blautanne als bonsai?!

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anfängerin
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blautanne als bonsai?!

Beitrag von anfängerin »

hy wollte mal nachfragen ob schon einmal jemand versucht hat eine blautanne als bonsai zu ziehen?hätte da die möglichkeit durch abmosen oder stecklingen.aber bevor ich mich daran wagen hätte ich diesbezüglich gern ein paar tips ob es überhaupt so wirklich möglich ist un ob es schwer ist


danke schon mal im vorraus
liebe grüße von tamy
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Hallo Tamy,

die Blautanne ist eigentlich eine blaue Stech-Fichte.
Und wenn mich nicht alles täuscht, brauchen diese recht lange beim Abmoosen bzw. für die Wurzelbildung bei Stecklingen.

Aber solange Du ausreichend Geduld mitbringst und nicht alle zwei Tage nachschaust, ob schon Wurzeln da sind... :wink: Mach's doch einfach.

Also Steckling rein in einen Teichpflanzenkorb mit sehr durchlässigem Substrat und abwarten. Viel Glück.
"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." [Dieter Nuhr]
anfängerin
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Beitrag von anfängerin »

danke für deine antwort.jetzt brauch ich nur noch abwarten bis die tanne ab ist un ich mir dann stecklinge abzweigen kann.das mit der geduld ist auch kein großes thema, der steckling kommt in den garten den ich erst noch nach genauer absprache neu machen muss.wurde on den vorbesitzterin schon lange nix mehr gemacht (urwald).denke mal das ich da eh 1 jahr brauchen werde bis alles in einem so einigermaßen zustand ist un in der zeit kann dann auch der steckling bruhig in ruhe wurzeln ziehen
liebe grüße von tamy
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Hmm, es lebe der Optimismus - ob da nach einem Jahr schon wirklich viel sein wird - Du wirst sehen...

Beachte aber bitte (vielleicht auch im Forum suchen), dass bei Nadelgehölzen Stecklinge üblicherweise gerissen werden und es sollte dabei ausreichend altes Holz vorhanden sein, weil krautige Stecklinge im Nu verfaulen. Je nach Länge solltest Du die Spitze einkürzen und am unteren Teil alle Nadeln entfernen. Wenn Du überdies noch die Rinde bis auf das Kambium entfernst, sollte eigentlich alles klappen...

Ob Wurzelhilfsstoffe bei Nadelgehölzen angeraten sind, müsstest Du nachlesen -ist mir nicht bekannt-, zumindest schaden sie nicht. :lol:
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anfängerin
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Beitrag von anfängerin »

oh danke für den hinweis.habe vorhin mal gesucht aber mit blautanne leider nix gefunden werd später mal nadelgehölzer eingeben mal sehen was dabei rauskommt
liebe grüße von tamy
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Abmoosen...

Mal vergleichen: jeder kennt Bäume und Sträucher, die selbtsabmoosend sind. Fichten auch? Ich kenne zwei Beispiele in der Schweiz: Eine Fichte, die in einem völlig verkrauteten, aber abgesperrten Garten stand, jahrzehntelang. Also absolut ruhige Bedingungen, kein Mähen, kein Trampeln. Die ist von kleinen Fichten umgeben, die als Klone verifiziert und sogar Aststummeln am Stamm der alten Fichte zugeordnet werden konnten. Weiss ich alles, weil das so selten ist, dass da Gartenbauer und Baumpfleger gruppenweise hinpilgern. Darum sage ich auch nicht, wo die zweite ist.


Abmoosen und/oder Stecklinge (botanisch nahe Vorgänge)?
Doch, theoretisch - möglich.

Aber warum willst du dir das antun? Um danach 10 Jahre auf einen Stammansatz zu warten (Shohin) oder eher 20 (Mittelklasse)? Du findest zuhauf Koniferen in der Baumschule, die das alles schon haben.
anfängerin
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Beitrag von anfängerin »

ja aber ich seh es so wofür soll ich das geld zahlen wenn ich es da umsonst bekomm?mein die tanne muss eh weg da sie zu groß ist un dabei kann cih mri ja einen guten ast abzweigen der schon einige erzweigungen hat um ihn dann zur bewurzlung zu kriegen.macht doch weit aus mehr spass am ganzen un lernen kann man in der technik doch einiges mehr als bei gekauften
liebe grüße von tamy
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gerhard k.
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Beitrag von gerhard k. »

Hallo Tamy,

mal eine ganz andere Frage / Anregung. Die Fichte muss weg? Und du willst Baum teile bentzen weil die eh weg müssen?

Wie groß ist der Baum denn? Wie wäre es den Baum auszugraben, zurück zu schneiden, auf die Größe eine Bonsai zurücktrimmen und so nicht nur Teile sondern den ganzen Baum nutzen zu können? Dann wären deine Vorstellungen vom Nützen des Baumes erfüllt UND du hättest schon: Einen kräftigen Stamm, ggf. schönen Wurzelansatz und rund 10 Jahre Vorsprung auf das mühselige Abmoosen und Anwurzeln.


Gruß Gerhard
...und noch viel Spaß und Erfolg mit euren Kleinen.

Gruß von Gerhard, Bonsaifreunde Altenkunstadt
anfängerin
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Beitrag von anfängerin »

wäre keine schlechte idee nur leider ist der baum schon einige jahre da un leider viel zu groß für solch ein vorhaben.schätze mal das er ca 5m hoch ist (warscheinlich aber sogar mehr).die wurzeln gehen auch unter der erde in die anderen strebergärten mit rein.
liebe grüße von tamy
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

anfängerin hat geschrieben:die anderen strebergärten
Den hebe ich mir auf, danke!

Also, die Fichte: Ende August nimmst du einen Spaten und rammst den tief in Erde, rund um den Baum rum. Im Moment genügt ein Abstand zum Stamm von 80 cm. Dasselbe nochmals im Frühjahr, aber diesmal enger und flacher. Gleichzeitig haust du die Fichte runter auf das, was du willst. Im Herbst kommt sie raus, wenn sie Knospen hat, sonst wartest du ein Jahr. Bei Fichten sind die Knospen untrüglicher Indikator des Woglbefindes, man muss bloss auf sie warten.
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Evtl. sollte man erst. mal abklären, ob es nun eine Fichte oder wirklich eine Tanne ist.
Bei einer Tanne halte ich das Ganze für ein wenig lohnendes Unterfangen.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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sulrich
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Beitrag von sulrich »

Andreas Ludwig hat geschrieben:Ich kenne zwei Beispiele in der Schweiz: Eine Fichte, die in einem völlig verkrauteten, aber abgesperrten Garten stand, jahrzehntelang. Also absolut ruhige Bedingungen, kein Mähen, kein Trampeln. Die ist von kleinen Fichten umgeben, die als Klone verifiziert und sogar Aststummeln am Stamm der alten Fichte zugeordnet werden konnten. Weiss ich alles, weil das so selten ist, dass da Gartenbauer und Baumpfleger gruppenweise hinpilgern.
Das erinnert mich an den 'ältesten lebeden Baum', eine Fichte, die sich auch immer wieder selbst abgemoost hat:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 116#174116
Viele Grüße,
Stefan

Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
anfängerin
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Beitrag von anfängerin »

Andreas Ludwig hat geschrieben:
Im Moment genügt ein Abstand zum Stamm von 80 cm.
un würde schon das erste problem liegen da leider der abstand auf der einden seite zum zaun nicht so groß ist.müsste dafür im anliegenden garten abteil rumstochern un der gehört leider dem 1ten vorstand.dieser würde mir solch ein vorhaben niemal genehmigen.
liebe grüße von tamy
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Thomas hat natürlich recht - mein Fehler.
Fichte = Picea abies ( = Rottanne in der Schweiz, das Wort Fichte benutzen wir umgangssprachlich nicht, darum mein Durcheinander manchmal). Jetzt gibt es eine (Blau-) Edeltanne (Abies procera glauca) und eine Blau-Stech-Fichte (Picea pungens glauca). Bloss - ich denke, die sind ähnlich (un-)geeignet für vieles.

sulrich - die hat sich in ein paar tausend Jahren dreimal abgenudelt oder so. Also nicht gerade die ganze Zeit. Aus einer Brombeere wäre in der Zeit mehr geworden. Es ist selten. Warscheinlich hat die älteste Fichte auch davon profitiert, dass sie da oben kaum gestört wurde.

anfaengerin - du hast es bereits mal erwähnt, dass es einfacher ist, zu nehmen was man hat. Ich bezweifle es immer mehr. In einer Baumschule findest du blaue, grüne und silbrige Fichten und Tannen sowie Lärchen und Kiefern und alle sind schon ausgebuddelt...
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Andreas Ludwig hat geschrieben:Thomas hat natürlich recht - mein Fehler.
Fichte = Picea abies ( = Rottanne in der Schweiz, das Wort Fichte benutzen wir umgangssprachlich nicht, darum mein Durcheinander manchmal). Jetzt gibt es eine (Blau-) Edeltanne (Abies procera glauca) und eine Blau-Stech-Fichte (Picea pungens glauca). Bloss - ich denke, die sind ähnlich (un-)geeignet für vieles.
Ich sehe da große Unterschiede:
Eine Fichte eignet sich für vieles, v.a. für gute Bonsais, eine Tanne eignet sich eher als Weihnachtsbaum.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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