Hier das versprochene

nach dem Umbau der Krone.
Wie schon erwähnt, habe ich die letzten Jahre immer wieder hin und her überlegt, wie ich die Krone verbessern kann. Diese waagerecht stehenden und im Laufe der Zeit zu dick gewordenen oberen Äste wollten einfach nicht mehr so recht passen. Aber wie das so ist, dieser Baum ist mein ältester Pflegling und fast "fertig"(!) und da kann man doch nicht einfach einen Kahlschlag machen - dachte ich ...und so habe ich über zwei Jahre herum experimentiert und diese Zeit glatt verschenkt.
Angefangen habe ich im März 2012 mit vorsichtigem Einkürzen der entsprechenden Äste, in 2013 dann auf halbe Länge zurückgeschnitten und versucht mit Drahten eine bessere Optik hinzukriegen.
Diese ganze Einkürzerei hatte inzwischen aber schon mal dafür gesorgt, dass der Baum an zwei/drei Stellen aus dem alten Holz neu getrieben hatte.
Im März diesen Jahres wurde ein Ast (fast) ganz und einer wieder nur ein kleines Stück weiter eingekürzt. Als ich dann Mitte Mai einen Blattschnitt gemacht habe und das bescheidene Ergebnis sah (Verdickungen durch die Vernarbung sowohl am Stamm, wie auch am Astende - bäääh), machte es endlich "Klick" und die große Knospenzange tat (endlich) ihre Arbeit.
Wie bei der Linde nicht anders zu erwarten, trieb sie dann mit aller Kraft und ich denke, jetzt habe ich die besten Anlagen für eine natürliche Gestaltung der Krone erreicht.
Recht hilfreich war letztlich auch ein Foto von einer Linde aus dem Thread "Vorbild-Bäume", das genau das zeigt, was ich mir in Gedanken so vorgestellt hatte - ich hänge es mal als Schlussbild mit dran.