nachdem der vergangene winter sowieso schon eine schneise des todes in meine bescheidene sammlung geschlagen hat, kämpft jetzt anscheinend auch mein grosser schlehenrohling ums überleben. es haben sich viele blütenknospen gebildet, die aber vor ca. 2 wochen in dem stadium der kleinen weissen kugeln stehen geblieben sind. erst habe ich das auf die lange kalte frühjahswitterung geschoben, aber mittlerweile ist es warm. trotzdem geht es seitdem nur ganz minimal vorwärts.
gibt es noch irgendwas, was ich tun kann ? ich besprühe ihn jetzt wöchentlich mit orus.
schlehe "on the edge"
schlehe "on the edge"
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- Stephan mit ph
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- Registriert: 08.02.2010, 13:18
Re: schlehe "on the edge"
Hallo Achim.
Ob's hilft? weiß ich nicht, aber versuchen kannst du es mal.
Ich hatte schon Erfolg mit einem "Mini/Einzelgewächshaus".
Wenn Pflanzen nicht so recht in die Gänge kommen wollen, habe ich diesen, einen Plastiksack , (z.B. Gelber Sack; bei großen Bäumen habe ich im Supermarkt nach einem Sack in dem die Pfandflaschen sammeln, erbettelt) übergestülpt. Im Schatten plaziert; den Rand mit Sand abgedeckt. Mit dem Sand geht das wieder einfach zu schließen und ist dicht. Ich habe normal gegossen. Durch die hohe und gleichbleibende Luftfeuchtigkeit haben sich die Blätter sehr gut entwickelt.
Vorsicht beim Abnehmen der "Schutzhülle". Die darfst du nicht einfach wegziehen, sondern die Pflanzen und deren Grün musst du schrittweise an die normale Luftfeuchtigkeit gewöhnen.Erstmal nur für wenige Minuten; dann nicht mehr mit Sand abdichten; usw. Ganz gut hilft da eine Regenperiode.
Schau mal, vielleicht klappts bei deiner Schlee auch.
Viel Glück
Stephan
Ob's hilft? weiß ich nicht, aber versuchen kannst du es mal.
Ich hatte schon Erfolg mit einem "Mini/Einzelgewächshaus".
Wenn Pflanzen nicht so recht in die Gänge kommen wollen, habe ich diesen, einen Plastiksack , (z.B. Gelber Sack; bei großen Bäumen habe ich im Supermarkt nach einem Sack in dem die Pfandflaschen sammeln, erbettelt) übergestülpt. Im Schatten plaziert; den Rand mit Sand abgedeckt. Mit dem Sand geht das wieder einfach zu schließen und ist dicht. Ich habe normal gegossen. Durch die hohe und gleichbleibende Luftfeuchtigkeit haben sich die Blätter sehr gut entwickelt.
Vorsicht beim Abnehmen der "Schutzhülle". Die darfst du nicht einfach wegziehen, sondern die Pflanzen und deren Grün musst du schrittweise an die normale Luftfeuchtigkeit gewöhnen.Erstmal nur für wenige Minuten; dann nicht mehr mit Sand abdichten; usw. Ganz gut hilft da eine Regenperiode.
Schau mal, vielleicht klappts bei deiner Schlee auch.
Viel Glück
Stephan
Re: schlehe "on the edge"
danke für den tip. bei indoors kenne ich die methode - aber warum soll es draussen nicht auch gehen ?
Gruss, Achim
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Re: schlehe "on the edge"
Hallo achim,
kann den Tipp von Pinusmann nur bestätigen. Eine Buche von mir wollte nach nem Wurzelschaden auch dahinschwinden. Hab sie dann wie beschrieben behandelt und es hat geklappt. Bei Stecklingen funktionierts ja auch. Ist halt ein Großformat-Steckling :D Würde sie allerdings halbschattig aufstellen damit es nicht zur Sauna wird.
Mit Orus sprühst du ja schon, ich hab gute Erfahrungen gemacht öfter zu besprühen dafür mit geringerer Konzentration. Nehme meist so ne halbe Verschlusskappe auf 5 L
Ich drück dir die Daumen
kann den Tipp von Pinusmann nur bestätigen. Eine Buche von mir wollte nach nem Wurzelschaden auch dahinschwinden. Hab sie dann wie beschrieben behandelt und es hat geklappt. Bei Stecklingen funktionierts ja auch. Ist halt ein Großformat-Steckling :D Würde sie allerdings halbschattig aufstellen damit es nicht zur Sauna wird.
Mit Orus sprühst du ja schon, ich hab gute Erfahrungen gemacht öfter zu besprühen dafür mit geringerer Konzentration. Nehme meist so ne halbe Verschlusskappe auf 5 L
Ich drück dir die Daumen
-
TrierYamadori
- Beiträge: 33
- Registriert: 02.01.2006, 00:12
Re: schlehe "on the edge"
Hallo Achim,
erst mal mein Beileid. Ichkann Dir nachfühlen. Diesen Winter haben sich rund 40 % meiner Bäume direkt verabschiedet. Weitere 3o % liegen noch auf der Intensivstation. Bei meinen Bäumen (ausschließlich den Laubbäumen ) zeigten sich die gleichen Symptome. Das Wachstum setzte spät ein, stockte dann vollends, und schließlich stellte ich fest das die Knospen und sogar schon kleine Zweige abgestorben waren. Zuerst tippte ich auf Weissdornrost weil es mein Weißdorn-Floss ( wein bitterlich ) zuerst dahingerafft hat. Wars aber nicht, da alles mögliche folgte Carpinus, ulmus,acer, malus. Ich kam auf die Idee nach den Wurzeln zu schauen, und siehe da: Sie hatten alle Wurzelfäule. Dies auch noch im Endstadium. Nachdem ich sie jeh nach Wurzelzustand zurückgeschnitten habe, topfte ich sie alle um in grobes Substrat und Anzuchttöpfe. teilweise waren keinerlei Wurzeln mehr vorhanden, so das sie eigentlich großen Stecklingen gleichen. In diesem Fall habe ich sie behandelt wie Rohmaterial aus dem Feld und alle Äste bis auf den Stamm zurückgeschnitten.
Jetzt stehen Sie windgeschützt in einem Tomatenhaus, werden täglich besprüht und nur gegossen wenn Sie vor dem austrocknen sind. Nach dem Umtopfen habe ich sie noch mit Alliette ausgegossen um die Wurzelfäule zu stoppen. Jetzt kann ich nur hoffen. Ich weiß nicht richtig, warum das Problem diesen Winter so massiv auftrat. Die Pflege war nicht immer optimal aberdas Substrat noch sehr offen.
Schau nach den Wurzeln.
Gruß aus Trier Daniel
erst mal mein Beileid. Ichkann Dir nachfühlen. Diesen Winter haben sich rund 40 % meiner Bäume direkt verabschiedet. Weitere 3o % liegen noch auf der Intensivstation. Bei meinen Bäumen (ausschließlich den Laubbäumen ) zeigten sich die gleichen Symptome. Das Wachstum setzte spät ein, stockte dann vollends, und schließlich stellte ich fest das die Knospen und sogar schon kleine Zweige abgestorben waren. Zuerst tippte ich auf Weissdornrost weil es mein Weißdorn-Floss ( wein bitterlich ) zuerst dahingerafft hat. Wars aber nicht, da alles mögliche folgte Carpinus, ulmus,acer, malus. Ich kam auf die Idee nach den Wurzeln zu schauen, und siehe da: Sie hatten alle Wurzelfäule. Dies auch noch im Endstadium. Nachdem ich sie jeh nach Wurzelzustand zurückgeschnitten habe, topfte ich sie alle um in grobes Substrat und Anzuchttöpfe. teilweise waren keinerlei Wurzeln mehr vorhanden, so das sie eigentlich großen Stecklingen gleichen. In diesem Fall habe ich sie behandelt wie Rohmaterial aus dem Feld und alle Äste bis auf den Stamm zurückgeschnitten.
Jetzt stehen Sie windgeschützt in einem Tomatenhaus, werden täglich besprüht und nur gegossen wenn Sie vor dem austrocknen sind. Nach dem Umtopfen habe ich sie noch mit Alliette ausgegossen um die Wurzelfäule zu stoppen. Jetzt kann ich nur hoffen. Ich weiß nicht richtig, warum das Problem diesen Winter so massiv auftrat. Die Pflege war nicht immer optimal aberdas Substrat noch sehr offen.
Schau nach den Wurzeln.
Gruß aus Trier Daniel
Gruß Daniel
"Mehr ist anders"
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Re: schlehe "on the edge"
ja, werd ich machen. aber wurzelfäule im sinne von absterben durch sauerstoffmangel ist das nicht. bei zu starkem frost kristallisiert das wasser in den wurzeln und sprengt die zellen. dann stirbt die wurzel ab. oder (bei dichtem substrat) wird das wasser im substrat zu eis, dehnt sich aus und zerquetscht die wurzeln. das ergebnis ist natürlich dasselbe : tote wurzeln, die beginnen zu faulen.
bei mehreren meiner anderen ausfälle habe ich nach dem winter beim umtopfen allerdings nichts auffälliges an den wurzeln feststellen können. tot sind se wohl trotzdem...
ab diesem jahr such ich mir ein winterquartier.
bei mehreren meiner anderen ausfälle habe ich nach dem winter beim umtopfen allerdings nichts auffälliges an den wurzeln feststellen können. tot sind se wohl trotzdem...
ab diesem jahr such ich mir ein winterquartier.
Gruss, Achim
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Re: schlehe "on the edge"
so, ich habe gerade umgetopft und es ist so, wie vermutet. die wurzeln sind fast komplett hinüber.
ich habe den rest des ballens (alles, was mir nicht sofort abgefallen ist) in reines maxit gestzt und mit vitamin b1 gegossen. die tüte werde ich dann auch noch anbringen.
eine frage noch - der baum ist jetzt voller blütenknospen, teilweise etwas geöffnet. sollte ich die entfernen, um den baum zu entlasten ?
ich habe den rest des ballens (alles, was mir nicht sofort abgefallen ist) in reines maxit gestzt und mit vitamin b1 gegossen. die tüte werde ich dann auch noch anbringen.
eine frage noch - der baum ist jetzt voller blütenknospen, teilweise etwas geöffnet. sollte ich die entfernen, um den baum zu entlasten ?
Gruss, Achim
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Re: schlehe "on the edge"
Ich würds machen. Nicht das sie das letzte bischen Kraft das sie noch hat in eine Notblüte investiert.
drücke weiterhin die Daumen
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