies machen würde dann werden die neuen Knospen die der Baum nach deisem schnitt ausbildet wie wild wachsen. Also darf und kann ich nicht Kräftig düngen. Sie bekommt nur etwas Blattdünger verabreicht. Erst wenn der neuzuwachs ausgehärtet ist also fast ende des Sommers belohne ich die Eibe wieder für den Wachstum den Sie mich gezeigt hat. Ich verabreiche die Eibe soviel organischer Dünger das die Eibe nur zo strotzt vor kraft wenn Sie in den winterschlaff geht.

Ich möchte Ihnen nicht ein Bein stellen aber mit dieses hier eingetragene, habe ich also nur das jenige geschrieben um Ihnen einen eindrück zu geben wie ich forgehe mit eine umgepflanzte Eibe. Eine Eibe die schon in der Schale steht sollte mann nicht auf diese art bearbeiten. Denn das Ziel wüder in der verfeinerung liegen, oder?

Wenn Sie dies von mir eingetragene lesen dann bin ich mir sicher das Sie sich auch eine Antwort geben können weshalb Ihre Eibe leider nicht am Stamm knospen ausgebildet hat.

Ich schreibe in eine gewisse art und arbeidweise in denen ich menschen anregen möchte mit mir mitzudenken. Wenn es in irgend eine art stört dann möchte ich mich dafür zutiefst entschuldingen. Bitte sagen Sie es mir so das ich aus meine fehlern lernen darf.


Der Fisch der im grossen Ocean swam, stellte sich immer wieder die frage weiso Sie den Kiemen bekommen hatte, erst als Sie an Land gespüllt würde wüsste Sie wozu Sie dienten.
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nemsi
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Beitrag von nemsi »

Hallo Urikawa,
vielen Dank für die offenen Worte. Wenn ich Ihre Worte lese, bin ich nur froh, dass meine Eibe noch lebt und doch so viel Leben zeigt. Werde Ihren Rat beherzigen, meine Eibe genau beobachten und danach handeln.
Ich dachte im März, anscheinend aus großem Unwissen heraus, dass wenn die Eibe einiges an Wurzelballen verliert, auch die Nadeln dementsprechend reduziert werden müssen. Na, wieder viel dazugelernt.

Sie sind mir in keinster Weise zu nahe getreten, haben mich nicht beleidigt oder sonstiges. Es bedarf keiner Entschuldigung. Vielmehr muss ich mich bedanken, dass Sie auf meine Frage geantwortet haben. Ihre Ratschläge finden sicher nicht nur bei mir großen Anklang sondern auch bei vielen anderen Forumsnutzern.

Sonnige Grüße
nemsi
Liebe Grüße
Robert

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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Ich dachte im März, anscheinend aus großem Unwissen heraus, dass wenn die Eibe einiges an Wurzelballen verliert, auch die Nadeln dementsprechend reduziert werden müssen.
Mann sollte die Nadeln beim umpflantzen nicht reducieren. Durch das herausreisen der Nadeln entstehen stellen andenen Plagen, Plitze zutrit zu dem Baum haben können. Sie legen die Eibe Ihren Willen auf, während die Eibe alle kraft dazu braucht um regenerieren zu können.
Durch den verlusst von einiges von den Wurzelballen wird die Eibe sich selbst ausgleichen. Kann Sie nicht die alten Nadeln versorgen dann lässt Sie sie gehen.
Sie wählt immer Ihren eigenen Weg. Dies letzte sollte mann immer bei der Eibe in acht nehmen. Es ist einen Baum der Ihr eigene weg geht.

Sie haben aber mit Ihre art den Baum zu pflegen bewiesen das Sie verstehen das Pflege nach dem umpflanzen sehr wichtig ist.
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Gestaltung und Plegetipps für Eiben

Beitrag von bonsaifoerster »

Hi Urikawa

...ich habe jetzt alles durchgelesen und stelle fest, dass das ein absolut Top Beitrag ist. *daumen_new* Man spürt regelrecht das Feingefühl für dieses wunderschöne Hobby, welches darüberhinaus auch noch von eigenen Ertfahrungswerten herrührt.
Das Beobachten der Natur auf eine Weise, wie es manche schon vergessen haben. Danke dass Du uns erinnert hast!
Echt toller Beitrag wirklich..


...danke schön und Grüße aus Nürnberg

Silvio
Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Die Eibe kann mann in sehr kürzer zeit zu einem Meisterwerk umgestalten aber niemals sollte mann den Baum Seinen willen auflegen. Macht mann trotzdem den versuch dazu, so wird es immer wieder menschen geben die das sofort erkennen. Auch wird Ihnen die Eibe zeigen das Sie sich auf dem falschen weg begeben.
Und ob Sie es glauben oder nicht, Sie brauchen keinen schwären Geldbeutel um dies erfahren zu dürfen.

Ich bin nichts, ich weiss nichts und ich werde zu nichts. Darf ich die Zen lehre jemals verstehen? Aus diesen grund beobachtige ich was mir die Natur sagen will und ich bin reich.
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Wenn Sie einen versuch machen um eine Eibe zu gestalten denken Sie daran das Sie eine offene struktur "aufbauen". Viel mehr als welcher Baum auch immer der für die Bonsaikunst in frage kommt sollte mann bei die erst gestaltung die Äste so gestalten das luft und licht freien "zugang" zu der Krone haben.
Die Äste sollte man sehr sorgfältich auswählen und was zu viel ist ist dabei zuviel. Durch Ihren ernormen wachstum die die Eiber innerhalb weniger zeit leisten kann wirkt die Krone sehr schnell wieder dicht und kompakt.
Da die Äste im inneren des Baumes oft ein wenig schwach und zerbrechlich sind sollte mann hier nicht so viel schnieden. Während Ihre gestaltungsarbeit werden immer einige Äste verloren gehen. Nach der gestaltung sollte man die nicht verwendete schwachen Treibe schneiden.
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Wie Sie vielleicht wissen hat die Eibe eine enorme wuchskraft. Dies sollte man mehr oder weniger auch immer während die gestaltungs arbeiten berücksichtigen. Die Eibe kann die triebe wie kein andere Baum sehr schnell wieder aufrichten. Deswegen ist es sehr empfelenswert die triebe während des drahtens so zu drahten das Sie diese eigenschaft nicht mehr ausüben können. Das heist also das Sie die drahtstärke von 1 mm nicht verwenden sollten. Ich sage hiermit nicht das Sie es nicht dürfen!
Wenn wir die drahtstärke von 1mm nicht verwenden sollten haben wir unsere arbeit die vorabgeht am drahten naturlich da auf eingestellt. Es sollte also keine triebe mehr vorhanden sein die diese drahtstärke benötigt. Beim säubern der äste sollte man also achten auf diese schwachen triebe und sie einfach abzupfen.
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heinz leitner
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Beitrag von heinz leitner »

Urikawa hat geschrieben:. Deswegen ist es sehr empfelenswert die triebe während des drahtens so zu drahten das Sie diese eigenschaft nicht mehr ausüben können. Das heist also das Sie die drahtstärke von 1 mm nicht verwenden sollten. Ich sage hiermit nicht das Sie es nicht dürfen!
Wenn wir die drahtstärke von 1mm nicht verwenden sollten haben wir unsere arbeit die vorabgeht am drahten naturlich da auf eingestellt. Es sollte also keine triebe mehr vorhanden sein die diese drahtstärke benötigt. Beim säubern der äste sollte man also achten auf diese schwachen triebe und sie einfach abzupfen.
Hallo Urikawa
Das verstehe ich nicht ganz.
Könntest du bitte das genauer erklären.
Auch ein starker Ast war doch einmal ein schwacher Ast.
Nimmst du alle schwachen Triebe weg?
Wie gehst du mit neuen Trieben dann um?
Nimmst du Kupfer oder Aludraht?
Entschuldige meine Fragen,aber ich möchte dich verstehen.
Gruss Heinz
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Hallo Heinz,

Bei die Eibe sollte die arbeit die man tut nur ein Ziel kennen, nämlich Sie dazu zu bringen das Sie so viel wir nur möglich Knospen bildet. Ich zwinge Sie einfach dazu um das für mich zu machen.
Dies kann die Eibe nur wenn Sie erstens kerngesund ist und zweitens das licht und luft zu die Äste gelangen kann. Jeder auch nur so kleine hindernis der im wege steht sorgt dafür das die Knospenbildung an dieser stelle ausbleibt.
Ich verstehe sehr gut das Sie sagen, auch ein starker Ast war einmal ein schwacher. Aber man sollte sich davon bewust sein das diese schwache triebe hindernisse sind fur die knospenbildung.
Wenn ich an eine stelle nichts vorhanden haben als nur einen schwachen trieb der in zukunft einen ast sein sollte bleibt sie einfach stehen. Aber das kommt sehr sehr wenig vor.
Was ich nur sagen möchte ist das ich mir davon bewust bin das ich nur eine gewisse zeit hier auf erde verbleiben darf. Deswegen möchte ich mit die arbeit denen ich an der Eibe mache in 3 jahre einen Baum dazu bringen das Sie auf eine ausstellung ausgesteld werden kann. Das heist ich gebe die Eibe alles damit ich dieses ziel erreichen kann. Aber dazu gehörrt auch das ich Sie die schwachen triebe wegnehmen muss. Mein ziel ist die knospenbildung.

Wenn neue triebe so "kräftig" sind das Sie mit eine drahtstärke von 1.5 mm oder mehr gedrahten werden können, bleiben sie am ast. Gelingt dies nicht dann zupfe ich Sie weg. Ich schaffe also platz für licht und luft. Der Baum gibt mir dafür die belohnung und bildet knospen.
Würden Sie eine Eibe sehen den bei mir gerade die erstgestaltung unterzogen worden ist dann sehen Sie ein gerüst von Äste. Die Äste haben nur am ende zwei bis sechs neue treibe. Alles andere ist weg (also auch alte Nadeln)
Vielleicht kann ein detailbild für Ihnen behilflich sein. Wenn ja bitte sagen Sie es mir und ich trage sie für Ihnen ein.

Sind die Knospen in ein par monaten nach der erstgestaltung da dann liegt mein ziel beim neuzuwachs. Ich dünge die Eibe jeden tag mit organischer flüssigdünger. Auch bekommt Sie wenn Sie mir ein zeigen dazu gibt organischer dünger dazu an ihre füsse gelegt. Um so düngen zu können muss ich die Eibe viel wasser verabreichen. Aber es darf keine staunässe entstehen. Also braucht Sie ein gütes gemiss.
Die knospen werden innerhalb kürzerste zeit treibe ausbilden denen eine länge von 10 cm und mehr erreichen. Einige werden dabei sein die uber 30cm lang sein werden. Solch einen ast ist dann wiederum wichtig fur das gerüst.

Fast alle Eiben drahte ich mit Aludraht. In ganz wenigen fällen, nur bei ganz alten Eiben wo ich auf alte äste zurückgreifen MUSS verwende ich Kupferdraht. Der Baum sagt mir also welcher draht ich verwenden darf.

Ich hoffe das ich Ihnen hiermit meine vorgehensweise etwas verdeutlichen konnte. Ist dies nicht der fall, bitte fragen Sie (oder jeder andere), erneut. Es ist für mich eine ehre um mein wissen über Eiben hier weiter geben zu dürfen.


Beim Bogenschießen ist es unnötig um durchs Ziel zu schießen, es ist ausreichend um das Ziel zu treffen.
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heinz leitner
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eibe

Beitrag von heinz leitner »

Hallo Urikawa
Ich habe verstanden,danke für deine ausführlichen Berichte.
In welchen Zeitraum machst du das mit dem Nadelnzupfen.
Welchen Dünger nimmst du?
Fotos von deinen Eiben wären immer hilfreich!!!
Ich habe nähmlich auch eine Eibe, die mehr Zuwachs bräuchte.
Gibt es Unterschiede in der Behandlung(Nadelzupfen)zwischen Cuspidata
und Bacata.

Ich hoffe dir machen meine Fragen nichts aus.

Gruss Heinz
marius
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Beitrag von marius »

hm, kann man sich schon viel mitnehmen hier. danke. im grunde verbietet sich nach all der ausführlichkeit jede weitere frage über die pflege von eiben.

jedenfall werde ich das hier in nächster zeit mal etwas genauer lesen, um meine zwei eiben ein wenig mehr zukommen zu lassen. immer ganz gut.

gruß marius
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Hallo Heinz,

Wie ich schon zu sagen versuchte, wenn Sie fragen haben tragen Sie sie bitte ein. Es ist eine ehre für mich das ich mein wissen weitergeben darf.

Die Eibe kann man fast das ganze jahr ihre Nadeln wegnehmen. Aber mann sollte sich die frage stellen was man damit erreichen möchte. Da ich mehrere Eiben pflegen darf kann ich niemals alle Nadeln in september zupfen. Ich muss also ausserhalb diesen monats auch Nadeln entfernen. Aber ich weiss das es weniger effectiv sein wird. Ich brauche also keine angst zu haben das die Eibe eingehen wird. Sie sollte immer kerngesund sein. April sollte man keine Nadeln zupfen. Die Eibe startet ihren wachstum. Ihre Rinde ist zu dieser zeit besonders empfindlich.
Zur zeit arbeite ich an eine die Eibe die auch hier von mir im Forum eingetragen worden ist. Sie bekommt zur zeit Ihre erstgestaltung.
Auch hier nehme ich fast alle Nadeln weg. Nur ganz wenige bleiben stehen.
Hat die Eibe schon Ihre erstgestaltung hinter sich dann sollte mann sich nicht nur auf das Nadelzupfen concentrieren. Man kann bestimmte bereiche des Baumes verbessern durch Sie auszulichten. Nach dem auslichten muss mann aber diesen bereich kräftig mit flüssig dünger düngen.
Es ist also wichtig um zu wissen was der wachstum eines bestimmten bereiches ist. Um zu verhindern das bereiche die schon sehr kräftig wachsen noch mehr an vorsprung gewinnen, sollten diese etwas eingekürzt werden. Der Baum sollte Ihnen dabei den weg zeigen.

Zum Thema Dünger kann ich hier ein neuer beitrag starten den ich verwenden sehr verschieden sorten. Einige beispiele kann ich hier trotzdem geben.
Wenn die Würzelbildung zuwünschen übrig lässt verwende ich zum beispiel Pferdedünger. Gleichzeitig verwende ich einen flüssigdünger der haubtsächlich aus das element P besteht. Ich darf diesen flüssigdünger aber nicht zu lange verwenden den sonnst wird die Eibe "faul". Sie verlässt sich ganz auf die zugabe von das element P und bildet fast keine wurzeln mehr aus.
Niemals verwende ich organischer dünger die von Vögel stammt. Zur zeit verwende ich tächlich flüssig Dünger den von Fischen resten stammt und dünge hiermit jeden tag die Eiben die gerade gestaltet worden sind. Eiben die im Freiland stehen bekommen öffters kuhdünger. Sind sie zurück geschnitten dann bekommen Sie nebenan einen flüssigdünger chemischer art. Das Element N das ich verabreiche hat dann einen wert von 56.
Also ich verwende niemals dünger die für Bonsai bestimmt sind. Ich bestudiere die Eibe, bestimme mein ziel und verwenden dann einen dünger womit ich mein zeil am schnellsten erreichen kann. Es kann Rosendünger sein, pferdedünger, Aldi's flüssigdünger uzw uzw.

Möchte ich organischer dünger auf die erde auftragen dann verwende ich immer Strumpfhosen dazu. Ich fülle sie auf mit den dünger oder ein gemisch von organischer und chemischer dünger. Binde sie an verschiedene stellen zu und zerschneide sie dann. Aus diese strumpfhosen stucke die an beiden seiten zugebunden sind, gefüllt mit dünger, mache ich wiederum scheiben durch sie einwenig zusammen zu drücken. Diese scheiben lege ich auf die Erde. Wie viele es sein sollten bestimmte die Eibe. Auf diese art und weise haben die Vögel das nachsehen. Und jedesmal wenn ich die Eibe wasser verabreiche sickert das wasser dürch diese scheiben. Möchte ich die Eibe nicht mehr damit düngen nimm ich die scheiben einfach weg. Verscheidene farben strumpfhosen scheiben sagen etwas aus über den dünger den ich verwende.

Die Cuspidata darf man auf keinen fall ganz viele Nadeln auf einmal auszupfen. Erst wenn Sie es Ihnen zeigt in denen sie knospen bildet dürfen Sie erneut nadeln zupfen.


Kein einziger Nadel ist an beider seiten scharf
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heinz leitner
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eibe

Beitrag von heinz leitner »

Danke Urikawa
Danke für deine ausführlichen Berichte.
Fotos von deinen Grundgstaltungen bitte nicht vergessen.
Wie stehen du deine Eiben?
Eher schattig oder volle Sonne?

Gruss Heinz
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Hallo Heinz,

Bilder der Grundgestaltung werde ich auf jedenfall eintragen, ich werde das nicht vergessen.

Eiben die schon gestaltet worden sind stehen fast immer in der Sonne. Nur an SEHR heissen tagen mit wenig luftfüchtigkeit werden die Baume, so zwischen 13.00 und 15.30, vor directer Sonneneinstrahlung geschützt. Voller Schatten sollte mann bei Eiben meiden. Ich sage hiermit nicht das die Eibe dies nicht erträgt, aber die bildung von neuzuwachs ist wesenlich geringer. Die farbe der Nadel ist auch blasser.

Eiben die noch im Freiland oder Holzkisten, Kübel oder sonstiges stehen, stehen an stellen wo so viel nur möglich licht und luft zwischen die pflanzen durch gelangen kann.
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