Totholz Übung
Re: Totholz Übung
schön sind sie, aber ich frage mich - was ist da passiert ? nach gebrochen, blitz oder ähnlichem siehts nicht aus...
was waren deine überlegungen zu dem bereich ?
was waren deine überlegungen zu dem bereich ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: Totholz Übung
Halo Achim
Die organischen Formen, speziell die vordere,
erwies sich bei späterer Betrachtung als Designstudie für einen Vibrator,
eine grobe Skizze hatte ich zwar im Kopf,
war aber nicht in der Lage sie annähernd umzusetzen.
Auch nur annähernd ein natürliches Ereignis zu simulieren,
ist aber bei diesem Baum nicht der Gedanke.
Ist ein Übungsbaum für das Skupturieren eines eher unpassenden Totholzklotzes.
mfG Dieter
ps In meinem Meisterstück, waren 2 schwarze Raben, in Hinterglasbearbeitung,
2 Jahre habe ich jedes Wochenende diesen Ausschnitt geübt, weggewischt und wieder geübt.
Die organischen Formen, speziell die vordere,
erwies sich bei späterer Betrachtung als Designstudie für einen Vibrator,
eine grobe Skizze hatte ich zwar im Kopf,
war aber nicht in der Lage sie annähernd umzusetzen.
Auch nur annähernd ein natürliches Ereignis zu simulieren,
ist aber bei diesem Baum nicht der Gedanke.
Ist ein Übungsbaum für das Skupturieren eines eher unpassenden Totholzklotzes.
mfG Dieter
ps In meinem Meisterstück, waren 2 schwarze Raben, in Hinterglasbearbeitung,
2 Jahre habe ich jedes Wochenende diesen Ausschnitt geübt, weggewischt und wieder geübt.
grüsse an die bewohner von melmac
- Robert S.
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Re: Totholz Übung
Wär's ein Vibrator würd ich mir denken, "sieht aus wie eine Totholzpartie in der Spitze eines Baums, die viele Jahre von sandigem Wind geschliffen wurde".
Servus,
Robert
(und ausserdem fehlt das Batteriefach)
Servus,
Robert
(und ausserdem fehlt das Batteriefach)
Re: Totholz Übung
dann einigt euch doch auf Dildo....Robert S. hat geschrieben:(und ausserdem fehlt das Batteriefach)
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Re: Totholz Übung
Guten Morgen,
Gestern und heute ist wieder einmal "Totholz-Wochenende"...
... und es sieht deutlich schwieriger aus als erwartet
Seht selber.
Weitere Feingestaltung des Totholzes auf der Vorderseite des Baumes :
Hier geht es auch um eine weitere Feingestaltung des Totholzes, aber diesmal auf der Rückseite des Baumes :
Idealerweise müsste ich nach den Verfeinerungsarbeiten am Totholz mit dem Sandstrahl nochmal drauf (damit das bearbeitete Holz leicht porös wird und auch um die "Witterungsverälterung" zu verbessern),
aber ich habe heute keine Lust den Kompressor und das ganze Werkzeug rauszuholen...
Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
LG,
Thierry
Gestern und heute ist wieder einmal "Totholz-Wochenende"...
... und es sieht deutlich schwieriger aus als erwartet
Seht selber.
Weitere Feingestaltung des Totholzes auf der Vorderseite des Baumes :
Hier geht es auch um eine weitere Feingestaltung des Totholzes, aber diesmal auf der Rückseite des Baumes :
Idealerweise müsste ich nach den Verfeinerungsarbeiten am Totholz mit dem Sandstrahl nochmal drauf (damit das bearbeitete Holz leicht porös wird und auch um die "Witterungsverälterung" zu verbessern),
aber ich habe heute keine Lust den Kompressor und das ganze Werkzeug rauszuholen...
Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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Re: Totholz Übung
immer wieder faszinierend und informativ, diese dokumentationen !
eine frage hätte ich mal : wie weit bist du bereit, die natur (witterungseinflüsse etc.) den baum auf die dauer noch mitgestalten zu lassen ?
denn ich als mehr oder weniger laie, was totholz angeht, denke mir, dass ein solches mass an feinarbeit nicht lange so bleibt, wie es ist und so immer nachgearbeitet werden muss. oder bearbeitest du nur teile so genau und andere bereiche weniger ?
eine frage hätte ich mal : wie weit bist du bereit, die natur (witterungseinflüsse etc.) den baum auf die dauer noch mitgestalten zu lassen ?
denn ich als mehr oder weniger laie, was totholz angeht, denke mir, dass ein solches mass an feinarbeit nicht lange so bleibt, wie es ist und so immer nachgearbeitet werden muss. oder bearbeitest du nur teile so genau und andere bereiche weniger ?
Gruss, Achim
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Re: Totholz Übung
Hallo Achim,
Auf die Dauer möchte ich immer die Natur die Endarbeit machen lassen.
Das, was ich jetzt mache, sind nur Verfeinerungsarbeiten die ich nicht mehr nacharbeiten muss : der Baum wird so aufgestellt (mal schräg nach rechts, dann mal schräg nach links), sodass die Sonne direkt darauf strahlt (direkt auf diese Bereiche, die bearbeitet wurden damit die schnell grau und leicht brüchig werden - so wie altes Totholz) und im Winter passe ich genauso auf, daß diese Bereiche sich auf natürlicher Weise verwittern um wieder ihr natürliches Grau zu bekommen.
Manche Teile bearbeitet ich sehr genau (zum Beispiel die auf der Vorderseite weil man die mehr sieht), andere weniger präzise (zB auf der Hinterseite des Baumes).
D.h. nach diesen Arbeiten werde ich den Baum etwa 2 Jahre lang in Ruhe lassen, bzw. das Totholz 2 Jahre lang nicht mehr anrühren : je nach Witterungsbedingungen, und je nachdem wie man das Totholz bearbeitet hat, ist im Durchschnitt nach etwa 2 Jahren nichts mehr zu sehen, daß da mal die Hand des Menschen dran war. Um diesen Witterungsprozess ein wenig zu beschleunigen, gehe ich normalerweise auch nach meiner ganzen Handarbeit mit einem Sandstrahl drüber : die Oberfläche wird so leicht porös und wittert deutlich schneller und besser.
LG,
Thierry
Auf die Dauer möchte ich immer die Natur die Endarbeit machen lassen.
Das, was ich jetzt mache, sind nur Verfeinerungsarbeiten die ich nicht mehr nacharbeiten muss : der Baum wird so aufgestellt (mal schräg nach rechts, dann mal schräg nach links), sodass die Sonne direkt darauf strahlt (direkt auf diese Bereiche, die bearbeitet wurden damit die schnell grau und leicht brüchig werden - so wie altes Totholz) und im Winter passe ich genauso auf, daß diese Bereiche sich auf natürlicher Weise verwittern um wieder ihr natürliches Grau zu bekommen.
Manche Teile bearbeitet ich sehr genau (zum Beispiel die auf der Vorderseite weil man die mehr sieht), andere weniger präzise (zB auf der Hinterseite des Baumes).
D.h. nach diesen Arbeiten werde ich den Baum etwa 2 Jahre lang in Ruhe lassen, bzw. das Totholz 2 Jahre lang nicht mehr anrühren : je nach Witterungsbedingungen, und je nachdem wie man das Totholz bearbeitet hat, ist im Durchschnitt nach etwa 2 Jahren nichts mehr zu sehen, daß da mal die Hand des Menschen dran war. Um diesen Witterungsprozess ein wenig zu beschleunigen, gehe ich normalerweise auch nach meiner ganzen Handarbeit mit einem Sandstrahl drüber : die Oberfläche wird so leicht porös und wittert deutlich schneller und besser.
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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Re: Totholz Übung
Nachtrag :
Ich habe etwas (wichtiges) vergessen :
Wenn man wie auf dem 1. Bild arbeitet besteht ein Risiko, daß man diese Linien zu perfekt gestalten möchte.
Doch die Natur kennt unser menschliches Perfektionismus nicht.
Linien im Totholz sehen in der Natur nicht perfekt aus.
Also kann man kleine unregelmässige Risse machen, wie auf dem 2. und 3. Bild. Weder gerade Risse, noch zu kurvige Risse, sondern wirklich unregelmässige Risse.
Diese kleinen Risse werden mit der Zeit das Totholz deutlich natürlicher aussehen lassen.
Wie können uns von der Natur inspirieren (zum Beispiel kann man ein oder zwei Bilder von natürlichem Totholz neben sich liegen während man am Baum das Totholz bearbeitet), aber wir werden niemals ein so schönes Ergebniss erreichen wie es in der Natur vorkommt.
Deshalb (finde ich) daß wir bei solchen Totholzarbeiten immer sehr bescheiden sein sollten : Arbeiten im Respekt der Natur des Baumes, ohne Übertreiben, und immer mit dem Hintergedanken, daß wir nur eine bescheidene Imitation der Natur versuchen, und erst die Zeit die Endarbeit machen wird.
LG,
Thierry
Ich habe etwas (wichtiges) vergessen :
Wenn man wie auf dem 1. Bild arbeitet besteht ein Risiko, daß man diese Linien zu perfekt gestalten möchte.
Doch die Natur kennt unser menschliches Perfektionismus nicht.
Linien im Totholz sehen in der Natur nicht perfekt aus.
Also kann man kleine unregelmässige Risse machen, wie auf dem 2. und 3. Bild. Weder gerade Risse, noch zu kurvige Risse, sondern wirklich unregelmässige Risse.
Diese kleinen Risse werden mit der Zeit das Totholz deutlich natürlicher aussehen lassen.
Wie können uns von der Natur inspirieren (zum Beispiel kann man ein oder zwei Bilder von natürlichem Totholz neben sich liegen während man am Baum das Totholz bearbeitet), aber wir werden niemals ein so schönes Ergebniss erreichen wie es in der Natur vorkommt.
Deshalb (finde ich) daß wir bei solchen Totholzarbeiten immer sehr bescheiden sein sollten : Arbeiten im Respekt der Natur des Baumes, ohne Übertreiben, und immer mit dem Hintergedanken, daß wir nur eine bescheidene Imitation der Natur versuchen, und erst die Zeit die Endarbeit machen wird.
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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Re: Totholz Übung
Hallo Thierry,
wirklich sehr überzeugend deine Art Totholz zu gestalten. Mich beeindruckt die Feingestaltung wirklich sehr. Daran werde ich mir in Zukunft an meinen Bäumen ein Beispiel nehmen. Danke für das Zeigen der Fotos.
Eine Frage habe ich noch. Behandelst du die Totholzpartien mit Jin Mittel öder ähnlichem ?
Gruß
Ingo
wirklich sehr überzeugend deine Art Totholz zu gestalten. Mich beeindruckt die Feingestaltung wirklich sehr. Daran werde ich mir in Zukunft an meinen Bäumen ein Beispiel nehmen. Danke für das Zeigen der Fotos.
Eine Frage habe ich noch. Behandelst du die Totholzpartien mit Jin Mittel öder ähnlichem ?
Gruß
Ingo
Re: Totholz Übung
Hallo Ingo,
Das kommt drauf an, machmal ja, machmal nein :
- Bei der Bearbeitung von frischem Holz macht Jinmittel Sinn.
- Bei der Bearbeitung von sehr altem Holz nicht immer.
Jin-Mittel hat ja, wie du weißt, mehrere Zwecke, einmal ein ästhetischer Zweck (kann aber, wenn man es nicht gut macht, zu weiß und unnatürlich aussehen...), aber auch der Zweck, das Holz zu konservieren/schützen.
Um es zu schützen kann man zB mit einem Bunsenbrenner abbrennen und danach mit einer Bürste leicht das verbrannte abbürsten ("leicht" um die Arbeit nicht kaputt zu machen, denn wenn man mit der Messingbürste zu stark rangeht kann es passieren, daß es Spuren hinterlässt und ein Teil der ganzen Arbeit "wegbürstet").
In diesem Fall werde ich es aber wahrscheinlich weder mit dem Bunsenbrenner, noch mit Jinmittel bearbeiten, weil das Totholz schon sehr lange tot und trocken ist : dieses Totholz ist seit mehrere Jahrzehnte tot und bis zum Kern trocken.
Was ich am Jinmittel nicht mag ist, daß es den Älterungsprozess des Holzes stoppt. Wenn man also möchte, daß irgendein Bereich weiterhin veraltert, sollte man es lieber nicht mit Jinmittel bearbeiten. Muß aber immer individuell entschieden werden.
Hoffe, ich konnte deine Frage beantworten.
LG,
Thierry
Das kommt drauf an, machmal ja, machmal nein :
- Bei der Bearbeitung von frischem Holz macht Jinmittel Sinn.
- Bei der Bearbeitung von sehr altem Holz nicht immer.
Jin-Mittel hat ja, wie du weißt, mehrere Zwecke, einmal ein ästhetischer Zweck (kann aber, wenn man es nicht gut macht, zu weiß und unnatürlich aussehen...), aber auch der Zweck, das Holz zu konservieren/schützen.
Um es zu schützen kann man zB mit einem Bunsenbrenner abbrennen und danach mit einer Bürste leicht das verbrannte abbürsten ("leicht" um die Arbeit nicht kaputt zu machen, denn wenn man mit der Messingbürste zu stark rangeht kann es passieren, daß es Spuren hinterlässt und ein Teil der ganzen Arbeit "wegbürstet").
In diesem Fall werde ich es aber wahrscheinlich weder mit dem Bunsenbrenner, noch mit Jinmittel bearbeiten, weil das Totholz schon sehr lange tot und trocken ist : dieses Totholz ist seit mehrere Jahrzehnte tot und bis zum Kern trocken.
Was ich am Jinmittel nicht mag ist, daß es den Älterungsprozess des Holzes stoppt. Wenn man also möchte, daß irgendein Bereich weiterhin veraltert, sollte man es lieber nicht mit Jinmittel bearbeiten. Muß aber immer individuell entschieden werden.
Hoffe, ich konnte deine Frage beantworten.
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
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Re: Totholz Übung
Ein anderes Beispiel für die kleinen unregelmässigen Risse :
Jetzt muß ich aber aufhören mit Hinundher zw. Baum und PC, sonst komme ich nicht weiter
Euch allen noch einen schönen Sonntag. Bis heute Abend.
LG,
Thierry
Jetzt muß ich aber aufhören mit Hinundher zw. Baum und PC, sonst komme ich nicht weiter
Euch allen noch einen schönen Sonntag. Bis heute Abend.
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: Totholz Übung
super, danke ! :D
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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chinesische Weisheit
- Robert S.
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- Beiträge: 9783
- Registriert: 28.03.2005, 07:09
- Wohnort: München
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Re: Totholz Übung
Hallo Thierry,
was Du uns hier zeigst. Soviel Liebe zum Detail sieht man leider an viel zu wenigen Bäumen.
Wenn Du noch mehr Bilder zeigen magst.... sehr gerne.
Jedes Bild von Dir und Dieter im diesem Thread sind ein unheimlich guter Ansporn.
Servus,
Robert
was Du uns hier zeigst. Soviel Liebe zum Detail sieht man leider an viel zu wenigen Bäumen.
Wenn Du noch mehr Bilder zeigen magst.... sehr gerne.
Jedes Bild von Dir und Dieter im diesem Thread sind ein unheimlich guter Ansporn.
Servus,
Robert
Re: Totholz Übung
Hallo Robert,
Danke für die Lorbeeren aber ich bin sicher daß Dieter sich genauso freut wenn durch diese Totholzübungen (mit Erklärungsbilder) bei anderen Forummitglieder/innen die Lust erweckt wird, es selber zu probieren.
***
Da wir beim Thema Totholzbearbeitung sind, wollte ich euch noch was anderes zeigen :
Manchmal passiert es, daß man nicht an frischem Holz arbeiten kann und das Holz sehr hart ist.
In solchen Fällen ist die manuelle Arbeit manchmal etwas mühsam (es seidem man greift zur Maschine (Dremel) aber mit dem Risiko daß starke Maschinenspuren entstehen und das Resultat gar nicht natürlich aussieht). Wenn man aber im Respekt der Natur des Baumes arbeiten und die Maschinen nur zur Vorarbeit (für das Gröbste) benutzen möchte, und die natürlichen Fasern des Holzes folgt, dann gibt es ein kleiner Trick wie man sehr hartes Holz deutlich leichter zu bearbeiten macht :
Man nimmt ein Tuch, daß man in Wasser tränkt, und mit dem man die Stelle umwickelt, die man bearbeiten möchte :
Nachdem dieses Tuch mind. eine Nacht einwirken konnte, ist das Holz viel leichter und besser zu bearbeiten :
LG,
Thierry
Danke für die Lorbeeren aber ich bin sicher daß Dieter sich genauso freut wenn durch diese Totholzübungen (mit Erklärungsbilder) bei anderen Forummitglieder/innen die Lust erweckt wird, es selber zu probieren.
***
Da wir beim Thema Totholzbearbeitung sind, wollte ich euch noch was anderes zeigen :
Manchmal passiert es, daß man nicht an frischem Holz arbeiten kann und das Holz sehr hart ist.
In solchen Fällen ist die manuelle Arbeit manchmal etwas mühsam (es seidem man greift zur Maschine (Dremel) aber mit dem Risiko daß starke Maschinenspuren entstehen und das Resultat gar nicht natürlich aussieht). Wenn man aber im Respekt der Natur des Baumes arbeiten und die Maschinen nur zur Vorarbeit (für das Gröbste) benutzen möchte, und die natürlichen Fasern des Holzes folgt, dann gibt es ein kleiner Trick wie man sehr hartes Holz deutlich leichter zu bearbeiten macht :
Man nimmt ein Tuch, daß man in Wasser tränkt, und mit dem man die Stelle umwickelt, die man bearbeiten möchte :
Nachdem dieses Tuch mind. eine Nacht einwirken konnte, ist das Holz viel leichter und besser zu bearbeiten :
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
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Re: Totholz Übung
Hallo ihr Lieben,
da ich letzte Woche Roland bei seiner Totholzarbeit ein bisschen unterstützt habe (siehe http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 30#p260330), mache ich hier im Totholz-Beitrag weiter.
Bei der angesprochenen Methode (bei der es darum geht, die natürliche Holzmaserung zu respektieren um ein schönes u. natürliches Ergebniss zu erreichen, u.a. durch Holzfasern ziehen, dreidimensional zu arbeiten, usw.), sind noch einige Punkte zu erwähnen :
Um jede noch so kleine Bewegung im Holz herauszuarbeiten, und dem Baum eine gewisse Dynamik zu bringen (das Totholz sollte "in Resonanz" mit dem Baum sein, d.h. die Dynamik des Baumes, von unten nach oben, unterstützen - d.h. aber auch : kein dynamisches Totholz mit einem statischen Baum, und umgekehrt), sind Zeichnungen u. v.a. geometrische dreidimensionale Elemente relativ wichtig. Ein Baum ist ein Element aus drei Dimensionen, mit Linien, Kurven, Torsionen/Drehungen, Gleichgewichte, die dem Baum eine gewisse Dynamik geben (oder nicht).
Um dem Bonsaifreund/in zu erlauben, die Ästhetik dieser Linien/Kurven/Torsionen zu geniessen, fangen wir an, uns den optischen Effekt vorzustellen.
Wie ihr auf folgenden Skizzen sieht, suggerieren verschiedene Formen sehr unterschiedliche optische u. ästhetische Effekte :
Wie ihr auf der letzten Skizze sieht : die Erhöhung der Kurven und unregelmässigen Torsionen, die sich aus dem unsicheren Charakter der klimatischen Bedingungen ergeben, geben dann den realistischeren Eindruck, indem sie verschiedene Änderungen widerspiegeln und ästhetische Elemente zeigen.
Symetrische u. regelmässige Linien suggerieren die Ruhe. Unregelmässige Linien stimulieren die Vorstellungskraft des Betrachters.
Wofür wir uns schlussendlich entscheiden (sehr dynamisches Totholz oder weniger dynamisch) hängt v.a. davon ab, was wir suggerien möchten.
Der zweite Punkt, der erwähnenswert wäre, ist die Dreidimensionalität von Totholz.
Bei der Totholzbearbeitung brauchen wir ein paar Kenntnisse über die Skulptur in drei Dimensionen. Wir wollen mit unseren Totholzarbeiten nicht nur ein natürliches Ergebniss erreichen (beispielsweise durch Holzfasern ziehen), sondern auch eine Skulptur mit diversen visuelen Effekte. Es reicht also nicht, wenn wir nur die Fasern ziehen, denn dann hätten wir eine eher glatte Oberfläche. Wir müssen also eine variable Tiefe erreichen. Wie stellen wir aber sowas an?
Anhand folgender Skizzen, möchte ich euch diese Dreidimensionalität bei der Totholzbearbeitung etwas näher bringen :
Ich hoffe, ich konnte euch damit ein bisschen der visuelle u. ästhetische Effekt der Linien, Kurven, Torsionen, und v.a. der Dreidimensionalität bei der Totholzbearbeitung näherbringen.
Liebe Grüße,
Thierry
da ich letzte Woche Roland bei seiner Totholzarbeit ein bisschen unterstützt habe (siehe http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 30#p260330), mache ich hier im Totholz-Beitrag weiter.
Bei der angesprochenen Methode (bei der es darum geht, die natürliche Holzmaserung zu respektieren um ein schönes u. natürliches Ergebniss zu erreichen, u.a. durch Holzfasern ziehen, dreidimensional zu arbeiten, usw.), sind noch einige Punkte zu erwähnen :
Um jede noch so kleine Bewegung im Holz herauszuarbeiten, und dem Baum eine gewisse Dynamik zu bringen (das Totholz sollte "in Resonanz" mit dem Baum sein, d.h. die Dynamik des Baumes, von unten nach oben, unterstützen - d.h. aber auch : kein dynamisches Totholz mit einem statischen Baum, und umgekehrt), sind Zeichnungen u. v.a. geometrische dreidimensionale Elemente relativ wichtig. Ein Baum ist ein Element aus drei Dimensionen, mit Linien, Kurven, Torsionen/Drehungen, Gleichgewichte, die dem Baum eine gewisse Dynamik geben (oder nicht).
Um dem Bonsaifreund/in zu erlauben, die Ästhetik dieser Linien/Kurven/Torsionen zu geniessen, fangen wir an, uns den optischen Effekt vorzustellen.
Wie ihr auf folgenden Skizzen sieht, suggerieren verschiedene Formen sehr unterschiedliche optische u. ästhetische Effekte :
Wie ihr auf der letzten Skizze sieht : die Erhöhung der Kurven und unregelmässigen Torsionen, die sich aus dem unsicheren Charakter der klimatischen Bedingungen ergeben, geben dann den realistischeren Eindruck, indem sie verschiedene Änderungen widerspiegeln und ästhetische Elemente zeigen.
Symetrische u. regelmässige Linien suggerieren die Ruhe. Unregelmässige Linien stimulieren die Vorstellungskraft des Betrachters.
Wofür wir uns schlussendlich entscheiden (sehr dynamisches Totholz oder weniger dynamisch) hängt v.a. davon ab, was wir suggerien möchten.
Der zweite Punkt, der erwähnenswert wäre, ist die Dreidimensionalität von Totholz.
Bei der Totholzbearbeitung brauchen wir ein paar Kenntnisse über die Skulptur in drei Dimensionen. Wir wollen mit unseren Totholzarbeiten nicht nur ein natürliches Ergebniss erreichen (beispielsweise durch Holzfasern ziehen), sondern auch eine Skulptur mit diversen visuelen Effekte. Es reicht also nicht, wenn wir nur die Fasern ziehen, denn dann hätten wir eine eher glatte Oberfläche. Wir müssen also eine variable Tiefe erreichen. Wie stellen wir aber sowas an?
Anhand folgender Skizzen, möchte ich euch diese Dreidimensionalität bei der Totholzbearbeitung etwas näher bringen :
Ich hoffe, ich konnte euch damit ein bisschen der visuelle u. ästhetische Effekt der Linien, Kurven, Torsionen, und v.a. der Dreidimensionalität bei der Totholzbearbeitung näherbringen.
Liebe Grüße,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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