Felsenbepflanzung mit Wacholdergruppe
- Andreas Ludwig
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Deine Landschaft hat aus der Distanz betrachtet, zwei Zentren. Eines liegt in der Masse der Felsen, die Bäume zeigen aber ganz woanders hin, bei deiner Anordnung einfach «raus». Ich würde das Ganze vom linken Schalenrand her aufbauen, so dass der Punkt, zu dem die Bäume zeigen, innerhalb ist. Dann ist auch Spannung da.
Hm - das ist ja wieder mal kompliziert. Got it..?
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- Marco Manig
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- Andreas Ludwig
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Wow. C.S.I. Miami.
Uuuuuh, uh, uh, uh...
...Pardon.
Das Bild reicht schon. Man sieht, was passiert und ich finde es viel besser. Wie ein Buchstaben Innenräume bildet, ist jetzt der Raum rechts von den Bäumen Teil des Bilds geworden. Etwa halbe/halbe, links der Stein - rechts die Struktur, die Kante des Steins als Leitlinie - das geht.
Jetzt die Details: Der Abschluss der Linie mit einem zusätzlichen Stein ist auch ok, er dürfte raffinierter in der Form sein, graziler vielleicht oder wesentlich kleiner? Müsste die Schale nicht eckig sein, zumindest von der linken Kante her betrachtet? Eilt nicht, jetzt sind die Bäume nämlich exponierter und müssen zulegen, bevor sie diese Position ausfüllen können. - Vielleicht nochmal alles runter und in Trainingsschalen fett werden lassen? Die Idee steht ja.
Ja, das Schiffchen. Es ist ungeheuer verlockend, kleine Dinge... Ich habe ein Schaf - aus dem Laden der landwirtschaftlichen Genossenschaft, es hat sogar Giraffen und Saurier da - das stelle ich manchmal so hierhin oder dahin. Aber das kommt in die Schublade, wenn Besuch... du verstehst. Das Boot. Ein Steg wäre schon etwas anderes - er würde die Wasserfläche erschliessen. Eilt ja nicht, der Schnickschnack..
Uuuuuh, uh, uh, uh...
...Pardon.
Das Bild reicht schon. Man sieht, was passiert und ich finde es viel besser. Wie ein Buchstaben Innenräume bildet, ist jetzt der Raum rechts von den Bäumen Teil des Bilds geworden. Etwa halbe/halbe, links der Stein - rechts die Struktur, die Kante des Steins als Leitlinie - das geht.
Jetzt die Details: Der Abschluss der Linie mit einem zusätzlichen Stein ist auch ok, er dürfte raffinierter in der Form sein, graziler vielleicht oder wesentlich kleiner? Müsste die Schale nicht eckig sein, zumindest von der linken Kante her betrachtet? Eilt nicht, jetzt sind die Bäume nämlich exponierter und müssen zulegen, bevor sie diese Position ausfüllen können. - Vielleicht nochmal alles runter und in Trainingsschalen fett werden lassen? Die Idee steht ja.
Ja, das Schiffchen. Es ist ungeheuer verlockend, kleine Dinge... Ich habe ein Schaf - aus dem Laden der landwirtschaftlichen Genossenschaft, es hat sogar Giraffen und Saurier da - das stelle ich manchmal so hierhin oder dahin. Aber das kommt in die Schublade, wenn Besuch... du verstehst. Das Boot. Ein Steg wäre schon etwas anderes - er würde die Wasserfläche erschliessen. Eilt ja nicht, der Schnickschnack..
hi
finde es auch 'ne spur besser.
dennoch war mein erster gedanke, daß man eventuell mal über ein etwas, wirklich nur etwas größeres tablett zumindest nachdenken könnte.
das mit den räumen mag ja alles seine richtigkeit haben, was fehlt ist aber scheinbar und eventuell die dazugehörige perspektive.
es wirkt zu komprimiert. auf mich zumindest, der ja nur nach den foto's gehen kann. mein vorschlag würde also in richtung vergrößerung der schale um gut die hälfte gehen. dann hat man auch etwas mehr freiheiten, um die steine am günstigsten zu stellen.
aber um gottes willen bitte nicht als vernichtende kritik betrachten. ich sag ur, was mir beim betrachten so auffällt.
gruß marius
finde es auch 'ne spur besser.
dennoch war mein erster gedanke, daß man eventuell mal über ein etwas, wirklich nur etwas größeres tablett zumindest nachdenken könnte.
das mit den räumen mag ja alles seine richtigkeit haben, was fehlt ist aber scheinbar und eventuell die dazugehörige perspektive.
es wirkt zu komprimiert. auf mich zumindest, der ja nur nach den foto's gehen kann. mein vorschlag würde also in richtung vergrößerung der schale um gut die hälfte gehen. dann hat man auch etwas mehr freiheiten, um die steine am günstigsten zu stellen.
aber um gottes willen bitte nicht als vernichtende kritik betrachten. ich sag ur, was mir beim betrachten so auffällt.
gruß marius
- Robert G.87
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Hallo,
danke für die ehrlichen Antworten. Hab mirs gestern auch schon gedacht das ein etwas größeres Tablett besser wär. Muss aber so gehen erstmal bis ich etwas größeres passendes gefunden habe. Zu dem Stein ganz rechts. Da habe ich eigentlich den selben genommen wie vorher, sieht vielleicht größer aus, aber es täuscht da ein größerer dahinter liegt (nur die Position ist verändert). Zur Tablettform würde ich weiter ein ovales nehmen da der Stein links schön mit dem Rand abschließt bzw. er auch etwas runder da wird. Ich finde auch das die Bäume gut auf dem Stein wachsen, würde sie nicht extra in TPK`s pflanzen, hab doch Zeit!
Zu dem Boot das ist keine Figur sondern aus Holz das ich mal geschnitzt hatte und es passt bei so einem Felsen in der See besser, da man besser die Energie spüren kann von See und Wind. Ein Steg oder irgenwelche Figuren find ich sowieso viel zu kitschig und hat nach meiner Meinung auch keinen Platz auf dem Tablett. Es soll doch die Natur wiederspiegeln und nicht die menschliche Zielstrebigkeit alles urbane zu erschließen (in Bezug noch zu dem Steg).
MfG Robert
danke für die ehrlichen Antworten. Hab mirs gestern auch schon gedacht das ein etwas größeres Tablett besser wär. Muss aber so gehen erstmal bis ich etwas größeres passendes gefunden habe. Zu dem Stein ganz rechts. Da habe ich eigentlich den selben genommen wie vorher, sieht vielleicht größer aus, aber es täuscht da ein größerer dahinter liegt (nur die Position ist verändert). Zur Tablettform würde ich weiter ein ovales nehmen da der Stein links schön mit dem Rand abschließt bzw. er auch etwas runder da wird. Ich finde auch das die Bäume gut auf dem Stein wachsen, würde sie nicht extra in TPK`s pflanzen, hab doch Zeit!
Zu dem Boot das ist keine Figur sondern aus Holz das ich mal geschnitzt hatte und es passt bei so einem Felsen in der See besser, da man besser die Energie spüren kann von See und Wind. Ein Steg oder irgenwelche Figuren find ich sowieso viel zu kitschig und hat nach meiner Meinung auch keinen Platz auf dem Tablett. Es soll doch die Natur wiederspiegeln und nicht die menschliche Zielstrebigkeit alles urbane zu erschließen (in Bezug noch zu dem Steg).
MfG Robert
Hallo Robert,
Nachdem ich viel an Meeresküsten rumkomme und mich diese pflanzlichen Felsüberzüge immer begeistern, gefällt mir die Anlage des Moospolsters sehr gut - sieht aus, als hättest du es einfach in der Natur so gesammelt.
- Das mit der Windrichtung: es ist schon richtig, dass die Bäume hier unlogisch ausgerichtet sind. Entweder der Wind steht bergaufwärts, dann schmiegen sich die Bäume bergauf an den Stein an, oder es ist eben die Windschattenseite, dann stehen sie einfach normal senkrecht. "Bergab gepeitscht" gibt's kaum. Zur Verdeutlichung unten ein Bild aus Norwegen - der Wind kommt hier vom Meer her (von rechts).
- Generell scheint es mir wichtig, dass die Steine logisch angeordnet sind (typischerweise in parallelen Schichten, nicht so holterkapolter - man will ja nach der Größe der Steine keine Geröllhalde, sondern Felswände nachbilden)
- Außerdem sollten die Steine wohl ziemlich streng alle genau von der selben Art sein, auch der Sand/Kies sollte wohl am besten aus den selben (zerklopften) Steinen bestehen und nicht zugekauft werden. Ich habe einen "Verstoß" gegen diese Regel bisher nur einmal in der chilenischen Wüste beobachtet, bei der schwarze Vulkangesteine aus rotem Sandsteingeröll hervorragen - aber das sieht dann auch extrem auffällig und ungewohnt aus.
Gruß,
Stefan

Nachdem ich viel an Meeresküsten rumkomme und mich diese pflanzlichen Felsüberzüge immer begeistern, gefällt mir die Anlage des Moospolsters sehr gut - sieht aus, als hättest du es einfach in der Natur so gesammelt.
- Das mit der Windrichtung: es ist schon richtig, dass die Bäume hier unlogisch ausgerichtet sind. Entweder der Wind steht bergaufwärts, dann schmiegen sich die Bäume bergauf an den Stein an, oder es ist eben die Windschattenseite, dann stehen sie einfach normal senkrecht. "Bergab gepeitscht" gibt's kaum. Zur Verdeutlichung unten ein Bild aus Norwegen - der Wind kommt hier vom Meer her (von rechts).
- Generell scheint es mir wichtig, dass die Steine logisch angeordnet sind (typischerweise in parallelen Schichten, nicht so holterkapolter - man will ja nach der Größe der Steine keine Geröllhalde, sondern Felswände nachbilden)
- Außerdem sollten die Steine wohl ziemlich streng alle genau von der selben Art sein, auch der Sand/Kies sollte wohl am besten aus den selben (zerklopften) Steinen bestehen und nicht zugekauft werden. Ich habe einen "Verstoß" gegen diese Regel bisher nur einmal in der chilenischen Wüste beobachtet, bei der schwarze Vulkangesteine aus rotem Sandsteingeröll hervorragen - aber das sieht dann auch extrem auffällig und ungewohnt aus.
Gruß,
Stefan

- Robert G.87
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Hallo an alle,
danke für die ehrlichen Meinungen. das Moos hab ich alles selber aufgegelegt. Zu der Asrichtung der Bäume: da der Wind von links kommt, wird er eigentlich nicht nur gerade durchgehen sondern fällt auf der abgewanden Seite schräg hinunter. Hab mal eine Grafik mit angehängt wo es verdeutlicht wird mit dem Wind: , von daher denke ich ist es schon so logisch ausgerichtet. Denke ich.
MfG Robert
Admin: War so frei und hab den Link zu Wikipedia repariert
danke für die ehrlichen Meinungen. das Moos hab ich alles selber aufgegelegt. Zu der Asrichtung der Bäume: da der Wind von links kommt, wird er eigentlich nicht nur gerade durchgehen sondern fällt auf der abgewanden Seite schräg hinunter. Hab mal eine Grafik mit angehängt wo es verdeutlicht wird mit dem Wind: , von daher denke ich ist es schon so logisch ausgerichtet. Denke ich.
MfG Robert
Admin: War so frei und hab den Link zu Wikipedia repariert
- Andreas Ludwig
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Ach ihr...
Logik ist ein ganz schlechter Ratgeber, wenn es um Gestaltung geht. Die muss sich auf wenige Hinweise beschränken, dann übernimmt die Plausibilität. Die ist wesentlich dehnbarer - was man beispielsweise im Kino so alles glaubt..? «Nimmt man ab?» - das ist die berühmte Kritikerfrage im Theater. Sie hinterfragt, ob der Zuschauer bereit ist, sich auf die Geschichte einzulassen. Wenn ja - alles paletti.
Zum Gestein: Manche Gesteine entstehen als Sedimentplatten und sind geschichtet. Lassen wir aber die Erguss- und Tiefengesteine nicht aus. Die erwähnten Hügel werden wohl sowas sein - verwitterte Vulkankegel z.B. Gestein kann waagrecht, senkrecht, gebrochen, gewellt, geknickt, gestaucht und sonstwie rumstehen. Es können sauber angeschnittene Platten sein - Grand Canyon. Die Alpen sind eher gestapelt-gebrochen-verwittert. Ayer's Rock, Glastonbury Tor, Mont Saint Michel, Kreidefelsen vor Dover, Giant's Causeway, Les Baux, Dolomiten, die Treppen von Plitivice - es gibt soviele Formen, dass man als Zuschauer nicht sehr schnell eine ablehnt...
Der Wind streicht über einen Kamm. Da es im Sonnenschatten ist, liegt Schnee bis im Mai und zieht die Bäume runter. Oder es ist irgendwo, wo es jeden Tag einmal wie aus Kannen giesst. Beweise einer das Gegenteil.
Logik ist ein ganz schlechter Ratgeber, wenn es um Gestaltung geht. Die muss sich auf wenige Hinweise beschränken, dann übernimmt die Plausibilität. Die ist wesentlich dehnbarer - was man beispielsweise im Kino so alles glaubt..? «Nimmt man ab?» - das ist die berühmte Kritikerfrage im Theater. Sie hinterfragt, ob der Zuschauer bereit ist, sich auf die Geschichte einzulassen. Wenn ja - alles paletti.
Zum Gestein: Manche Gesteine entstehen als Sedimentplatten und sind geschichtet. Lassen wir aber die Erguss- und Tiefengesteine nicht aus. Die erwähnten Hügel werden wohl sowas sein - verwitterte Vulkankegel z.B. Gestein kann waagrecht, senkrecht, gebrochen, gewellt, geknickt, gestaucht und sonstwie rumstehen. Es können sauber angeschnittene Platten sein - Grand Canyon. Die Alpen sind eher gestapelt-gebrochen-verwittert. Ayer's Rock, Glastonbury Tor, Mont Saint Michel, Kreidefelsen vor Dover, Giant's Causeway, Les Baux, Dolomiten, die Treppen von Plitivice - es gibt soviele Formen, dass man als Zuschauer nicht sehr schnell eine ablehnt...
Der Wind streicht über einen Kamm. Da es im Sonnenschatten ist, liegt Schnee bis im Mai und zieht die Bäume runter. Oder es ist irgendwo, wo es jeden Tag einmal wie aus Kannen giesst. Beweise einer das Gegenteil.
- Robert G.87
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- Registriert: 12.02.2008, 20:56
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- Robert G.87
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- Registriert: 12.02.2008, 20:56
- Wohnort: Bei Dresden
Hier nun die Bilder finde das es jetzt ganz anders wirkt, weil ich rechts den Stein durch einen anderen ausgetauscht hatte der viel kleiner ist und besser passt. Die räumliche Gliederung ist eigentlich wie vorher nur das es nicht mehr so komprimiert wirkt. Hier nun die Bilder.
- Dateianhänge
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- der kleinere Stein
- Bonsai-0371.jpg (65.69 KiB) 1936 mal betrachtet
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- Bonsai-0361.jpg (69.26 KiB) 1936 mal betrachtet
Gruß aus Tharandt
- Robert G.87
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Wie wärs eigentlich mit einer anderen Seite als Vorderseite? Würde mir so wie auf dem unteren Bild auch gefallen, da sieht der Felsen auch noch etwas interessanter aus. Ist ja noch im Aufbau auch alles.
Robert
Robert
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- der Holzkeil gehört normal nicht dazu dient nur momentan als Stütze da der Felsen nicht ganz von alleine Stehen kann ;)
- IMG_064112.jpg (49.88 KiB) 1580 mal betrachtet
Gruß aus Tharandt
