Fächerahorn, abgemoost
Fächerahorn, abgemoost
Hallo
Abmoosungen von Fächerahornen sind hier schon oft thematisiert worden.
An meinem Gartenteich standen zwei Fächerahorne, einer sollte entfernt werden, um den Blättereintrag im Herbst zu minimieren.
Einfach ausgraben und entsorgen war nicht mein Vorgehen. Über drei Jahre habe ich den Baum bis auf einen 30 cm Reststumpen abgemoost. Exemplarisch möchte ich einen Kandidaten mit etwas dickerem Stammumfang hier vorstellen.
Die ersten 4 Aufnahmen sind am 18.08.2008 entstanden, dem Tag als ich die Abmoosung vom Baum getrennt habe, angelegt habe ich die Abmoosung In der Wechselwoche Mai/Juni.
Auf Bild 4 ist die Ausbeute 2008 von diesem Baum zu erkennen. 12 Exemplare sind es insgesamt, weil ich bis zu 4 Kaskaden übereinander gleichzeitig abgemoost habe.
Alle haben ausreichend Wurzeln gebildet und sind in den Töpfen problemlos angewachsen. Zum ersten Eintopfen habe ich das grobe Substrat genommen, was in der Karre zu sehen ist.
Sicherlich ist es noch eine lange Zeit bis zum Bonsai, aber erstens hat es Spaß gemacht, so das Rohmaterial zu gewinnen und zweitens sind ja auch die Jahre der Entwicklung zum Bonsai nicht freudlos.
Die Abmoosungen 2009 haben natürlich noch einen größeren Stammdurchmesser.
Von dieser Aktion hat Carmen (Shaki) Bilder gemacht, vielleicht kann sie den Thread dann noch erweitern.
Doch jetzt zum Baum, das letzte Bild ist vom 12.11.2010
Abmoosungen von Fächerahornen sind hier schon oft thematisiert worden.
An meinem Gartenteich standen zwei Fächerahorne, einer sollte entfernt werden, um den Blättereintrag im Herbst zu minimieren.
Einfach ausgraben und entsorgen war nicht mein Vorgehen. Über drei Jahre habe ich den Baum bis auf einen 30 cm Reststumpen abgemoost. Exemplarisch möchte ich einen Kandidaten mit etwas dickerem Stammumfang hier vorstellen.
Die ersten 4 Aufnahmen sind am 18.08.2008 entstanden, dem Tag als ich die Abmoosung vom Baum getrennt habe, angelegt habe ich die Abmoosung In der Wechselwoche Mai/Juni.
Auf Bild 4 ist die Ausbeute 2008 von diesem Baum zu erkennen. 12 Exemplare sind es insgesamt, weil ich bis zu 4 Kaskaden übereinander gleichzeitig abgemoost habe.
Alle haben ausreichend Wurzeln gebildet und sind in den Töpfen problemlos angewachsen. Zum ersten Eintopfen habe ich das grobe Substrat genommen, was in der Karre zu sehen ist.
Sicherlich ist es noch eine lange Zeit bis zum Bonsai, aber erstens hat es Spaß gemacht, so das Rohmaterial zu gewinnen und zweitens sind ja auch die Jahre der Entwicklung zum Bonsai nicht freudlos.
Die Abmoosungen 2009 haben natürlich noch einen größeren Stammdurchmesser.
Von dieser Aktion hat Carmen (Shaki) Bilder gemacht, vielleicht kann sie den Thread dann noch erweitern.
Doch jetzt zum Baum, das letzte Bild ist vom 12.11.2010
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Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Mich würde interessieren, wie genau abgemoost wurde:
- reines Spagnummoos oder ganz normales Substrat?
- mit oder ohne Drahtring?
- mit oder ohne Folie drum herum?
Jochen
- reines Spagnummoos oder ganz normales Substrat?
- mit oder ohne Drahtring?
- mit oder ohne Folie drum herum?
Jochen
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Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Hallo Norbert!
Mir geht es auch so, das ein Fächerahorn zuviele Blätter in den Gartenteich abwirft. Deshalb habe ich ja bereits einen Teil des Baumes abgemoost. Im kommenden Jahr soll es weitergehen.
Kann man mehrere Abmoosungen übereinander an einem Stamm zur gleichen Zeit machen?
Könnte das funktionieren?
Ich hab das mal auf der Zeichnung versucht darzustellen.
Auf einen Trieb wurde ein Schlitzahorn aufgepfropft. So hatte ich den Baum zumindest gekauft. Diesen möchte ich separat abmoosen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Mir geht es auch so, das ein Fächerahorn zuviele Blätter in den Gartenteich abwirft. Deshalb habe ich ja bereits einen Teil des Baumes abgemoost. Im kommenden Jahr soll es weitergehen.
Kann man mehrere Abmoosungen übereinander an einem Stamm zur gleichen Zeit machen?
Könnte das funktionieren?
Ich hab das mal auf der Zeichnung versucht darzustellen.
Auf einen Trieb wurde ein Schlitzahorn aufgepfropft. So hatte ich den Baum zumindest gekauft. Diesen möchte ich separat abmoosen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Moin
Jochen, ich habe an diesem Baum auf zwei Arten abgemoost. Wenn die abzumoosenden Äste oder Stammteile schön senkrecht wuchsen habe ich TPK mit Substrat genommen, bei waagerechtem oder sehr schrägem Wuchs Moos und Folie. Immer habe ich die Rinde im Ring entfernt und die Kambiumschicht mit dem Messer schön abgeschabt. Das Einschneiden bis ins Holz habe ich noch nie Praktiziert, halte ich auch für nicht erforderlich. Mit Alu-Ring habe ich nicht gearbeitet.
Eva, ich habe bis zu 4 übereinander liegende Abmoosungen durchgeführt. Das geht aber nur, wenn jeder Abschnitt auch einen ordentlichen Anteil an Zweigen und damit Blattwerk hat, sonst funktioniert der Abwärtsstrom der Assimilate ja nicht, der letztendlich für die Wurzelbildung sorgt.
Es ist schon verwunderlich, dass der veredelte Nebenstamm überhaupt noch lebt. Normalerweise lenkt der Baum nach dem Austrieb unterhalb der Veredelunggsstelle alle Kraft in den Wildtrieb und stößt die Veredelung in wenigen Jahren ab.
Eine Abmoosung des Schlitzahorns kannst du versuchen, ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Die sind viel Wurzel schwächer und empfindlicher als die veredelten. Wenn überhaupt würde ich ein-zwei cm unterhalb der Veredelungsstelle abmoosen. Dann arbeitest du noch mit dem Wurzelwerk der wüchsigen Unterlage und die in den ersten Jahren noch sichtbare Pfropfstelle geht im laufe der Jahre in ein schönes Nebari über.
Jochen, ich habe an diesem Baum auf zwei Arten abgemoost. Wenn die abzumoosenden Äste oder Stammteile schön senkrecht wuchsen habe ich TPK mit Substrat genommen, bei waagerechtem oder sehr schrägem Wuchs Moos und Folie. Immer habe ich die Rinde im Ring entfernt und die Kambiumschicht mit dem Messer schön abgeschabt. Das Einschneiden bis ins Holz habe ich noch nie Praktiziert, halte ich auch für nicht erforderlich. Mit Alu-Ring habe ich nicht gearbeitet.
Eva, ich habe bis zu 4 übereinander liegende Abmoosungen durchgeführt. Das geht aber nur, wenn jeder Abschnitt auch einen ordentlichen Anteil an Zweigen und damit Blattwerk hat, sonst funktioniert der Abwärtsstrom der Assimilate ja nicht, der letztendlich für die Wurzelbildung sorgt.
Es ist schon verwunderlich, dass der veredelte Nebenstamm überhaupt noch lebt. Normalerweise lenkt der Baum nach dem Austrieb unterhalb der Veredelunggsstelle alle Kraft in den Wildtrieb und stößt die Veredelung in wenigen Jahren ab.
Eine Abmoosung des Schlitzahorns kannst du versuchen, ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Die sind viel Wurzel schwächer und empfindlicher als die veredelten. Wenn überhaupt würde ich ein-zwei cm unterhalb der Veredelungsstelle abmoosen. Dann arbeitest du noch mit dem Wurzelwerk der wüchsigen Unterlage und die in den ersten Jahren noch sichtbare Pfropfstelle geht im laufe der Jahre in ein schönes Nebari über.
Norbert
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Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Hallo Norbert!
Danke für Deine Antwort.
Du schreibst:
Es ist schon verwunderlich, dass der veredelte Nebenstamm überhaupt noch lebt. Normalerweise lenkt der Baum nach dem Austrieb unterhalb der Veredelunggsstelle alle Kraft in den Wildtrieb und stößt die Veredelung in wenigen Jahren ab.
Das ist mein Problem, die Pfropfstelle ist nur noch einseitig aktiv
Eine Abmoosung des Schlitzahorns kannst du versuchen, ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Die sind viel Wurzel schwächer und empfindlicher als die veredelten. Wenn überhaupt würde ich ein-zwei cm unterhalb der Veredelungsstelle abmoosen.
Das hatte ich mir auch schon überlegt.
Dann arbeitest du noch mit dem Wurzelwerk der wüchsigen Unterlage und die in den ersten Jahren noch sichtbare Pfropfstelle geht im laufe der Jahre in ein schönes Nebari über.
Da die Pfropfstelle nur noch auf einer Seite funktioniert, wollte ich den Schlitzahorn auf eigenen Füßen stehen lassen. Dieser hat allerdings zwei voneinander wegstrebende Äste, so könnte ich zumindest einen dieser Äste versuchen abzumoosen und den Rest eben unterhalb der Pfropstelle.
1.Das erste Bild zeigt den Baum so, wie ich ihn im Frühjahr 2003 in den Garten gepflanzt habe und der junge Trieb der Unterlage ist noch ganz klein.
2. Dieser junge Trieb wuchs bis in 3m Höhe, dann habe ich von ihm (in diesem Jahr) die Krone abgemoost.
3.Auf dem herbstlichen Bild sieht man im Vordergrund, wie schön die Herbstfärbung vom Schlitzahorn ist. Schaut man genauer auf das Bild, so sieht man im Hindergrund, den bereits wieder 2,50m hohen neuen Trieb des grünen Fächerahorns mit dem Knick, wo ich abgemoost hatte.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Danke für Deine Antwort.
Du schreibst:
Es ist schon verwunderlich, dass der veredelte Nebenstamm überhaupt noch lebt. Normalerweise lenkt der Baum nach dem Austrieb unterhalb der Veredelunggsstelle alle Kraft in den Wildtrieb und stößt die Veredelung in wenigen Jahren ab.
Das ist mein Problem, die Pfropfstelle ist nur noch einseitig aktiv
Eine Abmoosung des Schlitzahorns kannst du versuchen, ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Die sind viel Wurzel schwächer und empfindlicher als die veredelten. Wenn überhaupt würde ich ein-zwei cm unterhalb der Veredelungsstelle abmoosen.
Das hatte ich mir auch schon überlegt.
Dann arbeitest du noch mit dem Wurzelwerk der wüchsigen Unterlage und die in den ersten Jahren noch sichtbare Pfropfstelle geht im laufe der Jahre in ein schönes Nebari über.
Da die Pfropfstelle nur noch auf einer Seite funktioniert, wollte ich den Schlitzahorn auf eigenen Füßen stehen lassen. Dieser hat allerdings zwei voneinander wegstrebende Äste, so könnte ich zumindest einen dieser Äste versuchen abzumoosen und den Rest eben unterhalb der Pfropstelle.
1.Das erste Bild zeigt den Baum so, wie ich ihn im Frühjahr 2003 in den Garten gepflanzt habe und der junge Trieb der Unterlage ist noch ganz klein.
2. Dieser junge Trieb wuchs bis in 3m Höhe, dann habe ich von ihm (in diesem Jahr) die Krone abgemoost.
3.Auf dem herbstlichen Bild sieht man im Vordergrund, wie schön die Herbstfärbung vom Schlitzahorn ist. Schaut man genauer auf das Bild, so sieht man im Hindergrund, den bereits wieder 2,50m hohen neuen Trieb des grünen Fächerahorns mit dem Knick, wo ich abgemoost hatte.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Ja, Eva, der Schlitzahorn sieht gut aus, besonders in der Kombination mit Wasser.
Moose doch den Fächerahorn im nächsten Jahr erneut bis unten ab, dann sauber den ganzen Trieb am Baum abschneiden, Wunde versorgen und zukünftig allen Neuaustrieb gleich im Frühjahr unterhalb der Veredelungsstelle enntfernen.
Mit dem abgemoosten Schlitzahorn wirst du wenig Freude habe, vorausgesetzt es gelingt überhaupt.
Lass ihn doch am Teich stehen und schneide ihn jeweils im Sommer etwas zurück. Wenn du bei den Winterbildern nachsiehst, dann kannst du an meinem Teich auch einen mittlerweile sehr umfangreichen Schlitzahorn sehen. Für mich gibt es keinen schöneren Baum am Wasser als den.
Im Herbst genieße ich die schöne Färbung und wenn die ersten Blätter fallen, steige ich in den Teich und entlaube den ganzen Baum per Hand. Das fällt zwar schwer, weil er dann ja mit am schönsten ist und meine Familie und Nachbarn zeigen mit gedanklich wohl mehr als nur einen Vogel, aber so halte ich den Baum am Teich, genieße das ganze Jahr seine Schönheit. Das bisschen Herbstopfer spielt da keine Rolle.
Moose doch den Fächerahorn im nächsten Jahr erneut bis unten ab, dann sauber den ganzen Trieb am Baum abschneiden, Wunde versorgen und zukünftig allen Neuaustrieb gleich im Frühjahr unterhalb der Veredelungsstelle enntfernen.
Mit dem abgemoosten Schlitzahorn wirst du wenig Freude habe, vorausgesetzt es gelingt überhaupt.
Lass ihn doch am Teich stehen und schneide ihn jeweils im Sommer etwas zurück. Wenn du bei den Winterbildern nachsiehst, dann kannst du an meinem Teich auch einen mittlerweile sehr umfangreichen Schlitzahorn sehen. Für mich gibt es keinen schöneren Baum am Wasser als den.
Im Herbst genieße ich die schöne Färbung und wenn die ersten Blätter fallen, steige ich in den Teich und entlaube den ganzen Baum per Hand. Das fällt zwar schwer, weil er dann ja mit am schönsten ist und meine Familie und Nachbarn zeigen mit gedanklich wohl mehr als nur einen Vogel, aber so halte ich den Baum am Teich, genieße das ganze Jahr seine Schönheit. Das bisschen Herbstopfer spielt da keine Rolle.
Norbert
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Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Danke für Deine Antwort, Norbert.
Ich würde den Schlitzahorn ja auch gern dort stehen lassen, jedoch die Unterlage versorgt den Schlitzahorn nur noch auf einer Hälfte des Stammes.
Die andere Seite ist tot.
Ich möchte den Schlitzahorn gern durch das Abmoosen retten.
Außerdem möchte mein Männe ihn da weg haben.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ich würde den Schlitzahorn ja auch gern dort stehen lassen, jedoch die Unterlage versorgt den Schlitzahorn nur noch auf einer Hälfte des Stammes.
Die andere Seite ist tot.
Ich möchte den Schlitzahorn gern durch das Abmoosen retten.
Außerdem möchte mein Männe ihn da weg haben.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Klar kann ich das machen Norbert. :DDie Abmoosungen 2009 haben natürlich noch einen größeren Stammdurchmesser.
Von dieser Aktion hat Carmen (Shaki) Bilder gemacht, vielleicht kann sie den Thread dann noch erweitern.
Nachdem ich sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Trennung dabeisein durfte habe ich natürlich die Cam gezückt um das auch bildlich festzuhalten.
Hier also ein paar der Bilder. Erklärt hat es Norbert ja schon sehr schön.
Man beachte den vollen Einsatz bis auf´s Blut! Teichpflanzkorb befestigt und aufgefüllt nur 3 Monate später - Trennung Der restliche Stumpf zeigt den gewaltigen Durchmesser der beiden Stämme Der Meister der Ahörner mit seiner Beute Feine Wurzelbildung dank guter Pflege und guter fachlicher Arbeit Trennen des Doppelstammes 2 neue Rohlinge sind entstanden Diesen dicken Brummer hat Norbert mir überlassen. Ganz lieben Dank dafür Norbert! Mein Baum ist auch gut angewachsen und jetzt in den 2. Winter gegangen. Im Frühling gibts dann neue Bilder.
liebe Grüße
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
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Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Hallo Ihr Beiden!
Das sind ja wirklich dicke Brummer.
Es ist schon erstaunlich das das geht. Ich wünsche Euch viel Freude damit.
Meiner ist nur unten rum schön dick. Da ich von oben nach unten den Baum jährlich durch Abmoosen kürzen wollte, könnte es passieren das die letzte Abmoosungsstelle fast so dick sein wird, wie Ihr gezeigt habt. Drückt mir bitte die Daumen, das mein Plan gelingt.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Das sind ja wirklich dicke Brummer.
Es ist schon erstaunlich das das geht. Ich wünsche Euch viel Freude damit.
Meiner ist nur unten rum schön dick. Da ich von oben nach unten den Baum jährlich durch Abmoosen kürzen wollte, könnte es passieren das die letzte Abmoosungsstelle fast so dick sein wird, wie Ihr gezeigt habt. Drückt mir bitte die Daumen, das mein Plan gelingt.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Hallo Eva
Du weißt doch wie es geht. Keine Bange, das klappt.
Bei den dicken Stämmen hat die Wurzelbildung dann drei Monate gedauert, etwas länger als bei den dünnen.
Das ist der einzige Unterschied gewesen - und die Handlichkeit hat abgenommen
.
Du weißt doch wie es geht. Keine Bange, das klappt.
Bei den dicken Stämmen hat die Wurzelbildung dann drei Monate gedauert, etwas länger als bei den dünnen.
Das ist der einzige Unterschied gewesen - und die Handlichkeit hat abgenommen
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Fächerahorn, abgemoost
Hallo
Es ist ja wieder etwas Zeit vergangen und der Ahorn ist ein Stück weiter auf dem Weg der Materialentwicklung gegangen.
Aus 2011 habe ich nur ein Bild unmittelbar nach dem Untopfen in eine sehr schöne Schale von Peter Krebs.
Wie ihr sehen könnt, schreibe ich nicht nur vom umtopfen im Sommer und Herbst, ich praktiziere es auch. Nach ordentlichem Rückschnitt und zeitgleichem Schnitt an den Wurzeln bleiben die Schnittstellen herrlich trocken. Da ich ja immer sehr grobes Substrat verwende, habe ich es mit Spagnum abgedeckt und der Tag war natürlich bedeckt.
Die nächste Bilderstrecke soll meine Arbeit oder besser Nichtarbeit während der Materialentwicklungsphase verdeutlichen. Der Baum durfte das ganze Jahr voll duchtreiben und hat nicht nur das Nebari ein ordentliches Stück weiter gebracht.
Nach grobem Rückschnitt sieht der Baum aktuell so aus.
Da er in der Garage überwintert, werde ich den weiteren Rückschnitt und die Feinarbeit im Laufe des Winters erledigen.
Ich habe einige Ruten belassen, weil ich im nächsten Jahr diese an die große Schnittstelle pfropfen will um die Wundheilung zu beschleunigen.
Mal sehen wie das klappt.
Es ist ja wieder etwas Zeit vergangen und der Ahorn ist ein Stück weiter auf dem Weg der Materialentwicklung gegangen.
Aus 2011 habe ich nur ein Bild unmittelbar nach dem Untopfen in eine sehr schöne Schale von Peter Krebs.
Wie ihr sehen könnt, schreibe ich nicht nur vom umtopfen im Sommer und Herbst, ich praktiziere es auch. Nach ordentlichem Rückschnitt und zeitgleichem Schnitt an den Wurzeln bleiben die Schnittstellen herrlich trocken. Da ich ja immer sehr grobes Substrat verwende, habe ich es mit Spagnum abgedeckt und der Tag war natürlich bedeckt.
Die nächste Bilderstrecke soll meine Arbeit oder besser Nichtarbeit während der Materialentwicklungsphase verdeutlichen. Der Baum durfte das ganze Jahr voll duchtreiben und hat nicht nur das Nebari ein ordentliches Stück weiter gebracht.
Nach grobem Rückschnitt sieht der Baum aktuell so aus.
Da er in der Garage überwintert, werde ich den weiteren Rückschnitt und die Feinarbeit im Laufe des Winters erledigen.
Ich habe einige Ruten belassen, weil ich im nächsten Jahr diese an die große Schnittstelle pfropfen will um die Wundheilung zu beschleunigen.
Mal sehen wie das klappt.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Fast 4 Jahre sind vergangen, da darf durchaus einmal aktualisiert werden.
Leicht verändert hat er sch ja.
Leicht verändert hat er sch ja.
Norbert
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Sullivan, 1924
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Re: Fächerahorn, abgemoost
Da ist es ja auch einen guten Schritt vorangegangen.
Könnte man den Stamm vielleicht noch ein wenig mehr aufrichten?
Liebe Grüße,
Heike
Liebe Grüße,
Heike
- Sebastian O
- Freundeskreis
- Beiträge: 467
- Registriert: 14.06.2008, 06:49
Re: Fächerahorn, abgemoost
Hallo Norbert,
vielen Dank für diese schöne Dokumentation, ich bin eben zum ersten Mal auf sie gestoßen. Beachtlich, wie sich die Borke seit dem Abmoosen entwickelt hat. Nachdem Heike jetzt die erste Frage bezüglich der Gestaltung gestellt hat, möchte ich gleich die nächste anstellen: Hattest Du auch einmal im Sinn, den Hauptstamm wesentlich höher anzulegen und falls ja, warum hast Du die Idee verworfen? (Oder ist das vielleicht noch eine Option?)
vielen Dank für diese schöne Dokumentation, ich bin eben zum ersten Mal auf sie gestoßen. Beachtlich, wie sich die Borke seit dem Abmoosen entwickelt hat. Nachdem Heike jetzt die erste Frage bezüglich der Gestaltung gestellt hat, möchte ich gleich die nächste anstellen: Hattest Du auch einmal im Sinn, den Hauptstamm wesentlich höher anzulegen und falls ja, warum hast Du die Idee verworfen? (Oder ist das vielleicht noch eine Option?)
LG
Sebastian
Sebastian
Re: Fächerahorn, abgemoost
Danke für euere Stellungnahmen.
Ja, Heike, etwas aufrichten wäre möglich. Aber den Stamm in die Lotrechte zu bekommen nicht, das würde den geplanten Aufbau und Ausdruck des kleinen Substammes zerstören. Aber der Gesamtausdruck wird sich auch durch geringes aufrichten ordentlich verändern.
Nein, Sebastian, höher sollte der Baum nie werden. Er wird sich mit zunehmender Reife und vergehender Zeit natürlich langsam in die Höhe schrauben aber sehr angepasst
Die Entwicklung der Borke ist nicht freudig betrachtet worden sondern seit einpaar Jahren mit Sorge.
So sieht keine gesunde Rinde eines Fächerahorn aus.
Hier hat es durch große Hitze eine Abbruch der Versorgung gegeben, vermutlich auch mit UNterstützung eines Pilzes. Da die Reparaturprozesse sicherlich schon unter der Rinde laufen, wäre es aber töricht die Rinde aufzubrechen.
Der Prozess des absterbens ist seit letztem Jahr gestoppt, jetzt gilt es den Baum durch die richtigen Pflegemaßnahmen bei der Reparatur zu unterstützen.
Ja, Heike, etwas aufrichten wäre möglich. Aber den Stamm in die Lotrechte zu bekommen nicht, das würde den geplanten Aufbau und Ausdruck des kleinen Substammes zerstören. Aber der Gesamtausdruck wird sich auch durch geringes aufrichten ordentlich verändern.
Nein, Sebastian, höher sollte der Baum nie werden. Er wird sich mit zunehmender Reife und vergehender Zeit natürlich langsam in die Höhe schrauben aber sehr angepasst
Die Entwicklung der Borke ist nicht freudig betrachtet worden sondern seit einpaar Jahren mit Sorge.
So sieht keine gesunde Rinde eines Fächerahorn aus.
Hier hat es durch große Hitze eine Abbruch der Versorgung gegeben, vermutlich auch mit UNterstützung eines Pilzes. Da die Reparaturprozesse sicherlich schon unter der Rinde laufen, wäre es aber töricht die Rinde aufzubrechen.
Der Prozess des absterbens ist seit letztem Jahr gestoppt, jetzt gilt es den Baum durch die richtigen Pflegemaßnahmen bei der Reparatur zu unterstützen.
Norbert
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