diesen acer hab ich sehr günstig erhalten, der stand ein moment in zermatt als hoteldeko. der besitzer wollt ihn weg haben und so ist der preis geschmolzen.
glücklicherweise war ich mit nem lieferwagen mit bewilligung in zermatt da dieses ding satte 175 kg wiegt...
nu muss ich mir gedanken machen wies im frühling weitergeht..
erste bilder:
gruss vali
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."
Schön! Wie groß? Hast'e schon 'ne Schale für's Frühjahr? Oder Garten? Nebari scheint nicht so besonders zu sein? Obwohl bei der Größe eigentlich zwangsläufig mehr da sein müsste..
ja der baum ist ab substratoberfläche etwa 1.10m hoch. das nebari ist wirklich nicht gerade das beste, aber da lässt sich in der zukunft sicher was machen. hab schon mal ein paar "probebohrungen" ins errdreich gegraben um zu sehen wies tiefer mit wurzeln aussieht. da hats noch dicke wurzeln. da is schon noch was zu machen. ausserdem kann man dicke wurzeln auch noch spalten. eine monsterschale habe ich bereits auch: dunkelbraun, halboval mit rand nicht perfekt aber ok als erste schale. da steckt noch viel arbeit drin und viel denkarbeit.
der weg wird hier dokumentiert
gruss vali
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."
Die halbe Denkarbeit erledigt sich, wenn du den Baum systematisch auslichtest. Sprich alle kreuzenden, nach innen oder oben wachsenden Äste entfernen. Da kommt sicher schon einiges weg.
ICH würde den Baum zw. jetzt und Januar schneiden (ausgenommen dicke Äste), da jetzt der Saftdruck am geringsten ist.
Freu mich schon auf die Dokumentation!
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
Theoretisch kannst du jetzt auch dicke Äste schneiden, allerdings musst du dann gut versiegeln, sonst nisten sich über den Winter Pilze ein. Ich würde das eher im Januar machen. Dann ist der Saftdruck noch niedrig, aber die Schnittstelle heilt baldiger zu.
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
avicenna hat geschrieben:Wie lautet der alte japanische Bonsairatschlag ? ... Schneiden kann man immer und zu jeder Zeit, egal wie dick ... :D
saludos
avicenna
Das ist schlicht falsch! Und ich hoffe ironisch gewesen!
Es sei denn du meinst die motorische Fähigkeit kann man immer ausüben und auch die beherrscht nicht jeder..
avicenna hat geschrieben:Wie lautet der alte japanische Bonsairatschlag ? ... Schneiden kann man immer und zu jeder Zeit, egal wie dick ... :D
saludos
avicenna
Ja. Aber nur weil's japanisch ist, muss es nicht richtig sein...
Honey hat geschrieben:Theoretisch kannst du jetzt auch dicke Äste schneiden, allerdings musst du dann gut versiegeln, sonst nisten sich über den Winter Pilze ein. Ich würde das eher im Januar machen. Dann ist der Saftdruck noch niedrig, aber die Schnittstelle heilt baldiger zu.
auch das ist so blödsinnig...
Schnittstellenversiegelung fördert das Wachstum der Schädlinge, die sich sowieso mach dem Schnitt direkt anlagern...
Der Saftdruck sollte nicht niedrig sein, wenn man dem Baum nach dem Schnitt helfen will...
ich würde ihn schneiden,w enn er wieder Blätter bekommt...
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
Max Engels hat geschrieben:Das ist schlicht falsch! Und ich hoffe ironisch gewesen!
Es sei denn du meinst die motorische Fähigkeit kann man immer ausüben und auch die beherrscht nicht jeder..
Hallo Max,
iss schon klar ... es ist immer schön, wenn auch jemand Ironie verstehen kann :D . Besser ist es in der Tat so wie holgerb es beschreibt. Es ist schonender und weniger "austrocknend" für die Schnittstellen und für die zu versorgenden Knospenauswüchse in Schnittnähe sicherlich erleichternd. Auch die dann schneller erfolgende Wundheilung und Kallusbildung ist zeitnäher und das Immunsystem des Baumes kann zeitnah mit Verschlußgewebe und Abwehr reagieren.
es ist winter und mein kopp macht ständig neue überlegungen für nächstes jahr. mir ist zur verbesserung des nebaris die wurzelpfropfung eingefallen. leider hab ich in allen meinen büchern nix genaueres dazu gefunden.
auch eine wortsuche hier im forum bezüglich der wurzelpfropfung hat mich nicht wirklich weitergebracht.
meine frage: welche verfahren eignen sich dazu? kann man auch richtig dicke (3-4cm ø) jungpflanzen am nebari anpfropfen? kann man auch nur die wurzeln per bohrung anpfropfen? falls ja bis zu welcher dicke? für einen link zu einem thread oder für beispiele wie ich das anstellen kann bin ich sehr dankbar!
grüsse vali
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."
ja genau so etwas in der art hab ich gesucht! merci!
gibts da nicht noch ne möglichkeit mit kompletten jungpflanzen an der seite des nebaris in eine kerbe zu setzen und später dann den oberirdischen teil abzukappen wenn die beiden miteinander verwachsen sind?
einen fast 20cm stamm durchzubohren für ne 3-4mm wurzel wär sicher ne möglichkeit, aber eine möglichkeit die sehr lange dauert um ein ansehnliches ziel zu erreichen?
hmmmmm
dieses nebari macht mir noch kopfzerbrechen
lg vali
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."