Titelbild der neuen Bonsai Art
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Titelbild der neuen Bonsai Art
In das Forum von Bonsai Art kann ich mich mit nix einloggen. Schon seit Jahren. Also hier.
Das Titelbild der Ausgabe Juli/Augiust hat mich sehr erschreckt. Das ist für mch der Untergang des Abendlandes. Über Geschmack kann man streiten, so will ich es gerne tun. Ich finde den abgebildeten Baum den geschmacklosesten Bonsai, den ich je gesehn habe. Nie hätte ich gedacht, dass sowas auf die Titelseite einer serösen Zeitschrift kommt.
Das Titelbild der Ausgabe Juli/Augiust hat mich sehr erschreckt. Das ist für mch der Untergang des Abendlandes. Über Geschmack kann man streiten, so will ich es gerne tun. Ich finde den abgebildeten Baum den geschmacklosesten Bonsai, den ich je gesehn habe. Nie hätte ich gedacht, dass sowas auf die Titelseite einer serösen Zeitschrift kommt.
Zuletzt geändert von Walter Pall am 06.07.2008, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
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Ich verstehe diesen Baum (Juli/August2008) auch nicht. Mir scheint es eher eine Kompilation möglichst eindrucksvoller Elemente zu sein, etwa vergleichbar dem Sarg der Maria Theresia in der Kaisergruft oder einem Salzfass von Benvenuto Cellini...
«Repräsentative Grünskulptur im Bonsaistil» ist eine mögliche Stilbezeichnung - und damit definitiv im «selbstreferenzierenden Manierismus» anzusiedeln. Dass sich die Entwicklung einer solchen Krone in einem solchen Totholzgestrüpp - wenn überhaupt - nur sehr, sehr schwer erklären lässt, ist bloss eine Randbemerkung...
«Repräsentative Grünskulptur im Bonsaistil» ist eine mögliche Stilbezeichnung - und damit definitiv im «selbstreferenzierenden Manierismus» anzusiedeln. Dass sich die Entwicklung einer solchen Krone in einem solchen Totholzgestrüpp - wenn überhaupt - nur sehr, sehr schwer erklären lässt, ist bloss eine Randbemerkung...
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Tja, die wilden Umweltbedingungen, die zu diesem zerfurchten, hoch dynamischen Totholz geführt haben, müssen plötzlich aufgehört haben, so dass eine ungestörte, lieblich rundliche Krone niemals einem Wind ausgesetzt wurde.
Vom Berg in den Garten des Bonsaifreundes...
Das zu weiße Totholz, die zu rote Saftbahn und das zu geordnete Grün betonen die Künstlichkeit.
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Das zu weiße Totholz, die zu rote Saftbahn und das zu geordnete Grün betonen die Künstlichkeit.
Es ist vielleicht noch interessant zu erwähnen, dass es eine Gestaltung von Takeo Kawabe ist, einem Kimura-Schüler. Man könnte sagen, dass dieser Stil eine Steigerung des Kimura-Stils ist - eine Steigerung bis zu einem Extrempunkt, wo die Dramatik in Kitsch umkippt ...
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
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Aus der Kunstgeschichte kann man lernen, dass ein neuer Stil geboren wird, der zuerst einmal abgelehnt wird. Dann setzt er sich langsam durch. Dann beginnen die Schüler, den Stil zu verfeinern. Sie übertreiben ihn. Dann wird immer mehr übertrieben, bis das Ding ins Groteske umkippt. Dann ist plötzlich Schluss mit dem Spuk und das drastische Gegenteil einer Stilform ist an der Reihe. Was ist genau das Gegenteil vom abstraktem völlig überzüchteten modernen Stil?
Die Röcke werden immer kürzer, bis es peinlich wird. Dann werden sie nicht wieder langsam länger, sondern auf der Stelle ganz lang. Ebenso mit der Breite der Krawatten.
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Ich find der Baum ist gut gemacht ohne Frage. Mr. Kawabe kann auch wirklich was, aber der Baum kommt halt ziemlich übertrieben rüber.
Bonsai-Porno wenn man so will. Es wird Leute geben die den absolut toll finden.
PS.: Da einen Japaner aber das Abendland wenig interessieren muss, ist das schon ok.
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Frühlingstage am 06./07.04.13 - bringt eure Bäume mit!
Infos unter: http://www.bonsai-sturm.de
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da haben sie uns aber aus usa schon schlimmeres gezeigt.
und da sagten sie noch, sie hätten davon einen.
(oliven"steckling" xxxxl)
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gruß
neschek
"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur
neschek
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