puhhh
war das spannend.... Bei 100° habe ich erst mal reingeschaut und an die Wände geklopft: Bonnng. Das ließ mich hoffen. Jetzt noch 2 Stunden warten.
Nachdem das Teil etwas weniger warm war, konnte ich das ganz gut rausheben, da die Finger noch so 3 cm Platz hatten und ich unter den aufgelegten Rahmen fassen konnte. Martina machte die Sicherung, sobald ich hoch genug war, dass sie drunter fassen konnte. Immerhin wiegt das Ding noch geschätzte 20 kg, werde ich morgen mal wiegen; aus purem Interesse.
Garzeit: schwer zu sagen, laaangsam hochfahren und dann volle Pulle. Da ich immer über Nacht brenne, kann ich das nicht kontrollieren. Geschätzt so von 19:30 bis 2:00 Uhr etwa. Dann abkühlen. Allerdings ist das Ding doch sehr al Dente, bissfest sozusagen.... So richtig zart dürfte so etwas ab 1250° C werden, dann fängt der Ton bestimmt an zu fließen.
Die Wärmeverteilung ist sicher auch wie im Backofen: Umluft, allerdings ohne Gebläse. Unten und oben ist etwas Luft und die restliche Wärme muss durch den Ton ziehen. Daher wird auch die Höchsttemperatur für 10 Minuten gehalten, damit alles gleichmäßig warm wird und, wie der Engländer sagt, "well done".
So, also bisher kann ich keine Risse erkennen oder, noch wichtiger, hören. Morgen geht es weiter mit schwärzen und danach noch einmal in den Ofen; diesmal allerdings etwas wärmer. Diese Runde war nur zum eingewöhnen.
Und wie Ton nun mal so ist: meistens geht so etwas beim zweiten Brand kaputt, wenn man sich schon am Ziel glaubt.
So, noch ein Bildchen und dann gibt´s erst mal ein Bierchen....
(nee, nicht das Oettinger, das hatte der Bengel gekauft, um seine Grillgäste zu verwöhnen)
Erwin