Hilfe meine Buche will nicht mehr

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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joseph
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Hilfe meine Buche will nicht mehr

Beitrag von joseph »

Hallo zusammen ich hab ein Problem mit meine Buche die kommt nicht mehr von der Stelle kann es sein das ich bei dem Loch im Stamm Mist gemacht hab und eine Saftbahn erwischt hab?Ich Hab die Stelle auf dem Foto erst mal dicht gemacht, kann mir da jemand helfen SOS MFG Joseph
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Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Joseph!
Du meinst doch nicht etwa das kleine Loch rechts oben?
So ein kleines Loch stört eine Buche garantiert nicht. So wie ich sehe, hat sie doch in diesem Jahr gut ausgetrieben und jetzt hält sie halt mal eine kleine Wachstumspause. Das machen momentan meine Blutbuchen und die Rotbuchen auch.
Ich denke das ist bei dieser Baumart normal. An Rotbuchen soll man ja auch keinen Blattschnitt machen,(so habe ich es zumindest mal gelesen), da sie nicht nochmal im gleichen Jahr austreiben.
Falls ich in diesem Punkt falsch liegen sollte, so bitte ich, mich zu korrigieren.
Sachsen liegt bei mir gleich nebenan, in welcher Gegend wohnst Du so ungefähr.
Viele Grüße Eva Warthemann
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Marc Berenbrinker
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Re: Hilfe meine Buche will nicht mehr

Beitrag von Marc Berenbrinker »

[quote="joseph"]Hallo zusammen ich hab ein Problem mit meine Buche die kommt nicht mehr von der Stelle [/quote
..... tröste Dich, meine Buche auch nicht, die hab ich nämlich mit Draht in der Schale festgemacht :lol:
Mal im Ernst,
an dem Loch im Stamm wird es bestimmt nicht liegen, dass hat eine andere Ursache!
Hättest Du eine Saftbahn erwischt, dann würden ganze Bereiche im Geäst regelrecht vertrocknen!
Standort?, giessen? düngen?, wann zuletzt umgepflanzt?, schlappen oder welken die Blätter?, ev.Schädlinge oder ein Pilz(Mehltau)?
....oder wie schon erwähnt eine Wachstumspause?
http://www.mb-bonsaischalen.de
.....viele Grüße,
Marc
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OERNIE
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Beitrag von OERNIE »

@Eva Meine Buchen treiben momentan ganz schön stark aus neuen Knospen. Haben ihre Blattmasse mitunter vervierfacht. Also die knospen tatsächlich nochmal neu und bei mir wirklich aus dem dicken alten Holz raus :wink:
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Oernie!
Meine Hainbuchen treiben auch momentan wie wild aus, nur die Rotbuchenarten nicht.
Der zweite Wachstumsschub (Juni/ Juli), der bei den Rotbuchen meist etwas später kommt, fällt zudem auch recht schwach aus.
Wer macht denn nun bei der Rotbuche einen Blattschnitt und wie sind die Ergebnisse? Das würde mich nun auch sehr interessieren.
Viele Grüße Eva Warthemann
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

Rotbuchen und Hainbuchen werden leider oft in einen Topf geworfen oder sogar verwechselt.
Dabei haben sie nur oberflächliche Ähnlichkeit und gehören verschiedenen Pflanzenfamilien an.
Die Hainbuche (Carpinus betulus) gehört zu den Birkengewächsen(!!!) Betulaceae, die Rotbuche (Fagus sylvatica) zu den Buchengewächsen Fagaceae. Sie haben recht unterschiedliche Eigenschaften und auch die Früchte bzw. Samen sind total verschieden.

Was ich mich anhand des Fotos von Joseph auch frage ist, ob es sich hier überhaupt um eine Buche (Fagus) oder um eine Hainbuche (Carpinus) handelt!?

Joseph, wozu hast Du das Loch eigentlich in den Stamm gemacht? *kopfkratz*

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Heike!
Du hast die Sache auf den Punkt gebracht. Die Blätter des gezeigten Baumes sehen tatsächlich nach Hainbuche aus. (Ich kam vorhin nicht auf die Lateinische Bezeichnung "Carpinus" für die Hainbuche, Fagus war mir sofort klar. :oops: ) Die gerippten Blätter hat die Hainbuche, während die eher glatten Blätter Rotbuchen oder auch Blutbuchen haben.
Man sollte eben das Foto genauer anschauen.
Viele liebe Grüße Eva
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joseph
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Beitrag von joseph »

ich habe das Loch vor 3 tagen geschlossen und heute aufgemacht da kam sehr viel flüssigkeit raus,das Loch sollte ein Spechtloch werden( bin ich nicht Blööd ) Ich glaube es ist eine Hainbuche weil die Blätter glatt sind ich habe unter meinen Beiträgen "Buche " noch paar Bilder im Forum. Das ist mein Liebling o Gott..... MfG und Danke Joseph
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Voodoowester
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Beitrag von Voodoowester »

joseph hat geschrieben:...das Loch sollte ein Spechtloch werden( bin ich nicht Blööd )
Meinst du das jetzt so wie man es versteht ?? Design bzw. Tuning.... *kopfkratz*
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joseph
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Beitrag von joseph »

Genau, du verstehst es richtig nur möchte ich von Aura und Patina sprechen
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Die einen sorgen sich um Narben und Schnittwunden, die anderen bohren freiwillig Löcher in junge Bäume (an denen sich in der Natur kein Specht vergreift)... jedem das seine!

Auch in dem anderen Thread sind auf den Fotos die Blätter nicht eindeutig zu erkennen.
Joseph, vielleicht kannst Du mal ein Detailfoto der Blätter machen, so dass man genau klären kann, ob es sich um eine Buche oder eine Hainbuche handelt?

Viele Grüße,

Heike
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Rossi
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Beitrag von Rossi »

Hi joseph ,

die andere frage ist wann wurde sie zum letzten mal umgetopft . Ich habe auch eine Hainbuche mir letztes jahr neu gekauft .Sah geil aus aber hatte shr hellgrüne Blätter und trieb mäßig aus .Innen war sie total verödet .Hab sie im frühjahr umgetopft unt kräftig zurück geschnitten .Nun ist sie voller Power so schnell kann ich garnicht zurück schneiden wie sie wächst. Von vorteil wäre mal ein volles Bild des Baumes .

Peter
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

joseph hat geschrieben:Genau, du verstehst es richtig nur möchte ich von Aura und Patina sprechen
Oh fein. tun wir das also.

Ein Baum, in den der Specht Löcher bohrt, hat viel Aura und Patina. Er muss streckenweise tot sein, damit Schädlinge unter seiner Rinde gut vorankommen. Das ist es nämlich, was der Specht sich holt. Darum soll man alte Eichen stehen lassen. Ausser, er bastelt ein Eigenheim - wozu man aber auch als Specht gut getrocknetes Holz bevorzugt.

joseph: Ein Specht arbeitet nicht an jungen Bäumen mit geschlossener Borke. Wo es Risse gibt, wo sich Mulden im Kallus bilden, wenn Äste absterben und vor allem, wo ganze Bahnen von Rinde abgestorben sind, da ist der Specht. Stichwort C.D. Friedrich, der hat solche Spechtbäume gepinselt.

Also: Entweder lässt du das diskret zuheilen oder du arbeitest es aus zu einer glaubwürdigen Wunde, die sich erklärt: «So kam ich da hin».
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joseph
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Beitrag von joseph »

Hi also Petra wie gesagt ich glaube es handelt sich um eine Hainbuche. Ich bin mir aber nicht sicher weil in den Büchern ist es immer etwas zweideutig beschrieben. Ich habe dieses Jahr im März umgetopft und geschnitten bzw etwas oberhalb der Kone pinziert, gedüngt habe ich erst ca. 8 Wochen später. Die anderen Jahre sah er um die Zeit ganz anders aus voller Laub und Knospen die paar neuen Triebe kommen auch nur an den Stellen wo ich Pinziert habe. Zu den Loch muss ich euch recht geben es war ein Fehler:
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Zuletzt geändert von joseph am 27.06.2008, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

das ist eine carpinus (hainbuche), und zwar eine, die ziemlich gesund wirkt.
der rötliche neuaustrieb ist normal.
Gruss, Achim
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chinesische Weisheit
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