es stimmt natürlich, dass man bei ausgefalleneren sorten mehr schwierigkeiten hat, an gutes material zu kommen. ich wollte auch nur prinzipiell noch mal die verschiedenen strategien zeigen. bei dem hier vorliegenden fall hilft dann wohl doch leider nur...tja, geduld.
zwergbirke erster schnitt
autsch...das ist bitter.
es stimmt natürlich, dass man bei ausgefalleneren sorten mehr schwierigkeiten hat, an gutes material zu kommen. ich wollte auch nur prinzipiell noch mal die verschiedenen strategien zeigen. bei dem hier vorliegenden fall hilft dann wohl doch leider nur...tja, geduld.
es stimmt natürlich, dass man bei ausgefalleneren sorten mehr schwierigkeiten hat, an gutes material zu kommen. ich wollte auch nur prinzipiell noch mal die verschiedenen strategien zeigen. bei dem hier vorliegenden fall hilft dann wohl doch leider nur...tja, geduld.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- DonLorenzo
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guten abend zusammen,
ja, zwergbirken habe ich bisher auch nur in der baumschule eggert gefunden (45min nördl. von hamburg). habe mir letzte woche eine zweite zwergbirke gekauft ... die ist aber auch nur so 4,5 jahre alt - insofern auch recht dünn (siehe drei bilder). gestaltungsvorschläge willkommen.
Bei dieser zweiten zergbirke werde ich aber den anderen ansatz verfolgen (stärker zurückschneiden und langsam aufbauen, um eine vernünftige stammverjüngung und einen "kantigeren" stammverlauf hinzukriegen).
anbei auch noch ein bild der ersten zwergbirke nach einer kleinen draht-session...die äste ein wenig in form gebracht.
ja, zwergbirken habe ich bisher auch nur in der baumschule eggert gefunden (45min nördl. von hamburg). habe mir letzte woche eine zweite zwergbirke gekauft ... die ist aber auch nur so 4,5 jahre alt - insofern auch recht dünn (siehe drei bilder). gestaltungsvorschläge willkommen.
Bei dieser zweiten zergbirke werde ich aber den anderen ansatz verfolgen (stärker zurückschneiden und langsam aufbauen, um eine vernünftige stammverjüngung und einen "kantigeren" stammverlauf hinzukriegen).
anbei auch noch ein bild der ersten zwergbirke nach einer kleinen draht-session...die äste ein wenig in form gebracht.
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- die erste zwergbirke nach ein wenig angewandter drahtologie
- Zwergbirke_20081119_klein.jpg (65.17 KiB) 1728 mal betrachtet
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- Zwergbirke2_20081112_stamm_klein.jpg (64.82 KiB) 1724 mal betrachtet
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- Zwergbirke2_20081112_ausschnitt_klein.jpg (60.25 KiB) 1723 mal betrachtet
Hallo Don,
Dein Eifer in Ehren aber Du solltest etwas bedachter vorgehen. Ich habe selbst keine Birken aber schon oft gelesen, dass sie im Winter schon mal einen Ast absterben lassen, vor allem wenn diese gedrahtet sind. Der Zeitpunkt des drahtens ist eher suboptimal. Beim drahten und biegen entstehen kleine Verletzungen. Diese werden normalerweise vom Baum sofort verheilt. Unter anderen dadurch bleibt der Ast letztendlich in der Position stehen. Dieser Heilungprozess wird im Winter und vor allem bei niedirigen Temperaturen nicht oder nur schlecht von statten gehen. Der Baum sollte jetzt also frostfrei durch den Winter gehen.
Der zweite Punkt ist dass Du unbedingt darauf achten solltest, dass sich die Drähten nie kreuzen. Dadurch kann die Saftbahn des Astes oder in Deinem Fall des Stamm unterbrochen werden und selbiger absterben. Ich mal ein Beispiel im folgenden Bild rot markiert.
Der dritte Punkt der mir aufgefallen ist. Warum hast Du überhaupt gedrahtet? Ich sehe nahezu keinen Unterschied im Vergleich zu früheren Bildern. Ich mal das aktuelle neben ein älteres gelegt um das zu verdeutlichen. Wenn man am Anfang ist und noch nicht so viele Bäume hat neigt man dazu diese zu vertüddeln bzw. krank zu pflegen.
Daher mein Tipp: übe Dich in Geduld und besuche ein paar Workshop und Seminare. Das wird Dich und Deine Bäume weiter bringen. Versteht das bitte nicht falsch, ich spreche aus Erfahrung. Auch ich musste lernen mich in Geduld zu üben und nicht zu viel zu machen. Das ging und geht bestimmt sehr vielen so.
Viele Grüße
der André
Dein Eifer in Ehren aber Du solltest etwas bedachter vorgehen. Ich habe selbst keine Birken aber schon oft gelesen, dass sie im Winter schon mal einen Ast absterben lassen, vor allem wenn diese gedrahtet sind. Der Zeitpunkt des drahtens ist eher suboptimal. Beim drahten und biegen entstehen kleine Verletzungen. Diese werden normalerweise vom Baum sofort verheilt. Unter anderen dadurch bleibt der Ast letztendlich in der Position stehen. Dieser Heilungprozess wird im Winter und vor allem bei niedirigen Temperaturen nicht oder nur schlecht von statten gehen. Der Baum sollte jetzt also frostfrei durch den Winter gehen.
Der zweite Punkt ist dass Du unbedingt darauf achten solltest, dass sich die Drähten nie kreuzen. Dadurch kann die Saftbahn des Astes oder in Deinem Fall des Stamm unterbrochen werden und selbiger absterben. Ich mal ein Beispiel im folgenden Bild rot markiert.
Der dritte Punkt der mir aufgefallen ist. Warum hast Du überhaupt gedrahtet? Ich sehe nahezu keinen Unterschied im Vergleich zu früheren Bildern. Ich mal das aktuelle neben ein älteres gelegt um das zu verdeutlichen. Wenn man am Anfang ist und noch nicht so viele Bäume hat neigt man dazu diese zu vertüddeln bzw. krank zu pflegen.
Daher mein Tipp: übe Dich in Geduld und besuche ein paar Workshop und Seminare. Das wird Dich und Deine Bäume weiter bringen. Versteht das bitte nicht falsch, ich spreche aus Erfahrung. Auch ich musste lernen mich in Geduld zu üben und nicht zu viel zu machen. Das ging und geht bestimmt sehr vielen so.
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der André
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I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
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- DonLorenzo
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danke für eine posts!
touché, das mit der geduld, dem eifer und dem mut zum zurückschneiden ist so eine sache...aber ich arbeite dran. krankgepflegt habe ich allerdings noch keinen meiner bäume (ok, warten wir mal aufs nächst frühjahr
) .
den baum habe ich schon vor ein paar wochen gedrahtet, im spätherbst, dachte da wäre das noch ok (mit der verheilung der mikroverletzungen).
der idealzeitpunkt ists allerdings wirklich sicherlich nicht (ja ja der elan - der drang was zu "tun").
mit dem kreuzenen draht schaue ich mir morgen mal an - ich achte normalerweise darauf, dass der draht nicht zu fest sitzt (am besten mit etwas luft), damit ein einwachsen (in der wachstumsperiode) oder eben das abklemmen der saftbahnen nicht passiert. das kreuzen an sich ist dann ja kein problem. aber vielleicht war ich da auch schlampig^_^. jetzt ists dunkel draussen und ich will nicht raus.
ja...der unterschied nach dem drahten der äste ist wirklich nicht allzu groß... aber wenn mans genauer betrachtet haben die äste, die vorher wirklich ziemilch gerade waren, zumindest ein wenig bewegung haben. übertrieben habe ichs damit allerdings zugegebenermaßen nicht^_^.
touché, das mit der geduld, dem eifer und dem mut zum zurückschneiden ist so eine sache...aber ich arbeite dran. krankgepflegt habe ich allerdings noch keinen meiner bäume (ok, warten wir mal aufs nächst frühjahr
den baum habe ich schon vor ein paar wochen gedrahtet, im spätherbst, dachte da wäre das noch ok (mit der verheilung der mikroverletzungen).
der idealzeitpunkt ists allerdings wirklich sicherlich nicht (ja ja der elan - der drang was zu "tun").
mit dem kreuzenen draht schaue ich mir morgen mal an - ich achte normalerweise darauf, dass der draht nicht zu fest sitzt (am besten mit etwas luft), damit ein einwachsen (in der wachstumsperiode) oder eben das abklemmen der saftbahnen nicht passiert. das kreuzen an sich ist dann ja kein problem. aber vielleicht war ich da auch schlampig^_^. jetzt ists dunkel draussen und ich will nicht raus.
ja...der unterschied nach dem drahten der äste ist wirklich nicht allzu groß... aber wenn mans genauer betrachtet haben die äste, die vorher wirklich ziemilch gerade waren, zumindest ein wenig bewegung haben. übertrieben habe ichs damit allerdings zugegebenermaßen nicht^_^.
- DonLorenzo
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schööönippp - schöööönappp! das wäre sonst wirklich nichts gescheites geworden bezüglich stammverjüngung...und der S-Kurven-Verlauf hatte mich eh schon gestört. so wirds sicherlich besser.
PS: wer es nicht wiedererkennt: es handelt sich um die "erste" Zwergbirke aus diesem Thread.
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- Zwergbirke_20090212_klein.jpg (61.88 KiB) 1282 mal betrachtet
Seh ich das richtig, das du da einen Blumentopf in einen TPK eingebuddelt hast ?
Lorenzo, sei mir nicht böse (oder vielleicht doch ?)
Aber ich finds immer wieder Schade und Sinnlos, was du da bei deinen "Gestaltungen" an Zeit und Draht opferst, wobei ich mal davon ausgehe, das du kein Drahtfetischist bist.
Lorenzo, sei mir nicht böse (oder vielleicht doch ?)
Aber ich finds immer wieder Schade und Sinnlos, was du da bei deinen "Gestaltungen" an Zeit und Draht opferst, wobei ich mal davon ausgehe, das du kein Drahtfetischist bist.
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
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für mich siehts so aus als hätte er einfach nur alles umgestopft sag ich jetzt mal, aber einen topp kann ich da keinen erkennencamaju hat geschrieben:Seh ich das richtig, das du da einen Blumentopf in einen TPK eingebuddelt hast ?
Lorenzo, sei mir nicht böse (oder vielleicht doch ?)
Aber ich finds immer wieder Schade und Sinnlos, was du da bei deinen "Gestaltungen" an Zeit und Draht opferst, wobei ich mal davon ausgehe, das du kein Drahtfetischist bist.
lG Marcel 
Der zentralste Fehler von Verschwörungstheorien jeder Couleur ist, dass man am Ende der einzigste ist, der sich nicht verschwört.
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Guck mal das linke Bild weiter oben. Sieht auch aus, wie ein Rand. Kann mich natürlich auch täuschen.
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- zwergbirke_rand.jpg (46.16 KiB) 1211 mal betrachtet
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denke nicht, man will ja nichts unterstellencamaju hat geschrieben:Guck mal das linke Bild weiter oben. Sieht auch aus, wie ein Rand. Kann mich natürlich auch täuschen.
zum baum, was mir jetzt aus meiner sicht auffällt:
wieso hast du den stumpen gelassen, lorenzo?
ich habe mal gelesen, dass man 1/3 des stammes bis zu den lassen soll um ein natüliches verhältniss herzustellen, das ist auh bei der größe noch nicht der fall, wäre echt super wenn du mir das mal erläuterst, weil mich interessiert, wie dein plan ist?
lG Marcel 
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