Ja genau so einen meine ich.camaju hat geschrieben:Ich geh jetzt mal davon aus, das der Bayer-Fan nen Kondenstrockner meint. Das Wasser ist in der Tat Kalkrei. Kann man auch zum gießen nehmen. Kommt halt drauf wieviele Bäume du versorgen musst.
Ist aber evtl. auch mit Vorsicht zu genießen. Da sind jede Menge kleine Fussel drin, weiß nicht, wie die sich im Substrat auswirken. Sollte evtl. vorher durch so nen Papierkaffefilter laufen.
Gießen
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lG Marcel 
Der zentralste Fehler von Verschwörungstheorien jeder Couleur ist, dass man am Ende der einzigste ist, der sich nicht verschwört.
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Re: Gießen
Hallo miteinander,
ich habe letztens im Fernsehen in einer Reportage über Orchideen und Orchideenzüchter gesehen, daß das Wasser aus dem Kondenstrockner für Orchideen sehr gut geeignet ist.
Da dachte ich mir, daß es für meine Bäume auch gut sein könnte. Natürlich müßte man es Filtern da die Fasern sonst das Substrat zu machen.Da ich nicht viele Bäume habe würde sich der Aufwand in Grenzen halten. Das es bei einer größeren Sammlung keinen Sinn machen würde ist mir klar.
Allerdings habe ich bedenken ob dann nicht ähnliche Nachteile entstehen wie bei abgekochten oder destiliertem Wasser. Da sollen ja für die Pflanze nützliche bestandteile des Wassers unbrauchbar oder nicht vorhanden sein?
Was meint ihr zum Wasser aus dem Kondenstrockner?
Gruß Martin
ich habe letztens im Fernsehen in einer Reportage über Orchideen und Orchideenzüchter gesehen, daß das Wasser aus dem Kondenstrockner für Orchideen sehr gut geeignet ist.
Da dachte ich mir, daß es für meine Bäume auch gut sein könnte. Natürlich müßte man es Filtern da die Fasern sonst das Substrat zu machen.Da ich nicht viele Bäume habe würde sich der Aufwand in Grenzen halten. Das es bei einer größeren Sammlung keinen Sinn machen würde ist mir klar.
Allerdings habe ich bedenken ob dann nicht ähnliche Nachteile entstehen wie bei abgekochten oder destiliertem Wasser. Da sollen ja für die Pflanze nützliche bestandteile des Wassers unbrauchbar oder nicht vorhanden sein?
Was meint ihr zum Wasser aus dem Kondenstrockner?
Gruß Martin
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Re: Gießen
Hallo Martin,
ich habe Kondenstrockner-Wasser eine Zeit lang zum Blumengiessen benutzt, bin aber wieder davon ab, weil ganz offensichtlich Waschmittelrückstände und geringe Mengen Wäschefarbe (Anilinfarben) darin sind. Kann es nicht uneingeschränkt empfehlen, hatte aber auch keine Verluste...
ich habe Kondenstrockner-Wasser eine Zeit lang zum Blumengiessen benutzt, bin aber wieder davon ab, weil ganz offensichtlich Waschmittelrückstände und geringe Mengen Wäschefarbe (Anilinfarben) darin sind. Kann es nicht uneingeschränkt empfehlen, hatte aber auch keine Verluste...
liebe Grüße Andreas
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Re: Gießen
bock - vielleicht gibt es da verschiedene Techniken. Bei einem «Entfeuchter» etwa, der über eine gekühlte Metallplatte Luftfeuchtigkeit kondensieren lässt, die dann in einen Behälter tropft, können höchstens Dinge im Wasser sein, die im Gerät waren - was nicht sein sollte, mich bei heutigen Produktionsmethoden aber auch nicht besonders überraschen würde. Waschmittel und Farben verdunsten nicht zusammen mit der Feuchtigkeit in die Luft. Fussel können vielleicht durch ungenügende Filterabdichtungen rutschen. Dann würde ich den mal reinigen, den Raum staubsaugen und die Windgeschwindigkeit reduzieren. Umluft genügt, die Wäsche muss nicht trockengeblasen werden.
Da ich sowieso so ein Gerät brauche, um die Wäsche trocken zu kriegen, benutze ich das anfallende Wasser für Orchideen und Azaleen. Reicht gerade. Der Rest wird «einfach so gegossen» und Kalk bildet sich trotz hoher Wasserhärte nicht, denn wie camaju sagt: Ist das Substrat durchlässig, besorgt der natürlicherweise leicht saure Regen die «Entkalkung» vorzu.
Aus Prinzip ist es vielleicht nicht ganz unwichtig, die Materialschlacht gering zu halten. Einerseits was von «natürlichem Bild» zu faseln, die Verbundenheit mit der Natur zu betonen und schöne Bilder von Bergwanderungen einzustellen, andererseits Britta- oder andere Filter durchzulassen kommt mir irgendwie nicht ganz konsequent vor.
Da ich sowieso so ein Gerät brauche, um die Wäsche trocken zu kriegen, benutze ich das anfallende Wasser für Orchideen und Azaleen. Reicht gerade. Der Rest wird «einfach so gegossen» und Kalk bildet sich trotz hoher Wasserhärte nicht, denn wie camaju sagt: Ist das Substrat durchlässig, besorgt der natürlicherweise leicht saure Regen die «Entkalkung» vorzu.
Aus Prinzip ist es vielleicht nicht ganz unwichtig, die Materialschlacht gering zu halten. Einerseits was von «natürlichem Bild» zu faseln, die Verbundenheit mit der Natur zu betonen und schöne Bilder von Bergwanderungen einzustellen, andererseits Britta- oder andere Filter durchzulassen kommt mir irgendwie nicht ganz konsequent vor.
Zuletzt geändert von Andreas Ludwig am 20.03.2009, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gießen
Alle Jahre wieder kommt die Wasserdiskussion
Was für mich zum trinken passt ist für meine Bäume auch OK.
Obwohl solange Regenwasser da ist nehme ich Regenwasser, dann Leitungswasser.
Ich vergiesse rund 100l - 150l bei einem Giessvorgang,
wenn ich da das Wasser abkochen müsste würde ich von heute auf morgen aufhören damit.
Walter Pall vergiesst vermutlich 1000l +
merkt ihr was?
Was für mich zum trinken passt ist für meine Bäume auch OK.
Obwohl solange Regenwasser da ist nehme ich Regenwasser, dann Leitungswasser.
Ich vergiesse rund 100l - 150l bei einem Giessvorgang,
wenn ich da das Wasser abkochen müsste würde ich von heute auf morgen aufhören damit.
Walter Pall vergiesst vermutlich 1000l +
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Ich hab Spass !
grüsse stefan
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Re: Gießen
Danke für die schnellen Antworten,
@Bock: Woher hast Du die Information mit den Waschmittelrückständen und der Wäschefarbe?
@Andreas Ludwig: Wie lange gießt Du schon mit dem Wasser aus dem Trockner?
@Stefan K.: Wie oben ist mir schon klar daß das bei größeren Baumbeständen nicht zweckmäßig wäre. Da müßtest Du viel Wäsche trocknen.
Wenn es meinen Bäumen gut tut, wieso sollte ich es dann wegschütten? Es ging mir nur um die Frage ob das Wasser aus dem Trockner schaden kann und/oder Mangelerscheinungen hervorrufen könnte.
@Bock: Woher hast Du die Information mit den Waschmittelrückständen und der Wäschefarbe?
@Andreas Ludwig: Wie lange gießt Du schon mit dem Wasser aus dem Trockner?
@Stefan K.: Wie oben ist mir schon klar daß das bei größeren Baumbeständen nicht zweckmäßig wäre. Da müßtest Du viel Wäsche trocknen.
Wenn es meinen Bäumen gut tut, wieso sollte ich es dann wegschütten? Es ging mir nur um die Frage ob das Wasser aus dem Trockner schaden kann und/oder Mangelerscheinungen hervorrufen könnte.
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Re: Gießen
9 Jahre. Die Orchideen ausschliesslich, die Azaleen «oft».
Destilliert ist destilliert, Verdunstung und Kondensation IST Destillation. Ein Entfeuchter ist eine «Niedertemperatur-Destillationsanlage». Alles andere sind diffuse Ängste.
Mangelerscheinungen haben mit dem Wasser nichts zu tun, das geht dann auf's Konto Dünger. Vom Regen leben die Bäume auch nicht.
Destilliert ist destilliert, Verdunstung und Kondensation IST Destillation. Ein Entfeuchter ist eine «Niedertemperatur-Destillationsanlage». Alles andere sind diffuse Ängste.
Mangelerscheinungen haben mit dem Wasser nichts zu tun, das geht dann auf's Konto Dünger. Vom Regen leben die Bäume auch nicht.
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Re: Gießen
Destilliertes Wasser ist nicht gleich destilliertes Wasser.
Wenn ich mir von dem Zeug aus dem Kanister von Real hinter die Binde gieße, gibt es kaum Möglichkeit, daß es so "verunreinigt" wird, daß es für meinen Körper zumindest unschädlich wäre. Dabei reicht dafür gerade mal eine Prise Salz.
Kippe ich destilliertes Wasser in einen Blumentopf, erreicht es über den Umweg übers Substrat die Pflanze. Dabei wird es "verunreinigt" und dürfte nicht unbedingt schaden, aber der Nutzen ist sicher auch geringer als bei anderen Wassern, die selbst "fremde" Bestandteile mitbringen.
Regenwasser oder Wasser aus dem Kodenstrockner etc ist nicht unter vergleichbar sterilen Bedingungen gewonnen worden wie die Kanisterware. Ich habe eine Weile Regenwasser gesammelt und gefiltert, weil ich es für den Zimmerspringbrunnen verwenden wollte: man glaubt gar nicht, wie dreckig das eigentlich ist.
Wenn ich mir von dem Zeug aus dem Kanister von Real hinter die Binde gieße, gibt es kaum Möglichkeit, daß es so "verunreinigt" wird, daß es für meinen Körper zumindest unschädlich wäre. Dabei reicht dafür gerade mal eine Prise Salz.
Kippe ich destilliertes Wasser in einen Blumentopf, erreicht es über den Umweg übers Substrat die Pflanze. Dabei wird es "verunreinigt" und dürfte nicht unbedingt schaden, aber der Nutzen ist sicher auch geringer als bei anderen Wassern, die selbst "fremde" Bestandteile mitbringen.
Regenwasser oder Wasser aus dem Kodenstrockner etc ist nicht unter vergleichbar sterilen Bedingungen gewonnen worden wie die Kanisterware. Ich habe eine Weile Regenwasser gesammelt und gefiltert, weil ich es für den Zimmerspringbrunnen verwenden wollte: man glaubt gar nicht, wie dreckig das eigentlich ist.
Es ist durchaus möglich, daß er kein so kalkhaltiges Wasser wie mancher andere aus dem Hahn zieht, daß er im Garten einen Grundwasserbrunnen hat wie beispielsweise meine Eltern auch, oder daß er eine Zisterne benutzt.Stefan K. hat geschrieben: Walter Pall vergiesst vermutlich 1000l +
merkt ihr was?
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
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- Andreas Ludwig
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Re: Gießen
Marion, du machst da irgendwie ein Durcheinander. Die Tier- und die Pflanzenphysiologie darf man soweiso nicht vergleichen.
Wenn destilliertes Wasser verunreinigt ist, ist es keines mehr, sondern eine «Lösung» oder allenfalls eine «Suspension». Wasser ist Wasser, H2O und sonst gar nichts. Wasser, die «fremde Bestandteile» mitbringen (was sollen denn das sein?) nützen nicht zwingend mehr als reines Wasser und darum geht es auch gar nicht. Das ist, wie bereits erwähnt, eine Frage des Düngers. Es ist Unfug, ein «Nährwasser» zu suchen, daran zu glauben oder eines als solches sehen zu wollen. Enthält Regenwasser beispielsweise Nitrate, muss man diese zu den andersweitig verabreichten Düngergaben rechnen - theoretisch. Praktisch sind sie kaum detektierbar und meist irrelevant. Jedenfalls für uns.
Das Problem bei Orchideen ist das äussere Gewebe der Luftwurzeln. Dieses ist äusserst anfällig auf mineralische Ablagerungen, darum sollte das benutzte Wasser so sauber wie möglich sein. Ob das aber völlig überteuertes «destillatgleiches Wasser» aus dem Kanister, abgestandenes Regenwasser oder solches aus dem Entfeuchter ist, ist egal, in allen Fällen reicht der gegebene Grad an Sauberkeit. Gefüttert werden auch Orchideen mit Dünger, im Urwald besorgen das Vögel und Rieseldreck. Ich weiss genau, wovon ich hier spreche, weil ich zu allen Methoden Leute kenne, die sie anwenden, jeder nach seinem Gusto, nach seinen Möglichkeiten und nach seiner Bequemlichkeit. Einfach und günstig soll es sein, wer sich um mehr bekümmert, geht mit der Kirche ums Dorf.
Einfach und günstig soll es auch bei Walter Pall sein. Er lebt in einer Gegend mit einem der härtesten Wasser Deutschlands. Und wie ich ihn kenne, lacht er sich gerade schlapp über die x-te Auflage der pseudowissenschaftlichen Wasseresoterik, die solche Fragen jedesmal auslösen.
(Mods - vielleicht sollte man diesen Thread schliessen. Irgendwie wird das jedesmal zum Wasserkopf)
Wenn destilliertes Wasser verunreinigt ist, ist es keines mehr, sondern eine «Lösung» oder allenfalls eine «Suspension». Wasser ist Wasser, H2O und sonst gar nichts. Wasser, die «fremde Bestandteile» mitbringen (was sollen denn das sein?) nützen nicht zwingend mehr als reines Wasser und darum geht es auch gar nicht. Das ist, wie bereits erwähnt, eine Frage des Düngers. Es ist Unfug, ein «Nährwasser» zu suchen, daran zu glauben oder eines als solches sehen zu wollen. Enthält Regenwasser beispielsweise Nitrate, muss man diese zu den andersweitig verabreichten Düngergaben rechnen - theoretisch. Praktisch sind sie kaum detektierbar und meist irrelevant. Jedenfalls für uns.
Das Problem bei Orchideen ist das äussere Gewebe der Luftwurzeln. Dieses ist äusserst anfällig auf mineralische Ablagerungen, darum sollte das benutzte Wasser so sauber wie möglich sein. Ob das aber völlig überteuertes «destillatgleiches Wasser» aus dem Kanister, abgestandenes Regenwasser oder solches aus dem Entfeuchter ist, ist egal, in allen Fällen reicht der gegebene Grad an Sauberkeit. Gefüttert werden auch Orchideen mit Dünger, im Urwald besorgen das Vögel und Rieseldreck. Ich weiss genau, wovon ich hier spreche, weil ich zu allen Methoden Leute kenne, die sie anwenden, jeder nach seinem Gusto, nach seinen Möglichkeiten und nach seiner Bequemlichkeit. Einfach und günstig soll es sein, wer sich um mehr bekümmert, geht mit der Kirche ums Dorf.
Einfach und günstig soll es auch bei Walter Pall sein. Er lebt in einer Gegend mit einem der härtesten Wasser Deutschlands. Und wie ich ihn kenne, lacht er sich gerade schlapp über die x-te Auflage der pseudowissenschaftlichen Wasseresoterik, die solche Fragen jedesmal auslösen.
(Mods - vielleicht sollte man diesen Thread schliessen. Irgendwie wird das jedesmal zum Wasserkopf)
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Re: Gießen
Andy, Du weißt ja, dass wir nur im Notfall "dicht machen".Andreas Ludwig hat geschrieben:(Mods - vielleicht sollte man diesen Thread schliessen. Irgendwie wird das jedesmal zum Wasserkopf)
Für all jene die keine Suchfunktion haben
Servus,
Robert
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Re: Gießen
Och Robert...
Die Wasserdiskussion IST seit Jahren ein Notfall.

Die Wasserdiskussion IST seit Jahren ein Notfall.
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Re: Gießen
Okay, dann sagen wir so:
Destilliertes Wasser aus dem Kanister ist dazu da, beim Entnehmen aus dem Kanister immer noch destilliertes Wasser zu sein; reines H2O.
Aber ob Regen oder Trockner-Kondensat nun durch Destillation entstanden sind oder nicht, wenn wir das Zeug in die Finger kriegen, ist es, wie du es nennst, eine Lösung oder Suspension, ich nenne es einfach "verunreinigt" verglichen mit reinem H2O. Regen wäscht Staub aus der Luft, und anderes Kondenswasser nimmt mit, was immer ihm in den Weg gekommen ist, Fusseln oder Staub oder was auch immer.
Der Begriff "Destilliertes Wasser" ist gewissermaßen die Marke für reines H2O, da man es unter der Bezeichnung eben kanisterweise kriegt, aber deswegen ist der Begriff nicht falsch für "unreines" H2O, so wie Cola noch Cola ist, auch wenn ne Fliege im Glas schwimmt.
Wenn Orchideen etc tatsächlich reines H2O abkönnen (und es nicht durch direkte Düngerzugaben oder Kontakt mit der wenigstens minimal staubigen oder vom letzten Guss mit Dünger benetzten Pflanze genügend "verunreinigt" wird), dann haben sie das gelernt, weil sie dadurch überleben müssen. Das heißt für mich aber nicht automatisch, daß das auch andere Pflanzen ganz selbstverständlich können.
Aber wie gesagt: da Pflanzen in Substrat stehen und das Wasser dieses passieren muss, ist es, bis es an den Wurzeln ankommt, eh dreckig genug.
PS: das soll jetzt weniger ums Gießen gehen... mehr eine Grundsatzdiskussion darüber, wie rein das Zeug ist und ob es nicht eigentlich überhaupt keins mehr ist, wenn es am Bestimmungsort angekommen ist...
Destilliertes Wasser aus dem Kanister ist dazu da, beim Entnehmen aus dem Kanister immer noch destilliertes Wasser zu sein; reines H2O.
Aber ob Regen oder Trockner-Kondensat nun durch Destillation entstanden sind oder nicht, wenn wir das Zeug in die Finger kriegen, ist es, wie du es nennst, eine Lösung oder Suspension, ich nenne es einfach "verunreinigt" verglichen mit reinem H2O. Regen wäscht Staub aus der Luft, und anderes Kondenswasser nimmt mit, was immer ihm in den Weg gekommen ist, Fusseln oder Staub oder was auch immer.
Der Begriff "Destilliertes Wasser" ist gewissermaßen die Marke für reines H2O, da man es unter der Bezeichnung eben kanisterweise kriegt, aber deswegen ist der Begriff nicht falsch für "unreines" H2O, so wie Cola noch Cola ist, auch wenn ne Fliege im Glas schwimmt.
Das mag sein, aber nach dem, was ich gelernt habe, ist das Trinken von destilliertem Wasser aus dem gleichen Grund gefährlich wie warum die Kirsche quillt. In den Zellen ist das enthaltene Wasser gehaltvoller, ob nun salziger oder zuckriger, und das ärmere Wasser (das reine H2O) wird davon aufgesogen bis die Zellen platzen. Vielleicht habe ich das nicht korrekt erklärt (bin ich nicht gut drin), aber beides ist doch das gleiche physikalische Phänomen. Oder nichtAndreas Ludwig hat geschrieben:Die Tier- und die Pflanzenphysiologie darf man soweiso nicht vergleichen.
Wenn Orchideen etc tatsächlich reines H2O abkönnen (und es nicht durch direkte Düngerzugaben oder Kontakt mit der wenigstens minimal staubigen oder vom letzten Guss mit Dünger benetzten Pflanze genügend "verunreinigt" wird), dann haben sie das gelernt, weil sie dadurch überleben müssen. Das heißt für mich aber nicht automatisch, daß das auch andere Pflanzen ganz selbstverständlich können.
Aber wie gesagt: da Pflanzen in Substrat stehen und das Wasser dieses passieren muss, ist es, bis es an den Wurzeln ankommt, eh dreckig genug.
PS: das soll jetzt weniger ums Gießen gehen... mehr eine Grundsatzdiskussion darüber, wie rein das Zeug ist und ob es nicht eigentlich überhaupt keins mehr ist, wenn es am Bestimmungsort angekommen ist...
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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- Andreas Ludwig
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Re: Gießen
Marion - wenn wir eine theoretische Sache draus machen wollen: Da spielen nicht bloss physikalische Gesetze mit, sondern auch pflanzenphysiologische Vorgänge. Wir sprechen dann nicht nur über Diffusion/Osmose an den äusseren Zellmembranen, sondern eben auch über aktiven Transport in den Zellen. Den hast du zwar nicht in der Kirsche, aber durchaus in den Wurzeln. Es bedeutet, dass die Pflanze in der Lage ist, die an sich gefährlichen Differenzen des Salzgehalts, wie man sie etwa im Mikroskop bei roten Blutkörperchen so schön beobachten kann (die kann man nach Lust und Laune platzen oder sich zu Sternchen verformen lassen), auszugleichen. Das für alle, die sich Sorgen um ihre Pflanzen machen - destilliertes Wasser schadet NICHT.
ABER (und das ist für die Anfänger, die hier mitlesen, das eigentlich Wichtige): Mit Ausnahme weniger explizit kalkmeidender Pflanzen, wozu ganz ausgeprägt Orchideen, ein paar exotische Epiphyten wie Tillandsien, manche Moorpflanzen (Kannenpflanzen, Sonnentau) und tendenziell Azaleen gehören, ertragen die allermeisten Pflanzen, insbesondere unsere Bäumchen, Kalk viel besser, als wir manchmal befürchten. Kalkränder an Wurzeln und Töpfen sind eher ein ästhetisches Problem und es ist nicht gerechtfertigt, deswegen ein Riesenbrimborium zu machen. Zur Entkalkung genügt der gewöhnlich vorhandene Regen durchaus. Kalkhaltiges Wasser schadet also auch nicht.
Das bedeutet: Egal, welche Wasserhärte man hat, man kann bedenkenlos giessen, solange man seine Bäumchen wie es sich gehört draussen stehen hat und mit einem vernünftigen Substrat arbeitet. Das ist doch eigentlich eine gute Nachricht...
ABER (und das ist für die Anfänger, die hier mitlesen, das eigentlich Wichtige): Mit Ausnahme weniger explizit kalkmeidender Pflanzen, wozu ganz ausgeprägt Orchideen, ein paar exotische Epiphyten wie Tillandsien, manche Moorpflanzen (Kannenpflanzen, Sonnentau) und tendenziell Azaleen gehören, ertragen die allermeisten Pflanzen, insbesondere unsere Bäumchen, Kalk viel besser, als wir manchmal befürchten. Kalkränder an Wurzeln und Töpfen sind eher ein ästhetisches Problem und es ist nicht gerechtfertigt, deswegen ein Riesenbrimborium zu machen. Zur Entkalkung genügt der gewöhnlich vorhandene Regen durchaus. Kalkhaltiges Wasser schadet also auch nicht.
Das bedeutet: Egal, welche Wasserhärte man hat, man kann bedenkenlos giessen, solange man seine Bäumchen wie es sich gehört draussen stehen hat und mit einem vernünftigen Substrat arbeitet. Das ist doch eigentlich eine gute Nachricht...
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(Thoreau)
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Re: Gießen
Hi, ihr wollt entkalktes Wasser?
Sammelt es in einem Behältnis und wartet ca. 24h,
der Kalk setzt sich am Boden ab.
Einfach und billig!
greez
Sammelt es in einem Behältnis und wartet ca. 24h,
der Kalk setzt sich am Boden ab.
Einfach und billig!
greez
-
Moon_Walker
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- Wohnort: Ungarn
Re: Gießen
Warum benutzt ihr kein RO-Wasser????
Ist schon längst in Aquarium-, Orchideen-bereich bewährt.
Eine RO-Anlage (nicht für trinkwasser) ist schon ab 100EUR erhältlich.
Grüsse aus Ungarn
Attila
Ist schon längst in Aquarium-, Orchideen-bereich bewährt.
Eine RO-Anlage (nicht für trinkwasser) ist schon ab 100EUR erhältlich.
Grüsse aus Ungarn
Attila
