Was soll man da noch schreiben????
Dann schau ich aus dem Fenster und sehe meine Rohlinge, die ich noch vor einer Stunde so zukunftsfreudig angesehen habe und weiß wie lang der Weg noch ist und doch kaum dieses Ziel zu erreichen sein wird.
Allein diesen Baum betrachten zu können, ist eine Reise quer durch Deutschland in deinen Garten wert.
nördliche Grüße
Norbert
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Das Farbspiel an diesem wunderschönen Baum, mit dem orangefarbenen Austrieb, der perfekt passenden Schale (und jetzt auch noch mit dem abgestimmten orangen Fleece-Pulli ), das ist wirklich eine Augenweide!
Dieser Ahorn ist einer meiner absoluten Lieblingsbonsai überhaupt. Danke für die neuen Fotos!
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Hallo Walter
Naja, man kann also auch von Bonsai dicke Backen bekommen :D und meineOma sagte immer Kraut füllt die Haut. Es geht also auch anders
Klasse der Ahorn, ach was sag ich WELTKLASSE
zu dem baum braucht man wohl nichts mehr zu sagen... :D
aber ich bin ehrlich gesagt erstaunt, dass du so alte bäume trotzdem alle 2 jahre umtopfst. machen die immer noch soviel wurzelwachstum oder dient das eher der erhaltung der vitalität bzw. ist das ein erfahrungswert von dir, dass man es so oft machen sollte ? denn das substrat an sich würde noch ein paar jahre länger durchhalten, oder ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
bei meiner Pflege wachsen die wie ganz junge Bäume. Ich wässere und dünge aggressiv. Ich lasse die Triebe auch erst einmal wachsen und schneide dannn mit der Schere zurück. Pinzieren ist bei mir ein Fremdwort. Da halte ich gar nichts von. Da werden die Bäume bloss geschwächt. Bei mir werden sie gestärkt und wachsen unbändig. Nach drei Jahren gibt es da schon Probleme mit viel zu vielen Wurzeln, die sich am Rande so verdichten, dass kaum mehr Sauerstoff durchkommt. Ganz schlimm ist es bei den Dreispitzahörnern. Alle zwei Jahre mache ich aber nur bei Acer palmatum und Acer burgerianum.
An sich habe ich aber meine eignenen Gedanken zum Umtopfen. Umtopfen sollte man möglichst vermeiden. Also nur, wenn es sein muss. Manche gesammelte uralte Koniferen topfe ich alle 15 Jahre um.
Wer heilt hat recht. Altes Medizinersprichwort. Soll heissen, reden können Viele und Schulen gibt es wie Sand am Meer. Was richtig ist entscheidet nicht das Bücherwissen, sondern ausschliesslich der Erfolg am Patienten, äh Baum. Also wenn die Bäume über viele Jahre knackig gesund sind und sich deutlich besser entwickeln als die, die nach alter Schule gepflegt werden, dann kann das nicht falsch sein, egal was in Büchern steht. Gut dass ich nix gelernt habe.
So nebenbei: wer hätte es für richtig gefunden, einen so wertvollen Ahorn erst umzutopfen, wenn bereits die Blätter das sind, obwohl immer Gelegenheit da war, es früher zu tun? Das ist eindeutig der beste Augenblick. Aber das steht auch nicht in den Büchern. Es wird allgemein viel zu früh umgtopft. Das steht auch nicht in Büchern. Wer heilt hat Recht.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
was mich interessiert, warum hat der denn schon Blätter? Der hat im Kalthaus oder ähnlichem überwintert oder? Hast Du ihn bewust "früher" aus dem Winterschlaf geholt? Welche Vor und Nachteile hätte so etwas, abgesehen davon das ein Baum auf einer Ausstellung ein bestimmtes Stadium haben soll?
Das der Baum eine Wucht brauche ich nicht zu erwähnen.
Viele Grüße
der André
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
der steht immer im Kalthaus udn treibt immer vor Ende März aus, wie alle kleinblättrigen Ahörner. Das ist seine Natur. Mir wäre deutlich lieber, er würde erst Mitte April austreiben. Das ist der grosse Nachteil eines Glashauses. Alles beginnt gegen Ende März zu erwachen. Wenn Du es dann raus stellst, friert es noch einmal und der Baum ist schwer beschädigt. Stellst Du nicht hinaus, hast Du alles voll Läuse und geiler Triebe. Das ist in jedem Jahr eine Gratwanderung.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
Walter Pall hat geschrieben:Alles beginnt gegen Ende März zu erwachen. Wenn Du es dann raus stellst, friert es noch einmal und der Baum ist schwer beschädigt. Stellst Du nicht hinaus, hast Du alles voll Läuse und geiler Triebe. Das ist in jedem Jahr eine Gratwanderung.
Morgen Walter
richtig - das ist das große Manko. Abends hin alles verrammeln und Morgens wieder alles aufmachen und Bäume rausschleppen
Aber dass du nicht pinzierst wundert mich, wie lange läßt du die Internodien wachsen? Wann schneidest du dann?
Ich finde das pinzieren auch immer etwas lästig da man auch immer den richtigen Zeitpunkt erwischen muss...
Pinbzieren halte ich für Quatsch, auch wenn man nicht so viele Bäume hat wie ich. Pinzieren schwächt einen Baum immer wieder. Es ist viel besser, die neuen Triebe erst einmal lang wachsen zu lasen und erst später mit der Schere abzuschneiden. Im oberen Kronenbereich schneide ich meistens so etwa drei bis vier Wochen nach dem Asutrieb. im untern Kronenbereich lasse ich die Triebe meist über Monate stehen. Daadurch sehen viele meiner Bäume im Sommer merkwürdig aus. Aber übr viele Jahre hinweg entsteht eben Qualität. Mit Pinzieren bleibt der Baum so wie er ist. Er entwickelt sich nicht weiter.
Wer heilt hat Recht. Wer langfristig die besseren Bäume hat, hat recht.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
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