Ginko vom Wochenmarkt

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Karsten
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Ginko vom Wochenmarkt

Beitrag von Karsten »

Hallo
ich mal wieder.

beim Tomatenkaufen :D :)
hab ich letztens die beiden gesehen :
Bild
dann hab ich eine Woche gebraucht um mich für den zu entscheiden

Bild
Stamm Umfang in 5cm Höhe ca 16cm

ich hab so lange gebraucht , :oops:
da
so richtig wahnsinnig tolle Ginko Bonsai´s doch eher selten sind.... ?

http://www.xs4all.nl/~kwanten/bonsai.htm


da Drahten beim Ginko problematisch ist
wollte ich die Äste ,die nicht zum Haupttrieb werden ,
erstmal herunterziehen...
wieviel Grad währen gut ?

üblicherweise soll es ja beim Ginko
"Kerzenform" ,"oval" oder frei aufrecht werden
obwohl mir "ausladent" besser gefallen würde
aber dazu drängen die stärkereren Äste schon zu sehr nach oben..

...oder sollte ich nur durch Schneiden gestalten ?
...oder neu aufbauen ?

den kleinen Trieb am Ansatz wollte ich zur Verdickung des Ansatzes
erstmal stehen lassen oder ihn vielleicht als
"sohn" Doppelstamm zu entwickeln.
die Anderen unteren , zu dünnen Äste ,
dürfen im Feld erstmal durchwachsen

Bild

oder ?

die hier hab ich für Andere stehen lassen (zu spät gesehen :( )
Bild
einer reicht erstmal ! 8)

schönen Tag
karsten.
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Karsten
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re

Beitrag von Karsten »

Hallo
ich schon wieder 8)

nachdem das Laub runter ist
hab ich mal angefangen zu planen
hier meine "Arbeitskizzen" für nächstes Jahr

Bild

hier von der anderen Seite
Bild

und hier noch ein zweites Exemplar
beim Kauf dachte ich an einen Mehrfachstamm
aber er stand nur so tief in Erde
(auf das virtuelle Absenken der Äste hab ich verzichtet und nur
geschnitten)


Bild

Was meint Ihr dazu ?

schönen abend
ThorstenL
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Beitrag von ThorstenL »

Hi Karsten

Ich bin sicherlich alles andere als ein Experte für Gingkos ( Habe selbst nur einen ), weiß aber zu sagen, daß die sehr schlecht vernarben. Das sollte man berücksichtigen, wenn man schneidet.
Ansonsten finde ich diesen Baum schon mal nicht schlecht, um was draus
zu machen. Der Stamm ist ja schon recht stattlich. Den scheint ja schon mal jemand vorgestaltet zu haben. Zumindest hat er ihn nicht frei wachsen lassen.

Ciao
ThorstenL
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donaurieder
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Beitrag von donaurieder »

Hallo Karsten.
Erstmal Gratulation !
Solche Stämmchen findet man wirklich nicht alle Tage .
Hier noch mal 2 Ideen zum schneiden.
Grüße
Hermann.
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Ginko-Variation1.JPG (16.39 KiB) 3168 mal betrachtet
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Karsten
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re

Beitrag von Karsten »

hallo
wie haltet Ihr es ?

einerseits wird immer darauf hingewiesen :
wie schlecht beim Ginko Schnittstellen überwallen
andererseits ist die Rinde sehr empfindlich
sollte man nur das Grüne schneiden ?
dann müsste man ja wirklich beim Steckling anfangen
also keine (drastische) Erstgestaltung eines älteren Baumes


-nicht Drahten
-nicht Schneiden :?

ohne dem aber kein Bonsai !

also doch

wo ist der goldene Mittelweg ?

meine Bisherigen haben eben mehr oder weniger überwallte Schnittstellen.
Teilweise mit Lac-Balsam , Wundverschluß und...
jüngere Schnitte mit Hörnig Baumwachs :wink: abgedeckt.

ishaltso ! 8)

besser als ungestaltet !
Selbst Schnitte vom "Wecken schlafender" Knospen
sind nach 10 Jahren (fast) noch sichtbar .
ich denke da muß man durch ! 8)

:?: :?

schönen Tag
karsten. :wink:
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Reiner
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Re: re

Beitrag von Reiner »

Karsten hat geschrieben:Teilweise mit Lac-Balsam , Wundverschluß und...
jüngere Schnitte mit Hörnig Baumwachs :wink: abgedeckt.
Hallo Karsten,
bei den Basics hatte ich gerade etwas über meine Erfahrungen dazu gepostet.

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=2010

Lac-Balsam, Baumwachs und ähnliches würde ich überhaupt nicht benutzen, bringt nix. Wenn überhaupt, würde ich beim Ginkgo nur die japanische Wundknete nehmen. Bei mir hat es die Schnittstellen überwallt, dauerte halt alles nur ein wenig.
Ginkgos haben eigentlich keine natürlichen Feinde. Krank werden sie so gut wie nie, deshalb braucht man Schnittstellen nicht unbedingt behandeln. Bis in die Saftbahn schneiden reicht zumeist um eine Überwallung der Wunden zu erreichen.
Reiner
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