Ich habe gestern gerade einen Beitrag im Fernsehen gesehen, wie tödlich das Gift des Fliegenpilzes ist, dass sie bei kundigem Einsatz (z.B. bei bestimmten Naturvölkern) aber auch als Rauschmittel eingesetzt wurden.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Wie auch immer - Sonntag waren meine Leute spazieren und berichteten von einer Menge Fliegenpilze, und Mittwoch fand ich nurmehr noch zwei an einer abgelegenen Stelle. Vielleicht sind die so verschwunden
Der Fliegenpilz soll unter bestimmten Umständen sogar essbar sein. Stundenlang gewässert oder sowas, und vermutlich auch ohne die rote Huthaut, in der sich die Giftstoffe konzentrieren sollen.
Aber ich hatte einfach mal interessehalber zwei weitere Pilze mit nach Hause gebracht, fertig mit Erdprobe und Allem. Sie stellte sich leider nur als Laubzersetzer heraus. Aber einer war recht hübsch anzusehen und sogar essbar. Von dem standen Massen herum. Aber da traue ich mich nicht ran.
Heute habe ich auf dem Markt einen halben Steinpilz gekauft, und einen Teil der Kappe einem weiteren Baum untergeschoben. Der Pilz war so verdammt teuer wie verdammt lecker (den Rest hab ich in Butter angebraten *slurp*)
Was erfreut einen Fächerahorn-Bonsai-Sammler am Ende eines insgesamt sehr gelungenden Bonsaijahrs
Richtig! Pilze unter einem Fächerahornbonsai :D :D :D
Vor zwei Wochen grinste ich wie ein Bekloppter, als ich winzige Pilze unter meinem großen Acer palmatum `Bloodgood`- Liebling entdeckte, die ich scheinbar im Frühling, durch das Auflegen eines Moospolsters mit einschleppte. Inzwischen sind die Pilze vollständig ausgewachsen, bei einem Hut-Durchmesser von circa einem Zentimeter.
Gestern war ich noch mal los, Pilze suchen. Dabei habe ich darauf geachtet, wo denn nun die Fliegenpilze stehen. Hier das Ergebnis:
Eichen, Kiefern und Birken im Verhältnis 20 / 40 / 40 %
Die Fliegenpilze befanden sich zu 65-70 % unter oder bei den Birken und der Rest unter den Kiefern.
Es schien so, als hätten alle Pilze die Eichen gemieden.
Übrigens war mein Ergebnis nicht sehr ergiebig. Letzte Woche war VIEL besser.
Gruß aus der Nordheide
Walter
" Nicht immer sagen, was man weiß, sondern sich fragen, ob der andere das wissen will." B.P.
Hm, wenn "bessere" Bäume da sind, nehmen Fliegenpilze vielleicht nicht mit Eichen Vorlieb.
Nun ist ja der Hülser Berg ein verhältnismäßig kleines Naherholungsgebiet in NRW. Das Myzel könnte schon alt sein, wenn meine Mutter sagt, die Fliegenpilze hätten da "schon immer" gestanden, aber der Baumbestand hat vielleicht gewechselt.
Schaun wir mal. Im nächsten Herbst, spätestens im Frühjahr drauf weiß ich, ob sie angegangen sind. Von den betroffenen Setzlingen weiß ich, daß sie kein Umtopfen nötig haben, also laß ich das Ganze erst mal in Ruhe.
Hier bei mir scheint die Pilzsaison heuer ins Wasser zu fallen (OK, nicht grad passend, die Formulierung, denn es ist viel zu trocken).
Keine in den Schalen, nicht mal der Fälbling, der sich sonst immer blicken lässt. Und ich warte und hoffe doch so auf Pilze in den vor einem Jahr geimpften Schalen!
Da bin ich unruhig und rabbelig und hoffe, daß es nicht daran liegt, daß ich nach Pall heuer stark gedüngt und gewässert habe... aber auf dem Hof lässt sich hier auch kein Pilz blicken.
MarionS hat geschrieben:Da bin ich unruhig und rabbelig und hoffe, daß es nicht daran liegt, daß ich nach Pall heuer stark gedüngt und gewässert habe... aber auf dem Hof lässt sich hier auch kein Pilz blicken.
Hallo Marion,
Könnte es sein, dass manche Pilze einen sauren Boden bevorzugen ? (ich probiere seit fast 2 Jahren diverse Mooskulturen und die mögen sowas, da wachsen auch manchmal Pilze in meinen Mooskulturen). Jetzt weiss ich aber nicht ob das bei den Pilzen auch mit dem leicht sauren Boden zu tun hat (wie beim Moos). Deshalb meine Frage.
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Hallo Volker !
So einen Baumpilz habe ich ja nicht so gern an meinen Bäumen, aber leider auch entdeckt.
Hier Baumpilze an meinem Versuch, eine Kopfweide aus einen dicken Stammstück zu ziehen.
Der Pilz soll mich allerdings dabei unterstützen, um schneller an mein Ziel zu kommen und wenn nur noch lebende Rindenteile übrigbleiben, wie an den Fotos zu sehen ist.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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An Mitgift ist noch keiner gestorben
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