Fichte und Wurzelpfropfen
Fichte und Wurzelpfropfen
Hallo
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit
dem Wurzelpropfen an einer Fichte.
Der Baum dürfte so 100 Jahre alt sein
und wurde aus dem Moor gepflückt
und hat dementsprechend eine inverse Verjüngung.
Eigentlich möchte ich nicht mit viel Totholz am
Stamm arbeiten um diesen Fehler zu korrigieren.
mfG Dieter
ps nicht selbstgepflückt, sondern Lohn,
nur für die Frage, warum ich Ihn nicht habe stehen lassen.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit
dem Wurzelpropfen an einer Fichte.
Der Baum dürfte so 100 Jahre alt sein
und wurde aus dem Moor gepflückt
und hat dementsprechend eine inverse Verjüngung.
Eigentlich möchte ich nicht mit viel Totholz am
Stamm arbeiten um diesen Fehler zu korrigieren.
mfG Dieter
ps nicht selbstgepflückt, sondern Lohn,
nur für die Frage, warum ich Ihn nicht habe stehen lassen.
- Tropenfreak
- Beiträge: 539
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- Wohnort: Österreich/Kärnten/Wolfsberg
Hallo Dieter
Leider kann ich dir mangels Erfahrung bei deinem Problem nicht weiterhelfen. Es würde mich und sicherlich auch einige andere hier aber sehr freuen wenn du uns ein Bildchen einstellst. Eventuell hilft es ja auch den Experten hier einer angemessenen Lösung deines Problems zu finden.
Ich habe auch eine geschätzt 100 Jahre alte Fichte. Meine stand Gott seis gelobt in einer Felsentasche und ließ sich relativ leicht bergen. Auch die Verjüngung ist recht passabel.
Leider kann ich dir mangels Erfahrung bei deinem Problem nicht weiterhelfen. Es würde mich und sicherlich auch einige andere hier aber sehr freuen wenn du uns ein Bildchen einstellst. Eventuell hilft es ja auch den Experten hier einer angemessenen Lösung deines Problems zu finden.
Ich habe auch eine geschätzt 100 Jahre alte Fichte. Meine stand Gott seis gelobt in einer Felsentasche und ließ sich relativ leicht bergen. Auch die Verjüngung ist recht passabel.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse 
Mfg Roland
Mfg Roland
Hallo Roland
Ich stelle nicht gerne Bilder in´s Netz,
ist halt ´ne Standard-Fichte wo das Laub dichter zum
Stamm und das Problem der inversen Verjüngung
gelöst werden muss. Ich betrachte das nicht als
gestalterisches sondern als gärtnerisches Problem.
Wenn der Stamm/Wurzelansatz korrigiert ist,
kann ich mir über eine Gestaltung Gedanken machen.
mfG Dieter
Ich stelle nicht gerne Bilder in´s Netz,
ist halt ´ne Standard-Fichte wo das Laub dichter zum
Stamm und das Problem der inversen Verjüngung
gelöst werden muss. Ich betrachte das nicht als
gestalterisches sondern als gärtnerisches Problem.
Wenn der Stamm/Wurzelansatz korrigiert ist,
kann ich mir über eine Gestaltung Gedanken machen.
mfG Dieter
Hallo Dieter,
vom Wurzelpfropfen habe ich keine Ahnung, aber den zu dünnen unteren Stammbereich kannst Du wahrscheinlich mit dem Stechen von Löchlein verdicken.
Ich habe es schon mehrfach berichtet, dass es bei meiner Pinus sylvestris (die auch aus einem sumpfigen Gebiet stammt und dasselbe Problem hatte) super geklappt hat.
Letztes Jahr und dieses Jahr im Frühjahr kleine Löchlein gepiekst und jetzt ist das Problem schon beseitigt.
Die Dicke passt jetzt zum restlichen Stamm und es hat sich Borke gebildet, wo der Stamm vorher mehr oder minder glatt war.
Viele Grüße,
Heike
vom Wurzelpfropfen habe ich keine Ahnung, aber den zu dünnen unteren Stammbereich kannst Du wahrscheinlich mit dem Stechen von Löchlein verdicken.
Ich habe es schon mehrfach berichtet, dass es bei meiner Pinus sylvestris (die auch aus einem sumpfigen Gebiet stammt und dasselbe Problem hatte) super geklappt hat.
Letztes Jahr und dieses Jahr im Frühjahr kleine Löchlein gepiekst und jetzt ist das Problem schon beseitigt.
Die Dicke passt jetzt zum restlichen Stamm und es hat sich Borke gebildet, wo der Stamm vorher mehr oder minder glatt war.
Viele Grüße,
Heike
Hallo Heike
Das ist Plan B.
Ich muss mich nur bis zum Frühjahr entscheiden
welchen Weg ich einschlage.
Wenn ich umtopfe wird mit Löchern gearbeitet,
oder kein Umtopfen und Propfen.
In 3-4 Jahren bin ich mit dem Laub nahe genug am Stamm
und dann wollte ich schon ein bisschen rumbiegen,
wenn ich mich falsch entscheide verliere ich 2 Jahre.
mfG Dieter
Das ist Plan B.
Ich muss mich nur bis zum Frühjahr entscheiden
welchen Weg ich einschlage.
Wenn ich umtopfe wird mit Löchern gearbeitet,
oder kein Umtopfen und Propfen.
In 3-4 Jahren bin ich mit dem Laub nahe genug am Stamm
und dann wollte ich schon ein bisschen rumbiegen,
wenn ich mich falsch entscheide verliere ich 2 Jahre.
mfG Dieter
- Tropenfreak
- Beiträge: 539
- Registriert: 09.06.2006, 11:47
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John Naka beschreibt in Bonsai Technik 1 ein Verfahren, bei dem er das Problem mittels anpfropfen von Jungenpflanzen der selben Spezies an der dicksten Stelle löst. Eventuell wäre das eine Option. Ob das auch bei so alten Bäumen mit dicker Borke funktioniert weiß ich aber nicht. Eventuell könnte man doch Nuten in den Hauptstamm einfräsen, in die man dann die jungen Stämmchen einbringt.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse 
Mfg Roland
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- Tropenfreak
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Hallo Roland
Zu meiner Schande muss ich gestehen,
das mit der Fichte nichts weiter passiert ist.
Im Winter habe ich keine Zeit gehabt ein Schale
für diese Fichte zu machen und habe daher auch nichts
Wurzeltechnisches gemacht.
Allerdings bin ich mir jetzt auch im Klaren darüber
wie es weitergeht. Die Schale ist in der Prioritätenliste
auf Platz 3 gerückt und hat damit gute Chancen
diesen Winetr fertig zu werden.
Unterhalb der ersten Wurzelebene werde ich eine
Drahtschlinge anbringen (wird dauerhaft verbleiben)
und der über der Erde liegende Wurzelansatz
bekommt einen Mullverband der mit Isolierband abgedeckt wird.
(Dieses Jahr habe ich bei einem Seigen einen Ast ablaktiert,
zum Schutz dieses Bereiches habe ich mit Mull einen
Druckverband und abschliessend eine Fixierung mit
Isolierband gemacht. Nach 3 Monaten habe ich den Verband abgemacht
und darunter hat sich eine recht rissige Borke gebildet.)
Im Endeffekt wird die Fichte aber auch von der "Ruhe"
profitieren. Das Grün kommt Jahr für Jahr näher an den Stamm,
die gespannten Äste halten mehr und mehr Ihre Form.
Der ehemals im Moor stehende Teil des Stammes
hat sich in der Farbe angeglichen und etwas mehr Borke gebildet.
mfG Dieter
Zu meiner Schande muss ich gestehen,
das mit der Fichte nichts weiter passiert ist.
Im Winter habe ich keine Zeit gehabt ein Schale
für diese Fichte zu machen und habe daher auch nichts
Wurzeltechnisches gemacht.
Allerdings bin ich mir jetzt auch im Klaren darüber
wie es weitergeht. Die Schale ist in der Prioritätenliste
auf Platz 3 gerückt und hat damit gute Chancen
diesen Winetr fertig zu werden.
Unterhalb der ersten Wurzelebene werde ich eine
Drahtschlinge anbringen (wird dauerhaft verbleiben)
und der über der Erde liegende Wurzelansatz
bekommt einen Mullverband der mit Isolierband abgedeckt wird.
(Dieses Jahr habe ich bei einem Seigen einen Ast ablaktiert,
zum Schutz dieses Bereiches habe ich mit Mull einen
Druckverband und abschliessend eine Fixierung mit
Isolierband gemacht. Nach 3 Monaten habe ich den Verband abgemacht
und darunter hat sich eine recht rissige Borke gebildet.)
Im Endeffekt wird die Fichte aber auch von der "Ruhe"
profitieren. Das Grün kommt Jahr für Jahr näher an den Stamm,
die gespannten Äste halten mehr und mehr Ihre Form.
Der ehemals im Moor stehende Teil des Stammes
hat sich in der Farbe angeglichen und etwas mehr Borke gebildet.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Dieter, wenn Du wegen Zeitmangels wurzeltechnisch nichts gemacht hast, dann drängt sich aber nach meiner Logik Heikes Vorschlag geradezu auf!
Immerhin die Möglichkeit einer Stammverdickung ohne großes Risiko.
Immerhin die Möglichkeit einer Stammverdickung ohne großes Risiko.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Hallo Georg
Das "Stechen/Bohren" kann bei veredelten Mädchekiefern
sinvoll sein, wenn die Unterlage wesentlich stärker wächst
als der Propf.
Bei der Fichte ohne Ansicht der Wurzeln und des eventuellen
Nebaris, wäre eine Stammverdickung ohne Einbezug
der Wurzeln in meinen Augen nicht sinnvoll,
da der komplette Bereich eine stimmige Einheit sein "muss".
Ausserdem bin ich im Moment in dem Bonsaistadium,
wo es mehr gilt in aussichtreiche und weniger aussichtsreiche
Bäume zu unterscheiden. Bei der Fichte kann ich halt
erst beim Umtopfen entscheiden in welches Töpfchen
Sie fällt. Im Frühjahr werde ich mehr wissen.
mfG Dieter
Das "Stechen/Bohren" kann bei veredelten Mädchekiefern
sinvoll sein, wenn die Unterlage wesentlich stärker wächst
als der Propf.
Bei der Fichte ohne Ansicht der Wurzeln und des eventuellen
Nebaris, wäre eine Stammverdickung ohne Einbezug
der Wurzeln in meinen Augen nicht sinnvoll,
da der komplette Bereich eine stimmige Einheit sein "muss".
Ausserdem bin ich im Moment in dem Bonsaistadium,
wo es mehr gilt in aussichtreiche und weniger aussichtsreiche
Bäume zu unterscheiden. Bei der Fichte kann ich halt
erst beim Umtopfen entscheiden in welches Töpfchen
Sie fällt. Im Frühjahr werde ich mehr wissen.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- Tropenfreak
- Beiträge: 539
- Registriert: 09.06.2006, 11:47
- Wohnort: Österreich/Kärnten/Wolfsberg
Danke Dieter
Die neue Idee mit dem Verband klingt vielversprechend, ich habe auch bei Laubbäumen ähnliche Erfahrungen gemacht. In meinem Fall wars aber ein eher ungewollter Nebeneffeckt des Verbandes beim Veredeln von Obstbäumen.
Schade nur, dass diese Entscheidung das Ende des Pfropfprojektes bedeutet. Dann muss ich wohl auf eigene Faust ein eben solches Projekt starten.
lg
Die neue Idee mit dem Verband klingt vielversprechend, ich habe auch bei Laubbäumen ähnliche Erfahrungen gemacht. In meinem Fall wars aber ein eher ungewollter Nebeneffeckt des Verbandes beim Veredeln von Obstbäumen.
Schade nur, dass diese Entscheidung das Ende des Pfropfprojektes bedeutet. Dann muss ich wohl auf eigene Faust ein eben solches Projekt starten.
lg
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse 
Mfg Roland
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