Malus #1 (schmieda)
Hallo Martin
Die Idee war die, dass sich an der höchsten Stelle der Bögen (das sind eigentlich zwei Äste) neue Knospen bilden. Ich dachte mir, da ich die Äste ja gar nicht geschnitten hab, das es so besser klappt. Und ja, da kommen langsam kleine Spitzen heraus. Dann werden die Äste auf die Spitzen eingekürzt. So zumindest der Plan. Aber ich stecke noch in den Kinderschuhen...
Ich werde sie mal noch etwas nach unten ziehen.
Die Idee war die, dass sich an der höchsten Stelle der Bögen (das sind eigentlich zwei Äste) neue Knospen bilden. Ich dachte mir, da ich die Äste ja gar nicht geschnitten hab, das es so besser klappt. Und ja, da kommen langsam kleine Spitzen heraus. Dann werden die Äste auf die Spitzen eingekürzt. So zumindest der Plan. Aber ich stecke noch in den Kinderschuhen...
Ich werde sie mal noch etwas nach unten ziehen.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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Hallo
Ein Update, oder besser eine traurige Mitteilung. Nein, der Baum ist nicht tot, noch nicht.
Er hat getrieben wie bekloppt, macht er jetzt noch.
Vor 2 Wochen hatte er an einem hinteren Ast gelbe Blätter. Da ich eh grad auf einer anderen Pflanze ein paar Spinnmilben hatte, hab ich ihn mit gespritzt und mir nichts dabei gedacht. Während alle anderen Pflanzen aber wieder ok aussahen, hat er weiter gelbe Blätter gemacht. Aber nur an einem Ast.
Seit 2 Tagen hängt der ganze Ast schlaff runter, also die Blätter. Seit gestern der Ast darüber. Grund genug das ganze noch genauer zu untersuchen. Ach, oh Schreck, die Rinde wird Schwarz um die Äste. Es breitet sich aus und hat große Teile des Baumes betroffen.
Die Rinde darunter, außer an den Grenzen, ist tot.
Ich könnte heulen...
Nach Recherche im Netz hab ich den Verdacht auf Obstbaumkrebs, also Pilzbefall mit Nectria galligena. Es könnte aber auch Welke sein, Feuerbrand, was weiß ich.
Bisher sind nur 2 Äste abgestorben bzw. am absterben. Aber was immer es ist, es breitet sich aus.
Meine Idee wäre es, die toten Partien zu entfernen, tot ist tot, um den Rest hoffentlich zu retten. Eventuell sollte das gaze dann noch mit einem Kupfermittelchen oder so gespritzt werden.
Was meint ihr? Ich weiß echt nicht weiter und hab irre Angst um meinen Lieblingsbaum.
Hier mal ein paar Bilder.
Wenn ihr wollt, kann ich die "Grenzen" noch einzeichenen...
Ein Update, oder besser eine traurige Mitteilung. Nein, der Baum ist nicht tot, noch nicht.
Er hat getrieben wie bekloppt, macht er jetzt noch.
Vor 2 Wochen hatte er an einem hinteren Ast gelbe Blätter. Da ich eh grad auf einer anderen Pflanze ein paar Spinnmilben hatte, hab ich ihn mit gespritzt und mir nichts dabei gedacht. Während alle anderen Pflanzen aber wieder ok aussahen, hat er weiter gelbe Blätter gemacht. Aber nur an einem Ast.
Seit 2 Tagen hängt der ganze Ast schlaff runter, also die Blätter. Seit gestern der Ast darüber. Grund genug das ganze noch genauer zu untersuchen. Ach, oh Schreck, die Rinde wird Schwarz um die Äste. Es breitet sich aus und hat große Teile des Baumes betroffen.
Die Rinde darunter, außer an den Grenzen, ist tot.
Ich könnte heulen...
Nach Recherche im Netz hab ich den Verdacht auf Obstbaumkrebs, also Pilzbefall mit Nectria galligena. Es könnte aber auch Welke sein, Feuerbrand, was weiß ich.
Bisher sind nur 2 Äste abgestorben bzw. am absterben. Aber was immer es ist, es breitet sich aus.
Meine Idee wäre es, die toten Partien zu entfernen, tot ist tot, um den Rest hoffentlich zu retten. Eventuell sollte das gaze dann noch mit einem Kupfermittelchen oder so gespritzt werden.
Was meint ihr? Ich weiß echt nicht weiter und hab irre Angst um meinen Lieblingsbaum.
Hier mal ein paar Bilder.
Wenn ihr wollt, kann ich die "Grenzen" noch einzeichenen...
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Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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Also, ich hab einen Tipp bekommen. Kragenfäule durch Phytophthora-Arten...
Das könnte gut sein, wenn ich mir das durchlese:
http://www.db-acw.admin.ch/pubs/wa_arb_90_des_258_d.pdf
Das mit der Verfärbung der Blätter, der Ausbruch durch übermässiges Wasserangebot (bei uns hat es viel geregnet), die Risse am Übergang zum gesunden Gewebe (oben auch bei meinen Bildern erkennbar, im PDF 2. Seite 1. Bild).
Als Behandlung steht, entfernen der betroffenen Teile und mehrmalige Behandlung mit Kupferpräparaten.
Hmm, mal weiter lesen.
Das könnte gut sein, wenn ich mir das durchlese:
http://www.db-acw.admin.ch/pubs/wa_arb_90_des_258_d.pdf
Das mit der Verfärbung der Blätter, der Ausbruch durch übermässiges Wasserangebot (bei uns hat es viel geregnet), die Risse am Übergang zum gesunden Gewebe (oben auch bei meinen Bildern erkennbar, im PDF 2. Seite 1. Bild).
Als Behandlung steht, entfernen der betroffenen Teile und mehrmalige Behandlung mit Kupferpräparaten.
Hmm, mal weiter lesen.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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Hallo Frank.
Mal ein Zwischenbericht:
Ausschluß:
Phytophtora würde ich mal ausschließen und zwar anhand der von Dir angegebenen Quelle.
Würde es sich um Kragenfäule handeln müsste Dein Baum kümmern, im ganzen in der Entwicklung zurückbleiben und gleichmäßig absterben.
Du selbst hast aber geschrieben, das der Baum austreibt wie bekloppt. Er müsste aber kümmern und vorzeitig sein Laub verfärben.
Obstbaumkrebs:
Dafür zeigt der BAum einfach nicht das passende Schadbild, soweit ersichtlich. Es fehlen die typischen Geschwülste, vornehmlich an Schnittstellen, bzw. Aststummeln, die Dein Baum nicht hat.
Beobachtungen (anhand der Fotos):
Der untere Stammbereich Deines Baumes weist immens viele Schnittwunden auf. Die welken Äste liegen direkt in der Verlängerung der Schnittwunden (von unten nach oben gesehen).
Von hier aus lässt sich schwer mit Sicherheit sagen, was genau Deinen Baum befallen hat, es kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht:
Fall Nr1:
Feuerbrand:
Wäre absolut worst case, der Baum wäre verloren, die Krankheit müsste gemeldet werden, usw, usw, ihr kennt ja die Geschichten.
Allerdings passen auch hier die Symptome nicht so ganz. Da ich Erwinia auch noch nicht live gesehen habe, kann ich mich lediglich auf Literatur berufen, dort ist von schneller Welke und verdorrenden Triebspitzen die Rede. Ein Nachweis kann nur im Labor erbracht werden.
En weiteres Symptom wären "hakenförmig" gekrümmte Triebspitzen.
Nein, nein. Feuerbrand ist auszuschließen, dieser breitet sich von den Trieben zum Stamm aus, Dein Befall zeigt eindeutig einen Befall von Stamm zu Ast
Fall Nr. 2:
Rotpustelkrankheit
Die Rotpustelkrankheit ist ebenfalls ein ernstzunehmender Schwächeparasit. Er tritt über Schnittwunden in die Pflanze ein und baut das abgestorbene Holz ab. Darüberhinaus verstopft er die Leitungsbahnen, was sich in absterben einzelner Äste und Zweige äußert. Im Herbst treten dann die allseits bekannten roten Fruchtkörper zu Tage. Das auf den von Dir gezeigten Fotos eingefallene, schwarz verfärbte Holz deutet sehr darauf hin, daß es sich um Rotpusteln ahndeln könnte
Fall Nr. 3:
Verticillium-Welke
Im Prinzip funktioniert der genauso wie die Rotpusteln. Über Wunden tritt der Pilz ein und verbreitet sich dann in den Leitungsgefäßen und verstopft diese. (Das ist bei Deinem Baum in jedem Fall passiert, was das plötzliche welken der Blätter beweist.
Ach, ich hab' noch gar nichts über Bekämpfung geschrieben:
Ja, das ist wohl auch nicht so ganz einfach. Es gibt da wohl Mittelchen und auch Kupfermittelchen, ich kann da aber nix empfehlen, weil ich nicht weiß, ob überhaupt etwas da wirkt, ich nicht eindeutig den Parasiten bestimmen kann und einen anderen, für die Zukunft helfenden Rat habe, den ich als weitaus wichtiger betrachte.
Du kannst natürlich versuchen, dem Pilz die Lebensgrundlage wegzufräsen, möglicherweise funktioniert das, vielleicht aber befällt er dadurch nur umso schneller gesundes Gewebe. Absolut wichtig dabei wäre allerdings: KEIN GESUNDES GEWEBE VERLETZEN!!! Der BAum ist von sich aus dabei, Barrieren gegen den Pilz zu bilden. Vielleicht hat er gute Chancen, da er bis jetzt noch recht "vital" aussieht.
Für die Zukunft würde ich Schnitte nicht so tief führen, sondern am Astkragen abschneiden, das sieht zwar vielleicht nicht so gut aus, ist aber bei der Masse an Schnitten wesentlich besser. Das Problem:
Ast und Stamm sind strukturell nicht miteinander verwachsen. Das Stammgewebe wächst um das Astgewebe herum (siehe Foto).

Genau an diesem Übergang, der von aussen als Astkragen sichtbar ist, speichert der Baum seine "Verteidigungsstreitmacht". Im Zweifelsfalle wird nämlich an der strukturellen Barriere eine so starke Verteidigungsgrenze gebildet (ich bleibe mal in den blumigen, metaphorischen Worten, damit man das auch versteht), daß der Eindringling zwar den restlichen Ast befallen und "auffressen" kann, aber nicht ins Stammgewebe vordringt.
Beim tiefen Schnitt in den Stamm, zerstöre ich mechanisch den Verteidigungsapparat und der Schädling kann sich im Stamm direkt in alle Richtungen ausbreiten.
Soweit zur Ursache für die Erkrankung, das steht für mich recht zweifelsfrei fest, bei so massiven Verletzungen des Stammes.
Wenn es auch kein befriedigendes Ergebnis ist, ich hoffe, ich hab' trotzdem ein bißchen helfen können.
Versuche den Baum so gut wie möglich zu versorgen, versetze ihn durch umtopfen nicht zusätzlich in Stress, das bringt sowieso nichts. Vielleicht schafft er es.
Gruß
Holger
Mal ein Zwischenbericht:
Ausschluß:
Phytophtora würde ich mal ausschließen und zwar anhand der von Dir angegebenen Quelle.
Würde es sich um Kragenfäule handeln müsste Dein Baum kümmern, im ganzen in der Entwicklung zurückbleiben und gleichmäßig absterben.
Du selbst hast aber geschrieben, das der Baum austreibt wie bekloppt. Er müsste aber kümmern und vorzeitig sein Laub verfärben.
Obstbaumkrebs:
Dafür zeigt der BAum einfach nicht das passende Schadbild, soweit ersichtlich. Es fehlen die typischen Geschwülste, vornehmlich an Schnittstellen, bzw. Aststummeln, die Dein Baum nicht hat.
Beobachtungen (anhand der Fotos):
Der untere Stammbereich Deines Baumes weist immens viele Schnittwunden auf. Die welken Äste liegen direkt in der Verlängerung der Schnittwunden (von unten nach oben gesehen).
Von hier aus lässt sich schwer mit Sicherheit sagen, was genau Deinen Baum befallen hat, es kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht:
Fall Nr1:
Feuerbrand:
Wäre absolut worst case, der Baum wäre verloren, die Krankheit müsste gemeldet werden, usw, usw, ihr kennt ja die Geschichten.
Allerdings passen auch hier die Symptome nicht so ganz. Da ich Erwinia auch noch nicht live gesehen habe, kann ich mich lediglich auf Literatur berufen, dort ist von schneller Welke und verdorrenden Triebspitzen die Rede. Ein Nachweis kann nur im Labor erbracht werden.
En weiteres Symptom wären "hakenförmig" gekrümmte Triebspitzen.
Nein, nein. Feuerbrand ist auszuschließen, dieser breitet sich von den Trieben zum Stamm aus, Dein Befall zeigt eindeutig einen Befall von Stamm zu Ast
Fall Nr. 2:
Rotpustelkrankheit
Die Rotpustelkrankheit ist ebenfalls ein ernstzunehmender Schwächeparasit. Er tritt über Schnittwunden in die Pflanze ein und baut das abgestorbene Holz ab. Darüberhinaus verstopft er die Leitungsbahnen, was sich in absterben einzelner Äste und Zweige äußert. Im Herbst treten dann die allseits bekannten roten Fruchtkörper zu Tage. Das auf den von Dir gezeigten Fotos eingefallene, schwarz verfärbte Holz deutet sehr darauf hin, daß es sich um Rotpusteln ahndeln könnte
Fall Nr. 3:
Verticillium-Welke
Im Prinzip funktioniert der genauso wie die Rotpusteln. Über Wunden tritt der Pilz ein und verbreitet sich dann in den Leitungsgefäßen und verstopft diese. (Das ist bei Deinem Baum in jedem Fall passiert, was das plötzliche welken der Blätter beweist.
Ach, ich hab' noch gar nichts über Bekämpfung geschrieben:
Ja, das ist wohl auch nicht so ganz einfach. Es gibt da wohl Mittelchen und auch Kupfermittelchen, ich kann da aber nix empfehlen, weil ich nicht weiß, ob überhaupt etwas da wirkt, ich nicht eindeutig den Parasiten bestimmen kann und einen anderen, für die Zukunft helfenden Rat habe, den ich als weitaus wichtiger betrachte.
Du kannst natürlich versuchen, dem Pilz die Lebensgrundlage wegzufräsen, möglicherweise funktioniert das, vielleicht aber befällt er dadurch nur umso schneller gesundes Gewebe. Absolut wichtig dabei wäre allerdings: KEIN GESUNDES GEWEBE VERLETZEN!!! Der BAum ist von sich aus dabei, Barrieren gegen den Pilz zu bilden. Vielleicht hat er gute Chancen, da er bis jetzt noch recht "vital" aussieht.
Für die Zukunft würde ich Schnitte nicht so tief führen, sondern am Astkragen abschneiden, das sieht zwar vielleicht nicht so gut aus, ist aber bei der Masse an Schnitten wesentlich besser. Das Problem:
Ast und Stamm sind strukturell nicht miteinander verwachsen. Das Stammgewebe wächst um das Astgewebe herum (siehe Foto).

Genau an diesem Übergang, der von aussen als Astkragen sichtbar ist, speichert der Baum seine "Verteidigungsstreitmacht". Im Zweifelsfalle wird nämlich an der strukturellen Barriere eine so starke Verteidigungsgrenze gebildet (ich bleibe mal in den blumigen, metaphorischen Worten, damit man das auch versteht), daß der Eindringling zwar den restlichen Ast befallen und "auffressen" kann, aber nicht ins Stammgewebe vordringt.
Beim tiefen Schnitt in den Stamm, zerstöre ich mechanisch den Verteidigungsapparat und der Schädling kann sich im Stamm direkt in alle Richtungen ausbreiten.
Soweit zur Ursache für die Erkrankung, das steht für mich recht zweifelsfrei fest, bei so massiven Verletzungen des Stammes.
Wenn es auch kein befriedigendes Ergebnis ist, ich hoffe, ich hab' trotzdem ein bißchen helfen können.
Versuche den Baum so gut wie möglich zu versorgen, versetze ihn durch umtopfen nicht zusätzlich in Stress, das bringt sowieso nichts. Vielleicht schafft er es.
Gruß
Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
- Frank Zappa -
Bei Phytophtora kümmert der Baum nicht sofort vollständig, sondern wird von einer Stelle ausgehend (manchmal von der Wurzel aus aber auch manchmal am Stamm beginnend) infiziert. Schwarze Ringe breiten sich dann stellenweise zuerst über die Rinde und danach immer weiter aus. Phytophtora ist einer der häufigsten und kritischsten Krankheitserreger (leider) und oft nur sehr schwer zu erkennen. Dein Baum fängt ja leider schon an, stellenweise zu kümmern. Eine sehr anschauliche Illustration findet man bei Dr. Thomas Jung:
Phytophthora Fotogalerie
crick
Phytophthora Fotogalerie
crick
Danke euch beiden, das ihr euch die Zeit genommen habt. Danke auch an Andreas. 
Also ich muss noch etwas recherchieren. Leider hab ich noch kein Bild von einem Halliana gefunden, der irgendeinen der genannten Befälle hatte. Da ließe sich das einfacher bestimmen.
Naja, ich bin mir noch unschlüssig über das weitere Vorgehen, aus den schon genannten Gründen...
@Thomas: wir schauen uns den Baum mal live an. Ich melde mich bei dir.
Also ich muss noch etwas recherchieren. Leider hab ich noch kein Bild von einem Halliana gefunden, der irgendeinen der genannten Befälle hatte. Da ließe sich das einfacher bestimmen.
Naja, ich bin mir noch unschlüssig über das weitere Vorgehen, aus den schon genannten Gründen...
@Thomas: wir schauen uns den Baum mal live an. Ich melde mich bei dir.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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Hallo
Hier mal die Neuigkeiten.
Also, ich habe die beiden vertrockneten Äste entfernt. Danach habe ich 2x (Abstand 3 Wochen) mit Celaflor Spezial-Pilzfrei Aliette (was auch gegen "Phytophthora-Arten" wirkt) gegossen und alle Pflanzenteile übergossen.
An der Rinde kann man keine Ausbreitung des Pilzes sehen, auch ist kein Teil mehr abgestorben. Kein Blattfall, im Gegenteil, sogar ein neuer Trieb.
Ich tippe mal er ist "über den Berg". Jetzt bin ich am überlegen, ob ich ihm sein Grün komplett lasse oder ob ich ihn wieder zurück schneide. Laut Literatur ist das im August ja angebracht.
Lasse ich ihm sein Grün, gibt es ihm bestimmt Kraft, dafür sieht er nächstes Frühjar zur Blüte wie *** aus. Nehme ich es ihm, wird es ihn vielleicht auch nicht stören und er startet (gestaltungstechnisch) gut ins neue Jahr.

Hier mal die Neuigkeiten.
Also, ich habe die beiden vertrockneten Äste entfernt. Danach habe ich 2x (Abstand 3 Wochen) mit Celaflor Spezial-Pilzfrei Aliette (was auch gegen "Phytophthora-Arten" wirkt) gegossen und alle Pflanzenteile übergossen.
An der Rinde kann man keine Ausbreitung des Pilzes sehen, auch ist kein Teil mehr abgestorben. Kein Blattfall, im Gegenteil, sogar ein neuer Trieb.
Ich tippe mal er ist "über den Berg". Jetzt bin ich am überlegen, ob ich ihm sein Grün komplett lasse oder ob ich ihn wieder zurück schneide. Laut Literatur ist das im August ja angebracht.
Lasse ich ihm sein Grün, gibt es ihm bestimmt Kraft, dafür sieht er nächstes Frühjar zur Blüte wie *** aus. Nehme ich es ihm, wird es ihn vielleicht auch nicht stören und er startet (gestaltungstechnisch) gut ins neue Jahr.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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- Tropenfreak
- Beiträge: 539
- Registriert: 09.06.2006, 11:47
- Wohnort: Österreich/Kärnten/Wolfsberg
Bitte bedenke, dass sich die Angabe auf einen gesunden Baum bezieht. Einen ums Überleben kämpfenden Baum seines Laubes zu berauben halte ich für äußerst gewagt. Ich würde bei dem heuer nichts machen und mich freuen, dass ers gepackt hat.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse 
Mfg Roland
Mfg Roland
Hallo

Hier mal ein aktuelles Bild von heute.
Geschnitten hatte ich nichts mehr, außer einen fetten neuen Trieb, der schon weit über den Baum hinausragte.
Hier mal ein aktuelles Bild von heute.
Geschnitten hatte ich nichts mehr, außer einen fetten neuen Trieb, der schon weit über den Baum hinausragte.
- Dateianhänge
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- schmieda_malus_20.09.08.jpg (68.64 KiB) 3331 mal betrachtet
Gruß
Frank
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Frank
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- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
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Hallo
habe leider hier heute zum ersten mal gelesen, aber ich sage der welke ast wurde auch wenns sichs sau dumm anhört von Monilia verursacht, JA Monilia ist zwar eine Kirschkrankheit befällt aber alle Rosaceaen also auch Äpfel und es wird oft mit feuerbrand verwechselt, Monilia ist aber nur halb so schlimm Kupfer drauf aus die Maus
ps: sehr schöner Baum
habe leider hier heute zum ersten mal gelesen, aber ich sage der welke ast wurde auch wenns sichs sau dumm anhört von Monilia verursacht, JA Monilia ist zwar eine Kirschkrankheit befällt aber alle Rosaceaen also auch Äpfel und es wird oft mit feuerbrand verwechselt, Monilia ist aber nur halb so schlimm Kupfer drauf aus die Maus
ps: sehr schöner Baum
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Ich glaube Malus kann so ziemlich von allem befallen werden, was irgendwie auf den Namen "Pilz" hört.
Keine Ahnung was es nun genau war/ist, im nächsten Frühjahr werde ich sehen, wie er austreibt und ob er dann gesund bleibt. Ich werde nächstes Jahr mein Mittel nochmal vorbeugend gießen.
Keine Ahnung was es nun genau war/ist, im nächsten Frühjahr werde ich sehen, wie er austreibt und ob er dann gesund bleibt. Ich werde nächstes Jahr mein Mittel nochmal vorbeugend gießen.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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