Eberesche
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jupp
Moin
Die Blühreife der Eberesche kann ich nicht auf ein Jahr genau beziffern.
Der im Bild 1 dargestellte Wald (ein unmögliches Projekt) ist seit der Keimung in einer Schale und hat jetzt im 13. Jahr erstmalig geblüht. Die in Einzelhaft gepflegte, auch seit dem ersten Jahr in einer Schale, hat erst ab dem 15. Jahr, jetzt 19jährig, geblüht. Vielleicht habe ich vorher aber auch falsch geschnitten.
Die Verzweigung baut sich bei den Eberesche nur sehr schwer auf. Lässt mann die Zweige auf einige Blätter durchtreiben und schneidet dann auf zwei Blatt zurück, erfolgt der Neuaustrieb nur aus der letzten Blattachse. Eine Zunahme der Verzweigung durch Aktivierung zurückliegender Knospen in den Blattachsen, wie z.B. beim Dreispitzahahorn, erfolgt nicht.
Deshalb habe ich in den ersten Jahren der Pflege die Triebe schon sehr frühzeitig pinziert, um ein übermäßiges Dickenwachstum der Äste zu verhindern. Im Herbst habe ich den letzen Austrieb dann auf ein Auge zurück genommen.
Mit diesem Verfahren habe ich keine Blüte erzielt.
Jetzt schneide ich wie beim Blauregen ab Ende Juli nicht mehr zurück und lasse im Frühjahr auf mindestens 3 Blätter austreiben, da die Blüten an dem Neuaustrieb teilweise erst nach dem Schieben von zwei/drei Blättern richtig zu erkennen sind.
Von "der" Eberesche zu schreiben, halte ich übrigens für zumindest fragwürdig, da über Bastadierungen mit den verschiedenen Zuchtformen auch in der "Wildnis" Exemplare mit sehr unterschiedlichem Wuchs-, Blüh- und Fruchtbildungsverhalten im gleichen Habitat anzutreffen sind.
Bei den in meinem Garten frei wachsenden Ebereschen hat die Blüten- und Fruchtbildung auch nicht vor dem 13. Standjahr eingesetzt.
nördliche Grüße
Norbert
Die Blühreife der Eberesche kann ich nicht auf ein Jahr genau beziffern.
Der im Bild 1 dargestellte Wald (ein unmögliches Projekt) ist seit der Keimung in einer Schale und hat jetzt im 13. Jahr erstmalig geblüht. Die in Einzelhaft gepflegte, auch seit dem ersten Jahr in einer Schale, hat erst ab dem 15. Jahr, jetzt 19jährig, geblüht. Vielleicht habe ich vorher aber auch falsch geschnitten.
Die Verzweigung baut sich bei den Eberesche nur sehr schwer auf. Lässt mann die Zweige auf einige Blätter durchtreiben und schneidet dann auf zwei Blatt zurück, erfolgt der Neuaustrieb nur aus der letzten Blattachse. Eine Zunahme der Verzweigung durch Aktivierung zurückliegender Knospen in den Blattachsen, wie z.B. beim Dreispitzahahorn, erfolgt nicht.
Deshalb habe ich in den ersten Jahren der Pflege die Triebe schon sehr frühzeitig pinziert, um ein übermäßiges Dickenwachstum der Äste zu verhindern. Im Herbst habe ich den letzen Austrieb dann auf ein Auge zurück genommen.
Mit diesem Verfahren habe ich keine Blüte erzielt.
Jetzt schneide ich wie beim Blauregen ab Ende Juli nicht mehr zurück und lasse im Frühjahr auf mindestens 3 Blätter austreiben, da die Blüten an dem Neuaustrieb teilweise erst nach dem Schieben von zwei/drei Blättern richtig zu erkennen sind.
Von "der" Eberesche zu schreiben, halte ich übrigens für zumindest fragwürdig, da über Bastadierungen mit den verschiedenen Zuchtformen auch in der "Wildnis" Exemplare mit sehr unterschiedlichem Wuchs-, Blüh- und Fruchtbildungsverhalten im gleichen Habitat anzutreffen sind.
Bei den in meinem Garten frei wachsenden Ebereschen hat die Blüten- und Fruchtbildung auch nicht vor dem 13. Standjahr eingesetzt.
nördliche Grüße
Norbert
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Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Eva Warthemann
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Hallo Norbert!
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema.
Ich schätze, das ich diese Eberesche im zarten Sämlingsalter von maximal 2-3 Jahren gesammelt habe. Sie war noch nicht einmal bleistiftdick. Ich habe sie vor ca. 10 Jahren gesammelt. Also kann ich ja bald auf Blüten hoffen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema.
Ich schätze, das ich diese Eberesche im zarten Sämlingsalter von maximal 2-3 Jahren gesammelt habe. Sie war noch nicht einmal bleistiftdick. Ich habe sie vor ca. 10 Jahren gesammelt. Also kann ich ja bald auf Blüten hoffen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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- So sah meine Eberesche vor ca. 8 Jahren aus.
Sie wuchs bei mir nur in Töpfen, Bzw. in Schalen. - A-FO (1426).JPG (37.95 KiB) 2122 mal betrachtet
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Eva Warthemann
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Eva Warthemann
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Re: Eberesche
Hallo Ihr Lieben!
Heute mal ein neues Bild von der Entwicklung meiner Eberesche.
Sie hat auch dieses Jahr nicht geblüht, obwohl ich ihre Triebe zwei Jahre nicht geschnitten habe.
Vieleicht muß sie noch älter werden, bis ich mit Blüten rechnen kann.
Im kommenden Jahr muß sie unbedingt umgetopft werden.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Heute mal ein neues Bild von der Entwicklung meiner Eberesche.
Sie hat auch dieses Jahr nicht geblüht, obwohl ich ihre Triebe zwei Jahre nicht geschnitten habe.
Vieleicht muß sie noch älter werden, bis ich mit Blüten rechnen kann.
Im kommenden Jahr muß sie unbedingt umgetopft werden.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
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Re: Eberesche
Hallo Eva,
da hast du dir einen schönen natürlich wirkenden Baum herangezogen. Der gefällt mir sehr gut.
Was die Blüte angeht, fällt mir ein Weißdorn ein, den ich mal hatte. Der war 25 Jahre alt, immer im Topf, bzw.Schalen gepflanzt - hat nie geblüht. Zum Verbessern des Wurzelansatzes habe ich ihn dann mal ins Freiland gesetzt, im zweiten Jahr bekam er erstmalig Blüten.
da hast du dir einen schönen natürlich wirkenden Baum herangezogen. Der gefällt mir sehr gut.
Was die Blüte angeht, fällt mir ein Weißdorn ein, den ich mal hatte. Der war 25 Jahre alt, immer im Topf, bzw.Schalen gepflanzt - hat nie geblüht. Zum Verbessern des Wurzelansatzes habe ich ihn dann mal ins Freiland gesetzt, im zweiten Jahr bekam er erstmalig Blüten.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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Re: Eberesche
moin, moin,
mal eine Frage an alle.
Wie sieht es eigentlich mit einem Blattschnitt zwecks Feinverzweigung bei der Eberesche auf??
Hat da jemand schon Erfahrungswerte??
LG Reiner
mal eine Frage an alle.
Wie sieht es eigentlich mit einem Blattschnitt zwecks Feinverzweigung bei der Eberesche auf??
Hat da jemand schon Erfahrungswerte??
LG Reiner
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Eva Warthemann
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- Registriert: 11.01.2004, 18:10
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Re: Eberesche
Hallo Reiner!
Ich habe noch nie einen Blattschnitt an meiner Eberesche gemacht. Weil ich befürchte, das sie mir dann eingeht.
Eva Warthemann
Ich habe noch nie einen Blattschnitt an meiner Eberesche gemacht. Weil ich befürchte, das sie mir dann eingeht.
Eva Warthemann
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Mitglied im BCD
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Re: Eberesche
Moin
Blattschnitt wird gut vertragen und der Baum treibt auch teilweise an schlafenden Augen aus.
Bei zu dichter Verzweigung muss aber aufgrund der großen Blätter ein Teilblattschnitt an den Einzelblättern durchgeführt werden, sonst geben die neuen Triebe im Inneren schnell wieder auf.
Grundsätzlich halte ich eine so natürliche, lockere Gestaltung wie die von Eva aber als die beste Lösung.
Diese Eberesche sehe ich immer wieder gerne.
Blattschnitt wird gut vertragen und der Baum treibt auch teilweise an schlafenden Augen aus.
Bei zu dichter Verzweigung muss aber aufgrund der großen Blätter ein Teilblattschnitt an den Einzelblättern durchgeführt werden, sonst geben die neuen Triebe im Inneren schnell wieder auf.
Grundsätzlich halte ich eine so natürliche, lockere Gestaltung wie die von Eva aber als die beste Lösung.
Diese Eberesche sehe ich immer wieder gerne.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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... nicht du!


