Hallo
@ Heike und Barbara
da der untere rechte Ast in Wirklichkeit drei ziemlich dünne Äste sind, sind sie es wohl die fallen müssen.
Danke für die Anregung
@benny
bei Wacholderen schneidet man das Grün nicht ab sondern zupft. Beim Schneiden würden die spitzen sonst vertrocknen. Such mal hier im Forum unter Wacholder und zupfen, da findest du bestimmt eine gute Anleitung
Viele Grüße
Joachim
Erstlingswerk: Wacholder
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Liebe Barbara,
da hast Du schon auch Recht. Ich fand nur, dass wenn man dem kleineren Stamm den langen unteren Ast lassen würde, hätte der so viel mehr Laub als der größere Stamm, das wäre auch wieder seltsam. So genau nehme ich es da mit den "Regeln" nicht immer, so logisch sie im Normalfall auch sind, empfinde ich es hier anders.
Hallo Joachim,
da muss man aber schon unterscheiden, was zupfen und schneiden betrifft. Weiche, junge Triebe werden gezupft, schon ältere und damit härtere Teile bekommst Du mit den Fingern aber nicht mehr ab. Da führt kein Weg um die Schere herum.
Nadelige Wacholder wie Du hier einen hast, kann man auch sehr gut mit der Schere bearbeiten, weil es kein Problem ist, zwischen den Nadeln zu schneiden, so dass nichts braun wird.
Bei Wacholdern mit schuppigem Laub ist es natürlich schwerer möglich, die jungen Triebe mit der Schere zu kürzen, ohne winzige Schuppen durchzuschneiden, die dann braun werden.
Auch schuppige Wacholder brauchen regelmäßige Auslichtungsschnitte, damit die ständig gezupften Polster nicht zu dicht werden und im lichtlosen Inneren verkahlen oder sich Schädlinge einnisten.
Liebe Grüße,
Heike
da hast Du schon auch Recht. Ich fand nur, dass wenn man dem kleineren Stamm den langen unteren Ast lassen würde, hätte der so viel mehr Laub als der größere Stamm, das wäre auch wieder seltsam. So genau nehme ich es da mit den "Regeln" nicht immer, so logisch sie im Normalfall auch sind, empfinde ich es hier anders.
Hallo Joachim,
da muss man aber schon unterscheiden, was zupfen und schneiden betrifft. Weiche, junge Triebe werden gezupft, schon ältere und damit härtere Teile bekommst Du mit den Fingern aber nicht mehr ab. Da führt kein Weg um die Schere herum.
Nadelige Wacholder wie Du hier einen hast, kann man auch sehr gut mit der Schere bearbeiten, weil es kein Problem ist, zwischen den Nadeln zu schneiden, so dass nichts braun wird.
Bei Wacholdern mit schuppigem Laub ist es natürlich schwerer möglich, die jungen Triebe mit der Schere zu kürzen, ohne winzige Schuppen durchzuschneiden, die dann braun werden.
Auch schuppige Wacholder brauchen regelmäßige Auslichtungsschnitte, damit die ständig gezupften Polster nicht zu dicht werden und im lichtlosen Inneren verkahlen oder sich Schädlinge einnisten.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Hallo Heike,
das die älteren Triebe geschitten werden müssen ist klar, deshalb hab ich ja geschrieben, dass das Grün gezupft wird. Mit dem zwischen den Nadeln schneiden hab ich immer so meine Probleme, die Spitzen trocknen dann immer ein. Bin wohl zu unvorsichtig. Das Zupfen dieses Wacholders ist allerdings eine Strafe, die Hände sehen hinterher ziemlich wüst aus.
Viele Grüße
Joachim
das die älteren Triebe geschitten werden müssen ist klar, deshalb hab ich ja geschrieben, dass das Grün gezupft wird. Mit dem zwischen den Nadeln schneiden hab ich immer so meine Probleme, die Spitzen trocknen dann immer ein. Bin wohl zu unvorsichtig. Das Zupfen dieses Wacholders ist allerdings eine Strafe, die Hände sehen hinterher ziemlich wüst aus.
Viele Grüße
Joachim
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Hallo Joachim,
man versucht natürlich immer dort zu schneiden, wo ein junger kleiner Seitentrieb verbleibt, der dann weiterwächst, damit nicht so ein trockenes Ende entsteht. Es ist aber natürlich nicht immer auszuschließen, dass nach dem Schneiden später ein paar braune Nadeln oder zurücktrocknende Enden vorkommen. Die macht man dann einfach später ab und wenn der Baum schön weiterwächst sieht man bald eh nichts mehr davon.
Nadelige Wacholder sind schon ein bisschen fies und gerade wenn sie dicht belaubte Äste haben ist das Drahten noch viel schlimmer als das Zupfen. Echte Masochistenarbeiten.
Ich ziehe dazu oft solche Latex-Ärztehandschuhe an, um die Hände zu schonen.
Liebe Grüße,
Heike
man versucht natürlich immer dort zu schneiden, wo ein junger kleiner Seitentrieb verbleibt, der dann weiterwächst, damit nicht so ein trockenes Ende entsteht. Es ist aber natürlich nicht immer auszuschließen, dass nach dem Schneiden später ein paar braune Nadeln oder zurücktrocknende Enden vorkommen. Die macht man dann einfach später ab und wenn der Baum schön weiterwächst sieht man bald eh nichts mehr davon.
Nadelige Wacholder sind schon ein bisschen fies und gerade wenn sie dicht belaubte Äste haben ist das Drahten noch viel schlimmer als das Zupfen. Echte Masochistenarbeiten.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Halo Heike,
mit den Latexhandschuhen hab ich so meine Probleme die gehen mir immer zu schnell kaputt.
ich hab mal ein kleines Virtual mit deinem Vorschlag für die zukünftige Gestaltung erstellt; sieht nicht schlecht aus
Viele Grüße
Joachim
mit den Latexhandschuhen hab ich so meine Probleme die gehen mir immer zu schnell kaputt.
ich hab mal ein kleines Virtual mit deinem Vorschlag für die zukünftige Gestaltung erstellt; sieht nicht schlecht aus
Viele Grüße
Joachim
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- April_2010_klein7.jpg (67.65 KiB) 1728 mal betrachtet
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Hallo Joachim,
so ganz will mir das im Virtual noch nicht gefallen. Deswegen habe ich noch einmal die Vorgeschichte angeschaut und festgestellt, dass der Baum nach der Erstgestaltung stimmiger aussah.
Nun habe ich mal virtuell versucht, die Erstgestaltung wieder aufzunehmen und weiterzuentwickeln.
Dort war der tiefste Ast am kleinen Stamm und das sah gut aus - Dein Punkt, Barbara! :D
Vielleicht sollte man jetzt doch lieber versuchen, den linken unteren Ast etwas höher zu platzieren und beide beibehalten. Die Platzierung und Entwicklung der Äste und Laubpolster könnte ich mir ungefähr so vorstellen wie im Bild skizziert.
Vielleicht ist das eine geeignete Anregung.
Liebe Grüße,
Heike
so ganz will mir das im Virtual noch nicht gefallen. Deswegen habe ich noch einmal die Vorgeschichte angeschaut und festgestellt, dass der Baum nach der Erstgestaltung stimmiger aussah.
Nun habe ich mal virtuell versucht, die Erstgestaltung wieder aufzunehmen und weiterzuentwickeln.
Dort war der tiefste Ast am kleinen Stamm und das sah gut aus - Dein Punkt, Barbara! :D
Vielleicht sollte man jetzt doch lieber versuchen, den linken unteren Ast etwas höher zu platzieren und beide beibehalten. Die Platzierung und Entwicklung der Äste und Laubpolster könnte ich mir ungefähr so vorstellen wie im Bild skizziert.
Vielleicht ist das eine geeignete Anregung.
Liebe Grüße,
Heike
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- Wacholder_Magjo_v.jpg (59.21 KiB) 1708 mal betrachtet
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Hallo Heike,
Vielen Dank für Deine Mühe, das Bild sieht wirklich gut aus. Ich werde mir Mühe geben es in den nächsten Jahren so gut wie möglich umzusetzen.
Vielen Dank
Joachim
Vielen Dank für Deine Mühe, das Bild sieht wirklich gut aus. Ich werde mir Mühe geben es in den nächsten Jahren so gut wie möglich umzusetzen.
Vielen Dank
Joachim
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Eva Warthemann
- Beiträge: 3578
- Registriert: 11.01.2004, 18:10
- Wohnort: Kleinstadt in Sachsen/Anhalt
Re: Erstlingswerk: Wacholder
Tut mir leid für die Frage, aber wie geht zupfen?
Gruß Benny
Hallo Benny!
Man nimmt ein Nadelbüschel zwischen Daumen und Zeigefinger, so, das die zu langen Nadeln hervorstehen. Dann zupft man mit der anderen Hand die überstehenden Nadeln mit einer leichten Drehung ab.
Eva Warthemann
Gruß Benny
Hallo Benny!
Man nimmt ein Nadelbüschel zwischen Daumen und Zeigefinger, so, das die zu langen Nadeln hervorstehen. Dann zupft man mit der anderen Hand die überstehenden Nadeln mit einer leichten Drehung ab.
Eva Warthemann
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- Zupfende Hand 2.JPG (15.1 KiB) 1632 mal betrachtet
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
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Re: Erstlingswerk: Wacholder
Ja Heike, das wird wohl die beste Möglichkeit sein. So sieht es stimmig aus.Heike_vG hat geschrieben:Hallo Joachim,
Vielleicht sollte man jetzt doch lieber versuchen, den linken unteren Ast etwas höher zu platzieren und beide beibehalten. Die Platzierung und Entwicklung der Äste und Laubpolster könnte ich mir ungefähr so vorstellen wie im Bild skizziert.
Vielleicht ist das eine geeignete Anregung.![]()
Liebe Grüße,
Heike
Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
