Günstig düngen mit Eigenurin

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Robert S.
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Robert S. »

Heute hab ich das erste mal die Urindüngung ausprobiert,...
Ohne Fotos kann man da schwer was sagen... *crazy* *undwech*
:wink:
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holgerb
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von holgerb »

Es kommt so drauf an:

Brennesseln kann ich damit kaputtkriegen... Lies nochmal nahc, ich glaube nicht, daß Ulf über seine Bäume strullert wie Walter sie giesst.....
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Yannick
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Yannick »

Robert:
*lach* *lach* *lach*

Von was genau möchtest du jetzt Fotos sehen? Von den Bäumen? Oder von der "Düngerflasche"? :mrgreen: *engel*

Holger:
Danke für den Hinweis, ich hab natürlich schon verdünnt, 1:10 etwa, meine Frage war jetzt eher, wie oft ihr das macht, also ob ihr das jede Woche oder vielleicht sogar jeden Tag macht, was in Zusammenhang mit dem "modernen" Substrat, das ich auch verwende, ja vielleicht auch möglich wäre. Vielleicht hat auch noch jemand negative Erfahrungen mit Urindüngung gemacht.

Gruß,

Yannick
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inge
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von inge »

Hmmm..... " modernes Substrat " ich würde sagen stündlich, denn Geiz ist geil!
*nenene* *nenene*
lg
inge
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holgerb
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von holgerb »

Yannick hat geschrieben: Vielleicht hat auch noch jemand negative Erfahrungen mit Urindüngung gemacht.

Gruß,

Yannick
Brennesseln gehen kaputt :D

Ich dünge nur während der Arbeit mit Eigenurin, unverdünnt..........nee, natürlich nicht Eigenurin, ich habe noch keine Pflanze strullern sehen....
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Yannick
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Yannick »

Ich muss wegen der Bezeichnung "Eigenurin" schon die ganze Zeit ziemlich schmunzeln.

Man stelle sich das mal vor: Walter Pall, Wolfgang Putz etc. bieten im BFF-Flohmarkt eine Kanne voll Walter-Pall-Pipi (oder eben Wolfgang Putz Pipi etc.) an *lach*.
Wirkt sicher besser als "Eigenurin".

Aber Scherz beiseite: Wie gesagt, mich interessiert hier jegliche Erfahrung mit Urindüngung, auch wie es gemacht wird, so von der Dosierung und Häufigkeit her. Dass man bei der Urindüngung in die Gießkanne statt in die Toilette pullern muss, braucht mir natürlich keiner zu erklären, das verstehe ich nicht unter "auch wie es gemacht wird".

Liebe Grüße,

Yannick
Zuletzt geändert von Yannick am 17.04.2009, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Bonsai-Bene
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Bonsai-Bene »

Hi also ich würd sagen 1-2x/woche da die Kochsalz NacH oder so ähnlich im Pipi ziemlich hoch ist würde ich auch danach reichlich gießen da du sonst gleich streusalz in die erde kippen kannst *nenene*
MfG Benedict

Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
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Yannick
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Yannick »

Danke für deine Antwort, Benedikt. Also würdest du generell von einer Urindüngung abraten? Auch wenn man den Urin logischerweise verdünnt?

Gruß,

Yannick
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holgerb
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von holgerb »

So, jetzt klinke ich mich aus.

Jetzt habe ich den Bauern im Kopp der vorgestern den lieben langen Tag sein Feld mit Gülle gedüngt hat und das passt hier nicht hin, aber irgendwie ist das auch Urin....nur ekelhafter.

Pullert ihr eigentlich dann auf dem Balkon oder auf dem Klo in die Kanne?

Und jetzt ernst:

Wie das mit den Salzen aussieht, müsste man labortechnisch untersuchen. Das Problem das ich dabei habe ist, die Inkontinenz, äh Inko... inko.... fehlende Konstanz... Das verändert sich je nach der Ernährung, wieviel Du getrunken hast, und was Du noch so an Keimen ausstrullerst. Mit anderen Worten: reine organische Dünger würde ich nicht in dieser Form, sondern immer so verabreichen, daß sie keinen Überdüngungsschaden anrichten können. Und was glaubt ihr, was meine Frau sagen würde, wenn ich mein Urin auf dem Balkon verteilen würde, egal ob verdünnt, ich giesse auch à la Pall. Mir reicht der Güllegestank.
Beim Düngen verlasse ich mich also lieber auf standardisierte Dünger, die immer in gleicher Konzentrat Nährsalze beinhalten....
Vielleicht in der Baumschule, aber da müsste ich in unseren Grundwasserkessel schiffen, alles viel zu kompliziert....
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Yannick
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Yannick »

Alles klar, danke Holger.

Lassen wir also die Kirche im Dorf und bleiben bei unseren Standarddüngern :wink: .

Liebe Grüße,

Yannick
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Andreas Ludwig
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Andreas Ludwig »

Ja meine Güte - was seid ihr aber auch poplig.

Natürlich geht das. Wieso nicht? Zum Thema Salz etc. hat uns WP ja gerade beigebracht, dass «Beschleunigung» der Haltung Versalzung vorbeugt. Wie auch erwähnt, dünge ich eigentlich «kontinuierlich», aber in verdünnter Konzentration (und ja - wenn ich am Abend vorher beim Mexikaner «Fajitas de Pollo» gegessen habe, verschwende ich die abgebauten Proteine nicht). Was soll da schon passieren in einem Substrat, das täglich durchgewaschen wird..?

Die einzige Frage ist doch, welche Beziehung zu «Natur» man hat. Dazu absolut passend der Vergleich zu Leuten, die sich zwar vor Blut ekeln (und darum Unfallopfern nicht helfen), aber alle zwei Tage Fleisch essen. Ha ha... Wer von euch nimmt den Fisch noch selber aus? Eben, eben... Kunstmenschen (was wir zu 99 Prozent sind) neigen zu aberwitzigem Humor, zu abstrakter Ironie und falschem Ekel. Sie delektieren sich an Sachen, die mit Pferdescheisse gedüngt wurden (aber «Champignons de Paris» genannt werden...) und spreizen angeekelt den kleinen Finger, wenn es um die eigenen Ausscheidungen geht. Im Grunde ist das hier längst zu einer «soziokulturell interessanten Betrachtung über die Entfremdung des modernen Menschen« verkommen - wer sich ertappt fühlt, möge daher schweigen.

Für die, die es wirklich interessiert: Man scheidet aus, was man verdaut, was man zu sich nimmt. Die Pisse nach zwei Liter Bier kann man vergessen, wertvoller ist, was nach einem üppigen Mahl so «anfällt». Man rechne etwa sechs bis zwölf Stunden, wenn es ein gutes Fleisch war und kümmere sich nicht um Nachbarn.

Pisse ist übrigens für vieles gut: Von Nick Lenz weiss ich, dass er seine Astern bepinkelt, um «Ron, the Deer» davon abzuhalten, sie wegzufressen. Tja. wir sind nackte Affen, nicht mehr. Die Frage ist bloss, ob man dazu steht...
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Yannick
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von Yannick »

Danke Andreas, sehr interessant. Eigentlich völlg logisch, der Beitrag bringt einen aber mit dem "gesellschaftswissenschaftlichen Hintergrund" zum Nachdenken und Schmunzeln... Danke! :wink:

Liebe Grüße,

Yannick
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MarionS
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von MarionS »

holgerb hat geschrieben:Jetzt habe ich den Bauern im Kopp der vorgestern den lieben langen Tag sein Feld mit Gülle gedüngt hat ...
Ist nicht falsch, aber kein Vergleich. Das Zeug ist ordentlich abgestanden, vermutlich das ganze Jahr über fürs Odeln im Frühjahr angesammelt und enthält mehr als nur reinen Urin, IMHO auch Kot, und das nun oft ausgerechnet vom Schwein. Selbst die Gülle vom Kot meiner Nymphensittiche, die ich meinen Eltern mal angesetzt habe, war starker Tobak (und war ihnen wohl etwas zu stark :lol: ).

Frischer Urin ist nicht weniger hygienisch einwandfrei als frischer Schweiß. Erst wenns umschlägt, wirds eklig.
Schön verdünnt gar kein Thema.
Gruß,
MarionS

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holgerb
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von holgerb »

Ich bleibe dabei, daß ich meiner Frau trotzdem nicht in die Kanne pinkeln darf...

Im Prinzip hat Andreas ja völlig recht, verdünnt ist das alles so harmlos, daß es wahrscheinlich eh ausgewaschen ist, bevor es wirken kann.

Ein gutes Beispiel wäre auch, daß unsere Hunde in jede Ecke machen dürfen und teilweise auf jedem Grün ihren Haufen hinterlassen, aber wehe Du wirst mal an irgendeiner Hausecke oder in den Büschen beim Pinkeln erwischt.... Unsere Gesellschaft ist schon ziemlich quer....
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MarionS
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Re: Günstig düngen mit Eigenurin

Beitrag von MarionS »

holgerb hat geschrieben:Ich bleibe dabei, daß ich meiner Frau trotzdem nicht in die Kanne pinkeln darf...
Wenn es darum geht, daß eine Geruchsbelästigung befürchtet wird, würde ich auch eher deiner Frau empfehlen, selbst den Dünger zu spenden.
Allein die Geste, sich hinzustellen und in die Kanne zu strullern, hat was von Geringschätzigkeit. Aus dem Örtchen zu kommen und das berühmte Becherchen hinzureichen, käme da schon etwas besser.
Ein gutes Beispiel wäre auch, daß unsere Hunde in jede Ecke machen dürfen und teilweise auf jedem Grün ihren Haufen hinterlassen, aber wehe Du wirst mal an irgendeiner Hausecke oder in den Büschen beim Pinkeln erwischt.... Unsere Gesellschaft ist schon ziemlich quer....
Selbst Blondinen gesteht man einem Witz zu Folge immerhin noch eine Hirnzelle mehr zu als einem Huhn - damit sie nicht auf den Teppich sch...
Wenn diejenigen, die über solche Witze grölen, selbst Hausecken und Büsche aufsuchen - das ist verquere Gesellschaft *engel*
Gruß,
MarionS

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