Organisch - Mineralisch
Re: Organisch - Mineralisch
Hallo Dieter,
Du kannst es glauben oder nicht, aber in Wäldern können Bäume weitaus älter sein als so manche als tausendjährig bezeichnete Eiche, oder Linde, sogar wenn der Stamm dünner ist. Das hat was mit dem Lichtangebot zu tun und dem geringerem Dickenwachstum.
Aber auch dieser Standort ist wegen des Konkurrenzdrucks extrem.
Wenn man genau darüber nachdenkt, ist fast jeder Standort extrem, die Schutthalde, der Wald oder die Bonsaischale.
Den besonderen Vorteil, den der Baum hat ist, daß er keinen festgschriebenen Stoffwechsel hat, er braucht als System nicht eine gewisse Menge an Kalorien, wie z.B. Mensch oder Tier, sondern, wenn nicht genug da ist, werden Teile abgestoßen, wenn genügend da ist, wird mehr "zugelegt". Das ist die Strategie der Bäume zu überleben.
Die Kunst der Bonsaipflege ist es, diese Strateige zu nutzen, künstlich Teile zu entfernen, um den Baum in seinem Extremstandort Schale am Leben zu halten.
Du kannst es glauben oder nicht, aber in Wäldern können Bäume weitaus älter sein als so manche als tausendjährig bezeichnete Eiche, oder Linde, sogar wenn der Stamm dünner ist. Das hat was mit dem Lichtangebot zu tun und dem geringerem Dickenwachstum.
Aber auch dieser Standort ist wegen des Konkurrenzdrucks extrem.
Wenn man genau darüber nachdenkt, ist fast jeder Standort extrem, die Schutthalde, der Wald oder die Bonsaischale.
Den besonderen Vorteil, den der Baum hat ist, daß er keinen festgschriebenen Stoffwechsel hat, er braucht als System nicht eine gewisse Menge an Kalorien, wie z.B. Mensch oder Tier, sondern, wenn nicht genug da ist, werden Teile abgestoßen, wenn genügend da ist, wird mehr "zugelegt". Das ist die Strategie der Bäume zu überleben.
Die Kunst der Bonsaipflege ist es, diese Strateige zu nutzen, künstlich Teile zu entfernen, um den Baum in seinem Extremstandort Schale am Leben zu halten.
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Re: Organisch - Mineralisch
Gut mein lieber Holger
Unter welchen Bedingungen wachsen die "ausdrucksstärksten" Bäume.
mfG Dieter
ps Isch bin zwar keine westfälischer Sturkopf,
aber brauchse gar nich jlauben,
dat isch so schnell aufhebe.
@Chris-Danke das Du so ausführlich Dein System beschrieben hast,
ich konnte daraus alle wichtigen Informationen entnehmen.
Unter welchen Bedingungen wachsen die "ausdrucksstärksten" Bäume.
mfG Dieter
ps Isch bin zwar keine westfälischer Sturkopf,
aber brauchse gar nich jlauben,
dat isch so schnell aufhebe.
@Chris-Danke das Du so ausführlich Dein System beschrieben hast,
ich konnte daraus alle wichtigen Informationen entnehmen.
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Organisch - Mineralisch
Holger besser hätte ich es nicht sagen können!holgerb hat geschrieben:Ich glaube, daß Marco von falschen Vorraussetzungen ausgeht, die für die Tomatenmethode nicht zutreffend ist.
Ich mache jetzt mal ein Gedanken- und Rechenspiel, um das zu verdeutlichen.
Sagen wir mal, daß Wacholder X einen jährlichen Bedarf an Dünger von (was weiß ich) 5 kg hat (rein fiktive Zahl).
Bisher war die Methode so, ich streue irgendeinen Dünger darauf, so nach Gutdünken oder nach Vorschrift, wie es auf der Verpackung steht. Da die meisten von uns Dünger verwenden, die nicht schnell zu Verbrennungen führen können, lasse ich das mal aussen vor. Nehmen wir mal der Einfachheit halber an, Verbrennung gibt's nicht.
Bonsaianer 1: düngt 5kg einmalig, alles druff, von mir aus auch Depot....
Was passiert?
Leben im Überfluss, wachsen, wachsen, wachsedn, was das Zeug hält immer weiter und weiter..... und vor allem viel zu schnell durch das Überangebot...
Bonsaianer 2: düngt in 10 Gaben (ich gehe mal von 10 Düngemonaten aus), also jedesmal 500g Dünger.....
Was passiert:
schon bessere Versorgung, aber immer noch mit Düngespitzen, immer noch schubweise Versorgung
Bonsaianer 3: düngt 30 Gaben, jedesmal also ca. 166,6g.....
Chris düngt wie folgt: Chris düngt jeden Tag, bei 10 Düngemonaten also an 300 Tagen, jedesmal à 16,6g.
Er hat also eine sehr gleichmässige Verteilung der Nährsalze aufs Jahr, keine Gefahr von Versalzung, keine Gefahr von Überdüngung und der damit verbundenen Gefahr von wässrigen Trieben.
Der Grund, warum Tomaten wässrig schmecken liegt nicht an der Düngung, sondern daran, daß Tomaten im Glashaus gezogen werden, es Tomaten somit auch im Winter gibt, die natürlich dann wässrig schmecken und immer größere Tomaten gezüchtet werden. Das hat nichts mit Düngung zu tun.
Bei Tomaten geht mir nichts mehr über meine eigenen kleinen Buschtomaten. Die haben ein ganz fantastisches Aroma und ich bin davon überzeugt, es hat nichts mit dem Dünger zu tun, sondern mit der Größe der Früchte. Und das ist Zucht und nicht Düngung.
Marco, warum ich Deinen Vergleich mit Verfettung auch nicht stehen lassen kann:
Dein Beispiel mit den Sumo-Ahörnern hat wahrscheinlich nur wenig mit dem starken wachstum zu tun. Das müsste man jetzt genauer untersuchen, sich die Pflanzen anschauen, wissen, wie sie versorgt worden sind. Zellgrößen anschauen usw. usw.
Ich habe es mir ebenfalls abgewöhnt, Bäume zu vermenschlichen und dort Parallelen zu ziehen, die nicht vorhanden sind.
Bäume funktionieren komplett anders als Tiere, da wirst Du mir sicher zustimmen. Gerade die bildhaften Vergleiche zwischen Mensch und Baum funktionieren meist nicht.
Sicher können sich Tiere und Pflanzen an Umweltbedingungen anpassen (oder wie man so schön sagt: adaptieren), aber was gibt es denn zu adaptieren?
Daran, daß jeden Tag genug Nährsalze vorhanden sind und der Baum keine "Existenzangst" (da ist schon wieder so eine Vermenschlichung) haben muss?
Weswegen ich nicht viel von sinnloser Rumspritzerei halte, sondern von einer vernünftigen und gleichmässigen Nährstoffversorgung.MerschelMarco hat geschrieben:Warum soll sich eine Pflanze mit der Abwehr von Krankheiten beschäftigen, wenn keine da sind
Und um doch mal beim Adipositas-Vergleich zu bleiben:
Das Training für den Baum ist der Schnitt, die Gestaltung und damit der "Verlust der Pfunde"....
Daß moderen Substrate nicht an die Natur herankommen (Dein Beispiel mit den Mykhorrizza) ist dagegen verständlich, aber auch das hat nichts mit Überversorgung zu tun.
Wichtig zu wissen ist, wieviel ich jeden Tag geben darf, um eben nicht durch zuviel Stickstoffgabe ein zu großes Wachstum mit wässrigen Trieben zu haben.
Deswegen hatte ich auch nach der Gabe der anderen essentiellen Nährsalze gefragt.
See you in next time!
Re: Organisch - Mineralisch
Jetzt kommste noch vorort gucken und dann plaudern wir sicher noch längere Zeit ( wie war das mit den Tabakpflanzen).zopf hat geschrieben:Gut mein lieber Holger
Unter welchen Bedingungen wachsen die "ausdrucksstärksten" Bäume.
mfG Dieter
ps Isch bin zwar keine westfälischer Sturkopf,
aber brauchse gar nich jlauben,
dat isch so schnell aufhebe.
@Chris-Danke das Du so ausführlich Dein System beschrieben hast,
ich konnte daraus alle wichtigen Informationen entnehmen.
grüße
Chris
Re: Organisch - Mineralisch
Bin schon janz kribbelisch.... :Dchris.p hat geschrieben:See you in next time!
Datt weis isch, datt Du net so schnell aufjeben tust, abba isch bin de westfälische Sturkopp....(die werden hier gezüchtet)zopf hat geschrieben:Gut mein lieber Holger
Unter welchen Bedingungen wachsen die "ausdrucksstärksten" Bäume.
mfG Dieter
ps Isch bin zwar keine westfälischer Sturkopf,
aber brauchse gar nich jlauben,
dat isch so schnell aufhebe.
Die ausdrucksstärksten Bäume wachsen wahrscheinlich "auf der freien Pläne", wie wir Westfalen so gerne sagen.
Warum? (bei gleichem Alter der Bäume)
Na, im Wald da wächst der Baum gerade, schlank, nach oben, zum Licht und hat eine ehr kleine Krone...
Der Baum auf der Pläne hat von allen Seiten Licht und zwar viel mehr, als der Waldbaum. Er kann richtig zulegen, expandieren was das Zeug hält.
Er ist aber auch wesentlich angreifbarer von Wetter usw.
Und dann lass' in Deinem Kopf mal das Wetter toben, so richtig mit Astbruch und anschließender Fäule, Wundüberwallung, Neuaufbau, das ganze Programm.
Na, welcher Baum ist der Ausdrucksstärkere?
"Ja, kommt drauf an", sagst Du richtig.
Ein 10 Jahre alter Baum wirde eher im Wald, "bei seiner Familie" überleben, der 10-jährige Freilandbaum wird sich wohl beim erst besten Blitzeinschlag in der Hölle die Haare fönen....(der Waldbaum auch, aber da ist die Wahrscheinlichkeit geringer)
Wie sieht das aber aus, wenn beide 300 Jahre alt sind?
Das hat wenig mit Versorgung zu tun.
Wird ein Baum schlecht versorgt, hat er es immer schwer.
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Re: Organisch - Mineralisch
Ich durfte mich heute ganz persönlich bei Chris von der Tomatenmethode überzeugen lassen.
Ich muss sagen, ich hatte mir einiges vorgestellt, aber DAS hat bei weitem meine Vorstellungen übertroffen.
Ich weiß gar nicht wie ich da anfangen soll, ich bin noch ganz überwältigt!
So etwas habe ich noch nicht gesehen und erlebt. Zuwächse von denen manch einer nur träumen kann. Der absolute Wahnsinn.
Das kann man auch gar nicht im Bild festhalten, das muss man live gesehen haben.
Laubbäume mit langen, festen nahezu ausgereiften Triebn, nix von Mastwuchs durch zuviel Stickstoff, sondern richtig gesunde, starke Triebe!
Und immer der Nachsatz von Chris: "Die hab' ich schon drei mal geschnitten!"
Nadelbäume mit Knospen an allen möglichen und unmöglichen Stellen, in einer Menge, die ich noch nicht gesehen habe, an Yamadoris, die gerade die zweite Saison in der Schale stehen und wachsen und Knospen bilden wie verrückt.
Beeindruckend! Wirklich beeindruckend. Der Aufwand ist auch nicht viel größer als sonstiges Düngen und Wässern. Und einsaetzbar, ob in der Giesskanne, oder mit Pumpe vom Fass....
Allerdings etwas teurer, ab er die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Und sie sind eindeutig sichtbar und nicht nur ein "ich glaube, das das wirkt". Nein, das sind wirklich sichtbare Ergebnisse.
Ich muss sagen, ich bin skeptisch gewesen, genauso wie Chris auch anfangs skeptisch war, so hat er erzählt, aber das werde ich ausprobieren, soweit das in meinen Möglichkeiten steht....
Ich muss sagen, ich hatte mir einiges vorgestellt, aber DAS hat bei weitem meine Vorstellungen übertroffen.
Ich weiß gar nicht wie ich da anfangen soll, ich bin noch ganz überwältigt!
So etwas habe ich noch nicht gesehen und erlebt. Zuwächse von denen manch einer nur träumen kann. Der absolute Wahnsinn.
Das kann man auch gar nicht im Bild festhalten, das muss man live gesehen haben.
Laubbäume mit langen, festen nahezu ausgereiften Triebn, nix von Mastwuchs durch zuviel Stickstoff, sondern richtig gesunde, starke Triebe!
Und immer der Nachsatz von Chris: "Die hab' ich schon drei mal geschnitten!"
Nadelbäume mit Knospen an allen möglichen und unmöglichen Stellen, in einer Menge, die ich noch nicht gesehen habe, an Yamadoris, die gerade die zweite Saison in der Schale stehen und wachsen und Knospen bilden wie verrückt.
Beeindruckend! Wirklich beeindruckend. Der Aufwand ist auch nicht viel größer als sonstiges Düngen und Wässern. Und einsaetzbar, ob in der Giesskanne, oder mit Pumpe vom Fass....
Allerdings etwas teurer, ab er die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Und sie sind eindeutig sichtbar und nicht nur ein "ich glaube, das das wirkt". Nein, das sind wirklich sichtbare Ergebnisse.
Ich muss sagen, ich bin skeptisch gewesen, genauso wie Chris auch anfangs skeptisch war, so hat er erzählt, aber das werde ich ausprobieren, soweit das in meinen Möglichkeiten steht....
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- Frank Zappa -
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Re: Organisch - Mineralisch
Hallo
Also wenn ich Holgers letzten Beitrag lese und an meinen Balkon denke, dann wird mir anders.
Das meine Pflanzen optimal wachsen, davon bin ich noch Lichtjahre entfernt, sie wachsen einfach, nicht immer, nicht alle. Aber sie wachsen jedes Jahr ein bischen besser (bis auf meine Ausfälle, die gar nicht). Das merke ich nicht nur am Zuwachs, sondern auch am Befall mit Schädlingen (ist merklich weniger geworden).
Wenn ich an mein Düngeverhalten denke, da gibt es schonmal "Verschiebungen". Ich dünge wöchentlich mit mineralischem Flüssigdünger, so wie es auf der Flasche steht. Manchmal vergesse ich es, manchmal hab ich keine Zeit großartig dünger anzusetzen oder es regnet wie aus Eimern, dann mache ich es ein paar Tage später, daher verschiebt sich das nächste Düngen wieder, .... . Im Gegensatz zu meinem Bekanntenkreis (keine Bonsaianer) ist das immer noch super, die düngen selten bis nie.
Die Strategie mit den geringen, aber regelmässigen Düngegaben leuchtet mir ein. Ich esse ja auch kein Schwein und dann eine Woche lang nichts (ja, das kann man überhaupt nicht vergleichen, aber es ist ein schönes "Bild").
Wenn ich mir jetzt eine Tonne auf den Balkon stelle, und diese mit Wasser und einem 7tel der "Wochenration" meines Düngers befülle und daraus täglich gieße, könnte das klappen?
Sicher bin ich damit nicht auf dem "Tomatenweg", aber es wäre eigentlich besser als mein jetziger. Baut sich die nicht verbrauchte Düngerlösung im Vorratsbehälter von allein ab (ich rede von einem Zeitraum von 1-2 Tagen, wenn es z.B. regnet)?
Das könnte ich auf jeden Fall schnell und einfach umsetzen.
Nach Meßgeräten hab ich auch mal geschaut, aber die Kosten und "der Aufwand" kommen für meinen kleinen Balkon erst mal nicht in Frage. Auf lange Sicht sind sie aber vielleicht mal eine Überlegung wert.
Also wenn ich Holgers letzten Beitrag lese und an meinen Balkon denke, dann wird mir anders.
Das meine Pflanzen optimal wachsen, davon bin ich noch Lichtjahre entfernt, sie wachsen einfach, nicht immer, nicht alle. Aber sie wachsen jedes Jahr ein bischen besser (bis auf meine Ausfälle, die gar nicht). Das merke ich nicht nur am Zuwachs, sondern auch am Befall mit Schädlingen (ist merklich weniger geworden).
Wenn ich an mein Düngeverhalten denke, da gibt es schonmal "Verschiebungen". Ich dünge wöchentlich mit mineralischem Flüssigdünger, so wie es auf der Flasche steht. Manchmal vergesse ich es, manchmal hab ich keine Zeit großartig dünger anzusetzen oder es regnet wie aus Eimern, dann mache ich es ein paar Tage später, daher verschiebt sich das nächste Düngen wieder, .... . Im Gegensatz zu meinem Bekanntenkreis (keine Bonsaianer) ist das immer noch super, die düngen selten bis nie.
Die Strategie mit den geringen, aber regelmässigen Düngegaben leuchtet mir ein. Ich esse ja auch kein Schwein und dann eine Woche lang nichts (ja, das kann man überhaupt nicht vergleichen, aber es ist ein schönes "Bild").
Wenn ich mir jetzt eine Tonne auf den Balkon stelle, und diese mit Wasser und einem 7tel der "Wochenration" meines Düngers befülle und daraus täglich gieße, könnte das klappen?
Sicher bin ich damit nicht auf dem "Tomatenweg", aber es wäre eigentlich besser als mein jetziger. Baut sich die nicht verbrauchte Düngerlösung im Vorratsbehälter von allein ab (ich rede von einem Zeitraum von 1-2 Tagen, wenn es z.B. regnet)?
Das könnte ich auf jeden Fall schnell und einfach umsetzen.
Nach Meßgeräten hab ich auch mal geschaut, aber die Kosten und "der Aufwand" kommen für meinen kleinen Balkon erst mal nicht in Frage. Auf lange Sicht sind sie aber vielleicht mal eine Überlegung wert.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Re: Organisch - Mineralisch
Hallo Frank.
Auch ich war der Egal-was-Dünger-Mthode anhängig, ich habe sogar flüssige Dünger für eher schlecht gehalten, weil ich dachte, daß die Gefahr von Düngefehlern größer ist, bzw. die Zusammensetzungen schlechter sind. Und weil es so schön einfach war, nur alle paar Monate Osmocote aufzulegen. Ich fürchte allerdings, daß meine Substrate (zumindest auf dem Balkon) fürchterlich versalzen sind, obwohl ich dieses Jahr getopft habe.
Ich werde mich wohl dieses Jahr schon dahingehend umorientieren, daß ich, flüssig dünge, so wie Du es beschrieben hast.
Frank, Du musst ja gar keine großes Fass auf den Balkon stellen, Du kannst ja auch kleiner beimischen. Das wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicht vernachlässigen darf man später allerdings die Qualität des Giesswassers, um eine genaue Düngerdosierung zu erstellen und vor allem, ob basisch oder sauer gedüngt werden muss.
Du hast im Prinzip recht, für den kleinen Balkon ist die Anschaffung eines Leitfähigkeitsmessers und eines pH-Meters schon eine Anschaffung. Allerdings kann man sich das, oder Beihilfe dazu ja auch zu Weihnachten wünschen. Es ist natürlich erstmal eine Anschaffung.
Aber für mich kann ich sagen, daß es mir für meinen großen Wacholder schon die Anschaffung wert wäre, wenn man mal den Wert der Pflanze (auch ideell) mit den Anschaffungskosten abwägt und bedenkt, daß Krankheiten in der Zukunft vermutlich noch ein kleineres Risiko darstellen werden.
Ich will nicht zu sehr auf die Kacke hauen, aber das war wirklich beeindruckend. Ich glaube, ein Baum hatte 6 x ausgetrieben dieses Jahr (berichtige mich Chris, wenn ich das falsch wiedergebe), immer wieder zurückgeschnitten.
Und ich betone nochmal, da war kein Trieb weich, da war kein Trieb mastig, das waren an den Laubbäumen teilweise Austriebe, einjährig, da braucht man sonst 2-3 Jahre in der Schale. Und fast komplett ausgereift.
Auf den Stock gesetzte Potentilla, die Austriebe gemacht hat, als säße sie in freier Natur.
Ein Juniperus communis (war es glaub' ich), der letztes Jahr ziemlichen Blattlausbefall hatte (die letztjährigen Triebe waren noch schwarz von der Kacke), mit so vielen und gesunden grasgrünen Knospen und Trieben, das haben einige bei normaler Pflege nicht an ihren Pflanzen.
Jetzt komme ich kurz zurück zu Dieters Extremstandorten:
Ich würde fast sagen, überall auf der Welt leben Bäume an Extremstandorten, ausser bei Chris im Garten, das muss Pflanzenschlaraffenland sein.
Dieter, schau's Dir an, es lohnt sich.
Und jetzt muss ich wieder bißchen runterkommen, sonst denkt ihr wieder alle, der Chris hätt' mir 'n ganzes Heft zum lecken gegeben.

Auch ich war der Egal-was-Dünger-Mthode anhängig, ich habe sogar flüssige Dünger für eher schlecht gehalten, weil ich dachte, daß die Gefahr von Düngefehlern größer ist, bzw. die Zusammensetzungen schlechter sind. Und weil es so schön einfach war, nur alle paar Monate Osmocote aufzulegen. Ich fürchte allerdings, daß meine Substrate (zumindest auf dem Balkon) fürchterlich versalzen sind, obwohl ich dieses Jahr getopft habe.
Ich werde mich wohl dieses Jahr schon dahingehend umorientieren, daß ich, flüssig dünge, so wie Du es beschrieben hast.
Frank, Du musst ja gar keine großes Fass auf den Balkon stellen, Du kannst ja auch kleiner beimischen. Das wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicht vernachlässigen darf man später allerdings die Qualität des Giesswassers, um eine genaue Düngerdosierung zu erstellen und vor allem, ob basisch oder sauer gedüngt werden muss.
Du hast im Prinzip recht, für den kleinen Balkon ist die Anschaffung eines Leitfähigkeitsmessers und eines pH-Meters schon eine Anschaffung. Allerdings kann man sich das, oder Beihilfe dazu ja auch zu Weihnachten wünschen. Es ist natürlich erstmal eine Anschaffung.
Aber für mich kann ich sagen, daß es mir für meinen großen Wacholder schon die Anschaffung wert wäre, wenn man mal den Wert der Pflanze (auch ideell) mit den Anschaffungskosten abwägt und bedenkt, daß Krankheiten in der Zukunft vermutlich noch ein kleineres Risiko darstellen werden.
Ich will nicht zu sehr auf die Kacke hauen, aber das war wirklich beeindruckend. Ich glaube, ein Baum hatte 6 x ausgetrieben dieses Jahr (berichtige mich Chris, wenn ich das falsch wiedergebe), immer wieder zurückgeschnitten.
Und ich betone nochmal, da war kein Trieb weich, da war kein Trieb mastig, das waren an den Laubbäumen teilweise Austriebe, einjährig, da braucht man sonst 2-3 Jahre in der Schale. Und fast komplett ausgereift.
Auf den Stock gesetzte Potentilla, die Austriebe gemacht hat, als säße sie in freier Natur.
Ein Juniperus communis (war es glaub' ich), der letztes Jahr ziemlichen Blattlausbefall hatte (die letztjährigen Triebe waren noch schwarz von der Kacke), mit so vielen und gesunden grasgrünen Knospen und Trieben, das haben einige bei normaler Pflege nicht an ihren Pflanzen.
Jetzt komme ich kurz zurück zu Dieters Extremstandorten:
Ich würde fast sagen, überall auf der Welt leben Bäume an Extremstandorten, ausser bei Chris im Garten, das muss Pflanzenschlaraffenland sein.
Dieter, schau's Dir an, es lohnt sich.
Und jetzt muss ich wieder bißchen runterkommen, sonst denkt ihr wieder alle, der Chris hätt' mir 'n ganzes Heft zum lecken gegeben.
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Re: Organisch - Mineralisch
Danke,
jetzt hab ich so dermaßen bock,
daß ich meine Familie zu Weihnachten damit belästigen werde.
@schmieda
Noch mal kurz zum Balkon.
Ich hab mir einfach einen großen Mörtelkübel als Wasserspeicher umgebaut,
düngemenge ausgerechnet und los geht.
Drunter eine Billig Pumpe mit wenig Förderleistung,
die eine G...ena M.....drip Anlage bedient.
Jetzt wird zweimal täglich gedüngt und seit dem explodieren meine Pflanzen.
Das war meine Vorerst Lösung
jetzt hab ich so dermaßen bock,
daß ich meine Familie zu Weihnachten damit belästigen werde.
@schmieda
Noch mal kurz zum Balkon.
Ich hab mir einfach einen großen Mörtelkübel als Wasserspeicher umgebaut,
düngemenge ausgerechnet und los geht.
Drunter eine Billig Pumpe mit wenig Förderleistung,
die eine G...ena M.....drip Anlage bedient.
Jetzt wird zweimal täglich gedüngt und seit dem explodieren meine Pflanzen.
Das war meine Vorerst Lösung
Re: Organisch - Mineralisch
Hallo Holger
Zur Unterstützung der notleidenden Tabakindustrie fahre ich im September zu Chris,
allerdings glaube ich Chris einfach wenn er seine Ergebnisse schildert
ohne mich mit eigenen Augen überzeugen zu müssen.
Ich habe mir auch schon "meinen" Düngerhersteller ausgesucht,
der für den Versuch nächstes Jahr den Saft liefern wird.
Als allgemeines Konzept kann ich allerdings nicht den Tomatenweg gehen,
dafür habe ich zuviele Pflänzchen und zuwenig Zeit.
Zuwenig Zeit, zuwenig Platz sind wichtige Faktoren,
was viel wächst muss viel geschnitten werden,
was viel wächst braucht viel Platz.
Allgemeines Konzept ist eigentlich ein gutes Stichwort,
mein Weg, meine Richtung, wohin die Reise geht,
das wird im Laufe der Zeit immer klarer.
Es bleibt immer genügend Raum um einen Schlenker
über den Tomatenweg zu gehen, aber für mich ist es ein Schlenker.
Wenn ich einen Bonsaiabstelltisch baue,
kann ich getrost den Strom abstellen.
Beitel, Kataba sind die einzigen Werkzeuge die ich benutze,
kein Schraube, nur Leim und Zapfen halten den Tisch zusammen.
Wie Chris schon schrieb, jeder geht seinen Weg
(ein Schlenker sollte aber immer drin sein)
Ein sonniges, beschauliches Wochenende
Dieter
ps Bei vielen Fotos die ich hier im Forum sehe,
drängt sich allerdings der Gedanke auf, sich mal dem Tomatenweg zu nähern.
Zur Unterstützung der notleidenden Tabakindustrie fahre ich im September zu Chris,
allerdings glaube ich Chris einfach wenn er seine Ergebnisse schildert
ohne mich mit eigenen Augen überzeugen zu müssen.
Ich habe mir auch schon "meinen" Düngerhersteller ausgesucht,
der für den Versuch nächstes Jahr den Saft liefern wird.
Als allgemeines Konzept kann ich allerdings nicht den Tomatenweg gehen,
dafür habe ich zuviele Pflänzchen und zuwenig Zeit.
Zuwenig Zeit, zuwenig Platz sind wichtige Faktoren,
was viel wächst muss viel geschnitten werden,
was viel wächst braucht viel Platz.
Allgemeines Konzept ist eigentlich ein gutes Stichwort,
mein Weg, meine Richtung, wohin die Reise geht,
das wird im Laufe der Zeit immer klarer.
Es bleibt immer genügend Raum um einen Schlenker
über den Tomatenweg zu gehen, aber für mich ist es ein Schlenker.
Wenn ich einen Bonsaiabstelltisch baue,
kann ich getrost den Strom abstellen.
Beitel, Kataba sind die einzigen Werkzeuge die ich benutze,
kein Schraube, nur Leim und Zapfen halten den Tisch zusammen.
Wie Chris schon schrieb, jeder geht seinen Weg
(ein Schlenker sollte aber immer drin sein)
Ein sonniges, beschauliches Wochenende
Dieter
ps Bei vielen Fotos die ich hier im Forum sehe,
drängt sich allerdings der Gedanke auf, sich mal dem Tomatenweg zu nähern.
Zuletzt geändert von zopf am 17.08.2009, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
grüsse an die bewohner von melmac
-
MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Organisch - Mineralisch
Vielleicht bin ich tatsächlich von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Chris Eingangsstatement des 100% igen Ertrags habe ich mit maximaler Biomasseproduktion gleichgesetzt. Und das ist generell nicht der Weisheit letzter Schluss, im Bezug auf Bonsai schon gleich gar nicht.holgerb hat geschrieben:Ich glaube, daß Marco von falschen Vorraussetzungen ausgeht, die für die Tomatenmethode nicht zutreffend ist.
Gehts um 100% Effizienz um bin ich einverstanden. Effizienz in dem Sinne, hohe Qualtiät schnell, einfach und kostengünstig zu erhalten. Alle drei Faktoren wird man nicht maximieren können, weil sie sich z.T. gegenseitig ausschließen, aber optimieren ist drin, ich glaube darin sind wir uns einig.
Qualität in der Aufbau/Materialentwicklungsphase (ich denke um die geht es hier mal primär, bei "fertigen" Bonsai gelten andere Schwerpunkte ) heißt für mich kräftiges kontrollierbares Wachstum mit kurzen Internodien und generell widerstandsfähige Pflanzen, die nicht quasi am Tropf hängen müssen (wieder so ein bildhafter Vergleich) um existieren zu können.
Die Eindrücke, die Holger von Chris Garten schildert machen mich jedenfalls neugierig!
Wahrscheinlich müßte man sich wirklich selber davon ein Bild machen.
Kurzer Exkurs zu den Tomaten: Die Qualität hängt entscheidend von der Düngung ab, mit der Thematik habe ich mich lange Zeit beschäftigt.
Bevor man allerdings darüber diskutiert, muß man erst genau definieren was denn Qualität eigentlich ist, daran hapert es nämlich meistens.
Grüße,
Marco
Re: Organisch - Mineralisch
@Dieter:
Na klar, jeder muss seinen Weg gehen, das was er kontrollieren kann, ist ja völlig logisch. Ob ich das so durchziehen kann, weiß ich auch noch nicht, aber ich weiß jetzt, daß ich noch lange nicht bei gutem Wachstum angekommen bin, sondern eher bei "schon in Ordnung" oder "ganz okay".
Auch als Fachmann muss man noch wieder einige Dinge lernen (die man ja eigentlich weiß, oder mal gelernt hat). Bonsai ist genau der Spezialfall, für den wir das mal gelernt haben.
Dein letzter Satz, der ist besonders markant, finde ich:
@MerschelMarco:
Es geht keinesfalls um Maximum, das darf es nie, wenn man auf gute bzw. hervorragende Qualität aus ist. Es kann immer nur um Optimum gehen. Und es müssen alle "Regler" im Optimum liegen, da sich die einzelnen Faktoren begrenzen.
Das ist vor allem auch für den "fertigen" Bonsai richtig gut, denn die Rückknospung, Knospenmenge und- dicke ist mindestens ebenso beeindruckend wie die Länge der Triebe. Kurze Internodien durch Aushungern ist ein Irrweg, weil es die Pflanze schwächt.
Und das wäre es, was Deine Tomaten wahrscheinlich auch besser schmecken lassen würde, wobei wahrscheinlich andere, organische Substanzen bei der Geschmacksausprägung noch eine Rolle spielen, vermute ich....
So, jetzt muss ich putzen.......
Schönes WE
Holger
P.S.: Schade, jetzt ist der Disput vorbei und das Gruppenkuscheln beginnt wieder....
Na klar, jeder muss seinen Weg gehen, das was er kontrollieren kann, ist ja völlig logisch. Ob ich das so durchziehen kann, weiß ich auch noch nicht, aber ich weiß jetzt, daß ich noch lange nicht bei gutem Wachstum angekommen bin, sondern eher bei "schon in Ordnung" oder "ganz okay".
Auch als Fachmann muss man noch wieder einige Dinge lernen (die man ja eigentlich weiß, oder mal gelernt hat). Bonsai ist genau der Spezialfall, für den wir das mal gelernt haben.
Dein letzter Satz, der ist besonders markant, finde ich:
Ich weiß natürlich, daß Du Chris auch so glaubst, tu ich ja auch, aber wie gesagt, ich war mächtig erstaunt, vor allem über die Knospenzahl, das bringt mich direkt zum nächsten:zopf hat geschrieben:Bei vielen Fotos die ich hier im Forum sehe,
drängt sich allerdings der Gedanke auf, sich mal dem Tomatenweg zu nähern.
@MerschelMarco:
Es geht keinesfalls um Maximum, das darf es nie, wenn man auf gute bzw. hervorragende Qualität aus ist. Es kann immer nur um Optimum gehen. Und es müssen alle "Regler" im Optimum liegen, da sich die einzelnen Faktoren begrenzen.
Und das ist es ja gerade. Mit der Tomatenmethode hast Du kräftiges Wachstum, mit (erstaunlicherweise) kurzen Internodien. Selbst bei einer dicken Prunus cerasifera 'Nigra' die schon so wachsen wie blöde waren die Internodien nicht länger als (oh, jetzt muss ich schätzen) 3 oder max. 4cm! Und das an 1m langen Trieben!MerschelMarco hat geschrieben:Qualität in der Aufbau/Materialentwicklungsphase (ich denke um die geht es hier mal primär, bei "fertigen" Bonsai gelten andere Schwerpunkte ) heißt für mich kräftiges kontrollierbares Wachstum mit kurzen Internodien und generell widerstandsfähige Pflanzen, die nicht quasi am Tropf hängen müssen (wieder so ein bildhafter Vergleich) um existieren zu können.
Das ist vor allem auch für den "fertigen" Bonsai richtig gut, denn die Rückknospung, Knospenmenge und- dicke ist mindestens ebenso beeindruckend wie die Länge der Triebe. Kurze Internodien durch Aushungern ist ein Irrweg, weil es die Pflanze schwächt.
Und das wäre es, was Deine Tomaten wahrscheinlich auch besser schmecken lassen würde, wobei wahrscheinlich andere, organische Substanzen bei der Geschmacksausprägung noch eine Rolle spielen, vermute ich....
So, jetzt muss ich putzen.......
Schönes WE
Holger
P.S.: Schade, jetzt ist der Disput vorbei und das Gruppenkuscheln beginnt wieder....
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Re: Organisch - Mineralisch
Hallo Holger
"..da wohl wahrscheinlich bei solch einer Veranstaltung hochrangige wissenschaftlich ausgebildete Fachleute dabei sind, denen ´sicher nichts mehr Spaß machen würde als mich in der Luft zu zerreißen."
Ist bestimmt leicht überlesen worden, beinhaltet aber einen wichtigen Punkt.
Ein kleiner Teil des Forums ist "Werbungs/Leitungs/Präsentation-Forum" für Profis und Semiprofis.
Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, läuft Gefahr einen kleinen Schubs zu bekommen.
Dank Chris Einmischung sind einige Informationen niedergeschrieben worden
und einige User sind vielleicht etwas sensibilisiert worden was dieses Thema betrifft.
Viel mehr kann ein Forum nicht leisten
daher ist Gruppenkuscheln ein angenehmer Ausklang eines kontroversen Themas.
mfG Dieter
"..da wohl wahrscheinlich bei solch einer Veranstaltung hochrangige wissenschaftlich ausgebildete Fachleute dabei sind, denen ´sicher nichts mehr Spaß machen würde als mich in der Luft zu zerreißen."
Ist bestimmt leicht überlesen worden, beinhaltet aber einen wichtigen Punkt.
Ein kleiner Teil des Forums ist "Werbungs/Leitungs/Präsentation-Forum" für Profis und Semiprofis.
Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, läuft Gefahr einen kleinen Schubs zu bekommen.
Dank Chris Einmischung sind einige Informationen niedergeschrieben worden
und einige User sind vielleicht etwas sensibilisiert worden was dieses Thema betrifft.
Viel mehr kann ein Forum nicht leisten
daher ist Gruppenkuscheln ein angenehmer Ausklang eines kontroversen Themas.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Organisch - Mineralisch
Dieter,
haste ja vollkommen recht. Eines der wenigen Themen, daß wir hier nicht abschneiden mussten oder ein strenges DUDUDU über den Tisch ging. Da kann man schon aus lauter Freude Gruppenkuscheln.
Das macht Spaß und Freude (mir jedenfalls), ich diskutiere gerne kontrovers, hart (manchmal schiesse ich dabei übers Ziel hinaus) und was es am PC so schön macht: man kann seine Statements ziemlich schnell mit Quellen untermauern (muss man natürlich vorsichtig sein und nicht alles auf Anhieb glauben). Für mich ist das sehr belebend, ich denke viel nach über das Gelesene, im Großen und Ganzen erweitert es meinen Horizont.
Und wenn's dann vorbei ist, bleibt ein komisches Gefühl, wenn alles gesagt, ein Konsens gefunden wurde oder der Gegenüber sich ausgeklinkt hat (oder die Gegenüber ausgeklinkt haben). Das ist ein reines Diskutiergefühl, unabhängig vom Thema, hmmm, womit kann man das jugendfrei vergleichen?....
Was mich dann wieder hoch erfreut, dieses Thema hat in 8 Tagen 1093 klicks, das sind gute 136 Klicks am Tag; von 1093 ziehe ich 59 Antworten ab, bleiben 1034 Klicks, wir haben bestimmt paarmal doppelt und dreifach geklickt, ich runde mal ab auf 1000. Macht 125 Fremdklicks am Tag. Und selbst wenn nur die Hälfte davon, oder auch nur ein Drittel mitverfolgt hat (das kann man jetzt etwas schwieriger herausrechnen) und ansatzweise begreift, worum es geht, ist doch schon einiges gewonnen, oder sehe ich das falsch?
Gruß
Holger
/Mod: hieraus wurde ein zweites Thema abgespalten: täglich Düngen, EC, PH, ...
haste ja vollkommen recht. Eines der wenigen Themen, daß wir hier nicht abschneiden mussten oder ein strenges DUDUDU über den Tisch ging. Da kann man schon aus lauter Freude Gruppenkuscheln.
Das macht Spaß und Freude (mir jedenfalls), ich diskutiere gerne kontrovers, hart (manchmal schiesse ich dabei übers Ziel hinaus) und was es am PC so schön macht: man kann seine Statements ziemlich schnell mit Quellen untermauern (muss man natürlich vorsichtig sein und nicht alles auf Anhieb glauben). Für mich ist das sehr belebend, ich denke viel nach über das Gelesene, im Großen und Ganzen erweitert es meinen Horizont.
Und wenn's dann vorbei ist, bleibt ein komisches Gefühl, wenn alles gesagt, ein Konsens gefunden wurde oder der Gegenüber sich ausgeklinkt hat (oder die Gegenüber ausgeklinkt haben). Das ist ein reines Diskutiergefühl, unabhängig vom Thema, hmmm, womit kann man das jugendfrei vergleichen?....
Was mich dann wieder hoch erfreut, dieses Thema hat in 8 Tagen 1093 klicks, das sind gute 136 Klicks am Tag; von 1093 ziehe ich 59 Antworten ab, bleiben 1034 Klicks, wir haben bestimmt paarmal doppelt und dreifach geklickt, ich runde mal ab auf 1000. Macht 125 Fremdklicks am Tag. Und selbst wenn nur die Hälfte davon, oder auch nur ein Drittel mitverfolgt hat (das kann man jetzt etwas schwieriger herausrechnen) und ansatzweise begreift, worum es geht, ist doch schon einiges gewonnen, oder sehe ich das falsch?
Gruß
Holger
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"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Constantin
Re: Organisch - Mineralisch
holgerb hat geschrieben:Und ich betone nochmal, da war kein Trieb weich, da war kein Trieb mastig, das waren an den Laubbäumen teilweise Austriebe, einjährig, da braucht man sonst 2-3 Jahre in der Schale. Und fast komplett ausgereift.
Verwechseln Sie nicht Wachstum mit Gesundheit! - L. Shigoholgerb hat geschrieben:Und das ist es ja gerade. Mit der Tomatenmethode hast Du kräftiges Wachstum, mit (erstaunlicherweise) kurzen Internodien. Selbst bei einer dicken Prunus cerasifera 'Nigra' die schon so wachsen wie blöde waren die Internodien nicht länger als (oh, jetzt muss ich schätzen) 3 oder max. 4cm! Und das an 1m langen Trieben!
Das ist vor allem auch für den "fertigen" Bonsai richtig gut, denn die Rückknospung, Knospenmenge und- dicke ist mindestens ebenso beeindruckend wie die Länge der Triebe. Kurze Internodien durch Aushungern ist ein Irrweg, weil es die Pflanze schwächt.
Dieser Satz ist mir zuerst zu diesem Thread eingefallen. Wobei ich aber voraussetze dass bei Chris beides zusammenkommt. Und dann machte es "Klick!" bei mir. Oft redet man darüber wie ein kranker Baum aussieht. Aber wonach (auch bei mir selbst) selten gefragt wird ist: Wie sieht eigentlich ein gesunder Baum aus? Woran erkenne ich das? Sind meine Bäume so gesund wie sie sein könnten? Und wie schaffe ich die Verknüpfung zu meiner Pflege?
Das sind ein paar Sätze zur Anregung. Vielleicht wird daraus ja ein neuer Fachwissenbeitrag? Gewissermaßen als Extrakt aus dieser Diskussion.
