Titelbild der neuen Bonsai Art
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jupp
Hallo Mariusmarius hat geschrieben:hi
ich kann es zwar nicht genau benennen, aber einen gewissen unterschied gibt es da glaube ich schon.![]()
gruß marius
In so einem Fall sollte man vielleicht besser nichts schreiben, denn das sieht so bisschen wie Wasser tragen aus. Ich denke Walter könnte sich selbst äußern dazu wenn er will und wenn nicht, is doch auch gut. Es ist mal wieder über "Bonsaikunst" diskutiert worden und scheinbar wollte Walter das erreichen und es macht Ihm Spass. Mir übrigens auch.
- Andreas Ludwig
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Wie meine Werke bei anderen ankommen, darüber kann ich nichts schreiben. Was ich mir gedacht habe und was ich fühle, darüber kann ich schreiben, das ist aber belanglos. Es kommt nur auf's Ergebnis an.jupp hat geschrieben:ser nichts schreiben, denn das sieht so bisschen wie Wasser tragen aus. Ich denke Walter könnte sich selbst äußern dazu wenn er will und wenn nicht, is doch auch gut.
Wenn einem etwas absolut nicht gefällt, dann ist es nicht automatisch Unkunst. So sehe ich den Wacholder aus dem Titelbild von Bonsai Art durchaus als hohe Kunst an. Aber er gefällt mir überhaupt nicht. Da ist ein ganz entscheidender Unterschied.
Das berührt die Frage: was ist nun Kunst oder ist es nicht? Eine Definition: Was in führenden Medien gezeigt wird wird damit zur Kunst geadelt. Was als Titelbild beim führenden deutschen Bonsaimagazin erschieint ist damit ganz grosse Bonsaikunst. Genau das ist mein Anliegen. Hier wird eine Geschmacksrichtung propagiert, die ich für das Ende einer Sackgasse halte. Meine provokativen Statements am Anfang dienen dazu, viele aufzufordern, ihre Meinung kund zu geben.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Dieses Zitat steht hier nur für 3 oder 4 ähnliche Aussagen:Tja, die wilden Umweltbedingungen, die zu diesem zerfurchten, hoch dynamischen Totholz geführt haben, müssen plötzlich aufgehört haben, so dass eine ungestörte, lieblich rundliche Krone niemals einem Wind ausgesetzt wurde.
Ich bin der Meinung, bei solchen Bäumen kann man dem Baum keine
Geschichte (in dem Sinn, wie es ihm in der Natur erging) erzählen,
soll man meiner Meinung auch gar nicht.
Das selbe sehe ich auch bei diesem Baum von Walter.

Ich sehe solche Bäume als abstrakte Kunst an
"Diese BONSAI wissen gar nicht dass sie Bäume sind"
vielleicht kennt der eine oder ander diesen Ausspruch so ähnlich.
Rubens
Picasso
Dali
Flora
...
werden alle als Künstler, und ihre Werke als Kunst anerkannt,
haben aber die unterschiedlichen Stile etwas gemeinsam???
Es muss nicht jeder Bonsai wie ein Baum aussehen!
Es muss nicht jeder Baum wie ein Bonsai aussehen!
Mein Ding ist der besagte Bonsai auch nicht,
oder vielleicht doch?
Ich weiss es noch nicht.
Ich hab Spass !
grüsse stefan
grüsse stefan
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jupp
Versuche ich es einmal so zu vergleichen.
Ein Theaterstück wird im Allgemeinen als Kunst und Kultur bezeichnet, es wird verschieden inszeniert, hat den selben Inhalt, muss aber nicht jedem in jeder Inszenierung gefallen. Auch da ist es so, dass einem sogar das Eine oder Andere abartig erscheint, oder man es so empfindet und Mancher findet es hervorragend.
Ein Theaterstück wird im Allgemeinen als Kunst und Kultur bezeichnet, es wird verschieden inszeniert, hat den selben Inhalt, muss aber nicht jedem in jeder Inszenierung gefallen. Auch da ist es so, dass einem sogar das Eine oder Andere abartig erscheint, oder man es so empfindet und Mancher findet es hervorragend.
Es fällt bei solchen Diskussionen oft auf, das nicht darauf geachtet wird, von welchem Nieveau aus die Argumente der Parteien fallen. Der Anfänger wird zum S-Baum aus dem Baumarkt angezogen und Walter z.B.hat, in der langjährigen Beschäftigung mit Bonsai, viele (unnatürliche) Gestaltungsstile hinter sich gelassen. Nur, kann man in seiner eigenen Entwicklung Schritte auslassen? (Fehler kann man sicher auslassen, aber die Schritte muß man schon selbst gehen.)
Würde ein Anfänger mit Material wie auf dem Titelbild der BA zurechtkommen oder abgeschreckt resignieren?
Braucht nicht jeder Material/ Gestaltungen, die den jeweiligen Stand wiederspiegeln, den momentanen Geschmack treffen und ein Wachsen daran zulassen? Hat allein dadurch nicht vieles schon seine Berechtigung?
Diesen Gedanken weitergeführt würde es aber bedeuten, es gibt einen letztendlichen, höchsten Gestaltungsstil und ein letztendlich zu erreichendes Ideal.
Das sehe ich nicht so, da jeder seine eigene Definition von Bonsai hat.
Ist es nun die verdichtete Idealvorstellung eines Baumes?
Die evokative Kraft eines Baumes zur Darstellung eines Landschaftsausschnittes oder einer Jahreszeit?
Oder doch die skulpturale Darstellung des Kampfes der Gewalten?
Ich mag mich da nicht entscheiden oder nur von Baum zu Baum. Strebt man denn auch nur in der eigenen Sammlung immer das gleiche Gestaltungsziel an? Es ist doch immer wieder nicht nur die Frage nach dem Gestaltungsstil, sondern auch die, der künstlerischen Absicht.
Die Japaner kennen keine Kunstgeschichte, es zählt für sie nur, was "wirkt". Absicht und Verstehen ist nichts, das Berührtsein durch die Kunst ist alles. Daraus folgere ich, was den Einzelnen berührt, hat seine Berechtigung.
Würde ein Anfänger mit Material wie auf dem Titelbild der BA zurechtkommen oder abgeschreckt resignieren?
Braucht nicht jeder Material/ Gestaltungen, die den jeweiligen Stand wiederspiegeln, den momentanen Geschmack treffen und ein Wachsen daran zulassen? Hat allein dadurch nicht vieles schon seine Berechtigung?
Diesen Gedanken weitergeführt würde es aber bedeuten, es gibt einen letztendlichen, höchsten Gestaltungsstil und ein letztendlich zu erreichendes Ideal.
Das sehe ich nicht so, da jeder seine eigene Definition von Bonsai hat.
Ist es nun die verdichtete Idealvorstellung eines Baumes?
Die evokative Kraft eines Baumes zur Darstellung eines Landschaftsausschnittes oder einer Jahreszeit?
Oder doch die skulpturale Darstellung des Kampfes der Gewalten?
Ich mag mich da nicht entscheiden oder nur von Baum zu Baum. Strebt man denn auch nur in der eigenen Sammlung immer das gleiche Gestaltungsziel an? Es ist doch immer wieder nicht nur die Frage nach dem Gestaltungsstil, sondern auch die, der künstlerischen Absicht.
Die Japaner kennen keine Kunstgeschichte, es zählt für sie nur, was "wirkt". Absicht und Verstehen ist nichts, das Berührtsein durch die Kunst ist alles. Daraus folgere ich, was den Einzelnen berührt, hat seine Berechtigung.
ein möglicher endpunkt dieser gestaltungsphilosophie ist dann das hier - http://www.derwesten.de/nachrichten/kul ... etail.html
der letzte schritt von der natur zur kunst.
gibt es eigentlich eine möglichkeit, das besagte bild grösser zu sehen, ohne das heft zu kaufen ?
der letzte schritt von der natur zur kunst.
gibt es eigentlich eine möglichkeit, das besagte bild grösser zu sehen, ohne das heft zu kaufen ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
- Andreas Ludwig
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MerschelMarco
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Andre K. hat geschrieben:... Walter z.B.hat, in der langjährigen Beschäftigung mit Bonsai, viele (unnatürliche) Gestaltungsstile hinter sich gelassen. Nur, kann man in seiner eigenen Entwicklung Schritte auslassen? (Fehler kann man sicher auslassen, aber die Schritte muß man schon selbst gehen.)
Welche Schritte muß man denn gehen und wenn man sie gegangen ist wo ist man dann?
Pflegerisch sollte man das tun aber künstlerisch gibt es diese Schritte nicht. Es kommt ganz darauf an was man will. Und wenn man es weiss, dann weiss man nicht, was man in der Zukunftt will. Ich z.B. weiss es nicht, oder besser gesagt will alles. Fast jeder sog. Stil hat seine eigene Faszination und will von mir ausprobiert werden, ich finde sogar Spass an dem ein oder anderen ansonsten auch von mir kritisierten geschleckten Bonsai (Leider habe ich auch schon fast jeden erdenklichen Fehler gemacht). Irgendwann vielleicht werde ich dann erleuchtet und finde meinen eigenen Stil, vielleicht auch nicht.
Und auch Walters Stil ist nicht einheitlich, vielleicht packt ihn irgendwann einmal das Retrofieberoder er gestaltet Skulpturen. Das wär eine Gaudi!
Grüße,
Marco
- Andreas Ludwig
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Das ist aber dasselbe Argument wie das, dass man sich zur Musik von Mozart nur dann äußern darf, wenn man selber mindestens genauso gut komponiert wie Mozart - oder zu den Liedern von Britney Spears nur dann, wenn man genauso gut singt wie sie ... Im Endeffekt hieße das, dass Künstler ihre Werke nur für andere Künstler schaffen, nicht für das rezipierende Publikum. Die Meinung von Künstlern von ihren eigenen Werken kann von Interesse sein, muss es aber nicht - eigentlich sollte ein Werk für sich selber sprechen.Niko hat geschrieben:nicht nur deswegen ist die Diskussion schwierig, sondern weil wir alle hier im Forum eine geringere Erfahrung mit Bonsai aufweisen als der Gestalter selbst. [...] Sehr gerne hätte ich die Meinung des Künstlers über sein Werk hier lesen wollen.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Was bei diesen Objiekt auffält ist das er (wie oft in der Kunst ) hässlich ist, aber Allewelt darüber spricht. In der Malerei würde mann es sicher als Expressiev oder Abstrackt bezeichnen in der Bonsaigestalltung gibt es diesen Still Gott sei dank nicht und er wird sich sicher nicht durschsetzen, weil wir
uns schon ziemlich an der Natur orientieren.Wobei Walters Arbeiten ja auch nicht unbedingt in ein Lehrbuch passen aus dem einfachen Grund weil er für mich ein Impressionist ist. Und das ist auch gut so. MfG Joseph
uns schon ziemlich an der Natur orientieren.Wobei Walters Arbeiten ja auch nicht unbedingt in ein Lehrbuch passen aus dem einfachen Grund weil er für mich ein Impressionist ist. Und das ist auch gut so. MfG Joseph
Zuletzt geändert von joseph am 07.07.2008, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Titelbild der neuen Bonsai Art
I do not think that this is much profesional of someone, which in the Bonsaiworld is well-known.Walter Pall hat geschrieben:In das Forum von Bonsai Art kann ich mich mit nix einloggen. Schon seit Jahren. Also hier.
Das Titelbild der Ausgabe Juli/Augiust hat mich sehr erschreckt. Das ist für mch der Untergang des Abendlandes. Über Geschmack kann man streiten, so will ich es gerne tun. Ich finde den abgebildeten Baum den geschmacklosesten Bonsai, den ich je gesehn habe. Nie hätte ich gedacht, dass sowas auf die Titelseite einer serösen Zeitschrift kommt.
We can discuss taste, but saying this?
said the man who photoshops its trees.
I think that you go beyond the line, thus during this time I the same do.
Greetings, Yannick
Zuletzt geändert von ybonsai am 07.07.2008, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
YOU MUST CREATE THE TREE WITH YOUR MIND,BEFORE USING YOUR HANDS
Ich sehe auch einen gewissen Unterschied und versuche ihn mal zu benennen.marius hat geschrieben:hi
ich kann es zwar nicht genau benennen, aber einen gewissen unterschied gibt es da glaube ich schon.![]()
Die Bewegungen der einzelnen Zweige und Äste von Walters Wacholder passen für mein Auge ziemlich gut mit der Richtung und Form des Totholzes zusammen.
Die Krone ist zwar rundlich, aber luftig und durchsichtig, die Laubbüschel etwas zerzaust, als würde noch regelmäßig ein gewisser kräftiger Wind hindurch sausen und manches Zweiglein herausfegen.
Das Totholz sieht zwar auch wettergegerbt und -geformt aus, aber ist nicht so dramatisch waagerecht und wie in die Steckdose gefaßt wie bei Kawabes Baum.
Dennoch: guter Einwand, Ulf! Habe noch ein Weilchen über den Fotos gehockt und geguckt.
Liebe Grüße,
Heike
