Da fehlen einem wirklich die Worte. Sieht echt phantastisch aus, Michi
Von so tollem Totholz kann ich leider nur träumen,
haben werd ich sowas wohl nie. Scheitert vor allem daran, daß ich solche Teile nicht schleppen kann.
Endlich hab ich beim arbeiten nicht die Kamera vergessen. Denn man nimmt sich einen Jin zum arbeiten vor, und ist dann so im werkeln drinnen, das man ganz aufs Bilder machen vergißt.
Am Wochenende nehme ich mir die restlichen Äste vor und werd euch dann noch mit einem dritten Teil belasten.
@Wolferl.......was wäre dir die Stunde wert zum Jinnen :D
Österreichische Bonsai Nationalausstellung "Kunst & Natur"
4. und 5. Juni 2011
in Hallein bei Salzburg http://www.bonsaisalzburg.net
Wolfgang hat geschrieben:PRO STUNDE ............ ( hast DU so gefragt!)
Michi,
mehr Stamperl pro Stunde würden DICH umhauen und MEINE Jins versauen.
Michael.....
ich würde an deiner stelle die Stamperl trinken und Wolfgang die Arbeit ansagen...hihi....
und lass dir gleich die Flasche bei der Ankunft in die Hand drücken,
denn ich habe das letzte mal als ich bei Wolfgang war, nicht drann gedacht und bin somit nicht in das Vergnügen gekommen, den vom Wolfgang versprochenen Schnaps zu genießen.
Nun der letzte Teil des Baumes. An der Seite waren noch 3 abgeschnitte Äste, die ich mir gestern vorgenommen habe.
Bei einem Yamadori ist es die Natur, die uns die Form eines Jins vorgibt. Da ein Ast immer nach den Gegebenheiten der Umwelt und deren Einfluß wächst, ist halt nicht jeder Jin wie ein einzelnes Gesamtkunstwerk. Darum ist es auch wichtig, beim vorbereiten eines Jamadoris, spätere Todholzarbeiten geistig schon in den fertigen Baum mit einzubeziehen. (abschneiden der nicht brauchbaren Äste) Auch sollte man dünnere Ästchen nicht zu knapp am stärkeren Ast abschneiden. Da sie sich später auch ganz gut in die Arbeit einfügen lassen.
Dateianhänge
nach einem halben Tag Arbeit sieht man schon wie es wird
Jo3-026-i.jpg (52.86 KiB) 3298 mal betrachtet
Hier sieht man, das sich die Wachstumsfasern immer um einen Ast herum anlegen. da gilt es dann diese Verformung heraus zu arbeiten
Jo3-019-i.jpg (41.11 KiB) 3298 mal betrachtet
und ziehen, ziehen, ziehen...........
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Dann mit der Jinzange größere und kleinere Fasern ziehen.
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Und wieder die Rinde abziehen. Hier sieht man auch die nicht zu kurz abgeschnittenen kleinere Ästchen
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Hier das Ausgangsmaterial
Jo3-002-i.jpg (57.2 KiB) 3298 mal betrachtet
Österreichische Bonsai Nationalausstellung "Kunst & Natur"
4. und 5. Juni 2011
in Hallein bei Salzburg http://www.bonsaisalzburg.net