Massenware Baumarkt-Bonsai
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Tochi-Tocha
- Beiträge: 6
- Registriert: 09.06.2008, 10:19
Massenware Baumarkt-Bonsai
Hallo Leute!
Ich habe hier im Forum viel gelesen und fand viele Beiträge sehr interessant.
Besonders die Geduld und der freundliche Umgangston, mit dem hier im Forum
so manch einem eigentlich die einfachsten Grundlagen der Pflanzenhaltung erklärt wurde,
finde ich gut.
Am Samstag bin ich in einem Sonderpostenmarkt an einen weiteren "Bonsai" gekommen.
Und nun habe ich mir diese Pflanze zu Gemüte geführt und meine,
dass ich letztlich einen lebenden Holzscheit mit angepfopften Ästen gekauft habe.
Ich habe mal Winzer gelernt und weiss dass Veredelungstechniken wie Unterlagen, Pfropfen,
Abmoosen weit verbreitet sind.
Dass diese Techniken auch im Zierpflanzenbereich eingesetzt werden, war mir blöderweise
garnicht so präsent. Dass sie so raffiniert eingesetzt werden, um einen bestimmten Markt zu
bedienen, ist mir aber jetzt durch diesen armen gestressten Ficus,
der bestimmt seit einem halben Jahr auf einer Europalette unter Neonlicht hin und hergeschoben wurde, klar geworden.
Auf alle Fälle ist das ganze ja ein grösseres Geschäft.
Und ich wüsste gerne, ob jemand von Euch etwas genaueres darüber weiss.
Zum Beispiel wer diesen Markt bedient, welche Länder mit welchen Anbauzahlen.
Oder wie das technische Prozedere ist, wie die Unterlage gezogen wird,
wann diese "veredelt" wird. Mit welchen Werkzeugen?
Wie lange das Veschiffen dauert und ob die Pflanzen mit Erde und Gefäß verschifft werden
oder nicht?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen,
Viele Grüße
Tochi
Ich habe hier im Forum viel gelesen und fand viele Beiträge sehr interessant.
Besonders die Geduld und der freundliche Umgangston, mit dem hier im Forum
so manch einem eigentlich die einfachsten Grundlagen der Pflanzenhaltung erklärt wurde,
finde ich gut.
Am Samstag bin ich in einem Sonderpostenmarkt an einen weiteren "Bonsai" gekommen.
Und nun habe ich mir diese Pflanze zu Gemüte geführt und meine,
dass ich letztlich einen lebenden Holzscheit mit angepfopften Ästen gekauft habe.
Ich habe mal Winzer gelernt und weiss dass Veredelungstechniken wie Unterlagen, Pfropfen,
Abmoosen weit verbreitet sind.
Dass diese Techniken auch im Zierpflanzenbereich eingesetzt werden, war mir blöderweise
garnicht so präsent. Dass sie so raffiniert eingesetzt werden, um einen bestimmten Markt zu
bedienen, ist mir aber jetzt durch diesen armen gestressten Ficus,
der bestimmt seit einem halben Jahr auf einer Europalette unter Neonlicht hin und hergeschoben wurde, klar geworden.
Auf alle Fälle ist das ganze ja ein grösseres Geschäft.
Und ich wüsste gerne, ob jemand von Euch etwas genaueres darüber weiss.
Zum Beispiel wer diesen Markt bedient, welche Länder mit welchen Anbauzahlen.
Oder wie das technische Prozedere ist, wie die Unterlage gezogen wird,
wann diese "veredelt" wird. Mit welchen Werkzeugen?
Wie lange das Veschiffen dauert und ob die Pflanzen mit Erde und Gefäß verschifft werden
oder nicht?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen,
Viele Grüße
Tochi
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Arbor-reformator
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Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
Tja ich habe leider auch keine Zahlen, aber ich weiß das sich immer mehr Holland als Drehscheibe für den Internationalen Bonsaihandel herauskristallisiert.
Wenn dann findest du in Holland Zahlen und Fakten, Bonsai betreffend.
Gibt es da denn nicht auch diese berühmte Ausstellung, wo nur über 10 000 € Dinger rein dürfen?
MfG A.R.
Wenn dann findest du in Holland Zahlen und Fakten, Bonsai betreffend.
Gibt es da denn nicht auch diese berühmte Ausstellung, wo nur über 10 000 € Dinger rein dürfen?
MfG A.R.
Männer hören eher mit dem Singen und Tanzen auf, wie mit dem Krieg führen und Kämpfen.
- Andreas Ludwig
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Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
(nurhat - ich probier jetzt mal, hier eine Antwort zu geben, die hilft. Komm mir nachher nicht, ich sei ein besserwisser und habe dich nicht gern...)
Erst mal zum Ficus: Ich bin nicht ganz sicher, dass da gepfropft wurde. Lohnt sich ja nicht für einen Baumarktstöpsel und genau so wird gedacht, in Cent pro Stück. Normalerweise kommen alle diese «Indoor-Bonsai» (meist Ficus, Liguster, Ulme, Carmona, Sagerezie, Serissa) irgendwoher aus Asien, oft aus China und Korea. Japan ist halt heute auch schon zu teuer. Hält man sich das Klima da vor Augen, wird klar, warum Propfen gar nicht nötig ist. Da steckt man ein paar Hundert «abgeschnittene Daumen» ind Feld, lässt wachsen und hat nach einem Fünftel der zeit, die es hier brauchte, einen netten Busch. Das Ganze in eine Billigstschale (blaue Glasur, weisser, poröser Ton) mit etwas Lehmerde und ab im Container nach Holland. Da ist Zwischenlager, da wird saisongerecht aufgepäppelt mit viel Kunstlicht, hoher Luftfeuchtigkeit und der ganzen Infratsruktur halt, die man für Tomaten gebaut hat, bevor Almeria billiger wurde. Hat der Importeur Pech, krabbelt ein Bockkäfer aus dem Container, dann fackelt der Zoll alles ab. Hat er Glück, kann er das an OBI weiterverhöern und macht gut ein paar Euro pro Stück, was ihm natürlich näher am Herzen liegt als Bonsai. Ebenso liegen übrigens manchmal die Namenschildchen niemandem am herzen. Sind die für «Carmona» alle, sind das dann halt Liguster. Oder der Exporter hat alle gelinkt, weil Ulme und Zelkowe sowiesofast gleich aussehen, es aber einfacher ist, eine Ulme... - aber das sind fast schon Insidertricks.
Das Ganze ist der ganz normale globalisierte Wahnsinn. Darüber muss man gar nicht viel wissen, denn eine andere Frage hilft viel weiter: Welche Bäume gedeihen bei uns beser, solche aus Ostasien oder einheimische..? Reben geben übrigens auch ganz famose Bonsai ab, es gibt da tolle Beispiele aus Kalifornien. Wenn der Winzer mal seine ausgelutschten Stöcke rausreisst, kann er sich ruhig per PN bei mir melden. Am liebsten wäre mir eine weisse Sorte.
ABER: Doch, es wird gepfropft, auch bei Ficus. Normalerweise sind das dann aber etwas teurere Bäume, wo man die eine oder andere Schwäche geschönt hat. Es wird nicht nur gepfropft. Man kann auch den Stamm durchbohren und einen Trieb als Eigenimplatat durchführen, Totholzimplantate setzen, rumfräsen, bleichen... Da wird der Winzer wahrscheinlich noch mehrfach staunen, was alles so gemacht wird, um die nächste «Miss Tree» zurechtzukriegen...
Erst mal zum Ficus: Ich bin nicht ganz sicher, dass da gepfropft wurde. Lohnt sich ja nicht für einen Baumarktstöpsel und genau so wird gedacht, in Cent pro Stück. Normalerweise kommen alle diese «Indoor-Bonsai» (meist Ficus, Liguster, Ulme, Carmona, Sagerezie, Serissa) irgendwoher aus Asien, oft aus China und Korea. Japan ist halt heute auch schon zu teuer. Hält man sich das Klima da vor Augen, wird klar, warum Propfen gar nicht nötig ist. Da steckt man ein paar Hundert «abgeschnittene Daumen» ind Feld, lässt wachsen und hat nach einem Fünftel der zeit, die es hier brauchte, einen netten Busch. Das Ganze in eine Billigstschale (blaue Glasur, weisser, poröser Ton) mit etwas Lehmerde und ab im Container nach Holland. Da ist Zwischenlager, da wird saisongerecht aufgepäppelt mit viel Kunstlicht, hoher Luftfeuchtigkeit und der ganzen Infratsruktur halt, die man für Tomaten gebaut hat, bevor Almeria billiger wurde. Hat der Importeur Pech, krabbelt ein Bockkäfer aus dem Container, dann fackelt der Zoll alles ab. Hat er Glück, kann er das an OBI weiterverhöern und macht gut ein paar Euro pro Stück, was ihm natürlich näher am Herzen liegt als Bonsai. Ebenso liegen übrigens manchmal die Namenschildchen niemandem am herzen. Sind die für «Carmona» alle, sind das dann halt Liguster. Oder der Exporter hat alle gelinkt, weil Ulme und Zelkowe sowiesofast gleich aussehen, es aber einfacher ist, eine Ulme... - aber das sind fast schon Insidertricks.
Das Ganze ist der ganz normale globalisierte Wahnsinn. Darüber muss man gar nicht viel wissen, denn eine andere Frage hilft viel weiter: Welche Bäume gedeihen bei uns beser, solche aus Ostasien oder einheimische..? Reben geben übrigens auch ganz famose Bonsai ab, es gibt da tolle Beispiele aus Kalifornien. Wenn der Winzer mal seine ausgelutschten Stöcke rausreisst, kann er sich ruhig per PN bei mir melden. Am liebsten wäre mir eine weisse Sorte.
ABER: Doch, es wird gepfropft, auch bei Ficus. Normalerweise sind das dann aber etwas teurere Bäume, wo man die eine oder andere Schwäche geschönt hat. Es wird nicht nur gepfropft. Man kann auch den Stamm durchbohren und einen Trieb als Eigenimplatat durchführen, Totholzimplantate setzen, rumfräsen, bleichen... Da wird der Winzer wahrscheinlich noch mehrfach staunen, was alles so gemacht wird, um die nächste «Miss Tree» zurechtzukriegen...
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
ziemlich häufig, zb. bei dem grossen schwedischen möbelhaus. wie du sagst, gedrahtet, damit im unteren teil die kurve reinkommt, wachsen lassen, dann auf ca. 80 cm höhe abgesägt, unten ein paar äste drangepfropft und fertig. teuer sind die aber nicht. waren auch schon ein paar von den dingern hier im forum.Doch, es wird gepfropft, auch bei Ficus. Normalerweise sind das dann aber etwas teurere Bäume, wo man die eine oder andere Schwäche geschönt hat.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- Andreas Ludwig
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- Wohnort: Schweiz
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
öh... mit ziemlich teuer meinte ich mehr als 30, 50 Euro. Was ja schon ein Schweineteil ist beim alten Schweden. Die kleinen für 3, 5 und 9.90 sind bloss abgehackt. Das wächst dann aber oft so, dass man denkt, es ist angesetzt.
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(Thoreau)
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jupp
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
Hallo Achim
Du schreibst, teuer sind die nicht. Da möchte ich mal dagegen halten, die kosten in der Regel alle, je nach Größe, zwischen50.- bis 98.-€ bei bekanntem Möbelhändler. Dafür bekommt man aber schon sehr gutes Rohmaterial aus dem sich ein Bonsai gestalten lässt. Eine höhere Chance zu überleben hat eine einheimische Pflanze ebenso.
@all
Aus so einem gepfropften Teil wird nie ein Bonsai werden, die werden nur so genannt, da es sich sehr gut verkaufen lässt. Die Unwissenheit der Leute wird mit den fabrikmäßig hergestellten Pflanzen ausgenutzt und manche denken sogar:"Da habe ich aber ein Schnäppchen gemacht, einen richtigen Bonsai aus Asien für 4,99€".
Wer für was Geld ausgibt, ist jedem selbst überlassen, aber ein Tretroller wird nie ein Motorrad werden, obwohl er auch zwei Räder hat.
Bedenkt man die Folgekosten, wenn jemand merkt das Teil funktioniert nicht so wie ich es gerne hätte, wird es dann teuer. 98.-€ ausgegeben, nach 2 Wochen wird das Ding matt, viele gut gemeinte Ratschläge in Foren haben nicht geholfen, also schnell mal einen Fachhändler aufgesucht. Da wird dann festgestellt , die Wurzel ist schon teilweise Faul, neues Substrat wird so und so benötigt, die Schale ist auch zu klein oder ohne Abzugslöcher und peng sind da noch mal 60.-€ im Geäst des Baumes verschwunden, denn der Händler will ja auch seine Zeit (nicht die Beratung) bezahlt haben, übrigens wie jeder andere Handwerker auch.
Für all das, kann ich einen guten Workshop mit meinem günstig erworbenen Rohmaterial besuchen.
Das kann natürlich nicht in Supermarktprospekten beworben werden, da muss sich jeder selbst informieren.
Du schreibst, teuer sind die nicht. Da möchte ich mal dagegen halten, die kosten in der Regel alle, je nach Größe, zwischen50.- bis 98.-€ bei bekanntem Möbelhändler. Dafür bekommt man aber schon sehr gutes Rohmaterial aus dem sich ein Bonsai gestalten lässt. Eine höhere Chance zu überleben hat eine einheimische Pflanze ebenso.
@all
Aus so einem gepfropften Teil wird nie ein Bonsai werden, die werden nur so genannt, da es sich sehr gut verkaufen lässt. Die Unwissenheit der Leute wird mit den fabrikmäßig hergestellten Pflanzen ausgenutzt und manche denken sogar:"Da habe ich aber ein Schnäppchen gemacht, einen richtigen Bonsai aus Asien für 4,99€".
Wer für was Geld ausgibt, ist jedem selbst überlassen, aber ein Tretroller wird nie ein Motorrad werden, obwohl er auch zwei Räder hat.
Bedenkt man die Folgekosten, wenn jemand merkt das Teil funktioniert nicht so wie ich es gerne hätte, wird es dann teuer. 98.-€ ausgegeben, nach 2 Wochen wird das Ding matt, viele gut gemeinte Ratschläge in Foren haben nicht geholfen, also schnell mal einen Fachhändler aufgesucht. Da wird dann festgestellt , die Wurzel ist schon teilweise Faul, neues Substrat wird so und so benötigt, die Schale ist auch zu klein oder ohne Abzugslöcher und peng sind da noch mal 60.-€ im Geäst des Baumes verschwunden, denn der Händler will ja auch seine Zeit (nicht die Beratung) bezahlt haben, übrigens wie jeder andere Handwerker auch.
Für all das, kann ich einen guten Workshop mit meinem günstig erworbenen Rohmaterial besuchen.
Das kann natürlich nicht in Supermarktprospekten beworben werden, da muss sich jeder selbst informieren.
- Andreas Ludwig
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- Wohnort: Schweiz
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
ooooch...
so einen kleinen Sündeficus darf man schon...
Der hier war sogar umsonst.
Kein Bonsai.
Mag ihn trotzdem.
So für mich.
so einen kleinen Sündeficus darf man schon...
Der hier war sogar umsonst.
Kein Bonsai.
Mag ihn trotzdem.
So für mich.
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- donnakaran
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Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
Das dieses Thema immer noch nicht ausgelutscht ist...
Es wurde ja auch schon vermehrt hier im Forum gezeigt, was für tolle Sachen sich in OBI und co finden lassen!
Der gefällt mir sogar gut, Andy!!
Und sogar noch gratis. Nett!
Der gefällt mir sogar gut, Andy!!
Maître chocolatier pour la vie entière!
-
jupp
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
Wer weiß was Bonsai ist, kann natürlich was draus machen.
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
sorry, ich dachte, mit "teuer" wäre "hochwertig" gemeint... 
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- Andreas Ludwig
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Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
achim, Junge - du lebst in der real existierenden Marketing-Wirtschaft. Wake up.

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Arbor-reformator
- Beiträge: 30
- Registriert: 30.09.2008, 19:06
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
Mir ging es ehrlich gesagt nur um diese Frage.Tochi-Tocha hat geschrieben: Zum Beispiel wer diesen Markt bedient, welche Länder mit welchen Anbauzahlen.
....
Wie lange das Veschiffen dauert und ob die Pflanzen mit Erde und Gefäß verschifft werden
oder nicht?
Tochi
Und warum soll ich Sauer sein? Dein Repost auf meine Antwort hat eigentlich alles geklärt und nachtragend bin ich nicht.
Männer hören eher mit dem Singen und Tanzen auf, wie mit dem Krieg führen und Kämpfen.
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
Ist das nicht egal ? Da wo diese Teile herkommen, werden die angebaut, wie bei uns Kartoffel. Was überlebt kommt in die Märkte.Arbor-reformator hat geschrieben:Mir ging es ehrlich gesagt nur um diese Frage.Tochi-Tocha hat geschrieben: Zum Beispiel wer diesen Markt bedient, welche Länder mit welchen Anbauzahlen.
....
Wie lange das Veschiffen dauert und ob die Pflanzen mit Erde und Gefäß verschifft werden
oder nicht?
Tochi
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Arbor-reformator
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Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
@ Camaju
ging die Frage an mich?
ging die Frage an mich?
Männer hören eher mit dem Singen und Tanzen auf, wie mit dem Krieg führen und Kämpfen.
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Tochi-Tocha
- Beiträge: 6
- Registriert: 09.06.2008, 10:19
Re: Massenware Baumarkt-Bonsai
wow, vielen dank für eure ganzen anmerkungen!
also, mir geht es eigentlich nur darum, etwas genaueres über anbauverfahren und die vermarktung zu erfahren,
d.h. techniken, arbeitsabläufe, zeitpunkte der durchgeführten massnahmen, zahlen zur anbaufläche, verkaufzahlen, umsatz....
verwendete pflanzen, Alter der Unterlagen...
zur "ethischen" komponente:
das ein massenmarkt bedient wird, finde ich per se nicht verwerflich.
man kann es sehr gut mit wein vergleichen. er soll weich sein, samtig, ein bischen nach holzfass schmecken...
also nach 30 jahren kellerreife.
aber mehr als 4,99 wollen die leute dann doch nicht ausgeben.
also werden diverse techniken angewendet, um dass zu erreichen:
eichenchips, künstliche alterung durch ultraschall, traubensaftkonzentrat, etc.
wenn dies ordentlich durchgeführt wird und das ausgangsmaterial stimmt,
kann aber ein technisch sauberer, qualitativ guter wein entstehen.
viele grüße
tochi
also, mir geht es eigentlich nur darum, etwas genaueres über anbauverfahren und die vermarktung zu erfahren,
d.h. techniken, arbeitsabläufe, zeitpunkte der durchgeführten massnahmen, zahlen zur anbaufläche, verkaufzahlen, umsatz....
verwendete pflanzen, Alter der Unterlagen...
zur "ethischen" komponente:
das ein massenmarkt bedient wird, finde ich per se nicht verwerflich.
man kann es sehr gut mit wein vergleichen. er soll weich sein, samtig, ein bischen nach holzfass schmecken...
also nach 30 jahren kellerreife.
aber mehr als 4,99 wollen die leute dann doch nicht ausgeben.
also werden diverse techniken angewendet, um dass zu erreichen:
eichenchips, künstliche alterung durch ultraschall, traubensaftkonzentrat, etc.
wenn dies ordentlich durchgeführt wird und das ausgangsmaterial stimmt,
kann aber ein technisch sauberer, qualitativ guter wein entstehen.
viele grüße
tochi
