Hallo,
hat es schon jemand ausprobiert? Peter Admas beschreibt auf S. 83 ff. wie er Landschaftsgefäße selber macht.
Mich würden die gemachten Erfahrungen sowie die Materialien interessieren.
Vielen Dank.
Die Peter Adams Landschaftsskulpur Methode
- Sebastian
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Die Peter Adams Landschaftsskulpur Methode
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Grüße,
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Hi Sebastian,
also solch eine "Topfverkleidung" habe ich noch nicht gemacht
, doch das wirst Du auch garnicht meinen. Vor einigen Jahren half ich mal Bill Jordan, das ist der Typ der die Fotos für Peter Adams in diesem und anderen Büchern gemacht hat, eine "künstliche Steinplatte" zu bauen. Die Abmessungen waren etwa 3 Meter Länge und ca. 1 Meter an der breitesten Stelle.
Es gibt zwar verschiedene Ausführungsmethoden doch der Grundaufbau ist immer gleich. Zuerst eine stabile Unterkonstruktion. Die ist natürlich von der Endgröße abhängig und bestand bei uns aus einer Aluminiumleiter mit durchgesteckten Wasserrohren. Bis 1 Meter können dies auch nur ein paar gewundene dicke Drähte sein. Verkleidet wird das ganze mit billigem Sechskantgeflecht. Daraus lässt sich sehr gut die spätere Form modellieren.
Bei der Beschichtung gibt es zwei gängige Varianten:
a) Glasfaservlies und Zement; wird zwar etwas schwerer, hat aber schon den Vorteil der Farbe und kann über Zuschläge in Körnigkeit und Farbe weiter beeinflusst werden.
b) Glasfaservlies, auch gewebte Glasfaser (Rowing) und flüssiger Kunststoff; ist leichter im Gewicht und kann ebenfalls über Zusätze in der Oberfläche und Farbe verändert werden.
Fakt ist, dass Tabletts nach beiden Methoden erst richtig gut werden, wenn man sie entsprechend bemalt. Und hier sind wir bei der eigentlichen Kunst. Für das glaubwürdige Endergebnis ganz entscheidend ist die Formgebung und das künstlerische Farb- und Oberflächenfinish.
Ich würde einfach sagen probier es mal. Viel schiefgehen kann nicht, muss ja nicht gleich so ein Riesending sein und Spaß bringt´s allemal.
Übrigens: Anleitungen zum Bau solcher Tabletts, Gebirge, etc. (nach der Zementmethode) findest Du auch in dem Buch "Landschaften gestalten mit Bonsai" von Su Chin Ee, erschienen bei Ulmer.
also solch eine "Topfverkleidung" habe ich noch nicht gemacht
Es gibt zwar verschiedene Ausführungsmethoden doch der Grundaufbau ist immer gleich. Zuerst eine stabile Unterkonstruktion. Die ist natürlich von der Endgröße abhängig und bestand bei uns aus einer Aluminiumleiter mit durchgesteckten Wasserrohren. Bis 1 Meter können dies auch nur ein paar gewundene dicke Drähte sein. Verkleidet wird das ganze mit billigem Sechskantgeflecht. Daraus lässt sich sehr gut die spätere Form modellieren.
Bei der Beschichtung gibt es zwei gängige Varianten:
a) Glasfaservlies und Zement; wird zwar etwas schwerer, hat aber schon den Vorteil der Farbe und kann über Zuschläge in Körnigkeit und Farbe weiter beeinflusst werden.
b) Glasfaservlies, auch gewebte Glasfaser (Rowing) und flüssiger Kunststoff; ist leichter im Gewicht und kann ebenfalls über Zusätze in der Oberfläche und Farbe verändert werden.
Fakt ist, dass Tabletts nach beiden Methoden erst richtig gut werden, wenn man sie entsprechend bemalt. Und hier sind wir bei der eigentlichen Kunst. Für das glaubwürdige Endergebnis ganz entscheidend ist die Formgebung und das künstlerische Farb- und Oberflächenfinish.
Ich würde einfach sagen probier es mal. Viel schiefgehen kann nicht, muss ja nicht gleich so ein Riesending sein und Spaß bringt´s allemal.
Übrigens: Anleitungen zum Bau solcher Tabletts, Gebirge, etc. (nach der Zementmethode) findest Du auch in dem Buch "Landschaften gestalten mit Bonsai" von Su Chin Ee, erschienen bei Ulmer.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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- Sebastian
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Gary, vielen Dank für Deine Erfahrungen und Berichte. Ich bin jetzt schon neugierig und werde das im Frühjahr mal ausprobieren. Zeig doch mal bitte Deine Kontruktionen. Auch das Buch werde ich mir mal näher ansehen
Vielen Dank,
Seb
Vielen Dank,
Seb
Grüße,
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Sebastian

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Sebastian, es tut mir wirklich leid Dich etwas enttäuschen zu müssen.
a) Wie bereits geschrieben ist dies EINE Projekt an dem ich mithelfen durfte (musste) ja nicht mein Werk sondern das wie ich finde wirklich gelungene Ergebniss von Bill Jordans künstlerischem Talent. (Der Mann kann nicht nur sehr gut fotografieren sondern verdient sein Geld auch als Silberschmied.) Ich will mich also nicht mit fremden Federn schmücken, wirklich verantwortlich bin ich da einzig als Ingenieur für die Statik.
b) Wie bereits schon öfters gesagt ist mein computertechnisches Interesse sehr begrenzt. Da ich weder Digicam noch Scanner habe, ja sonst kaum fotografiere, wird es mit einem Bild recht schwer. Doch ich weiß genau, das ich irgendwo ein ganz nettes Foto davon habe und vielleicht finde ich es ja und noch einen netten Menschen obendrein der es einscannt.
Ich arbeite daran - versprochen.
c) Wie bereits an anderer Stelle hier im BFF geschrieben, finde ich das zitierte Buch nicht_wirklich_gut, doch ist es das Einzigste welches mir einfällt wo die Methode mal etwas beschrieben ist.
d) Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ein weiterer Engländer das Prozedere zur Erstellung solcher "Zement-Platten" sehr ausfürlich beschrieben hat und zwar online. Versuche mal dein Englisch und besuche die Site von Colin Lewis dazu.
http://www.btinternet.com/~colinlewis.b ... ement.html
Nochmal - probier es einfach aus! Das herumprobieren und "manschen" wie im Sandkasten kann richtig Spaß bringen.
Ich wünsche jedem der es ausprobiert jetzt schon viel Spaß dabei und zeigt uns hier mal die Ergebnisse.
a) Wie bereits geschrieben ist dies EINE Projekt an dem ich mithelfen durfte (musste) ja nicht mein Werk sondern das wie ich finde wirklich gelungene Ergebniss von Bill Jordans künstlerischem Talent. (Der Mann kann nicht nur sehr gut fotografieren sondern verdient sein Geld auch als Silberschmied.) Ich will mich also nicht mit fremden Federn schmücken, wirklich verantwortlich bin ich da einzig als Ingenieur für die Statik.
b) Wie bereits schon öfters gesagt ist mein computertechnisches Interesse sehr begrenzt. Da ich weder Digicam noch Scanner habe, ja sonst kaum fotografiere, wird es mit einem Bild recht schwer. Doch ich weiß genau, das ich irgendwo ein ganz nettes Foto davon habe und vielleicht finde ich es ja und noch einen netten Menschen obendrein der es einscannt.
c) Wie bereits an anderer Stelle hier im BFF geschrieben, finde ich das zitierte Buch nicht_wirklich_gut, doch ist es das Einzigste welches mir einfällt wo die Methode mal etwas beschrieben ist.
d) Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ein weiterer Engländer das Prozedere zur Erstellung solcher "Zement-Platten" sehr ausfürlich beschrieben hat und zwar online. Versuche mal dein Englisch und besuche die Site von Colin Lewis dazu.
Nochmal - probier es einfach aus! Das herumprobieren und "manschen" wie im Sandkasten kann richtig Spaß bringen.
Ich wünsche jedem der es ausprobiert jetzt schon viel Spaß dabei und zeigt uns hier mal die Ergebnisse.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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- Sebastian
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ahh,
danke für den Link!
Und mit dem Bild mach dir nocht zuuu viel Mühe
Man muss es wohl wirklich ausprobieren und kreativ sein.
Also, danke! Und vielleicht sind ja nächstes Jahr wirklich schon vorzeigbare Fotos dabei...
Bis denn!
danke für den Link!
Und mit dem Bild mach dir nocht zuuu viel Mühe
Man muss es wohl wirklich ausprobieren und kreativ sein.
Also, danke! Und vielleicht sind ja nächstes Jahr wirklich schon vorzeigbare Fotos dabei...
Bis denn!
Grüße,
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Sebastian

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hi
wills auch sehen :-)
gruss gerhard
wills auch sehen :-)
gruss gerhard
wer nen rechtschreibfehler findet ,darf ihn behalten 
Bonsaifreunde Bruchköbel-bei Hanau: Arbeitskreis Bruchköbel
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- Karl T.
- BFF-Autor
- Beiträge: 1539
- Registriert: 07.01.2004, 21:48
- Wohnort: Wien/Österreich
- Kontaktdaten:
Hallo Sebastian, guck mal unter http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic888.html da habe ich mal was über Landschaftsplatte gepostet.
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
- Sebastian
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flix hat geschrieben:Sebastian:
hast du in zwischenzeit schonmal was "gebastelt" ? würd mich sehr interessieren ob alles funktioniert hat wie du es wolltest
Felix
Nööö, leider nicht.
Bei mir hat das Referendariat überraschend früher angefangen und einige Pläne über den Haufen geworfen. So beschränkt sich Bonsai bei mir auch im Moment auf die nötigsten Aufgaben.
ABER: Aufgeschoben ist nicht...
Danke, Karl. Ich hoffe, dass ich es auch mal ausprobieren kann. Andere Freiwillige vor...
Grüße,
Sebastian

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Sebastian

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