Aber der Radikalschnitt ist in meinen Augen nicht das best Mögliche . Ich denke doch
Bedenkt doch beide auch , dass grosse Schnittstellen bei Crassula eher nie verheilen und immer sichtbar bleiben . Das ist jetzt aber tatsächlich Humbug, Schnittstellen sind später kaum noch sichtbar
Ja Jule die Entscheidung liegt bei dir!
Mfg
Martin,
Ich will deinen Entwurf nicht kritisieren, er ist deine eigene Vorstellung. Du unterstellst den anderen jedoch Unfähigkeit vor der du Jule bewahren möchtest, dies habe ich als sehr überheblich empfunden.
Damit habe ich fertig, wenn du dazu etwas klären möchtest per PN, dieser Thread gehört der Crassula nicht zwei Streithähnen.
Mir gefällt Martins Vorschlag sehr gut.
Den Baum um fast 90° gekippt einzupflanzen, das hat was.
Man könnte mehr vom vorhandenen nutzen und müsste nicht alles neu aufbauen.
Meiner Meinung nach kannst du so das meisste aus der Ausgangspflanze rausholen
Ich würde es einfach mal ausprobieren, umgetopf werden sollte er ja sowieso.
Und wenns nicht klappt, nicht schlimm. Radikal zurückschneiden kann man ihn immer noch.
Fritz² hat geschrieben:
Und wenns nicht klappt, nicht schlimm. Radikal zurückschneiden kann man ihn immer noch.
An dem Punkt bin ich inzwischen auch
Gebt Ihr mir noch ein paar Tipps, wie ich das mit dem gekippten Einpflanzen realisieren kann? Ich habe sowas noch nie gemacht; ist das dann so ähnlich wie bei einer Floß-Form?
Crassula machen meistens keinen bombenfesten Wurzelballen. Jedenfalls nicht die die mir untergekommen sind. An deiner Stelle würde ich also vorsichtig die ganze Erde entfernen (sieht ohnehin viel zu verdichtet aus) und dann siehst du wie weit du kippen kannst. In der Schale müsstest du die Pflanze dann aber auch ordentlich befestigen. Falls du das allein nicht kannst, suche nach einem Bonsaifreund in deiner Nähe, der dir dabei hilft.
Hier nun das Ergebnis meiner Umtopfaktion:
(Vorab: ja, es ist eine Plastikschale. Nein, sie ist nur für den Übergang )
Das Substrat habe ich wie empfohlen gemischt.
Insgesamt ist das Ganze recht wackelig und würde umfallen, wenn ich nicht den Stamm mit dem Stein abgestützt hätte. Das Gewicht der Äste ist ziemlich groß.
Ich als Laie werde den Eindruck nicht los, dass hier der Wurzelansatz erstmal nebensächlich ist (vor allem weil Crassula).
Mir fällt vor allem auf, dass die Äste viel zu lang und viel zu gebogen sind mit kaum Grün dran.
Das schräg einpflanzen war vielleicht keine schlechte Idee, aber ist jetzt nicht Rückschnitt angesagt?
Das Dickblatt sah heute morgen schon wieder etwas anders aus als auf den Bildenr von gestern; von daher hoffe ich, dass ich alle Äste erwischt habe, die Du vorgeschlagen hast, Martin.
Das Ergebnis in mehreren Bildern, damit in das Gewühl hineinschauen kann:
Wäre es meine Crassula, wäre vermutlich noch mehr Laub gefallen.
Im Moment kann man immer noch nicht so richtig in dieses Dickicht hineinschauen.
Aber sie sollte sich erst mal vom Umtopfen erholen und in der Schale gut anwachsen.
Viel Freude mit ihr
Eva Warthemann