Vorbeugender Pflanzenschutz
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Baumfreund
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- Registriert: 10.03.2008, 16:04
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Vorbeugender Pflanzenschutz
Hallo Bonsaifreunde,
durch den Verlust eines Lieblingsbaumes (hat wohl eher mit der Überwinterung zu tun, könnte aber auch ein Pilz sein),
habe ich mir allgemein Gedanken über meine Pflege gemacht.
Und da spielt auch Pflanzenschutz eine Rolle - ich meine all die Mittelchen gegen Pilze und Insekten, Stärkungsmittel etc.
Ich habe mich bisher darauf beschränkt, im März eine Yin-Mittel Lösung (5%-10% bei Nadel- bzw. Laubbäumen/blattlos) zu sprühen.
Was verwendet Ihr denn? - und wie oft?.
Gruß Jens
durch den Verlust eines Lieblingsbaumes (hat wohl eher mit der Überwinterung zu tun, könnte aber auch ein Pilz sein),
habe ich mir allgemein Gedanken über meine Pflege gemacht.
Und da spielt auch Pflanzenschutz eine Rolle - ich meine all die Mittelchen gegen Pilze und Insekten, Stärkungsmittel etc.
Ich habe mich bisher darauf beschränkt, im März eine Yin-Mittel Lösung (5%-10% bei Nadel- bzw. Laubbäumen/blattlos) zu sprühen.
Was verwendet Ihr denn? - und wie oft?.
Gruß Jens
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
ich verwende im zeitigen frühjahr waldleben und wiederhole dies nochmal im juni/juli. scheint den pflanzen sehr gut zu tun und ist voll biologisch. der geruch ist zwar "eigentümlich"
. aber da muss man eben durch :D
gegen schädlinge im frühjahr und sommer nehm ich lizetanstäbchen. entweder ins gießwasser oder direkt in die erde. düngung und schädligsschutz gleichermassen. hab auf meinem balkon seitdem viel weniger probleme mit z. b. blattläusen
grüße
thomas
gegen schädlinge im frühjahr und sommer nehm ich lizetanstäbchen. entweder ins gießwasser oder direkt in die erde. düngung und schädligsschutz gleichermassen. hab auf meinem balkon seitdem viel weniger probleme mit z. b. blattläusen
grüße
thomas
"So, Bonsai also.......????"
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Ich nehm auch Litzetanstäbchen. Ansonsten keine vorbeugenden Massnahmen.
@ Thomas wenn du die Stäbchen ins Gieswasser machst, wieviel nimmst du dann? 1 Stäbchen auf 10 Liter?
viele Grüße Tim
@ Thomas wenn du die Stäbchen ins Gieswasser machst, wieviel nimmst du dann? 1 Stäbchen auf 10 Liter?
viele Grüße Tim
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Hallo Jens
Du gehst vom falschen Gedanken aus.
Nicht was kann ich gegen tun, sondern was kann ich für tun.
Nicht gegen eventuelle Pilze, Insekten....
sondern für die Gesundheit des Baumes, seine Stärke, seine Reserven, seine Widerstandskraft.
Der Aufhänger wird wohl Deine Buche sein,
bei der Buche ist (meist) die Grösse der Endknospen ein gutes Zeichen für seine Kraft.
Der Artikel von Walter "Rückschnitt versus Pinzieren" hat mich recht nachdenklich gemacht.
Die "Dauerkultur" unserer kleinen Freunde sollte halt alle 2-3 Jahre
durch ein kräftiges Durchtreiben unterbrochen werden,
einfach nur um dem Baum die Chance zu geben wieder aus dem Vollen zu schöpfen.
Sind aber nur meine Gedanken
mfG Dieter
Du gehst vom falschen Gedanken aus.
Nicht was kann ich gegen tun, sondern was kann ich für tun.
Nicht gegen eventuelle Pilze, Insekten....
sondern für die Gesundheit des Baumes, seine Stärke, seine Reserven, seine Widerstandskraft.
Der Aufhänger wird wohl Deine Buche sein,
bei der Buche ist (meist) die Grösse der Endknospen ein gutes Zeichen für seine Kraft.
Der Artikel von Walter "Rückschnitt versus Pinzieren" hat mich recht nachdenklich gemacht.
Die "Dauerkultur" unserer kleinen Freunde sollte halt alle 2-3 Jahre
durch ein kräftiges Durchtreiben unterbrochen werden,
einfach nur um dem Baum die Chance zu geben wieder aus dem Vollen zu schöpfen.
Sind aber nur meine Gedanken
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Dieter, das ist absolut richtig was du sagst.
Ich habe ca. 100 Bäume und daher auch garnicht die Zeit, um alles zu pinzieren.
Wenn es sich ergibt, mache ich das teilweise schon mal (eher im Spitzenbereich)
Aber meistens verfahre ich auch so wie Walter (seit Jahren) und fahre sehr gut damit.
Ich lasse gut wachsen und lasse dann meist nur 1-2 Blätter des neuen Austriebs stehen.
Lärchen (auch sehr alte) lasse ich (ausser wenn sich der Ast nicht mehr verdicken soll) 20-30cm durchtreiben und schneide dann kräftig zurück. Bei mir machen manche Lärchen 3-4 Austriebe im Jahr, da geht dann schon was.
Und, man sollte immer in Etappen arbeiten.
Gruß,
Micha
Ich habe ca. 100 Bäume und daher auch garnicht die Zeit, um alles zu pinzieren.
Wenn es sich ergibt, mache ich das teilweise schon mal (eher im Spitzenbereich)
Aber meistens verfahre ich auch so wie Walter (seit Jahren) und fahre sehr gut damit.
Ich lasse gut wachsen und lasse dann meist nur 1-2 Blätter des neuen Austriebs stehen.
Lärchen (auch sehr alte) lasse ich (ausser wenn sich der Ast nicht mehr verdicken soll) 20-30cm durchtreiben und schneide dann kräftig zurück. Bei mir machen manche Lärchen 3-4 Austriebe im Jahr, da geht dann schon was.
Und, man sollte immer in Etappen arbeiten.
Gruß,
Micha
Gruß,
Micha
Micha
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Baumfreund
- Beiträge: 27
- Registriert: 10.03.2008, 16:04
- Wohnort: Offenbach
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Hallo Dieter,
dass ein gesunder Baum resistenter gegen Schädlinge ist, ist natürlich klar.
Auch die Überwinterung eines starken Baumes ist risikoärmer.
Dein Hinweis auf Walter Palls Artikel ist deshalb sehr hilfreich für mich. Ich habe meine eingegangene Buche dieses Frühjahr tatsächlich sehr stark zurückgeschnitten. Alle dicken Knospen (wirklich riesig) sind gefallen. Es waren genug kleinere da. Oft wachsen ja drei Knospen an der Spitze eines Astes - ich habe die kräftige mittlere herausgenommen.
Trotzdem bin ich auch in Punkto Pflanzenschutz nachdenklich geworden:
z.B. Jin-Lösung, die ich jedes Frühjahr verwende:
Meine Buchen stehen nicht unter freiem Himmel, sondern auf dem Balkon (am Rand). Die Jin-Schicht wird deshalb selten vom Regen abgewaschen. Auch übergieße ich den Baum im Sommer kaum mit der Gießkanne, um Kalkflecken auf den Blättern zu vermeiden. Die Rinde ist dadurch nicht "Buchen-"grau, sondern sehr hell und riecht nach Schwefel.
Kann diese Schicht den Baum auf Dauer schädigen??
Gruß Jens
dass ein gesunder Baum resistenter gegen Schädlinge ist, ist natürlich klar.
Auch die Überwinterung eines starken Baumes ist risikoärmer.
Dein Hinweis auf Walter Palls Artikel ist deshalb sehr hilfreich für mich. Ich habe meine eingegangene Buche dieses Frühjahr tatsächlich sehr stark zurückgeschnitten. Alle dicken Knospen (wirklich riesig) sind gefallen. Es waren genug kleinere da. Oft wachsen ja drei Knospen an der Spitze eines Astes - ich habe die kräftige mittlere herausgenommen.
Trotzdem bin ich auch in Punkto Pflanzenschutz nachdenklich geworden:
z.B. Jin-Lösung, die ich jedes Frühjahr verwende:
Meine Buchen stehen nicht unter freiem Himmel, sondern auf dem Balkon (am Rand). Die Jin-Schicht wird deshalb selten vom Regen abgewaschen. Auch übergieße ich den Baum im Sommer kaum mit der Gießkanne, um Kalkflecken auf den Blättern zu vermeiden. Die Rinde ist dadurch nicht "Buchen-"grau, sondern sehr hell und riecht nach Schwefel.
Kann diese Schicht den Baum auf Dauer schädigen??
Gruß Jens
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Hallo Jens
Der "Hauptgrund" Jinmittel zu spritzen liegt eher in der Aufhellung der Rinde
von Kerbbuchen und Dreispitzern. Wenn Du präventiven Schutz betreiben möchtest
ist Weissöl (gegen Insekten), Kupfer (gegen Pilze) und Schwefel (Mausohrstadium - Mehltau)
wohl ein besserer Weg. Allerdings ist das auch nur nötig wenn man regelmässig
mit Plagen irgendwelcher Art zu kämpfen hat. Als kleines Hilfsmittel sozusagen
bis die Pflege soweit klappt, das die Plagen von der Pflanze bekämpft werden.
Eine zu dicke Schicht Jinmittel wird nicht die Ursache des Nichtaustriebes sein.
Zur Buche speziell - ausser Wolläusen gibt es wohl nicht viel zu bekämpfen,
wenn die Buchen keine haben brauchst Du auch nicht zu spritzen,
wenn es Problem mit Wollläusen gibt reicht Winteröl und nach 2 Jahren ist Ruhe.
mfG Dieter
ps Raupen, Schnecken, Zikaden usw sind allgegenwärtiger Teil der Natur
und werden einfach abgesammelt. Bitte bedenke die 23452753474565748 Invasoren
die in mehr oder weniger friedlicher Koexistenz mit Deinem Körper leben.
Der "Hauptgrund" Jinmittel zu spritzen liegt eher in der Aufhellung der Rinde
von Kerbbuchen und Dreispitzern. Wenn Du präventiven Schutz betreiben möchtest
ist Weissöl (gegen Insekten), Kupfer (gegen Pilze) und Schwefel (Mausohrstadium - Mehltau)
wohl ein besserer Weg. Allerdings ist das auch nur nötig wenn man regelmässig
mit Plagen irgendwelcher Art zu kämpfen hat. Als kleines Hilfsmittel sozusagen
bis die Pflege soweit klappt, das die Plagen von der Pflanze bekämpft werden.
Eine zu dicke Schicht Jinmittel wird nicht die Ursache des Nichtaustriebes sein.
Zur Buche speziell - ausser Wolläusen gibt es wohl nicht viel zu bekämpfen,
wenn die Buchen keine haben brauchst Du auch nicht zu spritzen,
wenn es Problem mit Wollläusen gibt reicht Winteröl und nach 2 Jahren ist Ruhe.
mfG Dieter
ps Raupen, Schnecken, Zikaden usw sind allgegenwärtiger Teil der Natur
und werden einfach abgesammelt. Bitte bedenke die 23452753474565748 Invasoren
die in mehr oder weniger friedlicher Koexistenz mit Deinem Körper leben.
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Dieter,
wir wollen doch genau sein....... die 23452753474565747 Invasoren.
wir wollen doch genau sein....... die 23452753474565747 Invasoren.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Hallo
Also ich versuche (mittlerweile) auf Winterspritzung bzw. andere Spritzungen komplett zu verzichten.
Letztes Jahr habe ich nur bei starkem Befall von irgendwelchen Zeugs gespritzt, ich glaube meist hab ich nur mit Wasser ordentlich abgeduscht. Meine Apfel hatte ich nochmal gegen einen vermeintlichen Pilz behandelt. Ende des Jahres bin ich auf die tägliche Düngung umgestiegen (das ist aber nur ein Weg) und hatte dieses Jahr bisher noch gar nichts. Sicher wird es nicht nr an der Düngung liegen, aber meine Bäume sehen schon besser/gesünder aus. Ab und an landen Blattläuse auf den frischen Trieben, die zerdrücke ich oder die Triebspitze wird geschnitten. Aber ich habe auch wenige Bäume.......
Also ich versuche (mittlerweile) auf Winterspritzung bzw. andere Spritzungen komplett zu verzichten.
Letztes Jahr habe ich nur bei starkem Befall von irgendwelchen Zeugs gespritzt, ich glaube meist hab ich nur mit Wasser ordentlich abgeduscht. Meine Apfel hatte ich nochmal gegen einen vermeintlichen Pilz behandelt. Ende des Jahres bin ich auf die tägliche Düngung umgestiegen (das ist aber nur ein Weg) und hatte dieses Jahr bisher noch gar nichts. Sicher wird es nicht nr an der Düngung liegen, aber meine Bäume sehen schon besser/gesünder aus. Ab und an landen Blattläuse auf den frischen Trieben, die zerdrücke ich oder die Triebspitze wird geschnitten. Aber ich habe auch wenige Bäume.......
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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- Peter K
- Beiträge: 299
- Registriert: 08.01.2004, 12:20
- Wohnort: Rheintal BW zwischen Freiburg und Karlsruhe
Re: Vorbeugender Pflanzenschutz
Meine Erfahrung:
- keine Vorbeugende Spritzung!!! Habe ich noch nie gemacht, halte ich für völlig überzogen.
Da gibt es so eine Spruch: Druck erzeugt immer Gegendruck.
Soll heissen: Wenn ich die Läuse bekämpfe vermehren diese sich Explosionsartig.
Meine Erfahrung: Weißöl mögen viele nicht!!
Ausserdem habe ich mittlerweile gelernt: Gibt es mal viele Läuse, dann habe ich auch viele Marienkäfer in diesem Jahr. Mach ich alles chemisch platt, dann sind die Nützlinge auch tot......
Grüssle
Peter K aus O
- keine Vorbeugende Spritzung!!! Habe ich noch nie gemacht, halte ich für völlig überzogen.
Da gibt es so eine Spruch: Druck erzeugt immer Gegendruck.
Soll heissen: Wenn ich die Läuse bekämpfe vermehren diese sich Explosionsartig.
Meine Erfahrung: Weißöl mögen viele nicht!!
Ausserdem habe ich mittlerweile gelernt: Gibt es mal viele Läuse, dann habe ich auch viele Marienkäfer in diesem Jahr. Mach ich alles chemisch platt, dann sind die Nützlinge auch tot......
Grüssle
Peter K aus O
