hallo spezialisten,
ich als bonsai-einsteiger war letzten freitag bei meiner örtlichen gärtnerei.
dort fand ich ein bäumchen das mir sehr gut gefallen hat un es gleich mitnahm. gestern überkam mich meine "gestaltungswut" und hab ihn gleich mal beschnitten und die spitzen geschnitten. umgesetzt habe ich ihn auch gleich.
nun meine frage:
im laden konnte man mir nicht 100% sagen was für ein baum das ist. in meinen büchern fand ich auch nix.
vieleicht habt iht eine idee und könnt mir weitere gestalltungstips geben.
beste grüße,
jürgen
was für ein bäumchen ist das?
was für ein bäumchen ist das?
- Dateianhänge
-
- 010.JPG (52.26 KiB) 1503 mal betrachtet
-
- 005.JPG (56.66 KiB) 1503 mal betrachtet
- Marc Berenbrinker
- Beiträge: 2592
- Registriert: 11.02.2007, 20:35
- Wohnort: OWL
- Kontaktdaten:
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Sehr weise, sehr weise...
Vielleicht sollte man die Antwort von Iggdrasil in diesen Thread hineinkopieren, ungefähr so:
"Wacholder ist schon mal sicher. Mir scheint am wahrscheinlichsten , daß es ein Vertreter von Juniperus squamata ist. Welche Sorte , ist nach Deinen Eingriffen schlecht zu beurteilen.
MfG Jörg"
...und den noch übrigen Thread löschen.
Admin gefragt! 
Vielleicht sollte man die Antwort von Iggdrasil in diesen Thread hineinkopieren, ungefähr so:
"Wacholder ist schon mal sicher. Mir scheint am wahrscheinlichsten , daß es ein Vertreter von Juniperus squamata ist. Welche Sorte , ist nach Deinen Eingriffen schlecht zu beurteilen.
MfG Jörg"
...und den noch übrigen Thread löschen.
"Nimm Dir Zeit für Werke der Nächstenliebe. Sie sind der Schlüssel zum Himmel."
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Gut, den Spass hatten wir, jetzt zur Arbeit:
Ich habe auch solche Dinger. Weiss nicht, was es ist, da stand nur «Conifeer. Nur für Dekorationszwecke. Feucht halten. Winterfest» auf dem Einheitsplastiktöpfchen. Aber in der Zwischenzeit hat sich schon ein bisschen was ergeben:
- Sie reagieren gut auf Zupfen. Ästchen festhalten und den grünen Trieb ruckartig und in Wuchsrichtung abrupfen. Dann entstehen da viele neue Knospen.
- Sie reagieren nicht so gut auf drastische Drahterei. Sie haben die Angewohnheit, am Astansatz einzureissen und dann zu verdorren, also Vorsicht.
- Ältere Teile wie den «Stamm» kann man gut drahten, man muss bloss aufpassen, dass der Draht nicht einwächst. Es kann schon mal vorkommen, dass der Draht beim Entfernen eine tiefe Wunde zurücklässt - und der Ast wiederum verdorrt.
- die Rinde wird sich so entwickeln, dass mit der Zeit grössere Stücke abblättern, etwa wie dünnes Papier. Das kann man gut abbürsten - wenn man die rote Borke dem «alten Eindruck» der Papierfetzen vorzieht.
Ich mag die Kleinen, um damit Gestaltungen im Mini- bis Shohinformat anzugehen, die an winzige Kieferchen erinnern. Beim Durchgehen denke ich manchmal, in ein paar Jahren könnte das auf einem Felsen als Penjin ganz gut ausschauen. Hat man mehr Zeit, liegt natürlich entsprechend mehr drin.
Ich habe auch solche Dinger. Weiss nicht, was es ist, da stand nur «Conifeer. Nur für Dekorationszwecke. Feucht halten. Winterfest» auf dem Einheitsplastiktöpfchen. Aber in der Zwischenzeit hat sich schon ein bisschen was ergeben:
- Sie reagieren gut auf Zupfen. Ästchen festhalten und den grünen Trieb ruckartig und in Wuchsrichtung abrupfen. Dann entstehen da viele neue Knospen.
- Sie reagieren nicht so gut auf drastische Drahterei. Sie haben die Angewohnheit, am Astansatz einzureissen und dann zu verdorren, also Vorsicht.
- Ältere Teile wie den «Stamm» kann man gut drahten, man muss bloss aufpassen, dass der Draht nicht einwächst. Es kann schon mal vorkommen, dass der Draht beim Entfernen eine tiefe Wunde zurücklässt - und der Ast wiederum verdorrt.
- die Rinde wird sich so entwickeln, dass mit der Zeit grössere Stücke abblättern, etwa wie dünnes Papier. Das kann man gut abbürsten - wenn man die rote Borke dem «alten Eindruck» der Papierfetzen vorzieht.
Ich mag die Kleinen, um damit Gestaltungen im Mini- bis Shohinformat anzugehen, die an winzige Kieferchen erinnern. Beim Durchgehen denke ich manchmal, in ein paar Jahren könnte das auf einem Felsen als Penjin ganz gut ausschauen. Hat man mehr Zeit, liegt natürlich entsprechend mehr drin.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
(Thoreau)
