Frage zur heimischen Lärche
- Robert S.
- Freundeskreis
- Beiträge: 9783
- Registriert: 28.03.2005, 07:09
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Frage zur heimischen Lärche
Hallo Bonsaifreunde,
läßt die Tatsache, dass eine Lärche keine Langtriebe erzeugt auf einen
schlechten Gesundheitszustands des Baums schließen?
Konkret geht es um dieses Bäumchen. Ich hatte ihn im Frühjahr zum
ersten Mal in eine Schale gesetzt.
Der Wurzelballen war so kompakt, daß ich nichts groß an den Wurzeln
machen mußte um ihn in die Schale zu bekommen.
Der Baum hat in der Folge so gut wie keine Langtriebe entwickelt. Drei
andere Lärchen gedeihen unter meiner Pflege prächtig. Jetzt suche ich
nach dem Grund warum das bei diesem Baum so anders ist. Aktuell kann
ich nur raten; Schale zu klein?
Servus,
Robert
läßt die Tatsache, dass eine Lärche keine Langtriebe erzeugt auf einen
schlechten Gesundheitszustands des Baums schließen?
Konkret geht es um dieses Bäumchen. Ich hatte ihn im Frühjahr zum
ersten Mal in eine Schale gesetzt.
Der Wurzelballen war so kompakt, daß ich nichts groß an den Wurzeln
machen mußte um ihn in die Schale zu bekommen.
Der Baum hat in der Folge so gut wie keine Langtriebe entwickelt. Drei
andere Lärchen gedeihen unter meiner Pflege prächtig. Jetzt suche ich
nach dem Grund warum das bei diesem Baum so anders ist. Aktuell kann
ich nur raten; Schale zu klein?
Servus,
Robert
Konkret kann ich dir da auch nicht weiterhelfen, aber hier gabs schonmal ne Diskussion über Problemfälle mit (Yamadori) Lärchen. Vielleicht hilft dir das in irgendeiner Form weiter.
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
Hallo Robert
Auf dem Bild habe ich einenroten Bereich markiert,
der keinen oder fast keinen Saftstrom,
durch das darüberliegende Shari hat.
Darunter ist einen sehr starke Hauptwurzel,
die in früheren Zeiten wohl einen recht grossen Teil
des Baumes versorgt hat.
Der Zusammenhang zwischen Wurzeln und Ästen
ist bei der Lärche nicht so stark wie bei Wacholdern
aber ein Zusammenhang besteht.
Im Moment wird sich die Lärche damit beschäftigen
Wurzeln zu bilden, wenn genügend Wurzeln gebildet sind
werden auch wieder Langtriebe erscheinen.
Einfach den Baum in Ruhe lassen und wenn sich wieder
genügend Langtriebe gebildet haben,
auf zur nächsten Runde.
mfG Dieter
Auf dem Bild habe ich einenroten Bereich markiert,
der keinen oder fast keinen Saftstrom,
durch das darüberliegende Shari hat.
Darunter ist einen sehr starke Hauptwurzel,
die in früheren Zeiten wohl einen recht grossen Teil
des Baumes versorgt hat.
Der Zusammenhang zwischen Wurzeln und Ästen
ist bei der Lärche nicht so stark wie bei Wacholdern
aber ein Zusammenhang besteht.
Im Moment wird sich die Lärche damit beschäftigen
Wurzeln zu bilden, wenn genügend Wurzeln gebildet sind
werden auch wieder Langtriebe erscheinen.
Einfach den Baum in Ruhe lassen und wenn sich wieder
genügend Langtriebe gebildet haben,
auf zur nächsten Runde.
mfG Dieter
- Dateianhänge
-
- robert.jpg (34.22 KiB) 4246 mal betrachtet
grüsse an die bewohner von melmac
Hallo Robert
Solange der Baum vernünftig treibt
und gesund ist, würde ich Ihm die Strapazen
des Umzugs ersparen. Normalerweise dürften
sich in 2 Jahren genügend Feinwurzeln gebildet haben.
Solltest Du die Wurzeln nicht gründlich bearbeitet haben,
eher doch in einen grösseren TPK,
2 Jahre mästen und dann erst mal den Wurzelapparat
in Ordnung bringen.
Morgen topfe ich eine Kiefer vom Grabbelstisch,
die nur dort gelandet ist, weil es versäumt wurde
den Ballen gründlich zu bearbeiten.
Die Fotos können dann mal als Beispiel gelten,
warum recht viele Bäume sich nicht vorwärts
sondern rückwärts entwickeln.
mfG Dieter
Solange der Baum vernünftig treibt
und gesund ist, würde ich Ihm die Strapazen
des Umzugs ersparen. Normalerweise dürften
sich in 2 Jahren genügend Feinwurzeln gebildet haben.
Solltest Du die Wurzeln nicht gründlich bearbeitet haben,
eher doch in einen grösseren TPK,
2 Jahre mästen und dann erst mal den Wurzelapparat
in Ordnung bringen.
Morgen topfe ich eine Kiefer vom Grabbelstisch,
die nur dort gelandet ist, weil es versäumt wurde
den Ballen gründlich zu bearbeiten.
Die Fotos können dann mal als Beispiel gelten,
warum recht viele Bäume sich nicht vorwärts
sondern rückwärts entwickeln.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Robert - dir bereits per PN mitgeteilt, hier nochmals für alle:
Bäume brauchen manchmal etwas Zeit. Wer dann eilt, sie «zu retten» durch eine Anzahl gutgemeinter Massnahmen, kann bitter enttäuscht werden, denn gut gemeint ist nicht gut gemacht.
Mach nichts. Deine Lärche, so denke ich, wird im nächsten Jahr ausschlagen, unter der Bedingung, dass du dich zurückhälst. Das habe ich bei einem Exemplar so erlebt (die anderen sind alle gesund) und es mir sicherheitshalber bestätigen lassen, bevor ich es hier schrieb. Es gilt wohlgemerkt nicht für Lärchen mit braunen Nadeln, die sind eine andere Baustelle.
Noch separat für zopf und in Bezug auf den hier referenzierten Artikel über Yamadori-Lärchen: Die eine Ursache für die vermeintlich eine Wirkung kannst du lange suchen. Ein Baum an einem Standort in einer Schale - das ist bereits ein komplexes System. Da bleibt bloss das empirische Vorgehen. Wir Menschen sind sehr clever, das stimmt. Aber auch nicht mehr als das...
Bäume brauchen manchmal etwas Zeit. Wer dann eilt, sie «zu retten» durch eine Anzahl gutgemeinter Massnahmen, kann bitter enttäuscht werden, denn gut gemeint ist nicht gut gemacht.
Mach nichts. Deine Lärche, so denke ich, wird im nächsten Jahr ausschlagen, unter der Bedingung, dass du dich zurückhälst. Das habe ich bei einem Exemplar so erlebt (die anderen sind alle gesund) und es mir sicherheitshalber bestätigen lassen, bevor ich es hier schrieb. Es gilt wohlgemerkt nicht für Lärchen mit braunen Nadeln, die sind eine andere Baustelle.
Noch separat für zopf und in Bezug auf den hier referenzierten Artikel über Yamadori-Lärchen: Die eine Ursache für die vermeintlich eine Wirkung kannst du lange suchen. Ein Baum an einem Standort in einer Schale - das ist bereits ein komplexes System. Da bleibt bloss das empirische Vorgehen. Wir Menschen sind sehr clever, das stimmt. Aber auch nicht mehr als das...
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
(Thoreau)
Fehlende Hartnäckigkeit ist eine der wenigen Sachen,
die mir noch nicht zur Last gelegt wurden.
Ich bin halt noch nicht bereit einfach
einen Sachverhalt zu akzeptieren,
der ohne Begründung bleibt.
Die Reduktion auf ein mechanistisches Weltbild,
ist nur eine der vielen Möglichkeiten sich einem Problem
zu näher.
Meine "Predigten" bezüglich der Wurzelarbeiten,
können vielleicht den Eindruck eines Allheilmittels erwecken,
haben aber nur etwas mit den Gepflogenheiten der Branche zu tun.
mfG Dieter
ps Gehe jetzt in den Keller um ein paar Wellen zu drehen.
Die Arbeitstische die zu erwerben sind, entsprechen nicht meinen
Ansprüchen, da bastle ich lieber wochenlang an einer
"besseren" Lösung, als mich einfach mit dem Gegebnenen
zu arrangieren.
die mir noch nicht zur Last gelegt wurden.
Ich bin halt noch nicht bereit einfach
einen Sachverhalt zu akzeptieren,
der ohne Begründung bleibt.
Die Reduktion auf ein mechanistisches Weltbild,
ist nur eine der vielen Möglichkeiten sich einem Problem
zu näher.
Meine "Predigten" bezüglich der Wurzelarbeiten,
können vielleicht den Eindruck eines Allheilmittels erwecken,
haben aber nur etwas mit den Gepflogenheiten der Branche zu tun.
mfG Dieter
ps Gehe jetzt in den Keller um ein paar Wellen zu drehen.
Die Arbeitstische die zu erwerben sind, entsprechen nicht meinen
Ansprüchen, da bastle ich lieber wochenlang an einer
"besseren" Lösung, als mich einfach mit dem Gegebnenen
zu arrangieren.
grüsse an die bewohner von melmac
- Robert S.
- Freundeskreis
- Beiträge: 9783
- Registriert: 28.03.2005, 07:09
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Hallo Dieter,
ich wollte keinesfalls mit dem Verweis auf die Outdoorschule und den Arbeiten
am Wurzelapparat Dir da die Verantwortung ans Bein nageln.
Aus alle dem was ich hier im Forum und insbesonders beim Lesen der
Outdoor-Schule für mich gelernt habe ist, dass es essentiell ist wie man seine Bäumchen
"untenrum" behandelt. Zum einen aus ästhetischer Sicht (Nebari aufbauen),
aber viel wichtiger einen guten und gesunden Wurzelapparat aufzubauen.
Bei meiner Lärche der Outdoorschule bin ich richtig heftig rangegangen,
ganz nach dem Motto "jetzt trau Dich mal". Das Bäumchen hat's mir gedankt
und dieses Jahr aufgetrieben wie Fiffi.
Auch bei praktisch allen anderen Bäumen hab ich festgestellt, dass sie, ein-
mal Wurzeltechnisch korrekt behandelt und in ordentliches Substrat gesetzt
eine ganz andere Viatlität und Wuchskraft hingelegt haben als in den Jahren
zuvor.
Dass ich im konkreten Fall meiner Yamadori-Lärche nur den Wurzelapparat
sorgfältig gesäubert, nicht aber beschnitten habe, lag an meinem "Gefühl"
dass a) keine Wurzel gross beim eintopfen in die gewünschte Schale ge-
stört hätte und b) der Wurzelapparat nicht recht üppig war.
Ich hab mich gestern noch mal lange vor das Bäumchen gesetzt und es
betrachtet. Keine braunen oder schlappen Nadeln, keine (sichtbaren)
Schädlinge, tiefgrünes Laub. Ich denke nächstes Jahr wirds mehr an Zuwachs.
Uppps, eben fällt mir ein, dass ich eines unterschlagen hatte. Ich hatte auf
einen Tipp eines Bonsaifreundes im AK hin dem Baum im Frühjahr eine
Dosis Bittersalz verpasst um bei den Nadeln ein tieferes Grün zu erreichen,
mag jetzt aber nicht spekulieren ob das mit ein Grund für das Ausbleiben
der Langtriebe ist. Ich denke der Faktor Geduld ist der ausschlaggebend.
Auf jeden Fall, viele Dank euch allen.
Robert
ich wollte keinesfalls mit dem Verweis auf die Outdoorschule und den Arbeiten
am Wurzelapparat Dir da die Verantwortung ans Bein nageln.
Aus alle dem was ich hier im Forum und insbesonders beim Lesen der
Outdoor-Schule für mich gelernt habe ist, dass es essentiell ist wie man seine Bäumchen
"untenrum" behandelt. Zum einen aus ästhetischer Sicht (Nebari aufbauen),
aber viel wichtiger einen guten und gesunden Wurzelapparat aufzubauen.
Bei meiner Lärche der Outdoorschule bin ich richtig heftig rangegangen,
ganz nach dem Motto "jetzt trau Dich mal". Das Bäumchen hat's mir gedankt
und dieses Jahr aufgetrieben wie Fiffi.
Auch bei praktisch allen anderen Bäumen hab ich festgestellt, dass sie, ein-
mal Wurzeltechnisch korrekt behandelt und in ordentliches Substrat gesetzt
eine ganz andere Viatlität und Wuchskraft hingelegt haben als in den Jahren
zuvor.
Dass ich im konkreten Fall meiner Yamadori-Lärche nur den Wurzelapparat
sorgfältig gesäubert, nicht aber beschnitten habe, lag an meinem "Gefühl"
dass a) keine Wurzel gross beim eintopfen in die gewünschte Schale ge-
stört hätte und b) der Wurzelapparat nicht recht üppig war.
Ich hab mich gestern noch mal lange vor das Bäumchen gesetzt und es
betrachtet. Keine braunen oder schlappen Nadeln, keine (sichtbaren)
Schädlinge, tiefgrünes Laub. Ich denke nächstes Jahr wirds mehr an Zuwachs.
Uppps, eben fällt mir ein, dass ich eines unterschlagen hatte. Ich hatte auf
einen Tipp eines Bonsaifreundes im AK hin dem Baum im Frühjahr eine
Dosis Bittersalz verpasst um bei den Nadeln ein tieferes Grün zu erreichen,
mag jetzt aber nicht spekulieren ob das mit ein Grund für das Ausbleiben
der Langtriebe ist. Ich denke der Faktor Geduld ist der ausschlaggebend.
Auf jeden Fall, viele Dank euch allen.
Robert
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Dieter - ich wollte dich keineswegs treffen oder dir nahelegen, nicht mehr über die Dinge nachzudenken.
Was die Lärche angeht, ist es offenbar ähnlich, wie Urikawa es oft bei Eiben erwähnt - sie muss sich «erholen». Versteh mich recht: Ich weiss es nicht und bin nur so sicher, dass ich eine Wette abschliessen würde. Vier Gründe: Die Vorgeschichte (Yamadori, Gestaltung), die Lärche hat keine braune Nadeln, ich habe diesen Ablauf schon gehabt, andere haben es schon gehabt. Nur das.
Also ein rein empirisches Vorgehen; worin die «Schwächung» genau besteht, respektive wie sie sich «erholt» weiss ich nicht. Es genügt (mir), wenn ich sagen kann: Das ist ziemlich sicher dieser Fall und nicht jener. Wüsste ich mehr, könnte ich doch nicht mehr tun.
Was die Lärche angeht, ist es offenbar ähnlich, wie Urikawa es oft bei Eiben erwähnt - sie muss sich «erholen». Versteh mich recht: Ich weiss es nicht und bin nur so sicher, dass ich eine Wette abschliessen würde. Vier Gründe: Die Vorgeschichte (Yamadori, Gestaltung), die Lärche hat keine braune Nadeln, ich habe diesen Ablauf schon gehabt, andere haben es schon gehabt. Nur das.
Also ein rein empirisches Vorgehen; worin die «Schwächung» genau besteht, respektive wie sie sich «erholt» weiss ich nicht. Es genügt (mir), wenn ich sagen kann: Das ist ziemlich sicher dieser Fall und nicht jener. Wüsste ich mehr, könnte ich doch nicht mehr tun.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
(Thoreau)
Hallo Andreas, Robert
Ruhe und Erholung sollte eigentlich auch bei meinem Post
das Hauptanliegen sein. Ich vermute ,
das ich mich mal wieder nicht klar ausgedrückt habe.
Ihr beiden Lieben müsstet Euch schon sehr anstrengen
um auch nur ein Stirnrunzeln bei mir hervorrufen zu können,
ich habe auch nicht die leiseste negative Schwingung spüren können.
Wenn ich meine Pumps anziehe bin ich zwar ´ne Diva,
aber mimosenhaft bin ich nicht so direkt.
mfG Dieter
ps Die Bilder vom Umtopfen des Schnäppchens
dürften sich erledigt haben, da nur noch auf einer Seite
ein paar aktive Wurzeln sind. Habe ich halt eben
´ne schöne Schale von Frau Weber zu Liebhaberpreis erworben.
psps Zum Thema Lärche kann ich auch nur aus meinen Erfahrungen
berichten. Die älteren aus höheren Lagen sind nicht gerade
pflegeleicht und so strotzig, kerngesund klappt auch nur
für 3-4 Monate im Jahr. Bisjetzt schliesse ich auf ein
Wassertransportproblem, da im Gewächshaus und in einer
Schattenlage das hellbraunwerden der Nadeln nachlässt
und sich geringfügiger Neuaustrieb zeigt. Letztes Jahr im Vollschatten
gab es überhaupt kein Problem mit den Nadeln,
nur die unteren Triebe sterben ab, also auch keine Lösung.
Pilze die den Wassertransport stören würde ich erstmal
auch ausschliessen, aber wir sind jung und haben Zeit
diese Ärgernis zu minimieren.
Ruhe und Erholung sollte eigentlich auch bei meinem Post
das Hauptanliegen sein. Ich vermute ,
das ich mich mal wieder nicht klar ausgedrückt habe.
Ihr beiden Lieben müsstet Euch schon sehr anstrengen
um auch nur ein Stirnrunzeln bei mir hervorrufen zu können,
ich habe auch nicht die leiseste negative Schwingung spüren können.
Wenn ich meine Pumps anziehe bin ich zwar ´ne Diva,
aber mimosenhaft bin ich nicht so direkt.
mfG Dieter
ps Die Bilder vom Umtopfen des Schnäppchens
dürften sich erledigt haben, da nur noch auf einer Seite
ein paar aktive Wurzeln sind. Habe ich halt eben
´ne schöne Schale von Frau Weber zu Liebhaberpreis erworben.
psps Zum Thema Lärche kann ich auch nur aus meinen Erfahrungen
berichten. Die älteren aus höheren Lagen sind nicht gerade
pflegeleicht und so strotzig, kerngesund klappt auch nur
für 3-4 Monate im Jahr. Bisjetzt schliesse ich auf ein
Wassertransportproblem, da im Gewächshaus und in einer
Schattenlage das hellbraunwerden der Nadeln nachlässt
und sich geringfügiger Neuaustrieb zeigt. Letztes Jahr im Vollschatten
gab es überhaupt kein Problem mit den Nadeln,
nur die unteren Triebe sterben ab, also auch keine Lösung.
Pilze die den Wassertransport stören würde ich erstmal
auch ausschliessen, aber wir sind jung und haben Zeit
diese Ärgernis zu minimieren.
grüsse an die bewohner von melmac
- Robert S.
- Freundeskreis
- Beiträge: 9783
- Registriert: 28.03.2005, 07:09
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Dieter,
ich war mir auch unsicher. Gut dass ich mich getäuscht habe
Kein Problem, viel lieber hätte ich davon ein Bild gesehn
Robert

ich war mir auch unsicher. Gut dass ich mich getäuscht habe
zopf hat geschrieben:ps Die Bilder vom Umtopfen des Schnäppchens
dürften sich erledigt haben,
Kein Problem, viel lieber hätte ich davon ein Bild gesehn
Schönen Restsonntag nochzopf hat geschrieben:Wenn ich meine Pumps anziehe
Robert
Hallo Robert
Nur für Dich das Bild eine Baumes,
der langsam aber sicher stirbt.
Der Wurzelbereich ist nie aufgemacht
und einfach in Akadama/Splitt getopft worden.
Ein Zuviel an Wasser hat den Niedergang beschleunigt.
Alle Wurzeln des Nebari sind verfault und abgestorben.
Nur ein paar Haärchen unterhalb des Baumes,
konnten durch die Trockenheit überleben.
Schade drum
mfG Dieter
Nur für Dich das Bild eine Baumes,
der langsam aber sicher stirbt.
Der Wurzelbereich ist nie aufgemacht
und einfach in Akadama/Splitt getopft worden.
Ein Zuviel an Wasser hat den Niedergang beschleunigt.
Alle Wurzeln des Nebari sind verfault und abgestorben.
Nur ein paar Haärchen unterhalb des Baumes,
konnten durch die Trockenheit überleben.
Schade drum
mfG Dieter
- Dateianhänge
-
- Zopf-zuisho.jpg (37.1 KiB) 3910 mal betrachtet
grüsse an die bewohner von melmac
Na, Leute.
Die Sache mit dem Erholen ist doch im Prinzip ganz einfach zu verstehen, ohne in biologische Abgründe einzutauchen.
Im Großen und Ganzen haben Dieter und Andreas ja auch schon beschrieben, um was es geht und das gilt nicht nur für Eiben oder Lärchen, sondern für jeden Baum.
Die Gestaltung ist nun mal, wie auch in der Natur wirkende Störfaktoren, ein Eingriff in das Leben des Baumes (drücke ich jetzt mal so platt aus...).
Anders als bei Tieren stellen Pflanzen energiereiche Stoffe selber her (Fotosynthese), einfach gesagt, sie produzieren ihr eigenes Futter. Und zwar nicht heute für den Bedarf heute und morgen für den Bedarf morgen, sondern immer so viel wie geht. Dabei gibt es begrenzende Faktoren( Licht, Wasser usw). Produktionsüberschüsse gehen "auf Lager".
Bei jedem Eingriff verletze ich den Baum, von minimal bei einer Astbiegung, bis erheblich bei großflächigen Shariarbeiten. Und auch beim Wurzelschnitt oder umtopfen.
Dabei sind unterschiedliche Gehölze auch unterschiedlich "stark" und haben möglicherweise auch unterschiedliche Lagerkapazitäten.
Je nachdem, wie groß die Maßnahmen des Gestalters sind, wird der Baum entstandene Wunden, Quetschungen u.ä. "versorgen" müssen.
=> Das kostet Energie.
=> Vorrat schwindet
=> Wie groß war Vorrat, wieviel konnte zuvor gespeichert werden?
=> Bevor weiterer Zuwachs gebildet wird, muss der Vorrat wieder aufgefüllt werden, da auch die "fixen Energiekosten" bedient werden müssen ( nichts geschieht ohne Energiezufuhr, auch nicht die Fotosynthese)
=> je nach Gesundheit, Vitalität und Vermögen des Baumes sollten die Gestaltungsschritte vorgenommen werden...
Zuviel blabla?
Die Sache mit dem Erholen ist doch im Prinzip ganz einfach zu verstehen, ohne in biologische Abgründe einzutauchen.
Im Großen und Ganzen haben Dieter und Andreas ja auch schon beschrieben, um was es geht und das gilt nicht nur für Eiben oder Lärchen, sondern für jeden Baum.
Die Gestaltung ist nun mal, wie auch in der Natur wirkende Störfaktoren, ein Eingriff in das Leben des Baumes (drücke ich jetzt mal so platt aus...).
Anders als bei Tieren stellen Pflanzen energiereiche Stoffe selber her (Fotosynthese), einfach gesagt, sie produzieren ihr eigenes Futter. Und zwar nicht heute für den Bedarf heute und morgen für den Bedarf morgen, sondern immer so viel wie geht. Dabei gibt es begrenzende Faktoren( Licht, Wasser usw). Produktionsüberschüsse gehen "auf Lager".
Bei jedem Eingriff verletze ich den Baum, von minimal bei einer Astbiegung, bis erheblich bei großflächigen Shariarbeiten. Und auch beim Wurzelschnitt oder umtopfen.
Dabei sind unterschiedliche Gehölze auch unterschiedlich "stark" und haben möglicherweise auch unterschiedliche Lagerkapazitäten.
Je nachdem, wie groß die Maßnahmen des Gestalters sind, wird der Baum entstandene Wunden, Quetschungen u.ä. "versorgen" müssen.
=> Das kostet Energie.
=> Vorrat schwindet
=> Wie groß war Vorrat, wieviel konnte zuvor gespeichert werden?
=> Bevor weiterer Zuwachs gebildet wird, muss der Vorrat wieder aufgefüllt werden, da auch die "fixen Energiekosten" bedient werden müssen ( nichts geschieht ohne Energiezufuhr, auch nicht die Fotosynthese)
=> je nach Gesundheit, Vitalität und Vermögen des Baumes sollten die Gestaltungsschritte vorgenommen werden...
Zuviel blabla?
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
- Frank Zappa -
