zwergbirke erster schnitt

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DonLorenzo
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zwergbirke erster schnitt

Beitrag von DonLorenzo »

was soll ich mit dieser zwerbirke machen? stark zurückschneiden? würde das als doppelstamm belassen, aber welcher soll der größere der beiden werden? bisher war der linke (vom betrachter) dafür bestimmt. wo soll ich abschneiden? wenn ihr lust habt, zeichnet eure abschnittlinien doch bitte ein! :) oder doch einfach noch wachsen lassen (damit er fetter wird)?
PS: baum wurde bisher noch nicht zurückgeschnitten
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stammansatz
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vorne
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achim73
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Beitrag von achim73 »

oder doch einfach noch wachsen lassen (damit er fetter wird)?
genau. und den draht kannst du getrost wieder entfernen. so bringt das nänlich nichts. [/quote]
Gruss, Achim
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Marc Berenbrinker
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Beitrag von Marc Berenbrinker »

Wenn Sie denn fetter werden soll, würde ich nicht schneiden und nochmal ein ganzes Jahr durchtreiben lassen! :wink:
http://www.mb-bonsaischalen.de
.....viele Grüße,
Marc
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migo
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Beitrag von migo »

Hallo Chris,

die Zwergbirke ist ein sehr langsam wachsendes Gehölz.
Nach meinen Erfahrungen verwachsen große Schnittstellen nicht sehr gut. Deshalb würde ich schon jetzt zu einem Schnitt raten. Dann wirst Du zwar wieder zwei oder drei Jahre warten müssen, aber das kommt den Schnittstellen zu Gute.

Wenn Du im Frühjahr schneidest, kannst Du aus den abgeschnittenen Zweigen sehr gut Stecklinge machen. Erfolgsquote liegt in etwa bei 75%.

Übrigens, bei Zwergbirken habe ich mit Moorbeetdünger die besten Resultate erziehlt. Meine stehen in Torf mit etwas Akadama.
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Tschüüss, Michael

Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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DonLorenzo
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Beitrag von DonLorenzo »

danke migo für die tips. Deine eingezeichneten Schnittstellen decken sich mit meinen Vorstellungen! Zu Wuchsgeschwindigkeit muss ich sagen, dass sie in diesem Jahr schon ganz gut zugelegt hat (vgl. Stand anfang juni). Torf....ja...macht Sinn!
@achim73: der Draht ist gelockert da er an dieser Stelle nicht mehr benötigt wird (hat so wie du sagst natürlich keinerlei funktion).
@tanuki: ja, damit hast du natürlich auch nicht unrecht...aber mir juckts dann doch schon in den Fingern! hmm.....
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anfang juni
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DonLorenzo
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Beitrag von DonLorenzo »

hier also die letztendlich durchgeführte erstgestaltung (einige äste werde ich später noch etwas gewundener drahten).
draussen wars schon dunkel - daher zunächst dieses foto (leider nicht gerade vorteilhafter hintergrund für gelbes laub)
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Level
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Beitrag von Level »

:?:
Werde nicht weise in deinen eigenen Augen.
Der Herrlichkeit geht Demut voraus. Denn wenn jemand denkt, er sei etwas, wenn er nichts ist, so betrügt er seinen eigenen Sinn. ;)
Oligo
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Beitrag von Oligo »

Hallo Allerseits,

ähm, entschuldigt wenn ich mich täusche, aber..

Wozu hast du das Bäumchen ausgelichtet? Rückschnitte kann ich so gut wie nicht erkennen, allerdings hast du viele der Zweige entfernt. Das Dickenwachstum des Stammes wird dadurch gebremst... Und durch die angewandten Schnitte wirds mit der Verzweigung wohl auch nur spärlich funktionieren. Ich vermute, du schneidest direkt auf die gewünschte "Endform" des werdenden Bonsai zurück...

Sollte ich komplett falsch liegen, bitte ich euch, mich zu korrigieren.

Grüße
jupp

Beitrag von jupp »

Hallo Chris
An die ganze Sache solltest Du anders heran gehen und nicht fragen was soll ich tun. Über Gestaltung, Bonsai allgemein findest Du hier im Forum massenweise Anregungen, bekommst zu Deiner Frage gleich eingangs den Tipp wachsen zu lassen und weil jemand schreibt abschneiden, schneidest Du ab. Was willst DU eigentlich. Mit Bonsai hat doch das was Du machst nur gaaaaanz weit entfernt zu tun. Nimm doch dann wengsten de Ratschläge an, von den Leuten, die schon Erfahrung haben. Wenn Du mit diesem kleinen Material etwas arbeiten willst, dann solltest Du auch so schneidn, dass Proportionen auch stimmen. Mit dem was Du machst komst Du nie zu einem Ergebnis.
Nimm das nicht persönlich, nur hat es keinen Sinn Dir vor zu gaukeln es würde daraus ein Bonsai werden. Nimm es als Ratschlag :wink:
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achim73
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Beitrag von achim73 »

dazu immer wieder hilfreich (um die relationen zu verstehen):
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=53&t=20043

die "aufbauende" methode ist theoretisch auch möglich, gibt auch weniger grosse schnittstellen, aber dauert -zigmal so lange.
d.h. einen zeithorizont von 30 jahren aufwärts. dann kann das irgendwann so aussehen:
untertitel "bonsai since 1961".... 8)
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Gruss, Achim
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DonLorenzo
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Beitrag von DonLorenzo »

Hi Oligo, jupp, achim,
danke für eure hinweise! Ihr habt ja alle nicht unrecht. Wie Oligo vermutet, versuche ich hierbei, schon auf die endform zu gehen. das bedeutet wie ihr sagt natürlich, dass das dickenwachstum nachlässt. ob ich so eine vernünftige stammverjüngung hinbekomme weiss ich nicht...eher ja nicht. aber ich versuche das mal so. einfach erstmal wachsen lassen ließ sich leider nicht mit meiner ungedult vereinbaren.:-/ ganz zurückschneiden wie oben angesprochen konnte ich mich auch nicht so recht überwinden... ist also so ne kompromiss-sache. ich bin schon noch in der phase, wo ich erfahrung sammele. jupp, keine angst, ich nehme das nicht persönlich, ich freue mich über jeden anregung und jeden tip. ich bin kritikfähig. :wink: ich werde mal abwarten, wie sich der baum nächstes jahr so entwickelt..... ehrlich gesagt, bin ich mit dem aktuellen stand auch nicht so recht zufrieden.... ist noch ein dünner spiddel mit 0 stammverjüngung...und...hat in der tat noch nix mit bonsai zu tun. schaun wir mal.
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Nils aus HH
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Beitrag von Nils aus HH »

Lass am besten nächstes Jahr ein paar Triebe aus dieser "Endform" einfach wachsen ohne sie abzuschneiden. Somit gibt es mehr Saftfluss und der Stamm sollte sich ein wenig verdicken :wink:


LG
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ein weiteres problem : irgendwann stimmt das dickenverhältnis von stamm und ästen nicht mehr
...jaja, die geduld... :) die braucht man schon.
und diese "kompromisse" kosten einen nur zusätzlich zeit, über die man sich hinterher ärgert.
eine alternative ist, für etwas mehr geld (ist ja bald weihnachten) etwas älteres rohmaterial zu kaufen, was schon eine gewisse stammdicke und verjüngung aufweist. so um 50-100 euro kriegt man da schon schöne sachen. s.sponsor...
Gruss, Achim
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motorrad-frank
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Beitrag von motorrad-frank »

....und den von dir vorgestellten noch zu entwickelnden Rohling in den Garten setzen, und nach etwa 5 Jahren Vergessenheit sich über tolles Bonsaimaterial wundern 8)
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migo
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Beitrag von migo »

achim73 hat geschrieben: so um 50-100 euro kriegt man da schon schöne sachen. s.sponsor...
Hallo Achim,

prinzipiell hast Du ja recht, aber keine Zwergbirke. Ich habe mir dieses Jahr die Hacken abgelaufen, um wieder an gescheites Rohmaterial zu kommen.
...nachdem meine in Shohin vorgestellte Zwergbirke leider vom Schwiegervater bei der Gartenarbeit übersehen und ZERTRETEN wurde. Sein Fuß war größer als die Schale.

Mußte dann einen Internet-Einkauf tätigen - ob die je so schön werden wie die alte?
Tschüüss, Michael

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