Bericht von der Japanreise Herbst 2010
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Taikan-Ten Teil 3
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Essen in Japan
Auch in Japan lebt der Mensch nicht nur von Bonsai und Liebe.
Ab und zu braucht‘s schon auch was zum Essen.
Bei meiner ersten Reise in 1998 war das alles noch etwas schwieriger.
Aber zwischenzeitlich hat sich das Land weiter geöffnet und es gibt hervorragendes Essen.
Natürlich gibt’s auch Sushi, Italiener und McDonalds.
Aber zumindest wegen letzterem fährt man ja nicht unbedingt nach Japan.
Wie in vielen Lebensbereichen ist auch das Essen hier eine Frage der Präsentation.
An der Dekoration mit Blättern kann man die Jahreszeit erkennen. Die Speisen sind höchst fantasievoll zusammengestellt. Kein Teller und keine Schale gleichen der anderen.
Und es schmeckt sehr gut – natürlich ist manches etwas gewöhnungsbedürftig.
Die fermentierten Sojyabohnen „Natto“ mögen auch viele Japaner nicht.
Übrigens es gibt auch Wein (siehe Foto):
Der Weinbau mindestens seit dem 12. Jahrhundert Tradition. Im westlichen Sinne entwickelte er sich erst nach der Öffnung Japans im 19. Jahrhundert.
Manche Speisen sind direkt für die Objektfotografie geeignet.
Bevor ich es vergesse: Das Knien oder "komisch Sitzen" ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber auch in vielen Lokalen nicht erforderlich. Aber auch das ist eine interessante Erfahrung.
Auch in Japan lebt der Mensch nicht nur von Bonsai und Liebe.
Ab und zu braucht‘s schon auch was zum Essen.
Bei meiner ersten Reise in 1998 war das alles noch etwas schwieriger.
Aber zwischenzeitlich hat sich das Land weiter geöffnet und es gibt hervorragendes Essen.
Natürlich gibt’s auch Sushi, Italiener und McDonalds.
Aber zumindest wegen letzterem fährt man ja nicht unbedingt nach Japan.
Wie in vielen Lebensbereichen ist auch das Essen hier eine Frage der Präsentation.
An der Dekoration mit Blättern kann man die Jahreszeit erkennen. Die Speisen sind höchst fantasievoll zusammengestellt. Kein Teller und keine Schale gleichen der anderen.
Und es schmeckt sehr gut – natürlich ist manches etwas gewöhnungsbedürftig.
Die fermentierten Sojyabohnen „Natto“ mögen auch viele Japaner nicht.
Übrigens es gibt auch Wein (siehe Foto):
Der Weinbau mindestens seit dem 12. Jahrhundert Tradition. Im westlichen Sinne entwickelte er sich erst nach der Öffnung Japans im 19. Jahrhundert.
Manche Speisen sind direkt für die Objektfotografie geeignet.
Bevor ich es vergesse: Das Knien oder "komisch Sitzen" ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber auch in vielen Lokalen nicht erforderlich. Aber auch das ist eine interessante Erfahrung.
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Teil 2 für alle die noch Hunger haben
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- greenhorn187
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Ein absoluter gaumen- und Augenschmaus!
ICH WILL AUCH!!
ICH WILL AUCH!!
...noch acht minuten bis zur endlosen finsternis...
Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Habe ja gehört das die Japaner immer ganz komische Sachen essen, aber das sieht echt lecker aus...
Gruß
Arkadius
Gruß
Arkadius
グルッス
アルカディウス
アルカディウス
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Bei Kobayashi (Kunio) waren wir schon, jetzt besuchen wir 130 km nördlich von Tokio Kobayashi (Sangyo Co., Ltd.) in Kanuma.
Während ersterer ein Bonsai-Museum betreibt, ist Kobayashi in Kanuma ein Produktionsbetrieb.
Das ist auch eine Besonderheit der japanischen Bonsaiszene; sie ist sehr arbeitsteilig und beginnt mit der Nursery (also der echten Aufzucht) und geht dann über verschiedene Stufen bis zum Top-Gestalter.
Kobayashi in Kanuma wurde 1965 gegründet, hat sich ausschließlich auf Azaleen spezialisiert und produziert auch Kanuma, die Spezialerde für Azaleen.
In vielen Gewächshäusern, aber auch im Freien wachsen tausende Azaleen der verschiedensten Sorten und Größen zum Teil im Topf und zum Teil in der Erde heran.
Aber alle beginnen als Stecklinge.
Als Mitglied der Reisegruppe von Harald Lehner kann man bei Kobayashi auch Bäume jeder Größe einkaufen, da Kobayashi über eine entsprechende Exportlizenz verfügt.
Die Lieferung erfolgt dann gegen Entgelt im Container auf dem Schiff nach Deutschland.
Das Mitnehmen im Handgepäck nach Deutschland ist keine besonders gute Idee:
Erstens ist es verboten, zweitens kann es saftige Geldstrafen bei der Einfuhr geben und drittens riskiert man die Beschlagnahme des Baumes durch den deutschen Zoll.
Das will man doch dem Bonsai nicht antun!
Während ersterer ein Bonsai-Museum betreibt, ist Kobayashi in Kanuma ein Produktionsbetrieb.
Das ist auch eine Besonderheit der japanischen Bonsaiszene; sie ist sehr arbeitsteilig und beginnt mit der Nursery (also der echten Aufzucht) und geht dann über verschiedene Stufen bis zum Top-Gestalter.
Kobayashi in Kanuma wurde 1965 gegründet, hat sich ausschließlich auf Azaleen spezialisiert und produziert auch Kanuma, die Spezialerde für Azaleen.
In vielen Gewächshäusern, aber auch im Freien wachsen tausende Azaleen der verschiedensten Sorten und Größen zum Teil im Topf und zum Teil in der Erde heran.
Aber alle beginnen als Stecklinge.
Als Mitglied der Reisegruppe von Harald Lehner kann man bei Kobayashi auch Bäume jeder Größe einkaufen, da Kobayashi über eine entsprechende Exportlizenz verfügt.
Die Lieferung erfolgt dann gegen Entgelt im Container auf dem Schiff nach Deutschland.
Das Mitnehmen im Handgepäck nach Deutschland ist keine besonders gute Idee:
Erstens ist es verboten, zweitens kann es saftige Geldstrafen bei der Einfuhr geben und drittens riskiert man die Beschlagnahme des Baumes durch den deutschen Zoll.
Das will man doch dem Bonsai nicht antun!
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- bonsaimike
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
...
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- Martin_S
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die tollen Eindrücke. Da sind Bilder dabei die schaue ich mir jetzt schon zum X-ten mal an und bin jedes mal aufs Neue begeistert!
M
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
- Marc Berenbrinker
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Mir geht es wie Martin,...............habe mir die Bilder auch schon zum x-ten mal angeschaut. :D
Die Fotos sind wirklich ein Traum ,vielen Dank dafür.
Die Fotos sind wirklich ein Traum ,vielen Dank dafür.
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
das freut mich doch - dann geht die Reise bald wieder weiter.
Gruß Peter
Gruß Peter
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Jetzt mal wieder ein Beitrag über Japan, aber ohne Bonsai.
Übernachtet haben wir in Hotels, die alle gutem westlichen Standard entsprochen haben.
Überraschungen bleiben trotzdem nicht aus: So sind die meisten Toilettendeckel in unterschiedlichen Temperaturen beheizbar. Andere Länder, andere Sitten!
Eine Nacht haben wir uns in der Nähe von Nagano einen Ryokan, das traditionelle japanische Reisegasthaus geleistet. Wobei geleistet das richtige Wort ist, Ryokan sind meistens deutlich teurer wie normale Hotels.
Unser Ryokan war relativ neu gebaut, aber trotzdem traditionell eingerichtet und nach Auskunft der 3 Damen, die uns im Kimono betreut haben, waren wir die ersten Europäer in diesem Haus.
Jeder Gast bekommt nach dem Einchecken einen Yukata, das ist die unkomplizierte und alltäglichere Variante der Kimonos. Die Fotos hiervon fielen der Zensur zum Opfer.
Die Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt, es gibt keine Schränke, sondern nur Schiebetüren an den Wänden und eine Tokonoma.
Neben Rollbild und Blumen war das dritte Element in der Tokonoma …….ein Telefon. Also …auch in Japan werden die Regeln nicht immer eingehalten.
Geschlafen wird auf Futons, die hinter den Schiebetüren gelagert werden.
Am Morgen werden die Futons wieder entfernt.
Nach dem Gemeinschaftsessen - siehe Beitrag Essen in Japan – gingen wir - allerdings strikt nach Geschlechtern getrennt - in das Onsen, dem heißen Gemeinschaftsbad.
Um nicht in das „Gaijin“-Fettnäpfchen zu treten, muss man unbedingt die Hausschuhe vor Betreten des Bades ablegen und geduscht wird im Sitzen. Und noch ein persönlicher Tipp: Gehen Sie nicht zu nahe an den Wassereinlauf – da ist es wirklich sehr heiß.
Nach dem Bad gab es noch einen Sake auf dem Zimmer am Tisch (siehe Foto 008). Da kann man die Füße in die, mit einer Heizung versehene Vertiefung am Boden stellen, da wird’s dann auch von unten ganz schön warm.
Sonst gibt es keine Heizung im Zimmer, obwohl in der Gegend im Winter auch reichlich Ski gefahren wird – also es ist kalt.
Aber die Japaner haben mehr Angst vor der Hitze als vor der Kälte, das erklärt auch ihren Baustil.
Übernachtet haben wir in Hotels, die alle gutem westlichen Standard entsprochen haben.
Überraschungen bleiben trotzdem nicht aus: So sind die meisten Toilettendeckel in unterschiedlichen Temperaturen beheizbar. Andere Länder, andere Sitten!
Eine Nacht haben wir uns in der Nähe von Nagano einen Ryokan, das traditionelle japanische Reisegasthaus geleistet. Wobei geleistet das richtige Wort ist, Ryokan sind meistens deutlich teurer wie normale Hotels.
Unser Ryokan war relativ neu gebaut, aber trotzdem traditionell eingerichtet und nach Auskunft der 3 Damen, die uns im Kimono betreut haben, waren wir die ersten Europäer in diesem Haus.
Jeder Gast bekommt nach dem Einchecken einen Yukata, das ist die unkomplizierte und alltäglichere Variante der Kimonos. Die Fotos hiervon fielen der Zensur zum Opfer.
Die Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt, es gibt keine Schränke, sondern nur Schiebetüren an den Wänden und eine Tokonoma.
Neben Rollbild und Blumen war das dritte Element in der Tokonoma …….ein Telefon. Also …auch in Japan werden die Regeln nicht immer eingehalten.
Geschlafen wird auf Futons, die hinter den Schiebetüren gelagert werden.
Am Morgen werden die Futons wieder entfernt.
Nach dem Gemeinschaftsessen - siehe Beitrag Essen in Japan – gingen wir - allerdings strikt nach Geschlechtern getrennt - in das Onsen, dem heißen Gemeinschaftsbad.
Um nicht in das „Gaijin“-Fettnäpfchen zu treten, muss man unbedingt die Hausschuhe vor Betreten des Bades ablegen und geduscht wird im Sitzen. Und noch ein persönlicher Tipp: Gehen Sie nicht zu nahe an den Wassereinlauf – da ist es wirklich sehr heiß.
Nach dem Bad gab es noch einen Sake auf dem Zimmer am Tisch (siehe Foto 008). Da kann man die Füße in die, mit einer Heizung versehene Vertiefung am Boden stellen, da wird’s dann auch von unten ganz schön warm.
Sonst gibt es keine Heizung im Zimmer, obwohl in der Gegend im Winter auch reichlich Ski gefahren wird – also es ist kalt.
Aber die Japaner haben mehr Angst vor der Hitze als vor der Kälte, das erklärt auch ihren Baustil.
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Teil 2 Bilder Ryokan, das Bad ist im obersten Stockwerk mit Terasse zum "Ausdampfen".
Gruß Peter
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Vielen Dank für diese Eindrücke! So möchte ich auch mal auf Zeit wohnen. Und ich trinke so gerne Sake...
Waren die Futons denn bequem oder sehr hart?
Liebe Grüße,
Heike
Waren die Futons denn bequem oder sehr hart?
Liebe Grüße,
Heike
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Hallo Heike,
die Härte des Futon steht in einem unproportionalen Verhältnis zum Sake-Genuss - will sagen, je mehr Sake umso weicher der Futon. Oder liegts am Alkohol?
Spass beiseite, ein Wasserbett ist das nicht, schon ganz schön hart, aber für einige Nächte geht das schon.
Ryokan war sicher einer der Höhepunkte in Japan. Nächstes Jahr wollen wir das in Takamatsu wiederholen.
Grüße Peter
die Härte des Futon steht in einem unproportionalen Verhältnis zum Sake-Genuss - will sagen, je mehr Sake umso weicher der Futon. Oder liegts am Alkohol?
Spass beiseite, ein Wasserbett ist das nicht, schon ganz schön hart, aber für einige Nächte geht das schon.
Ryokan war sicher einer der Höhepunkte in Japan. Nächstes Jahr wollen wir das in Takamatsu wiederholen.
Grüße Peter
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PeterBonsai
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Re: Bericht von der Japanreise Herbst 2010
Bei unserem Ausflug auf die Insel Shikoku habe ich den Besuch bei Herrn Satoki Hino ganz vergessen, was diesem kleinen, aber sehr reizvollen Garten keinesfalls gerecht wird.
Herr Hino ist ein Schwarzkiefern-Spezialist und betreibt den Garten Ishizuchi-en.
Der Ishizuchi ist einer der 7 heiligen Berge Japans und mit fast 2000 Metern der höchste Gipfel auf Shikoku.
In dieser Gegend wurde neben Rot- und Schwarzkiefern auch die die ersten Shimpaku-Wacholder gesammelt. Dies war in der Meiji-Periode, zeitlich lange vor der heute bekannten Itoigawa-Sorte.
Herr Hino freut sich immer wieder sehr über unseren Besuch und manchmal hat er auch interessante Sonderangebote.
Auf dem Bild 007 sieht man eine Kiefer auf die Hino-san besonders stolz ist, denn der Baum war vor Jahren auf der Kokufu-ten ausgestellt. Aus diesem Grunde liegt auch der offizielle Ausstellungskatalog mit dem entsprechenden Foto immer vor diesem Baum.
Auf der Kokofu ausgestellt zu haben ist in ganz Japan eine große Ehre.
Shikoku liegt etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Beirut.
Dementsprechend ist auch das Klima. Im Winter, der allerdings selten Temperaturen unter null hat, stellt Herr Hino sehr schöne Brettchen für Akzentpflanzen und Shohin aus altem, lange getrocknetem Quittenholz mit sehr schöner Maserung her. Eine wirkliche Rarität.
Auf Bild 006 sieht man, wie Kaki Früchte getrocknet werden, damit sie ihre optimale Süße entwickeln.
In 2011 findet übrigens die ASPAC („ Die EBA Asiens“) auf Shikoku in Takamatsu fast zeitgleich mit der Taikan-Ten statt. Nähere Informationen hat Harald Lehner.
Herr Hino ist ein Schwarzkiefern-Spezialist und betreibt den Garten Ishizuchi-en.
Der Ishizuchi ist einer der 7 heiligen Berge Japans und mit fast 2000 Metern der höchste Gipfel auf Shikoku.
In dieser Gegend wurde neben Rot- und Schwarzkiefern auch die die ersten Shimpaku-Wacholder gesammelt. Dies war in der Meiji-Periode, zeitlich lange vor der heute bekannten Itoigawa-Sorte.
Herr Hino freut sich immer wieder sehr über unseren Besuch und manchmal hat er auch interessante Sonderangebote.
Auf dem Bild 007 sieht man eine Kiefer auf die Hino-san besonders stolz ist, denn der Baum war vor Jahren auf der Kokufu-ten ausgestellt. Aus diesem Grunde liegt auch der offizielle Ausstellungskatalog mit dem entsprechenden Foto immer vor diesem Baum.
Auf der Kokofu ausgestellt zu haben ist in ganz Japan eine große Ehre.
Shikoku liegt etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Beirut.
Dementsprechend ist auch das Klima. Im Winter, der allerdings selten Temperaturen unter null hat, stellt Herr Hino sehr schöne Brettchen für Akzentpflanzen und Shohin aus altem, lange getrocknetem Quittenholz mit sehr schöner Maserung her. Eine wirkliche Rarität.
Auf Bild 006 sieht man, wie Kaki Früchte getrocknet werden, damit sie ihre optimale Süße entwickeln.
In 2011 findet übrigens die ASPAC („ Die EBA Asiens“) auf Shikoku in Takamatsu fast zeitgleich mit der Taikan-Ten statt. Nähere Informationen hat Harald Lehner.
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