Geht da was?

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Stefander
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Geht da was?

Beitrag von Stefander »

Hallo ihr da draußen! :lol:
Ich habe seit einigen Jahren einen Wacholder stehen und wollte nun gern mal wissen ob man
daraus noch einen Bonsai gestalten kann?
Was wäre besser Aufrichten oder Halbkaskade?
Ich wäre über ein paar Tipps dankbar.

Gruß Stefan
letzter Herbst
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Thierry
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Re: Geht da was?

Beitrag von Thierry »

Hallo Stefan,

Natürlich könntest du daraus einen Bonsai gestalten. Er sieht anscheinend gesund aus. Allerdings seh ich eher die Schwierigkeit darin, daß du die Grünmasse deutlich näher zum Stamm bringen musst damit er kompakter wird. Ob das geht hängt u.a. vom Durchmesser dieses dicken linken Astes ab u. ob du sowas schon gemacht hast (dicke Äste zu biegen ist nicht ohne...). Auf jeden Fall ist jetzt aber nicht der richtige Zeitpunkt für solche massiven Biegungen : der Saftfluß ist begrenzt und es besteht Bruchgefahr. Eine andere Möglichkeit wäre eine kräftige Jungpflanze (Itoigawa, Sargentii, usw.) an diesem linken Ast zu pfropfen und damit deinen Baum zu gestalten - das geht relativ einfach und v.a. es ist bald der richtige Zeitpunkt dafür : ab Ende Februar/Anfang März bei Wachholdern.

Viele Grüße,

Thierry
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Stefander
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Re: Geht da was?

Beitrag von Stefander »

Hallo Thierry,
Danke für den Vorschlag. :lol:
Ich dachte aber vieleicht eher daran den 1. Ast(läst sich biegen,Richtung Stamm)
runter zu ziehen und den Baum nach 2/3 einzukürzen. Das Totholz natürlich auch noch ein Stück kürzen.
Gruß Stefan :oops:
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Thierry
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Re: Geht da was?

Beitrag von Thierry »

Hallo Stefan,

"Lässt sich biegen" ist bekanntlich schneller gesagt als getan... :wink:
Biegungen in diesem Ausmaß sind nicht ungefährlich für die Gesundheit des Baumes und sind m.E. waghalsige Aktionen. Denn, um die Grünmasse bei deinem Squamata (?) deutlich zum Stamm zu bringen erfordert es schon eine sehr starke Biedung - wenn's überhaupt möglich ist... (ich habe leider den Baum nicht direkt vor Augen). Und ob es Sinn macht ? Hm... Ehrlich gesagt, ich würde dir empfehlen, dir kein Kopf drüber zu machen und etwas sehr kräftiges am ersten Ast pfropfen (z.B. eine 2- o. 3-jährige Itoigawa Jungpflanze) und daraus in ein paar Jahren einen schönen kompakten Baum gestaltet. Damit erreichst du ein viel besseres Ergebniss als mit diesen waghalsigen Biegaktionen. Selbstverständlich muss am Totholz noch viel gemacht werden, aber das ist weniger ein Problem.

Gruß,

Thierry
Viele Grüße,
Thierry

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Bergi
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Re: Geht da was?

Beitrag von Bergi »

Hallo Namensvetter,
vielleicht "drehen und schneiden"...? (vor dem dramatischen Bonbonrosa des japanischen Sonnenuntergangs :P )
Interessant zu sehen wäre natürlich der Wurzelansatz.

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Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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