Gartenazalee

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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seeeb
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Gartenazalee

Beitrag von seeeb »

Hallo

ich habe ein kleines Problem mit meiner Gartenazalee. Sie treibt zwar willig aus, aber viele neue Blätter bekommen braune Spitzen oder werden trocken und fallen ab. Woran kann es liegen? Sie steht in reinem Kanuma und wird regelmäßig gewässert. Gedüngt habe ich mit Saidung
Ich habe die Bereiche die ich meine mal rot eingekringelt. Es sieht vielleicht nicht so schlimm aus, aber gerade an den Stellen an denen mir die Blätter immer wieder abtrocknen hätte ich gerne gesunden Austrieb zum gestalten...
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Raketenbux
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Beitrag von Raketenbux »

Grüß dich Seep
Wo wohnst du, vielleicht kann mal jemand einen Blick drauf werfen.

Ich vermute zu feuchtes Substrat und damit verbunden zu wenig Wurzelwachstum.

Wenn dir niemand vor Ort helfen kann, dann zieh deinen Baum mal aus der Schale und kontrolliere bitte die Wurzelspitzen!!!

Sollte meine Vermutung richtig sein, dann ist die Erde bereits überdüngt, da die nicht vorhandenen Wurzelspitzen, keine Nährstoffe aufnehmen können.

Das selbe Problem hatte ich bei einer großen und habe sie sofort umgetopft, es geht ihr besser, äh, nur dummerweise wird sie bei diesem Wetter jeden Tag, mit allen anderen durchdringend gewässert *schreck*
Oh nein, morgen schnell mal nachsehen und einen anderen Standort!!! Dummi. :oops:

Ganz wichtig:
Wenn du dein Bäumchen umpflanzt, dann nur Blattdüngen, bis sie angewachsen ist, da die Wurzeln erst mal suchen müssen, nach Nährstoffen!
Schattig (absonnig), sowieso!
Liebe Grüße Detlef
seeeb
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Beitrag von seeeb »

Hallo Detlef

Danke für deinen Rat. Ich werd mal nachsehen.
Ich wohne übrigens in Chemnitz. Keine Ahnung ob da jemand in der Nähe ist der mir helfen würde.

Viele Grüße

Sebastian
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Sebastian,

leider vermute ich eher das Gegenteil von dem, was Detlef geschrieben hat.
Azaleen leiden viel eher unter (auch vorübergehender) Trockenheit als unter zu viel Nässe.
Sie können viel eher mal einige Zeit in einem Wasserschälchen stehen, wenn es heiß ist, als dass sie auch nur einmal trocken werden dürfen.

Da bislang, nach den Fotos zu urteilen, nur alte Blätter betroffen sind und die neuen Triebe gut aussehen, würde ich mir noch nicht allzu große Sorgen machen.

Von einem Umtopfen jetzt mitten im Sommer würde ich abraten.

"Saidung" kenne ich nicht, was ist denn das?
Azaleen sollte man nur mit speziellem Azaleendünger düngen, bei mir funktioniert z.B. der flüssige Azaleendünger Mairol Gold sehr gut.

Ich muss allerdings aus meiner langjährigen Erfahrung sagen, dass die Gartenazaleen bei mir als Bonsai nie so gut funktioniert haben wie die Satsuki-Azaleen, die eine super Bonsaitauglichkeit mitbringen.
Deswegen habe ich inzwischen meine Gartenazaleen wieder in den Garten gepflanzt und mich bonsaitechnisch auf Satsukis beschränkt.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

seeb - wahrscheinlich war es bei dir auch ganz schön warm. Ich habe solche Blätter jeweils in den Temperaturspitzen und kümmer mich nicht mehr gross drum. So schän schattig und kühl wie in den Flusstälern Asiens ist es nicht bei uns...

Detlef - ich gebe jeweils beim Umtopfen grad mal schön Dünger auf Bäumchen. Die mögen das. Aber vielleicht sind die genauso irr wie ich, wer weiss?
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Andreas Ludwig hat geschrieben:seeb - wahrscheinlich war es bei dir auch ganz schön warm. Ich habe solche Blätter jeweils in den Temperaturspitzen und kümmer mich nicht mehr gross drum. So schän schattig und kühl wie in den Flusstälern Asiens ist es nicht bei uns...

Detlef - ich gebe jeweils beim Umtopfen grad mal schön Dünger auf Bäumchen. Die mögen das. Aber vielleicht sind die genauso irr wie ich, wer weiss?
1. Ich hab' auch als erstes an Trockenheit ("Sonnenbrand") gedacht. Widerspricht ja nicht der These der Überdüngung, vielleicht sogar beides, der Effekt ist der Gleiche.

2. Andy, mit Sicherheit sind sie das. :wink:
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
seeeb
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Beitrag von seeeb »

Saidung ist soweit ich weiß ne Art Biogold für Arme :wink:
Es stinkt ziemlich nach dem Auflegen und soll auch ein Langzeitdünger sein.
Da man hier ja keine Werbung machen soll, sag ich mal so viel: Das Zeug gibts in einem Bonsaigarten in Linda, nähe Gera.
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HG120
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Beitrag von HG120 »

seeeb hat geschrieben:Hallo Detlef

Danke für deinen Rat. Ich werd mal nachsehen.
Ich wohne übrigens in Chemnitz. Keine Ahnung ob da jemand in der Nähe ist der mir helfen würde.

Viele Grüße

Sebastian
Gugge mal links, im Avantar, bin aber auch ein Neuling.......
man könnte sich ja mal treffen.....
Grüße aus Sachsen
Heiko
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Andreas Ludwig hat geschrieben:seeb - wahrscheinlich war es bei dir auch ganz schön warm. Ich habe solche Blätter jeweils in den Temperaturspitzen und kümmer mich nicht mehr gross drum. ....
Dann geht es euch wie mir. Bei meiner auf dem Stein sehen die Blattspitzen aktuell auch so aus. Gut. Wir haben hier auch so was um die 33°C. *schwitz-wie- *faule_sau* *

M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
seeeb
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selbe Gartenazalee, anderes Problem...

Beitrag von seeeb »

an der oben genannten Azalee sind an dem aufrechten Teil des Stammes kleine hellrosafarbene pilzartige Wucherungen (mir fällt grad kein besseres Wort ein) aufgetaucht.

Was soll ich nun tun? Ist der ganze Baum fürn Müll oder reicht es wenn ich den befallenen Teil abschneide? Oder kann der Baum evtl sogar damit leben?
Über schnelle Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Sebastian
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achim73
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Beitrag von achim73 »

für mich sieht das nach einem ganz normalen schwamm aus, der sich von totem holz ernährt. durch den grossen schnitt ist evtl. die rinde in dem bereich abgestorben ?
normalerweise schotten sich die bäume gegen tote bereiche ab bzw. die pilze ernähren sich nur von totem gewebe.
irgendwas musst du dir aber sowieso für das totholz überlegen, oder ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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Raketenbux
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Beitrag von Raketenbux »

Grüß dich Sebastian
Beim Totholz ist es wichtig, die Rinde bis ans gesunde Rindengewebe zu entfernen.
Zwischen Holz und Rinde entsteht eine Feuchtigkeitsbarriere, die Pilze natürlich guten Nährboden, bzw feuchte bietet.
Liebe Grüße Detlef
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