Vorbeugende Schutzspritzung gegen Birnengitterrost????

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Gmundner Bonsaifreund
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Vorbeugende Schutzspritzung gegen Birnengitterrost????

Beitrag von Gmundner Bonsaifreund »

Wer kennt das von Euch nicht
Wacholder-wird bald zum Liebling in der Sammlung- dann Birnengittterrost-und weg damit.
Klasse oder?
Man sagt sich nie mehr wieder so eine Art.
Aber dann sieht man sie wieder die tollen Wacholder in den Zeitschriften usw.

Mir sagte mal ein Gärtner das dieses Problem gar nicht so groß sei wenn man die Pflanze im Frühjahr mit Kupfer vorbeugend spritzen würde!
so jetzt habe ich die Frage ; hat von Euch schon mal wer Erfahrungen gemacht und weis er vielleicht ein Spritzmittel dagegen?

Hannes
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Olaf_Gd
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Beitrag von Olaf_Gd »

Hallo Hannes,
der Birnengitterrost wird durch Sporen übertragen die aus kleinen Fruchtkörpern an den Blättern befallener Birnbäume ausfallen.
Im Frühjahr werden noch keine Sporen ausgeworfen, also besteht auch noch keine Gefahr. Erst wenn die Sporen ausgereift sind werden sie in die Luft entlassen, dies dürfte ab mitte Sommer der Fall sein. Dann sind sie allerdings praktisch ständig in der Luft vorhanden.

Wenn mann durch einen Schutzbelag aus Schwefel die Pflanze schützen wollte müsste mann ständig spritzen sobald der Schwefel durch regen od. Giessen wieder abgewaschen wurde. Also je nach Regen täglich bis alle zwei wochen.

Kupfer ist ein Schwermetall und schädlich für den Boden. Auch hier muß die Spritzung wiederholt werden.

Kurierende Spritzungen gibt es meines Wissens nicht, das heißt wenn die Pflanze erst einmal erkrankt ist, kann sie durch Spritzen nicht geheilt werden.



Du haßt geschrieben:
[quote]
Mir sagte mal ein Gärtner das dieses Problem gar nicht so groß sei wenn man die Pflanze im Frühjahr mit Kupfer vorbeugend spritzen würde! [/quote]

Möglicherweise hat der Gärtner mit dem Hinweis Birnbäume gemeint. Die können nämlich durch die ganz normalen im Obstbaum üblichen mehrmals wiederholte Spritzung gegegn Pilzkrankheiten geschützt werden.
Hierbei werden zum Beispiel Netzschwefel oder Kupfer oder andere systemische Mittel verwendet.

Gruß Olaf
Gmundner Bonsaifreund
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Beitrag von Gmundner Bonsaifreund »

Besten Dank für Deine Antwort.
Nein der Gärtner meinte schon den Wacholder und nicht den Birnbaum.
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher aber das Mittel hieß: CELAFLOR M 45
oder so ähnlich.
Sagt Dir das was

Hannes
weedmaster
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Beitrag von weedmaster »

Moin
Ich glaube in einer der letzten Clubzeitschriften stand so etwas mal. Nur glauben........ Nee Glauben tu ich das nicht weil es durch die Wechselwirkung Wacholder Birnbaum unwahrscheinlich ist

Thomas S. Der schon einige Wacholder entsorgt hat :cry:
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Bonsai-Bene
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Beitrag von Bonsai-Bene »

der Gärtner meinte schon Wacholder, die Sporen die im Herbst von den Birnen kommen keimen erst im Frühjahr ich wende auch Kupfer an und habe noch nie Prob`s gehabt und habe sogar birnen im Garten :wink:
MfG Benedict

Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
weedmaster
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Beitrag von weedmaster »

Ich denke es kommt hier wohl auf die Art des Wacholders an. Ich habe einen Rigida und 2 Meyeris ( richtig geschrieben ? ) Mit denen gab es nie Probs. Aber Comunis und Chinensis kommen mir nicht mehr in die Regale

Thomas S.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Blauer J. chinensis hält bei mir auch prima durch, ohne BGR seit Jahren. :wink:
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Olaf_Gd
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Beitrag von Olaf_Gd »

Hallo Hannes,

Celaflor Dithane M-45 ist laut Herrstellerangabe ein Kontaktfungizid,
mit "vorbeugender und langer Dauerwirkung".
Das heißt du mußt es ausbringen bevor die Sporen kommen.Der Fungizidbelag muß da sein wenn die Sporen auskeimen!
Wann keimen die Sporen aus? Irgendwann zwischen Spätsommer und dem ersten erscheinen der Fruchtkörper am Baum.
Es wird nicht leicht diesen Zeitpunkt zu erwischen.

Und Fungizide wirken natürlich auch auf Mycorrhiza!

Ich habe einige Wacholder, die ich überhaupt nicht spritze, trotzdem haben sie keinen BGR, obwohl zwei große Birnbäume die regelmäßig BGR haben im Garten stehen.
Es ist vermutlich wesentlich wichtiger bei den Wacholdern wiederstandsfähige Sorten zu verwenden.

Wenn du unter :"Informationen hobbygärtner birnengitterrost" googelst findest du ein PDF mit einigen Sorten die weniger empfindlich sind.

Gruß Olaf
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo
BGR sitzt im Holz und nicht daran,
daher ist eine äussere Anwendung
ausser zur Verhinderung der Neuinfektion
nicht wirklich hilfreich.
Die Ausbildung der Fruchtkörper am Wacholder
kann mit geeigneten Fungizíden
und Spritzungen zum richtigen Zeitpunkt
verhindert oder gemildert werden.
Aber der Patient bleibt krank und infiziert.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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Ironman
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Beitrag von Ironman »

Hallo,

Ich habe schon einige Jahre einen Pfitzerwacholder.
Diesen spritze ich jeweils im März und Anfang September mit Kupfer.
Gleichzeitig gieße ich ihn mit Alliette.
Zwischendurch bekommt er noch div. Blattdüngungen.

Er freut sich schon jahrelang bester Gesundheit und gedeiht prächtig.
Ob es nun an meinen Behandlungen liegt, oder ob ich nur einfach Glück gehabt habe kann ich nicht sagen. Ich werde auf jeden Fall weiters so verfahren.
Ich denke es ist wie mit allen Krankheiten, bevorzugt werden schwache Pflanzen befallen.

Es gibt auch andere Bäume die durch irgend eine Krankheit eingehen.
MfG Thomas

Der Mann der den Berg versetzte war der gleiche, der anfing kleine Steine wegzutragen.
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