Floßform mit 2 Schalen möglich?

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Marc Berenbrinker
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Beitrag von Marc Berenbrinker »

Für den Fall, dass das mit dem Anwachsen so klappen sollte, wäre es dann nicht trotzdem besser so eine Gestaltung in Brückenform innerhalb einer Schale unterzubringen?
Irgendwie muss dat Ganze ja nun auch mal bewegt werden.
Stelle ich mir mit 2 Schalen, in der eine Pflanze steht etwas schwierig vor *kopfkratz*
...oder die beiden Schalen auf einer Unterlage fixieren :?:
Gruss,
Marc
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flu
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Beitrag von flu »

Wieso? Ergibt doch einen prima Henkel. ;)
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Dragon187
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Beitrag von Dragon187 »

:lol: irgendwie lustig diese vorstellung!
visten
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Beitrag von visten »

hi,

ah ja nett, ein neues Wort gelernt "primordium", hab ich nämlich noch nie gehört, aber nach dem schlauen Biowörterbuch gibt es es tatsächlich, wie auch immer.
so was auf jeden Fall funktioniern sollte.

-->Man nehme einen Ficus, suche sich einen Ast etwa in der Mitte der Pflanze, welcher noch halbwegs biegsam ist und entferne alle Blätter.
Den Hauptstamm müsste man jetzt etwa biegen und den kahlen Seitenast in den zweiten Schale stecken.
Mit etwa Glück entwickelt der Seitenast Wurzeln und man hat auf beiden Seiten zumindest von der gleichen Pflanze Wurzeln, dass das Nebari, dann bei dem Seitenast nicht so toll aussehen wird, ist halt die andere Sache....

mfg
die Bonsai die
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Dragon187
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Beitrag von Dragon187 »

wie gesagt das wird nicht klappen... ich bin ziemlich sicher.... aber probierts aus! :lol:
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

So wie es Visten erklärt hat, bestimmt nicht, der Seitenast wird absterben.

Das wird man schon über einen Absenker machen müssen.

Auch ich finde das vom botanischen her eine sehr interessante Frage, das mit der Flussumkehr.

Ich vermute aber, daß sich am Absenker zwar Wurzeln bilden werden, aber auch neue Triebe, wie es bei einem Absenker ja auch der Fall ist und diese dann über die neuen Wurzeln versorgt werden. Eine tatsächliche Flussumkehr wird wohl nur schwierig zu beweisen sein.

Es hält sich aber auch das Gerücht, man könne Efeustecklinge auch "kopfüber" in die Erde stecken.

Mit Grünlilien ist anscheinend der Beweis erbracht, aber mit Grünlilien kann man ja auch fast alles machen :wink: .

Äußerst spannend. Und wenn dann noch Ulf im Fachchinesisch schwelgt.... der Abend ist gerettet. (So wird man Fachwortfetischist).
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- Frank Zappa -
visten
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Beitrag von visten »

Ich habe es bei einem Grantapfel probiert, habe einfach einen Ast, der noch am Baum ist in die Erde gesteckt um diese dann als Wurzel "zu benutzen" und es wurzelte anscheinend, den er ist seit über einem Jahr darin und scheint auch realtiv fest verankert.
Das sich aus diesem Teil dann keine neuen Triebe mehr bilden, das kann sein....aber so wie ich mir das dachte, wird der Hauptstamm die Krone bilden.
Und warum sollte das nicht gehen, wenn ein Stamm genügend lange am Boden liegt, dann bildet selbst eine Kiefer früher oder später höchstws Wurzel aus dem Stamm.
Das könnte man natürlich auch machen, den Ast so belassen, wie er ist und einen Teil unter die Erde in der zweiten Schale drücken und fest binden und eventuell etwas die Rinde aufkratzen.
Das ist doch das gleiche Prinzip wie Abmoosen, verstehe die Verwirrung nicht.
Lg
die Bonsai die
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achim73
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Beitrag von achim73 »

Das könnte man natürlich auch machen, den Ast so belassen, wie er ist und einen Teil unter die Erde in der zweiten Schale drücken und fest binden und eventuell etwas die Rinde aufkratzen.
so bilden ja in der natur umgestürzte bäume, deren wurzelballen zum grössten teil aus der erde gerissen wurde, neue wurzeln. und das ist ja auch der ursprung der flossform.
aber bei der ursprünglichen idee sind m. e. 2 sachen problematisch :
der saftfluss müsste sich ja nicht nur umkehren, sondern das nur bis zur hälfte (höchster punkt).
und laut div. erfahrungsberichte ist das abmoosen
von crataegus äusserst schwierig bis unmöglich.
aber interessant wäre das schon... :)
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Jarla
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Beitrag von Jarla »

Hallo,
bei der Suche nach etwas völlig anderem bin ich auf diese Diskussion gestoßen und neugierig geworden. Deshalb wollte ich mal nachfragen, ob jemand das Experiment gewagt hat und was ggf. daraus geworden ist.
Gruß
Jarla
Paul S.
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Re: Floßform mit 2 Schalen möglich?

Beitrag von Paul S. »

ich schließe mich mal meiner vorrednerin an :D
Soy Pinolero!
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Bergi
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Re: Floßform mit 2 Schalen möglich?

Beitrag von Bergi »

Guten Abend,

Gestaltnerisch gesehen, fände ich eine Zwei-Schalen-Lösung dann geeignet, wenn die Besonderheit des Baums - z.B. durch wurzelnde Stammabschnitte, die in einiger Entfernung von einander liegen - es hergeben würde. So könnte man die individuelle Geschichte des Baums - z.B. "ein mühsames Bodenfassen in schwieriger Umgebung" - nacherzählen und hervorheben.
Andersherum ("ich will jetzt eine Zwei-Schalen-Komposition und nehme dafür ein 08/15 Bäumchen her") scheint weniger gelungen.

Botanisch gesehen, ist mir der Experimentalcharakter etwas unklar. Der Vorstellung einer "Saftumkehr" liegt das Bild der Leitgefäße als statische und in ihrer Fließrichtung definierte "Röhren" zugrunde, wo es sich doch eher um ein korrespondierendes, dynamisches Netz lebender Zellen handelt. Gibt es denn überhaupt die Ansicht, dass bei einem Trieb, der an verschiedenen Stellen wurzelt, nur der Teil über der aktuell funktionellen Wurzeln überleben kann?

Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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