Dreispitz steht nun bei mir

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Hinomaru
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Hinomaru »

Hallo und Danke,

daß Ihr Euch mit mir gemeinsam Gedanken um den Dreispitz macht. Gebt mir bitte etwas Zeit vernünftige Bilder einzustellen. Ich hoffe damit läßt sich leichter diskutieren. :)
Tschüß Micha
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Hinomaru
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Hinomaru »

Hallo,

ich habe nochmal ein paar Bilder gemacht.

Das Loch im Stamm habe ich auch nochmal genauer untersucht, es ist nur ca. 1cm im Durchmesser und ca. 5 cm tief, aber dort geht noch morsches Holz weiter. Das Astloch ist nur bleistiftstark und nicht sehr tief, also kein Problem.

Zum Gestalterischen:
Einen hohlen Stamm kann ich mir da im Moment nicht so recht vorstellen, da eben der Stammfuß fehlt. Da ist m.E. die Geschichte mit dem Stein/Felsen schon besser. Der Bodenkontakt des Steines fehlt natürlich noch, aber das wollte ich später noch mit Erde und Moos verbessern. Der Stein liegt da jetzt nur provisorisch.

Alternativ könnte ich noch versuchen einen neuen Stein an den Baum anzupassen, bei dem bestehenden blieb eigentlich nur die Variante der Ergänzung mit Fliesenkleber (oder etwas anderem). Ein neuer Stein könnte auch aus Sandstein (oder Kalksandstein) oder eventuel aus Ton passend zur Lücke im Stamm gemacht werden.

Aber und damit wieder eher zum Technischen. Ich hoffe Martin nimmt mir es nicht grumm denn hinterher es jeder besser weiß (und ich fühle mich bissel wie das Küken das klüger sein will als die Henne). Jedenfalls wenn ich mit dem was ich jetzt aus dem Baum lese und die Ausfräsung am Baum noch nicht gemacht wäre, dann würde ich wohl nicht die Rinde entfernen sondern einen Stein fest an den Baum pressen (z.B. auch anschrauben) und höchstens die Rinde einritzen dort wo der Stein gefressen werden soll. Aber nun ist die Rinde dort einmal weg, also wie bekomme ich es jetzt hin?

Der Stein muß nun deutlich besser in die Lücke passen, da der Baum nicht mehr in Richtung Stein wachsen kann. Vermutlich werde ich das Totholz am Stammfuß nicht ewig halten können. Bis dahin muß der Baum den Stein gefressen haben. Dazu muß ich dafür sorgen, das der Stein gut anliegt, vom Kallus nicht weggeschoben wird (und in dem Zusammenhang) das Totholz lange genug hält). An dem Stein werde ich versuchen eine Kante auszubilden in die, die Kalluswulst sich verankern kann, und damit später den Stein festhält.

Soweit jetzt erst nochmal meine Gedanken dazu. Vielleicht versteht ihr ja jetzt, wie ich auf die verrückte Idee kommen konnte, mit Fliesenkleber oder Silikon an das Totholz des Baumes einen Stein kleben zu wollen.
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Tschüß Micha
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Martin_S
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Martin_S »

Jau Micha!
Ich bleibe dabei: Stein druchbohren, einpassen, Kallus (der der sich schon gebildet hat! Schau mal wie weit der in nur einen Jahr gewachsen ist!) erneut einschneiden, zusammenbringen, festschrauben und wachsen lassen. Das hält am Ende schon. Unter der Erde findest du eine dickere Wurzel. Die stützt das Ganze nach unten hin.
M
Beste Grüße
Martin

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mohan
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von mohan »

Martin_S hat geschrieben:Jau Micha!
Ich bleibe dabei: Stein druchbohren, einpassen, Kallus (der der sich schon gebildet hat! Schau mal wie weit der in nur einen Jahr gewachsen ist!) erneut einschneiden, zusammenbringen, festschrauben und wachsen lassen. Das hält am Ende schon. Unter der Erde findest du eine dickere Wurzel. Die stützt das Ganze nach unten hin.
M
Vielleicht kam die Idee ja schonmal aber jetzt grad als Spontaneinfall:

Was ist, wenn man dazu noch ein paar Wurzeln oberhalb des Steines,kreisörmig ablakiert und diese mit über den Stein zieht?
Vielleicht liesse sich eine Art Nebari nachbilden.... :roll:
Viele Grüße
monika
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zopf
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von zopf »

Hallo Monika
Das wäre schon der beste Weg,
allerdings würde bei diesem Stein von der Wirkung her nur ein Knubbel entstehen
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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mohan
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von mohan »

Auch wenn man einen Sohn-Stamm mitziehen würde?
Nur so mal in der Theorie.
Viele Grüße
monika
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Andreas Ludwig
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Andreas Ludwig »

Zu Martins Vorschlag kann ich schreiben (alles andere verlangt den Zeichenstift und dauert einen Moment):

EBEN! Darauf habe ich doch gewartet. Allen Unkenrufen zum Trotz bildet der erwartungsgemäss Kallus, was er nur kann. Wird er weiter tun, das tun Ahorne.

Bedeutet: Den Stein anschrauben ist durchaus erfolgversprechend. Einfachste Variante: Stein von «aussen» durchbohren, Schraube rein, Bohrloch zumörteln. «Sophisticated version»: Stein von «innen» anbohren, Drahtschlinge einmörteln, Borke gegenseitig schlitzen, Draht durch den Stamm führen (Bohrer Nr. 1 oder so), Draht im Spalt festzurren, Überstand wegknipsen, unter die Borke schieben. Verschwindet innert Jahresfrist daselbst. Alu- oder Messingdraht verwenden, Hauptsache korrionsfrei.

(Anmerkung: Im Zweifelsfall einen Feinchirurgen um Hilfe bitten. Habe ich echt mal gemacht und die geduldige Präzisionsarbeit dieses Kerls masslos bewundert. Umgekehrt hängt ein Bild dieser Arbeit bis heute in seinem Büro. Diese Jungs nähen dir ein Blütenblatt zusammen, wenn es sein muss. Der Weg ist das Ziel...).

So, so - da ist eine Stützwurzel? Ja - was macht die unter der Erde?
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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zopf
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von zopf »

Der Sohn/ die Tochter sollte die Bewegungsrichtung des Stammes haben.
Kann ich mir im Moment nicht vorstellen.
grüsse an die bewohner von melmac
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Martin_S
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Martin_S »

Vorstellbar ist vieles.
Eine Alternative wär eventuell den ganzen Stamm "abzuflachen" (von unten nach oben) und dann auszuhöhlen. Dabei geht allerdings auch sehr viel der schönen alten Struktur flöten......
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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Hinomaru
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Hinomaru »

Hallo Monika,

die Idee mit den zusätzlichen Wurzeln hatte ich auch gleich beim Martin, vielleicht erinnert er sich noch. Insbesondere da die Kallusbildung unten am stärksten und oben über dem Stein nur sehr gering ist. Aber irgendwie bin ich dann doch wieder davon abgerückt, bekam da kein gescheites Bild im Kopf hin. 8)

Im übrigen vielen Dank für Eure Bemühungen mit mir und meinem Dreispitz. Jetzt läuft es doch wie erhofft. :)

Edit:
Ich hatte vorhin noch eine Idee. Bei uns hier gibt es einen Steinbruch mit Speckstein. Den kann man schnitzen etc. eventuell am Ende noch Sandstrahlen. Ich glaube damit könnte ich auch eine ganz andere Steinform insbesondere auch größer realisieren. Falls Euch dazu noch etwas einfällt, wäre ich auch dafür dankbar.
Tschüß Micha
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holgerb
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von holgerb »

Martin_S hat geschrieben:Vorstellbar ist vieles.
Eine Alternative wär eventuell den ganzen Stamm "abzuflachen" (von unten nach oben) und dann auszuhöhlen. Dabei geht allerdings auch sehr viel der schönen alten Struktur flöten......
M
Hmm...

Irgendwie gefällt mir die Flickschusterei mit dem Stein, sophisticated oder non-sophisticated überhaupt nicht und würde wahrscheinlich überhaupt nur mit einem anderen Stein aussehen..

Mein erster Gedanke, jetzt nach den neuen Bildern, war, den Rückenbuckel abzutragen. Wenn ich das richtig am Stamm lese, ist das eh ein Überbleibsel eines abgeschnittenen zweiten Stammes.
Also, Rinde abtragen soweit wie der Buckel entfernt werden soll und den Stamm soweit abtragen das sowas wie ein Blitzheinschlagsgebilde entsteht. Ich vermute, daß das am elegantesten Aussehen würde.
Das Ganze hat den Haken, daß es alles andere als minimalinvasiv ist, d. h. dem Baum muss es dafür richtig gut gehen, jetzt würde ich als die beste Zeit dafür ansehen...

Ich habe aber noch eine Möglichkeit, weiß allerdings nicht in wie weit die realisierbar ist...:

Vor einiger Zeit habe ich mal mit Pflasterfugenörtel eine Platte versucht zu basteln, hatte ich mal irgendwo hier auch ein Foto zu gemacht....
Das Zeug ist ein 2-komponentiger Reaktionsharzmörtel auf Epoxidharzbasis.
Damit habe ich vor ein paar Tagen nochmal gebastelt, diesmal mit wasserduchlässigem Mörtel....
Es wird zwar relativ flüssig angemischt, habe mir aber von meinem Kollegen versichern lassen, daß man auch weniger Wasser zugeben kann, allerdings härtet es dann schneller aus.
Der Fugenmörtel lässt sich locker übereinanderkippen, sieht also etwas natürlicher,schroffer und zackeliger aus, als ein aufgesammelter Flußstein. Darüberhinaus lässt er sich, sobald das Kunstharz anfängt zu härten ganz gut nachmodellieren...
Möglicherweise kann man mit dem Zeug einen Stein selbst herstellen und den recht passgenau modellieren. Allerdings denke ich, sollte man die Substratoberfläche mit Folie oder so abdecken, ich weiß nicht, wie der Baum mit dem Kunstharz klarkommt. Gleiches gilt für spätere Auswaschungen (wäre also sehr experimentell)...
Ich mach mal Fotos von den neuen Platten, da hab ich das auch versucht, zackeliger ausschauen zu lassen....
Ist nur so ne Idee, das wäre eine Methode, ohne den Baum neuerlich zu verletzen...
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Hinomaru
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von Hinomaru »

Hallo Holger,

Danke auch an Dich, daß Du Dir mit mir nen Kopp machst. :wink:

Das Mit dem Stamm abtragen, da kann ich mich (jetzt noch) nicht anfreunden. Ich werde erstmal versuchen einen passenderen Stein zu fertigen. Wie gesagt Speckstein gibt es hier bei uns und der läßt sich gut bearbeiten, gleiches gilt für Schweerspat (der ist aber eher zu weiß), oder eben anfertigen sei es nun aus irgendeinem Spezialmörtel oder Ton. Da war das bis jetzt zumindest schonmal eine Übung. Das Abdecken mit Frischhaltefolie zum Abformen funktioniert schonmal prima. 8)

Jetzt muß ich mir erstmal einen Kopf machen, wie der Stein aussehen soll.
Tschüß Micha
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achim73
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von achim73 »

also...auf den neuen bildern wirkt es (in meinen laienhaften augen), als würde sich der baum von dem knubbel oberhalb des loches trennen. wäre für ihn ja auch sinnvoll, was soll er damit ?
das bedeutet aber evtl. folgendes :
du fummelst da jetzt mit mühe einen passenden stein ran, vielleicht wird der an den seiten sogar überwallt, und dann stirbt der bereich oberhalb komplett ab und du hast das nächste loch, in dass du dann einen zweiten stein...you get the picture.

naja, letzten endes ist es jetzt dein "sorgenkind"... :wink:
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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jost
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von jost »

Das mit dem Stein sieht in meinen Augen immer gekünstelt und nicht wirklich glaubwürdig aus (Vielleicht auf einer Steinplatte, eingebunden in eine Gerölllandschaft??) Der Stein sieht immer künstlich hineingepresst und nicht zufällig vorhanden und überwachsen aus. Ich würde den Stamm abtragen (evtl. aushöhlen), dieser wirkt dann immer noch glaubwürdig.
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Gruß, Joachim
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joseph
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Re: Dreispitz steht nun bei mir

Beitrag von joseph »

Hallo also ich finde die Gestaltung mit dem Stein ehrlich gesagt wie ein Hase beim ... Sorry. Und ich glaube auch nicht das man diese Geschichte irgendwie verbessern könnte, und wie schon von euch geschrieben holt man sich mit anderen Werkstoffen noch mehr Fäulnis in den Stamm. Deshalb könnte ich mir entweder Abmosen vorstellen würde mir aber zu lange dauern, oder den Stamm richtig aufmachen. und verrotten ist da nicht . So wie auf den Fotos vielleicht

MfG Joseph
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