aus Rückschlägen lernen
aus Rückschlägen lernen
Hallo
Heute schreib ich mal (für mich und meine Bäume) eher schlechte Neuigkeiten.
Jetzt wo alles treibt und blüht, hab ich doch einige Wackelkandidaten, bei manchen bin ich mir fast sicher, dass es das war.
Heute hab ich mir mal Gedanken gemacht, woran das lag, um nicht die gleichen Fehler immer wieder zu machen.
Völlig ungeschützt (auf dem Balkonregal) überwinterten bei mir eine Eiche, eine Wisteria, eine jap. Ulme, ein ein Feldahorn. Denen geht es schlecht bis gar nicht mehr. Gleich überwintert wurde eine Lärche, der geht es bisher prächtig. Alle waren letztes Jahr in lockeres ("modernes") Substrat gepflanzt. Die Eiche zeigt an wenigen Stellen Wachstum, das könte noch etwas werden. Die Wisteria scheint tot zu sein. Ulme und Feldahron zeigen keinen Austrieb, sind aber noch grün unter der Rinde und zeigen an den Ästen noch keine Eintrocknung. Da hab ich noch Hoffnung.
Was war passiert... Es gab eine kalte Regenperiode, danach dann länger Frost bis -16/-19°C (teilweise unter Schnee), dann locker eine Woche +10°C (Nachts knapp 0°C). In der Woche haben alle die Knospen anschwellen lassen. Dann kam wieder Frost. Ich hab mir nichts dabei gedacht, "draußen" die Bäume müssen da ja auch durch. Dann war wieder Regen angesagt und jetzt sommerliche Temperaturen. Ich glaube das Anschwellen der Knospen und der Frost darauf waren nicht gut, schlimmer war aber der Regen, obwohl das Substrat sehr durchlässig ist. Der fehlende Windschutz wird den Rest gebracht haben.
Etwas geschützter (weniger Regen, weniger Wind) standen ein Rotdorn und eine Forsythie. Der Rotdorn treibt, die Forsythie hat kurz geblüht, kränkelt jetzt aber rum.
Windgeschützt, ziemlich regengeschützt und bei den Extremtemperaturen unter einem Schneehaufen überwinterten ein Apfel, eine Kirsche, eine Zierquitte, ein Cornus, ein Löwenkopfahorn, ein Deshojo, ein Euonymus, ein Efeu .... . Apfel, Kirsche und Euonymus machen kräftig los, die Zierquitte zeigt auch leben. Cornus, Löwenkopf und Deshojo zeigen gar kein bis wenig Wachswtum. Was haben die gemein gehabt? Die drei standen (da letztes Jahr erst gekauft) noch in Akadama (alle anderen in vernünftigem luftigen Substrat). Als der Schnee weggetaut war, waren sie lange pitsche nass. Temperaturmässig war es wie bei den anderen, logisch. Ich wollte eigentlich mit dem Umtopfen warten, bis sie vernünftig Austreiben. Aber jetzt am WE hab ich das dann doch gemacht. Beim Deshojo ging es, das Substrat war noch recht körnig. Beim Löwenkopfahorn war es außenrum körnig (mit toten Wurzeln), im Inneren war aber ein richtig fester nasser Lehmbatzen. Ob nun aus zersetzem Akadama oder Lehm vom Feld, kann ich nicht sagen. Beim Cornus das gleiche Spiel, außenrum körnig mit toten Wurzeln, innen fester nasser Lehm. Also hab ich alle drei in vernünftiges Substrat gepflanzt und den Wurzelballen ordentlich "saniert".
Bei den dreien war es auch so, nach der Frostperiode kamen die Knospen, seit dem kann man den Verfall beobachten. Der Deshojo hat keinen Austrieb, ist aber noch grün unter der Rinde. Der Löwenkopf hatte viele rote Knospen, die jetzt fast alle schwarz sind. Einige wenige beginnen langsam zu treiben, eine ist ganz aufgegangen. Aber über den Berg ist er noch lange nicht. Der Cornus sieht richtig übel aus. Im Wurzelbreich war kaum etwas zu retten, die Knospen sehen alle vertrocknet aus. Der braucht ganz viel Glück um das zu überstehen.
Hier waren auch wieder der Frost -> Anschwellen der Knospen -> Frost, aber vorallem das Substrat (m.M.n.) "schuld".
Der Efeu sah die ganze Zeit gut aus, jetzt seit ein paar Tagen muckt der auch rum (noch kein neuer Austrieb, die alten Blätter sehen schlecht aus). Da bin ich mir noch unschlüssig, was da los ist.
Was lerne ich jetzt daraus? Pflanzen im Frühjahr kaufen und umtopfen, in das Substrat mit dem ich umgehen kann. Ich werde nächsten Winter wieder das Frühbeet auf den Balkon stellen und alle Bäume dort rein packen, soweit sie rein passen. Der Rest wird anderweitig besser geschützt. Vor allem vor Sonne, Nässe und Wind.
Wenn jetzt jemand diesen langen Text gelesen hat (ich glaub es fast nicht)... hab ich noch etwas übersehen?
Ich hoffe das die Wackelkandidaten überleben, bei einigen wäre es echt schade drum.
Ach ja, heute haben sie alle ein Fußbad mit Algan und B1 bekommen.
Heute schreib ich mal (für mich und meine Bäume) eher schlechte Neuigkeiten.
Jetzt wo alles treibt und blüht, hab ich doch einige Wackelkandidaten, bei manchen bin ich mir fast sicher, dass es das war.
Heute hab ich mir mal Gedanken gemacht, woran das lag, um nicht die gleichen Fehler immer wieder zu machen.
Völlig ungeschützt (auf dem Balkonregal) überwinterten bei mir eine Eiche, eine Wisteria, eine jap. Ulme, ein ein Feldahorn. Denen geht es schlecht bis gar nicht mehr. Gleich überwintert wurde eine Lärche, der geht es bisher prächtig. Alle waren letztes Jahr in lockeres ("modernes") Substrat gepflanzt. Die Eiche zeigt an wenigen Stellen Wachstum, das könte noch etwas werden. Die Wisteria scheint tot zu sein. Ulme und Feldahron zeigen keinen Austrieb, sind aber noch grün unter der Rinde und zeigen an den Ästen noch keine Eintrocknung. Da hab ich noch Hoffnung.
Was war passiert... Es gab eine kalte Regenperiode, danach dann länger Frost bis -16/-19°C (teilweise unter Schnee), dann locker eine Woche +10°C (Nachts knapp 0°C). In der Woche haben alle die Knospen anschwellen lassen. Dann kam wieder Frost. Ich hab mir nichts dabei gedacht, "draußen" die Bäume müssen da ja auch durch. Dann war wieder Regen angesagt und jetzt sommerliche Temperaturen. Ich glaube das Anschwellen der Knospen und der Frost darauf waren nicht gut, schlimmer war aber der Regen, obwohl das Substrat sehr durchlässig ist. Der fehlende Windschutz wird den Rest gebracht haben.
Etwas geschützter (weniger Regen, weniger Wind) standen ein Rotdorn und eine Forsythie. Der Rotdorn treibt, die Forsythie hat kurz geblüht, kränkelt jetzt aber rum.
Windgeschützt, ziemlich regengeschützt und bei den Extremtemperaturen unter einem Schneehaufen überwinterten ein Apfel, eine Kirsche, eine Zierquitte, ein Cornus, ein Löwenkopfahorn, ein Deshojo, ein Euonymus, ein Efeu .... . Apfel, Kirsche und Euonymus machen kräftig los, die Zierquitte zeigt auch leben. Cornus, Löwenkopf und Deshojo zeigen gar kein bis wenig Wachswtum. Was haben die gemein gehabt? Die drei standen (da letztes Jahr erst gekauft) noch in Akadama (alle anderen in vernünftigem luftigen Substrat). Als der Schnee weggetaut war, waren sie lange pitsche nass. Temperaturmässig war es wie bei den anderen, logisch. Ich wollte eigentlich mit dem Umtopfen warten, bis sie vernünftig Austreiben. Aber jetzt am WE hab ich das dann doch gemacht. Beim Deshojo ging es, das Substrat war noch recht körnig. Beim Löwenkopfahorn war es außenrum körnig (mit toten Wurzeln), im Inneren war aber ein richtig fester nasser Lehmbatzen. Ob nun aus zersetzem Akadama oder Lehm vom Feld, kann ich nicht sagen. Beim Cornus das gleiche Spiel, außenrum körnig mit toten Wurzeln, innen fester nasser Lehm. Also hab ich alle drei in vernünftiges Substrat gepflanzt und den Wurzelballen ordentlich "saniert".
Bei den dreien war es auch so, nach der Frostperiode kamen die Knospen, seit dem kann man den Verfall beobachten. Der Deshojo hat keinen Austrieb, ist aber noch grün unter der Rinde. Der Löwenkopf hatte viele rote Knospen, die jetzt fast alle schwarz sind. Einige wenige beginnen langsam zu treiben, eine ist ganz aufgegangen. Aber über den Berg ist er noch lange nicht. Der Cornus sieht richtig übel aus. Im Wurzelbreich war kaum etwas zu retten, die Knospen sehen alle vertrocknet aus. Der braucht ganz viel Glück um das zu überstehen.
Hier waren auch wieder der Frost -> Anschwellen der Knospen -> Frost, aber vorallem das Substrat (m.M.n.) "schuld".
Der Efeu sah die ganze Zeit gut aus, jetzt seit ein paar Tagen muckt der auch rum (noch kein neuer Austrieb, die alten Blätter sehen schlecht aus). Da bin ich mir noch unschlüssig, was da los ist.
Was lerne ich jetzt daraus? Pflanzen im Frühjahr kaufen und umtopfen, in das Substrat mit dem ich umgehen kann. Ich werde nächsten Winter wieder das Frühbeet auf den Balkon stellen und alle Bäume dort rein packen, soweit sie rein passen. Der Rest wird anderweitig besser geschützt. Vor allem vor Sonne, Nässe und Wind.
Wenn jetzt jemand diesen langen Text gelesen hat (ich glaub es fast nicht)... hab ich noch etwas übersehen?
Ich hoffe das die Wackelkandidaten überleben, bei einigen wäre es echt schade drum.
Ach ja, heute haben sie alle ein Fußbad mit Algan und B1 bekommen.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Re: aus Rückschlägen lernen
Hab' zwar alles gelesen aber kein Patentrezept parat. 
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Re: aus Rückschlägen lernen
Ich kann bestätigen, dass es einige tödliche Kombinationen gibt, vorletztes Jahr bin ich umgezogen, Loggia anstelle von überdachtem Balkon, die Bäumchen im Freien (weil: sollte ja kein Problem sein).
Und dann ein sehr feuchter Winter, der aber nicht tief kalt war, ein frühes Austreiben aufgrund des relativ milden Winters und dann im falschen Augenblick noch einmal eine Frostperiode - es waren einiges Ausfälle. Ich glaube aber, am schlimmsten war die Dauerfeuchtigkeit, die selbst dem ordentlichen Substrat zu schaffen machte.
Dieses Jahr habe ich dann die Bäume geschützt vom Regen im Freien gehabt - und bis auf eine Hainbuche, die sich noch nicht entscheiden kann, keinerlei Ausfälle gehabt.
Gruß
Holger
Und dann ein sehr feuchter Winter, der aber nicht tief kalt war, ein frühes Austreiben aufgrund des relativ milden Winters und dann im falschen Augenblick noch einmal eine Frostperiode - es waren einiges Ausfälle. Ich glaube aber, am schlimmsten war die Dauerfeuchtigkeit, die selbst dem ordentlichen Substrat zu schaffen machte.
Dieses Jahr habe ich dann die Bäume geschützt vom Regen im Freien gehabt - und bis auf eine Hainbuche, die sich noch nicht entscheiden kann, keinerlei Ausfälle gehabt.
Gruß
Holger
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Re: aus Rückschlägen lernen
Hallo Frank,
Du hast mein volles Mitgefühl! Ich habe diesen Winter auch einen meiner Lieblingsbäume verloren, eine chines. Ulme in Penjing-Form, die schon letztes Jahr geschwächelt hatte (im letzten Winter bei bis zu -5° überwintert, Austrieb hatte sie dann erst im Juni nach Treibhausbehandlung). Diesen Winter hat sie dann nicht mehr überlebt. Die hatte ich auch im Spätsommer gekauft, das Substrat war feiner, stark verdichteter Torf, der die Feuchtigkeit nicht mehr richtig aufgenommen hatte. Die hatte ich dann wohl auch zu spät (im Frühjahr) umgetopft. Eine andere chines. Ulme, die ich genauso überwintert habe, treibt grade sehr schön aus. Von daher scheint mir der Ratschlag mit dem rechtzeitigen Umtopfen (+ vollständiges Entfernen des alten Substrats, also Auswaschen) plausibel. Hier noch ein Bild vom blattlosen Zustand im letzten Frühling ...
Du hast mein volles Mitgefühl! Ich habe diesen Winter auch einen meiner Lieblingsbäume verloren, eine chines. Ulme in Penjing-Form, die schon letztes Jahr geschwächelt hatte (im letzten Winter bei bis zu -5° überwintert, Austrieb hatte sie dann erst im Juni nach Treibhausbehandlung). Diesen Winter hat sie dann nicht mehr überlebt. Die hatte ich auch im Spätsommer gekauft, das Substrat war feiner, stark verdichteter Torf, der die Feuchtigkeit nicht mehr richtig aufgenommen hatte. Die hatte ich dann wohl auch zu spät (im Frühjahr) umgetopft. Eine andere chines. Ulme, die ich genauso überwintert habe, treibt grade sehr schön aus. Von daher scheint mir der Ratschlag mit dem rechtzeitigen Umtopfen (+ vollständiges Entfernen des alten Substrats, also Auswaschen) plausibel. Hier noch ein Bild vom blattlosen Zustand im letzten Frühling ...
- Dateianhänge
-
- Frühling 2008
- dscf3378a_600.jpg (61.42 KiB) 4273 mal betrachtet
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Re: aus Rückschlägen lernen
Bei mir wird unter den winteropfern eine Azalee sein, da sie noch nicht ausgetrieben hat. Aber vielleicht habe ich glück und sie kommt noch weil se noch unter der rinde grün ist aber völlig kahl. meine ulme die brauch noch nen paar wochen aber sie kommt genauso wie letztes jahr. Alle schön Teich und am Gartenhaus überwintert. von Lärche bis Ahorn. Alles hat wie immer überlebt. Die die azalee vielleicht nicht. Da nennt man halt schicksal.
- Robert S.
- Freundeskreis
- Beiträge: 9783
- Registriert: 28.03.2005, 07:09
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Re: aus Rückschlägen lernen
Hallo Frank,
natürlich habe ich Deinen Beitrag gelesen
Wie Gary, kann ich mit keinem Patentrezept aufwarten.
Auch bei mir gibt es "Opfer". Meine schon letztjährig schwächelnde Prunus Mume scheint nun endgültig im Himmel zu sein.
Ein wenig Hoffnung hab ich noch bei der im letzen Jahr angeschafften Doppelstamm-Eibe. Wie auch immer. Eine Gemeinsamkeit konnte ich bei den in den letzen Jahren gehimmelten Bäumen ausmachen. Spät im Jahr gekauft und nicht umgetopft. Mir ist klar daß es sich hierbei nur um eine Vermutung eines fortgeschrittenen Laien handelt. Fakt ist, daß alle in den letzen drei Jahren angeschafften Bäume die ich zeitig in "modernes" Substrat gesetzt habe, sich bester Gesundheit erfreuen. Von meinem Vorsatz, neu angeschaffte Bäume erst mal ein, zwei Jahre unangetastet zu lassen bin ich aus diesem Grund abgekommen.
Servus,
Robert
natürlich habe ich Deinen Beitrag gelesen
Auch bei mir gibt es "Opfer". Meine schon letztjährig schwächelnde Prunus Mume scheint nun endgültig im Himmel zu sein.
Ein wenig Hoffnung hab ich noch bei der im letzen Jahr angeschafften Doppelstamm-Eibe. Wie auch immer. Eine Gemeinsamkeit konnte ich bei den in den letzen Jahren gehimmelten Bäumen ausmachen. Spät im Jahr gekauft und nicht umgetopft. Mir ist klar daß es sich hierbei nur um eine Vermutung eines fortgeschrittenen Laien handelt. Fakt ist, daß alle in den letzen drei Jahren angeschafften Bäume die ich zeitig in "modernes" Substrat gesetzt habe, sich bester Gesundheit erfreuen. Von meinem Vorsatz, neu angeschaffte Bäume erst mal ein, zwei Jahre unangetastet zu lassen bin ich aus diesem Grund abgekommen.
Servus,
Robert
Re: aus Rückschlägen lernen
Oje, schade drum!Robert S. hat geschrieben:Meine schon letztjährig schwächelnde Prunus Mume scheint nun endgültig im Himmel zu sein.
*unterschreib*Von meinem Vorsatz, neu angeschaffte Bäume erst mal ein, zwei Jahre unangetastet zu lassen bin ich aus diesem Grund abgekommen.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Re: aus Rückschlägen lernen
Hi,
zu aller erst einmal mein Beileid zu euren Verlusten. Für die schwächelnden Bäume wünsch ich euch noch alles Glück der Welt.
Wenn es ein klein wenig aufmuntert (wird wohl kaum Trost sein aber nen Versuch ists wert
) kann ich jedenfalls folgendes zu diesem Beitrag und zum Thema an sich sagen. Für mich als blutigen Anfänger hat das jetzt in Sachen "know-how" was gebracht. Worauf man achten muss bei der Überwinterung. Was wäre, wenn ich mir im Laufe diesen Jahres einen Baum zulege und und und. Der Link zum Thema jedenfalls ist schon kopiert und abgespeichert auf meiner Platte...!
Wie gesagt euch und euren Bäumen noch viel Glück!
Trotz alle dem einen schönen Frühling
wünscht Tom
zu aller erst einmal mein Beileid zu euren Verlusten. Für die schwächelnden Bäume wünsch ich euch noch alles Glück der Welt.
Wenn es ein klein wenig aufmuntert (wird wohl kaum Trost sein aber nen Versuch ists wert
Wie gesagt euch und euren Bäumen noch viel Glück!
Trotz alle dem einen schönen Frühling
wünscht Tom
Re: aus Rückschlägen lernen
Hallo Zusammen,
auch von mir ein
für die noch hoffentlich austreibenden Bäume.
Ich habe auch das gleiche Problem, mit dem Unterschied, dass ich eigentlich nichts anders machte wie sonst jeden Winter, Wind- und Sonnengeschützt aufgestellt, direkt an der Hauswand. Die empfindlicheren standen in einem Verschlag, der zusätzlich mit einem Frostwächter ausgestattet war. Ich hatte aufgrund des Winters noch nie Ausfälle zu beklagen. Das Problem in diesem Winter sehe ich einfach in dem zu lange anhaltenen Dauerfrost und Tiesttemperaturen bis -20 Grad. Ich konnte Wochenlang nicht giessen, was vor allem den immergrünen zu schaffen machte. Das war wohl einfach zu viel für die Kleinen in der Schale.
Diesen Winter hat es wohl alle meine Azalleen dahingerafft, sowie 2 Kiefern. Bei meinen Dreispitzahörnen kann ich wohl auch nur noch hoffen.
Bei mir stehen Sie auch alle in modernem lockeren Substrat, worauf ich die Verluste auch nicht zurückführen kann. Ich denke, dass wie so oft der Standort meiner Bäume für diesen harten Winter trotz allem nicht optimal war.
Ich weiß auch nicht weiter, aber ich glaube bei unserem Hobby muss man einfach mit Rückschlägen rechnen, diese verkraften und eventuelle Fehler zukünftig vermeiden.
auch von mir ein
Ich habe auch das gleiche Problem, mit dem Unterschied, dass ich eigentlich nichts anders machte wie sonst jeden Winter, Wind- und Sonnengeschützt aufgestellt, direkt an der Hauswand. Die empfindlicheren standen in einem Verschlag, der zusätzlich mit einem Frostwächter ausgestattet war. Ich hatte aufgrund des Winters noch nie Ausfälle zu beklagen. Das Problem in diesem Winter sehe ich einfach in dem zu lange anhaltenen Dauerfrost und Tiesttemperaturen bis -20 Grad. Ich konnte Wochenlang nicht giessen, was vor allem den immergrünen zu schaffen machte. Das war wohl einfach zu viel für die Kleinen in der Schale.
Diesen Winter hat es wohl alle meine Azalleen dahingerafft, sowie 2 Kiefern. Bei meinen Dreispitzahörnen kann ich wohl auch nur noch hoffen.
Bei mir stehen Sie auch alle in modernem lockeren Substrat, worauf ich die Verluste auch nicht zurückführen kann. Ich denke, dass wie so oft der Standort meiner Bäume für diesen harten Winter trotz allem nicht optimal war.
Ich weiß auch nicht weiter, aber ich glaube bei unserem Hobby muss man einfach mit Rückschlägen rechnen, diese verkraften und eventuelle Fehler zukünftig vermeiden.
Gruss
Dirk
Dirk
Re: aus Rückschlägen lernen
ich habe dieses jahr auch ausfälle. teilweise mache ich die lange kälte dafür verantwortlich (palmatum nigrum-jungpflanze), teilweise auch das viel zu nasse klima. ich hatte im herbst eine wunderschöne erika vom schilly gekauft, die mir trotz halbwegs geschütztem standort abgesoffen ist. vor 3 wochen habe ich eine notumtopfung vorgenommen, seitdem hat sie sich auf sehr niedrigem niveau stabilisiert.
chaenomeles hat auch früh getrieben, dann wars nochmal kalt, seitdem schwächelt die auch rum.
was lernen wir daraus : vor allem bei gekauften pflanzen am besten direkt umtopfen oder wenigstens die haltungsbedingungen des vorbesitzers erfragen. wenn jemand die pflanze optimal aufstellen, feuchtigkeit und temperatur kontrollieren kann etc, kommt er auch mit suboptimalem substrat klar. was dann bei anderen bedingungen fatal wird.
chaenomeles hat auch früh getrieben, dann wars nochmal kalt, seitdem schwächelt die auch rum.
was lernen wir daraus : vor allem bei gekauften pflanzen am besten direkt umtopfen oder wenigstens die haltungsbedingungen des vorbesitzers erfragen. wenn jemand die pflanze optimal aufstellen, feuchtigkeit und temperatur kontrollieren kann etc, kommt er auch mit suboptimalem substrat klar. was dann bei anderen bedingungen fatal wird.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Re: aus Rückschlägen lernen
Abgänge:
- Einige Granatapfeldingens, minderer Qualität.
- eine Eiche, sowieso komplett sinnlos.
- eine Lonicera, hässlich und darum von mir überfordert.
- eine Weide, mieser Krüppel und darum achtlos und entsprechend miserabel umgetopft.
Merkt man was? Ich habe erste Wahl, zweite Wahl und «auch noch».
Das ergibt sich so - irgendwann muss man entscheiden - gestalten heisst entscheiden.
Hat man diesbezüglich ein schlechtes Gewissen, kommt man nie weiter. Keine Frage, dass das «Moor», der «Drachenschädel», die «Steinfichte», der «Artusliguster«, die «Doppellinde», der «Ballontanuki» und was sonst so «erste Wahl» ist (und darum auch Namen hat) ganz zufrieden lebt. Es ergibt sich...
Man muss nicht alles haben. Das Gute genügt völlig.
- Einige Granatapfeldingens, minderer Qualität.
- eine Eiche, sowieso komplett sinnlos.
- eine Lonicera, hässlich und darum von mir überfordert.
- eine Weide, mieser Krüppel und darum achtlos und entsprechend miserabel umgetopft.
Merkt man was? Ich habe erste Wahl, zweite Wahl und «auch noch».
Das ergibt sich so - irgendwann muss man entscheiden - gestalten heisst entscheiden.
Hat man diesbezüglich ein schlechtes Gewissen, kommt man nie weiter. Keine Frage, dass das «Moor», der «Drachenschädel», die «Steinfichte», der «Artusliguster«, die «Doppellinde», der «Ballontanuki» und was sonst so «erste Wahl» ist (und darum auch Namen hat) ganz zufrieden lebt. Es ergibt sich...
Man muss nicht alles haben. Das Gute genügt völlig.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
(Thoreau)
Re: aus Rückschlägen lernen
Hallo
Wenn Ihr Eure Bäume in Schalen setzt,
wäre es sinnvoll, vorher die Schale auf eine waagerechte Fläche zu stellen
und Wasser einlaufen lassen.
Sollten sich in Bereichen (besonders in den Ecken) Pfützen bilden,
ist Vorsicht geboten. Dort sind später öfters die Ursachen
von Wurzelfäule zu suchen.
Auch Toko-Schalen entsprechen nicht immer den Anforderungen.
mfG Dieter
Wenn Ihr Eure Bäume in Schalen setzt,
wäre es sinnvoll, vorher die Schale auf eine waagerechte Fläche zu stellen
und Wasser einlaufen lassen.
Sollten sich in Bereichen (besonders in den Ecken) Pfützen bilden,
ist Vorsicht geboten. Dort sind später öfters die Ursachen
von Wurzelfäule zu suchen.
Auch Toko-Schalen entsprechen nicht immer den Anforderungen.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: aus Rückschlägen lernen
Den "Trick" habe ich ja letzte Tage von dir gelernt, und ich fand es schon sehr eindrucksvoll, besonders weil man sich da vorher so gar nicht Gedanken drüber macht. Insbesondere wenn man die Bäume der "normalen Witterung" aussetzt (wie gesagt, seit letztem Jahr stehen sie bei mir geschützter), kann dieses bei einer längeren Regenperiode sehr schnell zu einem Problem werden.zopf hat geschrieben:Hallo
Wenn Ihr Eure Bäume in Schalen setzt,
wäre es sinnvoll, vorher die Schale auf eine waagerechte Fläche zu stellen
und Wasser einlaufen lassen.
Sollten sich in Bereichen (besonders in den Ecken) Pfützen bilden,
ist Vorsicht geboten. Dort sind später öfters die Ursachen
von Wurzelfäule zu suchen.
Auch Toko-Schalen entsprechen nicht immer den Anforderungen.
mfG Dieter
Da passt auch gut der Hinweis von Bryan Albright bei unserem Treffen in Enger, der feststellte, dass in unseren Breitengraden eigentlich die Abflusslöcher am Rand, und nicht wie meistens üblich, im mittleren Bereich sein sollten... weil es dort das Wasser hintreibt...
Gruß
Holger
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Re: aus Rückschlägen lernen
Hey, Andreas, meinst Du meine Ulme damit?Andreas Ludwig hat geschrieben:Man muss nicht alles haben. Das Gute genügt völlig.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Re: aus Rückschlägen lernen
denke auch das es dafür kein patentrezept gibt den in der innenstadt zB. sind minus 20 grad noch was anderes als aufm land
und diesen winter 08/09 war schon ziemlich heftig mit den temperaturen
und extreme egal welche (zu kalt,zu heiss,zu viel wind usw.) bekommen unseren bäumen garnicht wenn dann noch mehrere zusammenkommen (wie diesen winter)
wo es tage lang total kalt(über minus20grad) dazu trocken und eisiger wind herschte
manuu
ps:aber bei bäumen gibts sicherlich auch ne veranlagung (da ja lebewesen) d.h. wenn der ``elternbaum`` schon anfällig war , wirds evtl. auch der nachfolger
und diesen winter 08/09 war schon ziemlich heftig mit den temperaturen
und extreme egal welche (zu kalt,zu heiss,zu viel wind usw.) bekommen unseren bäumen garnicht wenn dann noch mehrere zusammenkommen (wie diesen winter)
wo es tage lang total kalt(über minus20grad) dazu trocken und eisiger wind herschte
manuu
ps:aber bei bäumen gibts sicherlich auch ne veranlagung (da ja lebewesen) d.h. wenn der ``elternbaum`` schon anfällig war , wirds evtl. auch der nachfolger
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
