Thierry,
vielen Dank für die Blumen....
Das Fass "Umweltschutz" machen wir mal an anderer Stelle auf... sonst kommen wir wieder vom Liebig weg.
@zopf:
Dieter, ich denke, daß man schon den ein oder anderen Zusammenhang erklären kann und den Liebig auch von den Nährsalzen auch auf andere Faktoren ausweiten kann.
Ich geb mal das Beispiel Standort:
Aussage 1:
Alle Bäume vertragen sonnige Standorte, auch der noch so geschlitzte japanische Ahorn. Die ist wahr, man muss nur in eine Baumschule gehen und schauen, wo die Dinger stehen. Die Bäume stehen da alle vollsonnig.
Einschränkung 1:
Jap. Ahorn No.1 steht an einem äusserst exponierten Standort, d.h. sonnig und windig. => eine sehr hohe Verdunstungsrate, und Wässerungsintervallen die man kaum oder gar nicht einhalten kann => Verbräunung der Blattspitzen
Schlussfolgerung 1:
-Verdunstungsschutz durch stetige Befeuchtung der Pflanze
-Der Baum wird windgeschützter und evtl, wenn nötig, absonniger gestellt (z.B. durch Schattiernetze, gibt es in verschiedenen Dichten), => längere Gießintervalle
Einschränkung 2:
Der absonnige Standort wird sich quantitativ "negativ" auf die Photosyntheseleistung auswirken (da weniger Licht) => geringeres Wachstum, größere Blätter, längere Internodien
Schlussfolgerung 2:
Absonnige Standorte dürfen keinesfalls zu dunkel sein, da sich zunehmende "Verdunkelung" negativ auf die Wachstumsrate auswirken
Schlussfolgerung G (wie gesamt):
Sonnige Standorte sind immer vorzuziehen, natürlich ist es auch sinnvoll, den Baum von Beginn der Wachstumsperiode an seinen vorbestimmten Standort zu stellen und ihn dort zu belassen.
An sehr heissen oder windigen Tagen ist über eine geeignete Schattierung nachzudenken, um Trockenschäden vorzubeugen.
Kann man das nicht leisten müssen die Pflanzen wind- und sonnengeschützter gestellt werden.
Ggf. muss auch das Substrat den vorherrschenden Standortbedingungen und dem Gießverhalten angepasst sein...
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