Drehtisch für "Lau"...

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Mac Best
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Drehtisch für "Lau"...

Beitrag von Mac Best »

Hab neulich nen alten Drehstuhl auf der Straße stehen sehen, also mitgenommen, Sitzflächen abgeschraubt, 2 OSB Platten zusammengeschraubt, mit der Stichsäge ne Runde Plattform draus gemacht, angesraubt und jetzt habe ich endlich einen anständigen Arbeitstisch.

Zwei 10er Balken drunter, ansonsten ist die Arbeitsfläche zu tief und mit nem Keil den Neigungswinkel ausgeglichen, fertig.
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

Grandios - Ideen muss man haben! :idea:
Gruß,
MarionS

Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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Honey
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Beitrag von Honey »

Wie gut dass wir auch noch so viele alte Drehstühle rumstehen haben 8)

*daumen_new*
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Hallo MacBest,

pragmatische Lösungen gefallen mir. Allerdings sehe ich bei Deiner noch zwei
Mängel.

- Die Rollen. Wenn man mal beherzt an einem Bäumchen arbeiten muß/will
kann es passieren dass der Tisch davon fährt. Also würde ich die Rollen ent-
fernen.

- Fehlender Feststeller. Auch wichtig, da bei Arbeiten bei denen man mit
Kraft am Baum arbeitet (und das kann schon bei stärkerer Drahtarbeiten
passieren) sich das ganze Teil dreht. Dafür mußt Du noch eine Lösung finden.

Aber den Ansatz find ich Klasse!

Servus,
Robert
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Mac Best
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Beitrag von Mac Best »

Da bin ich auch noch am grübeln, zu punkt 1 - bei solchen Arbeiten kommen die Rollen ab, dann ist der Tisch aber auch wieder niedriger. Da werd ich noch Füße basteln, die nicht rutschen(so als wahlweise oder Dauerlösung).
Punkt 2 - keine Ahnung mit feststellen, aber auch da werde ich ne Lösung finden, alles unter der Voraussetzung, dass es nur ja nicht viel kosten darf.

Bei Interesse werde ich Euch auf dem Laufendem halten. :lol:
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Bei Interesse werde ich Euch auf dem Laufendem halten.


Aber natürlich. Denn den Ansatz finde ich super *daumen_new*

Servus,
Robert
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Peter L
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Beitrag von Peter L »

Moin moin

das System funktioniert gut, besonders für größere Bäume. Wenn die Gasdruckfeder noch i.O. ist kann man die Platte noch in gewissen Bereichen in der Höhe verstellen. Bei schwereren Bäumen sind die Rollen dann auch noch eine gute Transporthilfe.
Auf meinem Drehstuhluntergestell habe ich den Ausschnitt einer Küchenarbeitsplatte vom Herdausschnitt genommen. Der ist stabil und für größerer Schalen ausreichend.

LG Peter
BonsaiH
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Beitrag von BonsaiH »

Als Feststeller müsste es doch völlig ausreichend sein, in die Platte ein Loch zu bohren und dann eine Stange in der entsprechenden Länge durchzustecken, die sich dann im "Fußkreuz" verhakt. Wenn sich das Ganze wieder drehen soll, Stange nach oben rausziehen - fertig!
Gruß aus Berlin
Holger
Fritz²
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Beitrag von Fritz² »

Hallo zusammen,
so eine Stange ist nicht wirklich ein guter Feststeller, denke ich.

...und Loch bohren und Schraube rein?
ist bei einem Gasdruckdämpfer ja auch keine gute Idee.

Ich würde mir auf der Arbeit (Metallbau/Schlosserei) zwei Schellen
mit Auslegern machen. Die grössere kommt um das untere,
die kleinere um das obere "Rohr" des Drehstuhls.
Wenn die beiden Ausleger übereinander stehen kann man durch zwei
Bohrungen eine Schraube/Bolzen stecken. Fertig.
Mit mehreren Auslegern könnte man den Tisch dann auch in verschiedenen
Positionen feststellen, anstatt nur in einer.

Oder man macht einen Ausleger um das innere Rohr. Dieser istnach unten
abgewinkelt. Am Ende eine Mutter angeschweisst, durch die eine Schraube
geht, die auf das äussere Rohr drückt und so den Tisch feststellt
Fragt sich nur ob dieses äussere, also untere, Rohr, in dem sich das Innere
ja dreht, überhaupt dafür gemacht ist, um von einer Schraube gequetscht
zu werden.

Irgendwie sowas wäre für mich die einfachste Lösung.
Gute Idee übrigens,
eine nette Bastelei fürs Hobby, wunderbar.
Vor zwei Wochen habe ich noch zwei alte Drehstühle in die Schrotttonne gedonnnert,- Mist

mfg Fritz
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H_Lunke
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Beitrag von H_Lunke »

Robert S. hat geschrieben: - Die Rollen. Wenn man mal beherzt an einem Bäumchen arbeiten muß/will
kann es passieren dass der Tisch davon fährt. Also würde ich die Rollen ent-
fernen.
Es gibt Rollen die man feststellen kann. Evtl. wäre das ein Lösung?
Findet man z.b. bei "Raeder Wendt" im Netz.

Grüße
Andi
"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." / John Ruskin

"Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen." / Edmund Burke
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Mac Best
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Beitrag von Mac Best »

Hier mal zwei Verbesserungen:

1. Der Tisch bekommt ein paar Schuhe, wenn er mal nicht rollen soll. Ganz einfach aus ner alten Fahrraddecke ausschneiden, Löcher rein, Gummis in die Löcher und dann mit den Gummis an den Rollen fixieren. Kostet nix und hält.

2. Damit die Schale nicht abhaut, wenn man mal beherzter zupackt, vier Löcher gebohrt, ein dünnes Tau durch ein Loch, Knoten ans Ende und das andere Tauende über den zu bearbeitenden Baum und durchs andere Loch. Mit dem zweiten Tau das gleiche, dann habe ich nen geschlossenen Haken unterhalb der Arbeitsfläche in den Balken gedreht, die beiden Tauenden durch und mit nem Drahtspanner an nem zweiten Haken fixieren (einen Koten so um die eine Spannerhälfte, je nach Schalengröße). Dann nur noch spannen und die Schale sitzt Bombenfest.

Zu dem Thema, das drehen des Tisches außer Kraft zu setzen, ist mir noch nichts Rechtes eingefallen, aber die Idee von Fritz2 finde ich gut (vielleicht mal ne kleine Zeichnung dazu, so richtig ist mir das Prinzip noch nicht klar). Jedoch, wenn ich mal "beherzter" an meinen Bäumen rumfuhrwerke, nehme ich eh keinen Drehtisch sondern einen wirklich stabielen Untergrund.

Fotos anbei, hoffe sie geben meine Bastelei gut wieder.

Gruß Tobias
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