Noch ´ne Platte

Schalenvorschläge, eigene Töpferversuche, Vorstellung und Besprechung eurer Schalen und Gefäße. Keine gewerblich getöpferten Schalen einstellen.
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zopf
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Noch ´ne Platte

Beitrag von zopf »

Hallo
Die Arbeiten von Erik Križovenský begeistern mich.
Da diese Art von Platten mit meinen Materialien nicht gut zu realisieren sind,
gabs dann eine Bestellung bei Sven Backstein
um mich mit dem Material Beton vertraut zu machen.
Also erst mal das tragende Grundgerüst geschweisst bestehend
aus 6mm Vierkant als Rückrat und 3mm Schweissdraht als Rippen.
Biegeproben mit verschiedenen Materialstärken haben ergeben
das 3mm noch gut biegbar (mit den Händen) andererseits mit dem Rückrat
auch genügend Stabilität bietet.
mfG Dieter
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Salvatore
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von Salvatore »

mehr Fotos! *banana*

;)
lg
Salvatore

http://www.youtube.com/user/SalvatoreBonsai
ist im Experimentierstadium (nur junge Indoors)
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BILU
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von BILU »

Hallo Dieter,

na dann bin ich mal gespannt auf Deine Betonarbeiten.
Bei Sven B. gibt es auch diese AK Fasern, mit denen hab ich recht gute Erfahrungen gemacht.

Gruß

Uli
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Robert S.
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von Robert S. »

Hallo Dieter,

na da hast Du wieder was angerichtet. Ich schleich auch schon lange auf der Backstein-Site rum.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du über Deine Erfahrungen bei diesem Projekt berichtest.

Servus,
Robert
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zopf
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von zopf »

Nachdem der Umriss der Platte aufgezeichnet ist
kann der Rahmen mit Hasendraht belegt werden.
Bei der Überlappung im mittleren Bereich sollte man darauf achten
das die Waben des Drahtes gegeneinander versetzt sind
um damit die Lochgrösse zu vermindern.
Dann folgt die Verbindung des Hasendrahtes mit dem Rahmen
durch verzwirbelte Drahtstücke.
Hier ist dann der Punkt wo es recht schmerzhaft wird
und auch einige Tropfen Blut fliessen.
Gut besfestigt kommt dann die Formung der Aussenkontur
wobei das Äussere nicht einfach abgeschnitten
sondern nach unten umgeschlagen werden sollte
um im Randbereich mehr Stabilität zu erlangen.
Auch hier sollte man die wichtigen Stellen
wieder mit verzwirbeltem Draht befestigen.
Alkaliresistente Glasfasermatte (von Backstein) auflegen
an den Rändern umschlagen und mit Zwirn vernähen
bilden dann den Abschluss der Vorarbeiten.
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zopf
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von zopf »

Am Sonntag habe ich dann die Oberseite "zementiert"
Bei einer Fläche von ca 0,6qm (60cm*100cm) ergab sich
ein Verbrauch von 8Kg Mörtel um ein ca 6mm starke Schicht aufzubringen.
Die Rückseite wird ca 12Kg Mörtel erfordern,
sodas sich mit der "Modellierschicht" der Oberseite
ein Gesamtgewicht von ca 28Kg ergeben wird.
Damit ist Beton für grössere Platten aus dem Rennen
da sich bei der geforderten Überdeckung der Monierung
ein Gewicht von ca 40Kg ergeben würde.
Die grosse Plastik-Verbundplatte kommt auf ein Gesamtgewicht von ca 25Kg.
Eine Ausführung als reine Betonplatte würde im Bereich 130Kg-150Kg liegen
und wäre somit kaum transportabel.

Als sinnvolle Möglichkeit erscheint mir bei grösseren Objekten
eigentlich nur die Kombination verschiedener Materialien
wobei dann der kraftschlüssige Verbund Probleme aufwirft.

Ansonsten gefällt mir der Werkstoff sehr gut.
grüsse an die bewohner von melmac
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Bergi
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von Bergi »

Hallo Dieter,
so ganz versteh ich nicht, warum du nicht den Draht direkt zugemörtelt hast bzw. zu was bei dieser Konstruktion die Glasfaser-Zwischenschicht notwendig ist?
Es scheint, dass du mit dieser Zwischenschicht letztlich mehr Mörtel benötigst also ohne?
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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zopf
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von zopf »

Hallo Stefan
Eine vernünftige Antwort kann ich Dir nicht geben.
Da mir die Erfahrung mit Mörtel fehlt,
bin ich nach der Devise, doppelt hält besser verfahren.

Bei mir fällt fast alles was ich mache unter den Bereich üben,
da der Hauptsinn für mich darin liegt,
meine Fehler zu finden und beim nächsten Mal hoffentlich zu verbessern.
Was ich dann auch immer gemacht haben mag,
interessiert mich eigentlich nicht mehr so sehr.
Das Träumen von neuen Projekten auf der Grundlage
der gemachten Erfahrungen ist das eigentlich Reizvolle.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
RoyF.
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von RoyF. »

Hallo
ich könnte mir vorstellen, dass sich K -und A- Spachtel besser eignet als normaler Mörtel. Das Zeug wird viel härter und ist Glasfaserverstärkt. Dadurch ist es viel Bruchfester.
mfg roy
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Robert S.
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von Robert S. »

Hallo Dieter,

vielleicht läßt sich das Gewicht noch senken, wenn man dem Mörtel ein sehr leichtes Füllmittel (z.B. Styroporkügelchen) beifügt. Die Stabilität des Konstruktus müsste doch durch die Rahmenstruktur gegeben sein, so daß Der Mörtel selbst nicht zur Stabilität beitragen muß. Nur eine Idee.

Viele Grüße,
Robert
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zopf
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von zopf »

Hallo
@Roy - Könntest Du mir sagen was K- und A- Spachtel ist.
Faserverstärkt ist klar.
@Robert - Polystyrolkügelchen habe ich schon beim Epoxydharz ausprobiert,
bin aber mit der daraus entstehende Oberfläche nicht ganz einverstanden.
Als Füllstoff setzte ich jetzt Glashohlkügelchen ein,
bei Einsatz mit Mörtel befürchte ich allerdings ein Zerplatzen.

Bei Betonschalen machen mir 2 Punkte Sorgen.
Der pH-Wert liegt mit 12 in einem Bereich der nicht grade
Pflanzenverträglich ist, daher plane ich den Pflanzbereich
mit EP abzusperren.
Das grössere Problem ist die Frostbeständigkeit.
Hohlräume jeglicher Art führen über kurz oder lang
zu Frostrissen, die am Anfang zwar unsichtbar sind
sich aber im Laufe der Zeit immer mehr vergrössern.
Die Platte ist für einen Fichtenwald der in 25 Jahren
zu Martin für die nächsten 20-30 Jahre geht.
Solange sollte die Platte also Ihren Dienst tun.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
RoyF.
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von RoyF. »

Hallo Dieter,
K und A heißt Kleb- und Armierungsspachtel. Den gibt es so weit ich weiß nicht im Baumarkt, aber Fassadenbaufirmen nutzen das um an Häusern die Dämmung zu verkleben und die Armierung aufzuspachteln. Wenn man da nachfragt kann man auf jedenfall ein Sack abkaufen. Als wir unser Haus Wärmeschutzdämmen liesen, haben die diesen Spachtel (ich glaub von BASF) verwendet und der ist unheimlich hart und rissbeständig.
mfg roy
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von peter krebs »

Hallo Dieter,

sag mal, mit so viel Energie und Perfektionismus wie Du zu Werke gehst, da könnte ich mir sehr gut vorstellen,
dass Du einen perfekten Töpfer abgeben wirst. *banana*

Du hast die besten Voraussetzungen.

Viele Grüße
Peter
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Bergi
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von Bergi »

zopf hat geschrieben:Bei Betonschalen machen mir 2 Punkte Sorgen.
Der pH-Wert liegt mit 12 in einem Bereich der nicht grade
Pflanzenverträglich ist, daher plane ich den Pflanzbereich
mit EP abzusperren.
Das grössere Problem ist die Frostbeständigkeit.
Hohlräume jeglicher Art führen über kurz oder lang
zu Frostrissen, die am Anfang zwar unsichtbar sind
sich aber im Laufe der Zeit immer mehr vergrössern.
Hallo Dieter,
in der "Betonpraxis" spielt beides keine Rolle. Was den pH betrifft, genügt es offenbar, das Gefäß entweder einen Winter lang in Regen und Schnee stehen zu lassen oder - vielleicht besser - einige Wochen in einem geeigneten Gewässer bzw. Tank zu versenken.
Und im Frost geplatzt ist mir noch kein einziges Beton-Machwerk, weder mit Torfzuschlag (und entsprechend mehr Hohlräumen) noch ohne. Meine Erfahrungen beziehen sich dabei nicht einmal auf "richtigen" Beton mit verschiedenen Kiesgrößen, sondern auf Zement mit Sand, mit oder ohne Torf, sowie auf Betonestrich (auf den bin ich erst kürzlich gestoßen - das Zeug ist viel billiger als selbst zu mischen, enthält allerdings so Steinchen, die optisch nicht ganz der Knüller sind - hübscher ist selbst gemischt). Bombenhart wird Zement mit Quarzsand, so etwa 1:3.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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Re: Noch ´ne Platte

Beitrag von zopf »

Hallo Peter
Seit fast 10 Jahren steht schon ein Brennofen bei mir,
er ist noch jungfräulich und war noch nie am Strom.
Theoretisch könnte ich heute nachmittag anfangen,
aber im Moment habe ich 3 grössere Projekt,
muss bis zum Frühjahr noch 3 grössere Schalen machen,
dann fängt die Umtopfzeit an .......
Und nächsten Winter habe ich wie jedes Jahr wieder den festen Vorsatz
mich mit Ton zu beschäftigen, aber dann kommt .....
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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