Überungsbaum Rohmaterial Tanne

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
Werner M.
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Überungsbaum Rohmaterial Tanne

Beitrag von Werner M. »

Hallo im Jahr 2009,

im Herbst mußte eine Tanne aus meinem Freiland weichen. Ich habe sie vorerst in einen Topf gepflanzt (wollte ihn nicht zum Brennholz werfen).

Ich weiss, Tannen sind (eher (!)) ungeeignet, ausserdem habe ich hier 2 Stämme und wenig Grün, das zu verwenden ist, aber ich möchte als Anfänger bei solchen Bäumen ein wenig üben !!!!!!! (wegwerfen kann ich ihn auch noch später)

Ich habe dazu ein Virtuell gebastelt (ich hoffe auf den Originalbildern ist halbwegs was zu erkennen) - Könnt ihr mir vielleicht eure Meinung dazu mitteilen.

danke Werner
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tanne1 bff visio 1.JPG
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tanne1 bff stamm2.JPG
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hier gibt es links hinter dem Tuch noch einen Ast
hier gibt es links hinter dem Tuch noch einen Ast
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tanne1 bff ansicht2.JPG
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DreKramer81
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Beitrag von DreKramer81 »

Ich bin selbst noch blutiger Anfänger, aber ich versuchs trotzdem mal:
Zunächst mal hast du (in dem Virtual) ordentlich zurückgeschnitten. Ein häufiger Anfängerfehler ist, dass zu zaghaft zurückgeschnitten wird.
Allerdings würde ich die Form überdenken. Die symmetrische Gabelung verleiht dem Baum eher das Aussehen eines jungen Baumes. (Das hab ich mir nicht ausgedacht, das liest man häufiger; im Forum und in der Literatur.)
Außerdem ist der Stammverlauf recht langweilig.
Vielleicht könnte man den linken Teil auf die Hälfte oder weniger kürzen und zum Jin verarbeiten, zusätzlich ein Shari aus der linken Stammseite machen un dann die rechte Seite etwas schwungvoller dahten. - Das würde dann auf eine Literatenform oder frei aufrecht hinauslaufen. Nur so ne Idee.
MfG,
André

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Ostafrikanisches Sprichwort)
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Werner!
Bevor es ans Üben geht, sollte der Baum erst mal tüchtig durchtreiben können. Bevor ich da an eine Gestaltung gehen würde, müßte er für mich mindestens 1-3 Jahre ungestört wachsen können. Die Gablung kann man später noch korrigieren. Jetzt erst mal alle Nadeln und Zweige dran lassen.
Alles andere wäre verfrüht.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Lutz Marx
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Beitrag von Lutz Marx »

hallo werner,

ich sehe das genauso wie eva. es ist zwar richtig, dass von anfängern oft zu wenig geschnitten wird, das gilt jedoch für laubbäume. koniferen kann man durch zu heftigen rückschnitt schnell ins jenseits befördern, insbesondere fichten, kiefern und ich denke auch tannen. insofern ist mein rat der gleiche wie der von eva: mindestens 2 jahre düngen und wachsen lassen. außerdem finde ich, dass man nicht so lässig mit dem wegschmeißen umgehen sollte. das ist eine lebendige pflanze und bei jedem menschen, der das arbeiten mit bonsai ernst nimmt, sollte das überleben des baumes im vordergrund stehen, egal, ob übungsbaum oder solitär. das ist jedenfalls meine meinung.

herzliche grüße, lutz
Fritz²
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Beitrag von Fritz² »

Hallo zusammen
Ich geh mal das Risiko ein mich hier total zu blamieren, aber die Äste dieser Tanne sehen für mich mehr nach denen einer Eibe aus (was ja nicht schlimm ist).
Oder vertuhe ich mich da?
(Tannenzweige habe ich irgendwie anders in Erinnerung)

mfG Fritz
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Marc Berenbrinker
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Beitrag von Marc Berenbrinker »

Fritz² hat geschrieben:Hallo zusammen
Ich geh mal das Risiko ein mich hier total zu blamieren, aber die Äste dieser Tanne sehen für mich mehr nach denen einer Eibe aus (was ja nicht schlimm ist).
Oder vertuhe ich mich da?
(Tannenzweige habe ich irgendwie anders in Erinnerung)

mfG Fritz
Du blamierst dich nicht!
....das war auch mein Gedanke, die Tanne ist eine Eibe. :wink:
http://www.mb-bonsaischalen.de
.....viele Grüße,
Marc
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Fritz² hat geschrieben:Hallo zusammen
Ich geh mal das Risiko ein mich hier total zu blamieren, aber die Äste dieser Tanne sehen für mich mehr nach denen einer Eibe aus (was ja nicht schlimm ist).
Oder vertuhe ich mich da?
(Tannenzweige habe ich irgendwie anders in Erinnerung)

mfG Fritz
Bin sicher, dass Du Recht hast, Fritz: Taxus, nicht Tannus (auch nicht Fichtus...)

Erwin
Fritz²
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Beitrag von Fritz² »

HA, habe ich es doch richtig gesehen :lol:

Na da hast Du aber Glück, Werner.
Eiben sind meines bescheidenen Wissens nach besser zum Bonsai geeignet als Tannen.
Und über Eiben findest Du auch ne Menge hier im Forum. Besonders die Beiträge von Urikawa solltest Du dir mal durchlesen.
Darin findest Du viel über Pflege und Gestaltung.
Viel Spass damit

mfG Fritz
Werner M.
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Beitrag von Werner M. »

Danke erstmal an alle..


Lutz: Zuerst liegt mir am Herzen klarzustellen, dass ich Pflanzen nicht einfach wegwerfe (war ein wenig "hart" geschrieben), ganz im Gegenteil, ich habe viele Pflänzchen im Garten stehen, wo sich mancher fragen würde, wie was usw. das werden könnte....
(Aber ich frage mich immer, was die Menschen machen, wenn sie das Feedback "lass den Baum, der wird nix" bekommen, wenn der Baum schon im Topf steht..............


Eva, Andre: Doppelstamm sieht nicht schön aus - ja ich werde ihn mal 1 bis 3 Jahre durchtreiben lassen.

Nun zur Baumbestimmung: Bin mir nicht so sicher was das ist, aber ich habe mal 2 Bilden von der Nadelunterseite gemacht - hier sind 2 weisse "Striche" auf der Nadel - Ist ds eine Tanne?

Fritz, Erwin, Marc. EIBE , ja dann wäre ich glücklicher als wenns eine Tanne wäre.

Nochmal danke an alle

Werner
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neschek
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Beitrag von neschek »

gruß
neschek

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur
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Thomas P.
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Re: Überungsbaum Rohmaterial Tanne

Beitrag von Thomas P. »

Werner M. hat geschrieben: Ich weiss, Tannen sind (eher (!)) ungeeignet, ausserdem habe ich hier 2 Stämme und wenig Grün, das zu verwenden ist, aber ich möchte als Anfänger bei solchen Bäumen ein wenig üben !!!!!!! (wegwerfen kann ich ihn auch noch später)
Hallo Werner,
Du schreibst es ja selbst: rel. ungeeignet.
Warum willst Du als Einsteiger gerade an so einer Art üben?
Da nimmt man doch eher was Bewährtes Robustes, sonst ist der Misserfolg schon fast vorprogrammiert.
Gerade am Anfang sind Erfolgserlebnisse gefragt.
M.a.W. ich halte es für vertane Zeit.
Pflanze sie wieder in den Garten und suche Dir was Geeigneteres , z.B. aus der Baumschule, was dann auch eine echte Perspektive hat.
Auch bei Übungsmaterial sollte man mit dem nötigen Respekt vor dem Baum und Ernsthaftigkeit herangehen.
Die Einstellung, wegwerfen kann ich immer noch, lässt m.M. nach diesen Respekt vermissen.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

Bonsai-Wandkalender 2019
Werner M.
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Beitrag von Werner M. »

Hallo Thomas,

es ist ja nicht meine Absicht sie wegzuwerfen, sonst hätte ich sie gar nicht in die Schale gesetzt (mußte ja im Garten weichen) und ich möchte sie sicherlich nicht töten (hab das ja vorher schon relativiert).

Glaubst du auch, dass das eine Tanne ist?

Robustes Material hab ich eh auch!

Werner
AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Schau mal hier und hier, mehr kann man an Hand der Fotos nicht sagen.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

Ich glaube nach den letzten Fotos, dass es eine Weißtanne ist. Die Nadeln ähneln zwar besonders auf den ersten Fotos denen einer Eibe, aber auf den Detailfotos nicht mehr.
Die weißen Streifen auf den Nadelunterseiten hat die Eibe so nicht, wohl aber Abies alba.
Auch die fleischige, helle Rinde an den jüngeren Ästen und Zweigen spricht dafür. Die sind ja bei der Eibe eher rot bis bräunlich abblätternd faserig, die jungen Triebe grün.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
Fritz²
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Beitrag von Fritz² »

Der Beweisführung von Heike und Andreas habe ich nichts entgegen zu setzen.
Die Eibe ist also doch ´ne Tanne. :oops:
Na gut, ich bin Anfänger- mir darf das passieren :wink:
nicht böse sein, Werner.

mfG Fritz
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