möchte euch eine weitere Mugo vorstellen, die ich ebenfalls Anfang September 2009 ausgegraben habe.
Beim Fundort war der Boden glücklicherweise so humusartig, dass ich den Baum in einem großen Radius ausstechen konnte. Ich bin mir jetzt trotzdem nicht ganz sicher, welche Vorgehensweise bezüglich dem Eintopfen die beste ist ...
A)
Manche Bonsaianer sagen, dass sie bei ihren Yamadoris so viel Muttererde wie nur möglich vom Ballen schütteln. Der Vorteil dabei ist, dass die Wurzeln mehr Kontakt mit dem neuen Luft- und wasserdurchlässigen Substrat haben und somit Vorsorge gegen Wurzelfäule getroffen wird.
B)
Andere sind wiederum der Meinung, dass man das Wurzelwerk bleiben lassen sollte. Es soll so viel Mykhoriza wie nur möglich erhalten bleiben. Jegliches Einkürzen des Ballens, wird als "Verlust" gesehen.
C)
Auch das habe ich mal von jemandem im Gespräch erfahren:
Der Wurzelballen soll fast vollständig ausgewaschen werden (Laubbäume). Die Originalerde bringt dem im Behälter stehenden Baum nur Nachteile hinsichtlich seiner Gesundheit.
Welche Erfahrungen habt ihr denn so gemacht? Mit was seid ihr am besten gefahren? Gibt es überhaupt eine "Rätsels Lösung"?




Schöne Grüße und vielen Dank,
Igor







