Hier zeige ich Euch den Apfelbaum mit seinem einen fast erntereifen Apfel!
Er hat ungefähr 9 cm Durchmesser.
Von den anderen vier Äpfeln haben zwei faule Stellen bekommen, dann habe ich sie abgenommen.
Am 7.8. beim Unwetter ist der Apfelbaum auf dem Regal umgekippt und ein Apfel abgegangen. Den Apfel habe ich probiert (fast reif und noch schön sauer) und dann meinem Pferd gegeben (Latino fand ihn lecker genug).
Der verbliebene Apfel hat ein paar kleine Druchstellen von dem Unwetter-Sturz davongetragen, aber mir macht der Anblick wirklich Spaß!
Liebe Grüße,
Heike
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Rückseite. Hier stand ein fast handgelenkdicker Stumpf, als ich den Baum bekam. Den Stumpf habe ich bereits letzten Herbst abgetragen, ist schon ca. 1 cm rundum zugewachsen.
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Von der linken Seite
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Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
schade, dass Du nicht mehr genug Äpfel für einen Apfelkuchen hast. Hoffentlich kannst Du den letzten wenigstens selbst genießen.
Davon mal ab, was Du mal wieder aus diesem Baum gemacht hast... Gefällt mir inzwischen richtig gut. Stell ihn doch bitte mal wieder rein, wenn er ohne Laub da steht.
danke für Dein Lob!
Ich stelle den Apfelbaum gerne wieder ein, wenn er das Laub los ist.
Eine feine Verzweigung wird man von ihm nicht erwarten können, aber einigermaßen knorrig sollte das Astwerk mal werden.
Es ist fast ein Witz, unsere letztes Jahr im Garten neu angepflanzten Apfelbäume haben wegen der langen Trockenheit in diesem Jahr kaum eine Entwicklung gemacht.
Am James Grieve und am Elstar sind je ein winziges Äpfelchen. Da ist dieser Bonsai-Apfel schon eine Riesen-Ernte im Vergleich.
Das wird auch wenn wir alle zusammen schmeißen, kein Apfelkuchen.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Cool, und ich dachte schon ich wär der einzige hier, der aus seinem Speiseobst im Garten Äste abmoost und sich daraus Bonsais zieht. Meiner ist leider noch lange nicht so weit wie deiner. Nächstes Frühjahr beginne ich mit dem Kronenaufbau. Die Äpfel hat er heuer allesamt abgeworfen.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse
Da kann man sich wirklich glücklich schätzen, wenn Frau^^ so ein Exemplar besitzt.
Ist das eigentlich bei allen Bäumen so, dass , nachdem alle Blätter abgeschnitten wurden sehr große Blätter wachsen?
war bei meinem Ficus nämlich auch so, dabei wollte ich kleine.
盆景 = Bonsai
"Man kann das Wachstum eines Pflänzchens nicht beschleunigen, indem man an ihm zieht."
Bei dem Apfelbaum habe ich keinen Blattschnitt gemacht, er war nicht stark genug, um einen zu vertragen, außerdem ist er noch in der Entwicklung und noch weit von der Ausstellungsreife entfernt.
Deswegen ist die Blattgröße noch egal.
Es spielen viele Faktoren eine Rolle, wenn es um die Blattgröße geht. Wenn Dein Ficus z.B. zu dunkel steht oder in ungeeigneter Erde oder einen zu stickstoffhaltigen Dünger bekommen hat, kann es sein, dass nach dem Blattschnitt die Blätter wieder sehr groß sind.
Meinem Ficus habe ich im Frühjahr einen Blattschnitt verpasst und ihn dann rausgestellt, er hat recht kleine Blätter bekommen.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Danke Heike_vG, ich denke ich habe den Fehler entdeckt:
Holger hat geschrieben:Darüber hinaus ist es wichtig, die Triebspitze zu entfernen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Neuaustrieb sich auf die Triebspitze konzentriert - und man einen ziemlichen kahlen Ficus behält... Traurig
Das hab ich wohl nicht beachtet.
Tut mir echt Leid für das Off-Topic, also zurück zum Thema.
盆景 = Bonsai
"Man kann das Wachstum eines Pflänzchens nicht beschleunigen, indem man an ihm zieht."
wie schön, von Dir zu hören / lesen!
Die anderen AK-Kameraden haben Dein Posting schon eher gelesen als ich, daher ist der Gruß schon direkt angekommen!
Es freut mich, dass die Entwicklung des Apfelbaums Dir Freude macht. Ich mag den Burschen wirklich sehr!
Übrigens halten wir im AK Deine schönen Schalen weiterhin in Ehren und freuen uns daran! Hoffentlich kannst Du Deine Töpferei in Berlin schön fortsetzen und entwickeln.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
dieses Jahr habe ich den Apfelbaum drei Früchte ausbilden lassen, die jetzt kurz vor der Erntereife sind.
Die Blätter des Baums sind leider im Sommer von einem heftigen Hagelschauer ramponiert worden und daher nicht mehr makellos.
Inzwischen ist die Schale total mit Wurzeln ausgefüllt, so dass im Frühjahr dringend umgetopft werden muss. :D In der kleineren Schale hat der Baum also tatsächlich sehr viel besser gewurzelt als damals in der überdimensionierten Holzkiste.
Liebe Grüße,
Heike
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Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
das ist ja wahrscheinlich eine gewöhnliche Kultursorte wenn er so große Äpfel bekommt. Wurde der aus so einer langen Stange gemacht wie man sie im Gartencenter bekommt oder vielleicht abgemoost? Im letzteren Fall wäre er ja wurzelecht.
Wir haben hier einige sehr alte Apfel- und Birnbäume, wohl bis zu 100 Jahre und älter. Ich musste vor zwei Wochen einen solchen Birnbaum, der als Spalier an der Hauswand wächst radikal zuschneiden, weil man ihn jahrelang vernachlässigt bzw. immer nur die Wassertriebe zurückgeschnitten hatte. Dabei habe ich auch einige Äste abgesägt, die wenn man sie abgemoost hätte gutes Bonsaimaterial geworden wären. Ich habe mich aber dann dagegen entschieden und sie wie gesagt gleich ganz abgesägt weil ich der Meinung war dass ein Kulturapfel wurzelecht nichts wird.
Gibt es dazu Erfahrungen?
Edit: ich sehe grade im ersten Post schreibt A. Muenz dass er ihn abgemoost hat, scheint also durchaus zu funktionieren.