Wenn ich mal meine bescheidene Meinung dazugeben darf :
für mich sind es zwei Schadensbilder a) die Bissstellen b) die Punkte
Bei den Bissstellen würde ich mir keine grossen Sorgen machen (solange es nicht mehr werden)
ich habe es bei meinen Bäumen auch vereinzelt, sind irgendwelche kleine mir unbekannte Biester, liesen sich gut mit einem Pestizuied gegen beissende und saugende Schädlinge "behandeln".
Die schwarzen Punkte sind für mich dramatischer. hatte solch ein Schadensbild letztes Jahr an meinem echten Lorbeer. Mein Neffe, gelernter Gärtner, tippte auf "vergiftete" Erde.Ratschlag von ihm : Erde wechseln. Dies habe ich dann auch getan. Es war mitten im Sommer und auf Grund der Grösse(ca.2,5m) auch nicht ganz einfach. Ich habe die alte Erde mittels Wasserschlauch komplett ausgespült und dann in frische Erde wieder eingetopft.Seitdem geht er ab wie Schmitz`s Katze (der Lorbeer, nicht der Neffe-wenn jemand echten sardischen Lorbeer zum Kochen braucht, bei mir melden). Ich würde dir also raten, die alte Erde auszuspülen, keinen Wurzelschnitt machen und den Baum fürs erste in eine grössere Schale setzen.
Ulme verliert Blätter
Re: Ulme verliert Blätter
Kisoku wa suki de nai
- Voodoowester
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- Registriert: 12.05.2008, 00:54
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Ulme verliert Blätter
Ich überwintere meine auch bei Minusgraden, nur wird sie nie ganz nackt....
Gruß Voodoo
Re: Ulme verliert Blätter
hier mal ein Bild der Ulme gerade beim Neuaustrieb, fast noch ganz Kahl:Voodoowester hat geschrieben:Ich überwintere meine auch bei Minusgraden, nur wird sie nie ganz nackt....

von der hier habe ich ein Bild vom Spätherbst letzten Jahres, die iss ganz kahl:

die hat nun die gleichen Symptome bekommen und das Neemöl scheint keine Wirkung zu zeigen, daher habe ich heute mit Pilzmittel behandelt und gehe mal davon aus, dass nun Ruhe einkehrt.
LG Saduce
Re: Ulme verliert Blätter
@cordel
Vll. isses einfach nur ansichtssache oder ich hab andere Erfahrungen gemacht.
Der Baum ist nur schwer am wachsen d.h. minimiertes Wurzelwachstum, mit ein zwei kleinen schnitten regt man den Baum zum wachsen an.
Aus welchem grund auch immer, ich würde eine Ulme nie ohne Wurzelschnitt umtopfen.
Wie gesagt er stünde dann im Schatten bis zum Neuaustrieb.
Naja, sind halt nur meine Erfahrungen unter meiner pflege.
@Saduce
Hastes schon mal mit Waldleben probiert?
Damit bekommst du auch ein paar schädlinge weg.
Oder öhm Vitamin B1 oder ähnlichen wunderwässerchen?
Vll. isses einfach nur ansichtssache oder ich hab andere Erfahrungen gemacht.
Der Baum ist nur schwer am wachsen d.h. minimiertes Wurzelwachstum, mit ein zwei kleinen schnitten regt man den Baum zum wachsen an.
Aus welchem grund auch immer, ich würde eine Ulme nie ohne Wurzelschnitt umtopfen.
Wie gesagt er stünde dann im Schatten bis zum Neuaustrieb.
Naja, sind halt nur meine Erfahrungen unter meiner pflege.
@Saduce
Hastes schon mal mit Waldleben probiert?
Damit bekommst du auch ein paar schädlinge weg.
Oder öhm Vitamin B1 oder ähnlichen wunderwässerchen?
Re: Ulme verliert Blätter
Entschuldigung, aber das hört sich nach Bullshit an.Der Baum ist nur schwer am wachsen d.h. minimiertes Wurzelwachstum, mit ein zwei kleinen schnitten regt man den Baum zum wachsen an.
1. Weil ein Baum, der im Jahr des Umtopfens oberhalb des Erdreichs fast stagniert nach dem ersten Austrieb, trotzdem ein enormes Wurzelwachstum hinlegen kann.
2. Weil ein Baum, der nicht wächst, keine Energie dafür hat. Das kann aber an allen möglichen Ursachen liegen und meist ist es nicht die zu klein gewordene Schale. Bis das eintritt, muß ein Baum schon einige Jahre verwahrlosen.
Ist nicht persönlich gemeint, aber an dieser Stelle wird es mir etwas zu fabulös.
Und wenn jetzt jeder einen Wurzelschnitt vornimmt, nur weil sein Baum nicht wächst, dann schau`n wir hier bald nur noch auf Leichen.
Zudem schmeißt die Chin. Ulme gern nach erfolgreichem Austrieb die alten Blätter ab, das ist normal. Nur wenn es nicht aufhört und auch Neuaustrieb befallen ist, würde ich mir Gedanken machen (und 20 Blätter am Tag bei einer chin. Ulme ist nun wirklich nicht viel, wenn`s nicht gerade ein Shohin ist. Die machen sich nunmal gern schon bei leichterem Stress nackig).
"Wundermittel" werden auch nicht helfen und eine Spritzung bei begründetem Verdacht, vernünftig und mit erprobten Mitteln ausgeführt, schadet der Baum nicht.
Der hier eingeschlagene Weg ist vollkommen richtig, wenn schon von einem Befall ausgegangen wird. Eins nach dem Anderen ausschließen, um für die Zukunft lernen zu können. Und ob eine Schale "voll" ist, kriegt man auch mit einem Stäbchen raus...
Re: Ulme verliert Blätter
@Andre K.
Hab doch geschrieben,
das man vorher alles ausschließen sollte.
Aber warum schreibst du das erst jetzt und nich schon früher?
Hab doch geschrieben,
das man vorher alles ausschließen sollte.
Aber warum schreibst du das erst jetzt und nich schon früher?
Re: Ulme verliert Blätter
[/quote]holgerb hat geschrieben:
Für mich sehen die Blätter auch eher nach Mangelerscheinung aus, als nach Pilzerkrankung, das liesse sich aber nur mit einer guten und scharfen Makroaufnahme via Internet feststellen (von hier aus wenigstens).
Ich würde zunächst mal mit einem guten Dünger mit Spurennährstoffen düngen (Osmocote oder sowas)...
Hast Du die Möglichkeit eine gute, scharfe Nahaufnahme von den Blättern zu machen?
Gruß
Holger
Hi Holger,
hab mal mein altes Mikrokular rausgekramt und ne Aufnahme vom Randbereich eines schwarzen Punktes gemacht, hilf das weiter? Nach der Behandlung mit Pilzmittel am Samstag werden immer noch täglich Blätter gelb. Ist das so, dass nach einer Spritzung die Blätter, die zwar grün sind aber einen schwarzen Punkt haben trotzdem absterben?
Hier das Bild, besser gings nicht:

LG Saduce
