Frage zur heimischen Lärche

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

Ich kann Dieters, Beobachtungen der heimischen Lärchen nur bestätigen.

Zu viel Hitze (direkte Sonne) im Sommer, lässt die Nadeln braun werden, in dem Moment sollte die Wassergabe reduziert werden, da die Lärchen in dem Zustand scheinbar weniger Wasser verdunstet und sehr schnell die Wurzeln zu faulen beginnen.

Ich praktiziere es inzwischen so:

Im Frühjar und im Herbst, stelle ich die Lärchen in die volle Sonne, im Hochsommer, stelle ich sie halbschattig unter Dach, um Schädlinge und Pilze zu vermeiden.
Allerdings muß man aufpassen, da Äste die im Schatten sind, recht schnell vertrocknen.

Eigentlich ist es klar warum Lärchen am liebsten im Gebirge wachsen, trockene Luft, verhältnismässig wenig Wasser, starke Sonneneinstrahlung ohne tropische Temperaturen.

Deshalb haben die Leute die im Gebirge wohnen auch weniger Probleme mit den Lärchenbonsais.

Gruß Frank

P.S. Dieter, Deine Studien sind TOPP. Ab ins Gebirge :wink:
Gruß Frank

hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai

Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Dieter,

nach der Betrachtung des Fotos Deiner totgeweihte Lärche fiel mir für mich
spontan ein, "Gehe zurück auf Los", denn ich hätte Dir bei diesen Bild in einem
anderen Zusammenhang zu dem schönen und gesunden Baum gratuliert. Oder
ist das noch ein Bild aus gesunden Zeiten? Wie auch immer. Ich vertraue
auf Deine Einschätzung. Sehr sehr schade um diesen schönen Baum.

Servus,
Robert
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

hfbonsai hat geschrieben:u viel Hitze (direkte Sonne) im Sommer, lässt die Nadeln braun werden, in dem Moment sollte die Wassergabe reduziert werden, da die Lärchen in dem Zustand scheinbar weniger Wasser verdunstet und sehr schnell die Wurzeln zu faulen beginnen.
Was du hier berichtest, ist mir ehrlich gesagt eher fremd. Sonne tut durchaus gut, es darf auch sehr viel sein, solange es nur luftig ist und der Standort kühl, was aber eher mit Umluft einerseits und Bodenerwärmung andereseits (Steinplattenböden z.B. sind nicht zu empfehlen) zu tun hat. Darf ich fragen, was für ein Substrat du verwendest?
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo Andreas

Das mit dem Zitieren, ist schon so eine Sache.

Ließ Dir mein Post bitte nochmals durch, ich schreibe fast das gleiche wie Du.

Starke Sonneneinstrahlung ohne tropische Wärme, die Wärme richtet mehr Schaden an, als die Sonne gut macht.

Das ist auch in unseren heimischen Wäldern das Problem der Lärchen, es wird zu warm, daher sterben im Sommer viele Lärchen ab, die Nadeln werde von Heut auf Morgen braun, das geht dann ein oder zwei jahre so, dann ist der Baum Tod.

Frank

P.S. Ich verwende viele Substrate, von Steinig- bis Lehmig, bin immer am tüfteln. :wink:
Gruß Frank

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Robert
Die Lärche ist zwar eine Mädchenkiefer,
aber das ändert an meiner Einschätzung nichts.
Das Bild ist aktuell, der Baum lebt von seiner Substanz
und zum grossen Teil von der Luftfeuchtigkeit.
Sollte auch nur ein Beispiel sein,
das ein Bäumchen noch recht gesund aussehen kann,
aber das Ableben vorprogrammiert ist.
mfG Dieter

@ Frank - schön das Du Dich mal wieder blicken lässt,
da scheint der Umbau ja fast fertig zu sein.
Hoffentlich war das der letzte Achsbruch
grüsse an die bewohner von melmac
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo Dieter

Ich lese immer mal wieder hier mit, wenn mich ein Thema sehr interessiert. Gerade die Lärchen habens mir angetan, allerdings ist es bei uns in der Rheinebene einfach zu heiß im Hochsommer, was die Pflege erschwert.

Freut mich das Du meinen Blog gelesen hast, ich muß unbedingt mal wieder darin etwas schreiben.

Der Hausumbau, wird wohl noch einige Jahre gehen, aber es ist bewohnbar, und auch der Seminar und Workshopraum, könnte dieses Jahr noch fertig werden, mal sehen.

Die Schlepper werden halt bei der Waldarbeit sehr stark beansprucht, der "Neue" hatte inzwischen einen Rahmenbruch und wurde schon wieder ersetzt.

Gruß und erfolgreiches Tüfteln mit den Bäumchen.

Frank
Gruß Frank

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Robert S.
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Re: Frage zur heimischen Lärche

Beitrag von Robert S. »

Hallo zusammen,

ich wollte nur mal kurz rückmelden, daß die Lärche dieses Jahr viel besser aussieht und Langtriebe produziert. Insofern denke ich, daß Dieter mit all dem was er eingangs auf meine Frage geschrieben hat , richtig gelegen ist.

Nochmal danke für alle Antworten.

Servus,
Robert
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zopf
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Re: Frage zur heimischen Lärche

Beitrag von zopf »

Hallo
Zur europäischen Lärche kann ich neue Beobachtungen beisteuern.
Da von Walter, dürfte es eine reine decidua aus dem Hochgebirge sein.
Kurz zur Geschichte
2 Jahre belassen im vorhandenen Behältnis
und kräftig mit organischer Düngung aufgepumpt.
Im 2.ten Jahr die ersten kräftigen Langtriebe,
darauf im 3.Frühjahr umstellen auf meine Substrat
einschliesslich komplettem Auswaschen der Wurzeln.
Letztes Jahr Grünverteilung und Rückschnitt.
Diese Jahr normaler kräftiger Austrieb mit Langtrieben.
Ein Ast hat angefangen zu kümmern nachdem die Knospen
(nur Kurztriebe) geöffnet waren (Schattenseite).
Der Ast ist nun hin, das Interessante ist eine Verdickung
in der Mitte des Astes mit schwarzer samtartiger Oberfläche.
Dieser Pilz ist wohl der Übeltäter.
An einem der beiden Stämme ist am dicken Kallus
des Natursharis derselbe Pilz zu finden.
Vermutlich wird sich dieser Stamm in den nächsten Jahren
auch verabschieden.
Im Moment vermute ich mal, das die Luftfeuchtigkeit/der Regen
nur eine sehr enge Spannbreite im Bezug auf die Gesundheit des Baumes hat.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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